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Kopfdruck, Benommenheit, Gangunsicherheit

sIanpabelxla


@ Anatomie:

Der Kopfschmerz ist immer wechselnd,mal nur ein leichtes Druckgefühl,dann wieder stärker,mal fast ganz weg.Schmerzmittel brauch ich aber selten deswegen und wenn es heftig ist helfen die sowieso nicht.Im Liegen wird es schlimmer,weil sich dann der Druck staut und das Hirnwasser schlechter ablaufen kann.Auch beim Bücken oder bei Erschütterungen wird es heftiger.Nachts werde ich manchmal wach wegen der Schmerzen,dann sind sie auch bewegungsabhängig.Das heißt wenn ich den Kopf auf dem Kissen drehe werden sie noch schlimmer.Ich habe aber keine Augenprobleme,das ist bei dieser Erkrankung auch eher selten.Meistens ist das mit Sehstörungen verbunden.Die Schmerzen wandern auch öfters:mal im Stirn/Schläfenbereich,mal an der Schädeldecke und sehr oft im Hinterkopf/Nackenbereich.Ich hab seitdem auch Lidzucken am rechten Auge jeden Tag mehrmals.Ich seh da auch einen Zusammenhang bei mir.

Gruß sanabella

PMustoebFluhmex65


Kennt sich denn wer hier mit Derealisation und Depersonalisation aus oder hat das selber?

Jepp, kenne ich auch. Die Umgebung wird unwirklich, wie nicht real, ganz fremd.

Oder ich habe mich wie los gelöst aus der Umgebung gefühlt, ein Fremdheitsgefühl in mir selbst.

P~ustelblu3me65


Kennt sich denn wer hier mit Derealisation und Depersonalisation aus oder hat das selber?

Jepp, kenne ich auch. Die Umgebung wird unwirklich, wie nicht real, ganz fremd.

Oder ich habe mich wie los gelöst aus der Umgebung gefühlt, ein Fremdheitsgefühl in mir selbst.

P6uste`bl-ume65


Also bei mir kommt und geht der Druck im Kopf ständig. Hin und Her. Im Liegen ist es leider am schlimmsten weshalb ich nicht gut einschlafen kann.

Spannungskopfschmerz fühlt sich auch so an.

Das wechseln der Symptome und Empfindungen ist typisch für psychische Geschichten. Ich habe damals meinen Psychiater gesagt, es wird nie langweilig.

A[natomwiex88


Das wechseln der Symptome und Empfindungen ist typisch für psychische Geschichten. Ich habe damals meinen Psychiater gesagt, es wird nie langweilig.

Das hat mir auch mal jemand so gesagt: Sonst wär es ja langweilig.

Also du bist dir sicher, dass organische Ursachen nicht so wandelbar sind?

PJusteb4lume65


Ja, körperliche Symptome ändern sich in der Regel nicht.

A:natomixe88


In dem Sinne ändern sie sich ja nicht. Ich schildere sie ja immer gleich, bloß, dass sie sich subjektiv zu verändern scheinen. Also z. B. die Wahrnehmung ist immer beispielsweise fremd und komisch – aber für mich fühlt es sich immer anders an. Es ist sehr sehr seltsam.

Phust?ebluxme65


Jepp, die Derealisation und auch alle anderen Symptome verändern sich, das ist typisch Psyche.

A~natomEie88


Hoffentlich hast du Recht.

Aber woher kommen diese körperlichen Missempfindungen. Das ich mich oft nicht fühle oder so komisch angespannt bin. Und auch dieser Schwindel. Wobei es eigentlich kein richtiger Schwindel ist. Eher das Gefühl ins Leere zu treten und hinzufallen. Es ist echt grässlich. Komme auch jetzt nicht zur Ruhe obwohl ich versuche ruhig und locker zu bleiben. Aber der Druck im Nacken und im Kopf und das komische Gefühl im Körper machen mich verrückt. Das kann doch nicht normal sein.

P[ustVebrlume6x5


Das kann doch nicht normal sein.

Ist es ja auch nicht. Es ist krankhaftes Empfinden.

Aber woher kommen diese körperlichen Missempfindungen. Das ich mich oft nicht fühle oder so komisch angespannt bin. Und auch dieser Schwindel. Wobei es eigentlich kein richtiger Schwindel ist. Eher das Gefühl ins Leere zu treten und hinzufallen. Es ist echt grässlich. Komme auch jetzt nicht zur Ruhe obwohl ich versuche ruhig und locker zu bleiben. Aber der Druck im Nacken und im Kopf und das komische Gefühl im Körper machen mich verrückt.

Ich kenne all diese Symptome aus meiner schwer depressiven Episode mit starker Angstsymptomatik. Daher vermute ich, das du eine ähnlicher Erkrankung hast.

A5naMt@omixe88


Es fällt mir so schwer es zu verstehen, dass es "nur" von Angst und Depression verursacht wird. Ich fühle mich wirklich ziemlich krank und diese Zustände fühlen sich an als würde man es nicht überleben können. Aber es ist ja nicht mal eine Panik wo es kurz auftritt und auch wieder verfliegt. Es ist so ein Dauerzustand der hin und her schwankt, aber subtil immer da ist und manchmal eben auch massiv, so wie jetzt gerade.

Auch meine Wahrnehmung scheint irgendwie getrübt zu sein.

Mal eine Frage – weiß nicht, ob das jemand wissen kann.

Gehen wir mal davon aus diese Symptome sind organischer Ursache. Würde dann ein Beruhigungsmittel die Symptome lindern können. Z. B. jemand hat eine MS. Wenn derjenige dann z. B. Valium nimmt – würde sich dann die Symptomatik bessern?

P0usteLblumUe65


Lieber Anatomie

ich weis ja nicht was Du unter eine Depression verstehst.

Aber eine Depression ist eine sehr schwere psychische Erkrankung, welche unbehandelt immer in langanhaltende bis dauerhafte völlige Arbeitsunfähigkeit und Berentung führt, in ca. 15% zum Tod.

Ein schwer depressiver Mensch ist so schwer erkrankt, das er einfachste Dinge des Lebens nicht mehr regeln kann. Das kann bis zur völligen Bewegungs- und Sprachunfähigkeit führen.

Die WHO setzte das Leid das ein depressiver Ertragen muss, mit dem eines Querschnittsgelähmten gleich.

P_ustebl[umex65


Lieber Anatomie

die Symptome die Du aufzählst, sind keine MS-Symptome.

Meine MS-Patienten haben ganz andere Probleme.

Dein Symptome lassen sich wahrscheinlich durch Valium beeinflussen, aber helfen tut dir das nicht. Die Symptome sind sofort wieder da, wenn die Wirkung des Valiums nachläßt.

Ich vermute, Du könntest medikamentöse Unterstützung bauchen, aber mir hilfreichen für die Erkrankung entwickelten Medikamenten. Wenn medikamentöse Hilfe möchtest, wende dich an eine Facharzt für Psychiatrie und sprich mit diesem über das Thema.

AvnCatomdiex88


Also ich wollte das ganz sicher nicht relativieren! Bloß finde ich mich nicht in einer Depression wieder. Die Symptome sind einfach ziemlich untypisch wie ich finde. Ich bin ja nicht so depressiv, dass ich nur noch im Bett liege oder ähnliches. Es sind einfach ziemlich merkwürdige Zustände die unbeschreiblich sind und sehr bedrohlich wirken. Ich wache schon mit dem "schrägen" Körpergefühl auf. Habe das Gefühl zu stürzen und so weiter. Heute habe ich auch einen heftigen Druck im Nacken. Und wenn das wirklich "nur" von der Halswirbelsäule ist?! Habe von Durchblutungsstörungen gelesen.

Also ich nehme jetzt Tavor und das hilft kurzfristig. Macht locker und entspannt, aber es hält nicht lange an. Oft merke ich auch gar nichts davon. Ich weiß es macht abhängig. Aber Neuroleptika oder ähnliches möchte ich vermeiden. Das kann ja auch zu sog. Extrapyramidalen Störungen führen. Das würde mir gerade noch fehlen. Und vor Antidepressiva schrecke ich auch noch zurück.

Habe ein paar Tage Opipramol ausprobiert, aber die Müdigkeit und Mattigkeit hat mich ja noch mehr behindert.

Ich habe einfach die Befürchtung, dass ich mit Medikamenten nicht an der Ursache arbeiten kann besonders wenn es organisch sein sollte. Wenn ich vom Neurologen höre, dass MS auch einen atypischen Verlauf nehmen kann und das ein MRT keine 100-prozentige Sicherheit geben kann und nur eine Momentaufnahme ist dann weiß ich nicht wie ein Arzt das so auf die leichte Schulter nehmen kann.

Aber ich habe mal gelesen, das ein Arzt sich pro Sitzung auf maximal 2 Symptome einlässt aufgrund des Zeitmanagements?

P$ustecblRume65


Wer als Depressiver nur noch im Bett rumliegt, ist schwerst depressiv. Das bist Du nicht, das ist mir klar.

Mit Tavor solltest Du wirklich vorsichtig sein. Es ist ein reines Notfallmedikament und zur längeren Einnahme absolut nicht geeignet.

Was hast Du gegen Antidepressiva?

Sie wirken in deinem Symptombereich, wären wahrscheinlich die passenden Medikamente.

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