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Mrt-Untersuchung des Kopfes

Hpelenxe7 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bei mir (61 Jahre) wird ein Tumor am Kleinhirn vermutet, da ich in zunehmendem Maße Schwindelanfälle und Gangunsicherheit habe und auch schon mehrfach gestürzt bin.

Nun soll eine MRT-Untersuchung gemacht werden.

Dazu habe ich folgende Fragen:

1. Muss bei dieser Untersuchung ein Kontrastmittel gegeben werden?

2. Wenn ja, welches Mittel wird normalerweise gegeben?

3. Ich habe eine Schrumpfniere und eine mittelgradige Niereninsuffizienz. Kann da überhaupt ein Kontrastmittel gegeben werden?

4. Hat jemand schon mal etwas von den Gefahren von Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln gehört?

[[http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docid=104626]]

5.Bei meiner Freundin wurde vom selben Arzt, zu dem ich gehen werde, vor zwei Jahren eine MRT des Kopfes gemacht, die wegen großer Schmerzen abgebrochen werden musste. Es stellte sich heraus, dass sie einen relativ großen Kopfumfang (57,5 cm) hat, also größer als der durchschnittliche Umfang, und dass trotz Polsterung der Kopf vom Plastikgestängel und Bügel so stark gedrückt wurde, dass sich auf beiden Schläfen Hämatome bildeten. Diese Hämatome habe ich mit eigenen Augen gesehen, denn ich habe sie zur MRT begleitet.

Nun ist mein Kopfumfang sogar noch größer, 59 cm. Muss ich ebenfalls mit Hämatomen und starken Kopfschmerzen rechnen? Sollte ich lieber vor der MRT Schmerzmittel nehmen?

6. Mein Hausarzt sagte mir, die Untersuchung würde ca. 70 Minuten, evt. sogar 90 Minuten dauern. Warum dauert diese Untersuchung so lange? Ich hatte vor 12 Jahren wegen eines Knieleidens schon einmal eine MRT. Die dauerte nur 20 Minuten. Ich dachte, inzwischen hätten sich die Zeiten sogar verkürzt. Oder ist eine Untersuchung des Kopfes besonders zeitaufwändig?

1 1/2 Stunden in der Röhre völlig bewegungslos und mit evt. sehr starken Kopfschmerzen zu liegen stelle ich mir schrecklich vor. Aber wenn es sein muss, werde ich es wohl ertragen müssen.

Für Antworten wäre ich sehr dankbar.

Antworten
B$arbzara xS


Hallo!! Also ich versuche mal , deine Fragen zu beantworten.. Gleich mal vorneweg: ich hatt eschon 21 MRT's vom Schädel... mit einem Kopfumfang von 62 cm....

1. EinKontrastmittel ist relativ sicher notwendig, da nur so die Blutversorgung des Tumors kontrolliert werden kann

2. Gute Frage... ich hab simmer vertragen, deswegen weiß ich es nicht so genau..

3. DAS würde ich unbedingt vorher abklären lassen, welche Kontrastmittel du verträgst..

4.nein , hab ich nicht..

5. Ich hab überhaupt keine Ahnung, wie das bei deienr Freundin passieren hätte sollen... kann es ein, dass sie gekrampft hat ??? oder sich sonst irgendwie heftig bewegt hat ??? Den DAS kann ich mir bei besten Willen nicht vorstellen, dass IRGENDJEMAND, der Ahnung hat von dem tun das so fest machen kann...

6. Mein längstes MRT war 70 Minuten.... das kürzeste 15 Minuten... kommt ganz darauf an, wie schnell sie was finden... oder wie schnell sie entwarnung geben können...

Viel Glück!!!

kUitt-i0


hallöchen, ich musste vor ein paar tagen auch ins mrt mit meinem kopf hatte auch ziehmlich bammel davor es ist einfach eine wie ich finde sehr unangenehme untersuchung, bei mir hatte die untersuchung eine halbe stunde gedauert und nun muss ich noch eine woche auf das ergebnis zu warten,leider...

ob kontrastmittel gegeben wird das entscheiden die ärzte meistens dort und wenn wird es meisstens in die vene gegeben kurz vor der untersuchung es ist auch meistens verträglich es darf aber nicht bei allen gemacht werden aus gesundheitlichen gründen aber auch das wird vorher alles abggeklärt,

lg

d$ie QkleiRne xPalme


Hallo,

ich kann nicht alle Fragen beantworten aber ich hatte letztes Jahr ein MRT vom Schädel und habe ein Kontrastmittel bekommen.

Als ich den Termin damals gemacht habe, sagte man mir auch es würde ca. 50 Minuten dauern. Was ich nicht wußte, haben sie dazugerechnet die die Wartezeit, das Gespräch mit dem Arzt danach usw. Also die gesamte Zeit, die ich dort verbringen sollte.

Aber in der Röhre dauerte es 20 Minuten.

mJoonlnighxt


1. wurde ja schon beantwortet, das entscheidet der radiologe selber, aber bei deinem fall kannst du von sicher ausgehen das du km bekommst.

2.-3-http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2007/07-2007-25-magnevist-da.htm

4.hab ich auch noch nichts davon gehört

5.ich habe von unseren patienten noch nie gehört, dass sie kopfschmerzen bekommen, vlt. wie schon erwähnt, hat sie sich verkrampft oder lag falsch mit dem kopf, da man die polster normalerweise (die an den schläfen) rausmachen kann und so verlagern kann, dass der patient keine schmerzen hat.

6.ein mrt mit km dauert im normalfall zwischen 13 und 20 minuten.

bei uns lag noch nie ein patient 1 1/2 stunden im kernspin. ist mir ziemlich neu. hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen!lg

K[eXs_tra


Mein MRT des Kopfes (mit Kontrastmittel) hat auch nur ca. 20 min. gedauert. Ich denke, dass die 90 min. mit Vorgespräch, Legen des Zugangs, Abschlußgespräch usw gerechnet sind. Das Unangenehmste dabei ist der gräßliche Lärm :-/

m)o~onnitght


ja genau. ich denke auch dass es die gesamtzeit ist, bei uns sagen wir auch den patienten sie sollen 1-1 1/2 stunden zeit mitbringen, da sie bilder und den bericht gleich mitbekommen und ggf. ein gespräch noch bekommen.

v$olvWic-aNpfexl


Hallo,

also ich mache es beruflich und normalerweise dauert die Untersuchung ca. 11 Minuten ohne Kontrastmittel und ca. 15 Minuten mit Kontrastmittel. Zumindest bei uns, wir arbeiten an einem Siemens-Gerät. Wie die Programme bei Phillips sind weis ich leider nicht.

Bei Faregn zum Ausschluß eines Tumors oder Entzündlichen Prozesses, verwendet man normalerweise immer Kontrastmittel, einfach um zu sehen, wenn es eine Veränderung gibt, um was es sich handelt (gutartig oder bösartig) Bei Schwindel und Gangunsicherheit wird man bestimmt ein Kleinhirnbrückenwinkelprogramm zum Schädel noch dazufahren.

Mit dem Kontarstmittel, wir spritzen Dotarem, was ein sehr Verträgliches KM ist. Bei mir hat noch niemand auf das KM reagiert. Mit Deiner Niere, das muss der Arzt entscheiden. Gut wäre es wenn Du vielleicht Deine Nierenwerte mitnimmst, dann kann er es besser entscheiden.

Mit der Kopfumfangsgröße brauchst Du dir keine Gedanken machen, der wird schon passen :-)

(mit dem Kopfumfang ist das nicht so wie mit dem

Körperumfang beim MR :-)

Also normalerweise bekommst Du Kopfhörrer oder Oropax, vielleicht kannst Du auch beides haben, dann ist es sicher sehr still. Schmerzmittel würde ich wegen der Untersuchung nicht nehmen.Warum meintest Du das überhaupt? wegen evtl anschließender Kopfschmerzen? Also da würde ich keine Schmerztabelleten nehmen. Einfach gut die Oropax reinmachen. Wir haben das Glück das bei uns das MRT mit Musik ausgestattet ist. Frag doch einfach mal nach ob es dort auch so ist. Dann vergeht die Zeit wie im Flug.

Das mit dem Kopf einklemmen sollte natürlich nicht so extrem sein das man Hämatome davonträgt....aber wichtig ist es schon das der Kopf gut fixiert ist, den jede kleinste Bewegung verwackelt die Sequence und man müsste Sie nochmal machen, was dann natürlich längert dauert am Ende.

So, i9ch glaube jetzt hab ich alles beantwortet :-)

Liebe Grüße *:)

myoonDni^gyht


ach ja, was mir gerade einfällt, hat deine freundin gleich danach kopfschmerzen gehabt oder bisschen später? denn eine leichte nebenwirkung von km kann kopfschmerzen sein weil man ja danach viel trinken sollte.

J$ulexy


zu 1.) Also höchstwahrscheinlich wirst du Kontrastmittel bekommen, das ist eigentlich Standard bei Schädel-MRTs, auch bzw. vor allem bei Fragestellung Tumor.

zu 2.) normalerweise wird Gadolinium gegeben, das im allgemeinen sehr gut verträglich ist (z.B. Magnevist )

zu 3.) die Niereninsuffizienz wäre ein Problem bei "normalen", sprich jodhaltigen Kontrastmitteln, die man z.B. im CT oder bei der Angiographie injiziert bekommt. Bei den MR-Kontrastmitteln ist das jedoch kein Problem

zu 5.) eigentlich sind die Spulen (also das "Gestänge" das du beschreibst) auch für große Köpfe geeignet, ohne Polsterung ist ja eine Menge Platz an den Seiten, die Polsterung soll vermeiden, dass man den Kopf bewegt... natürlich sollte sie nicht so fest sein, dass Hämatome entstehen :-o (das habe ich selbst aber noch nie erlebt, und ich habe 8 Jahre lang in der Radiologie gearbeitet, unter anderem auch am MRT)

zu 6.) soll irgendeine Spezialuntersuchung gemacht werden wie z.B. ne MR-Angiographie? Denn ein Routine-Schädel-MR dauert ca. 15 - 20 Minuten plus Vorbereitungszeit (Nadel legen, ggf. an Kontrastmittelspritze anschließen, Lagerung des Patienten usw.)

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen, bei Fragen kannst du dich gerne an mich wenden!

Jfuxley


Ach ja, ich hab nicht nur beruflich MRT-Erfahrung, sondern war selbst als Patient schon ca. 10 mal im MRT (2mal Kopf, mehrmals Knie, Handgelenk, HWS, Sprunggelenk usw), und ich fand es meist ziemlich schlimm, also kann ich deine Ängste gut verstehen @:)

H#elJenxe7


Hallo,

vielen, vielen Dank an alle.

Es ist also ganz klar, dass ich ein Kontrastmittel bekommen werde.

Bei meiner Niereninsuffizienz, Kreatininwert zwischen 2,3 und 2,9, ist es völlig klar, dass ich kein Kontrastmittel bekommen darf!!!

Danke für die weiteren Links zum Thema MRT und Kontrastmittel. In den USA und Dänemark sind die Gadolinium-haltigen Kontrastmittel längst verboten, und in Deutschland wird munter damit weitergearbeitet, auch bei schwer nierenkranken Patienten.

Das ist doch ein Skandal ohnegleichen!!! Einfach unglaublich!!!

Mein Hausarzt sagt mir nichts davon. Er erwähnt nicht einmal, dass ich ein Kontrastmittel bekomme. Ich muss nichts zur Untersuchung mitbringen, keine Nierenwerte, nichts! Er nimmt keinen Kontakt mit dem Arzt, der die MRT macht, auf. Ist er nur unendlich dumm oder bösartig ???

Ich werde ihm die Links ausdrucken und dann nie, nie, nie wieder zu ihm gehen.

Dieser Arzt nimmt den Tod seiner Patienten einfach billigend in Kauf!

Warum wird so ein mensch denn Arzt?

Hätte ich kein Internet, ich wäre am Dienstag ahnungslos zur MRT gegangen, hätte das Kontrastmittel bekommen und dann einige Tage oder vielleicht Wochen später gemerkt, dass meine Haut sich verdickt, meine Gelenke sich verdicken und schließlich völlig unbeweglich werden und dass dann meine eine Niere plötzlich ihren Geist aufgibt.

Da habe ich nun 35 Jahre lang (so lange weiß ich, dass ich eine Schrumpfniere habe, nierengesund gelebt, fast nie Tabletten genommen, immer Diät eingehalten, und dann wird innerhalb von einigen Minuten meine Niere und damit mein Leben zerstört.

Es ist unglaublich, was es für Ärzte gibt!!!

Nochmals danke!!!

dmie k_lein:e HPalxme


Sag besser vorher bescheid. Mir haben sie direkt am Telefon gesagt, ich soll meine Kreatininwerte mitbringen wenn ich komme. Vielleicht bekommst du doch keine oder was anderes.

:)* :)* :)*

mWooAnn9ighxt


das ist ein langes thema mit ärzten, deswegen hat meine mutter damals auch den arzt gewechselt. meine mutter hat eine allergie auf penicillin. der arzt wußte es und gab ihr prompt ein rezept mit einem medikament indem penicillin enthalten war... ich wünsche dir gute besserung und wie schon erwähnt, nimm deine kreatininwerte mit! und unbedingt dem radiologen bescheid geben wegen deiner niere!!! @:)

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