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Kopfdruck, Benommenheit, Gangunsicherheit

Awnatomi!e8x8


Naja, zum wiederholten Male ist meine Befürchtung, dass ich noch nicht glauben kann, dass "bloß" die "olle Psyche" solche Symptome hervorrufen kann. Das will einfach nicht in meinen Kopf. Spätestens wenn ich diese Empfindungen wieder habe denke ich, dass werde ich nicht überleben (ich weiß – klingt nach Panik. Ist es aber ziemlich garantiert nicht).

Ich würde mich irgendwie selber auf den Arm nehmen, wenn ich denke es ist körperlich, aber ein Mittel für die Psyche nehme.

Wenn ich im Internet recherchiere dann treffen am ehesten Durchblutungsstörungen und HWS-Instabilität zu. Beides kommt bei Ärzten überhaupt nicht gut an, da ich kein Risikopatient bin – was aber noch lange keinen Ausschluss bestätigen kann.

Und sowas zu diagnostizieren ist eben nicht immer so einfach. Daher wird es sofort als psychogen eingestuft. Das alles lässt mich ziemlich zweifeln. Und verzweifeln :(

Dann wird einem noch an den Kopf geschmissen man wölle ja gar nicht gesund werden. Das ist schon auf extremste Art und Weise anmaßend und nur wenig empathisch.

Ich schätze eine Lumbal-Punktion werde ich noch machen lassen. Das hat mein Neurologe auch noch erwähnt, aber ich habe bisher gezögert und musste jetzt lange auf den Termin warten. Es sind ja noch ein paar Wochen. Und wenn dann sonst alles an Grunddiagnostik ausgeschlossen ist werde ich in eine Psychiatrie oder Psychosomatik gehen. Denn so kann ich nicht dauerhaft leben.

P ustebKlumxe65


Spätestens wenn ich diese Empfindungen wieder habe denke ich, dass werde ich nicht überleben (ich weiß – klingt nach Panik. Ist es aber ziemlich garantiert nicht).

Dieses Empfinden ist unter Garantie Psyche, denn es sind ja deine Gedanken.

Ich würde mich irgendwie selber auf den Arm nehmen, wenn ich denke es ist körperlich, aber ein Mittel für die Psyche nehme.

Du nimmst bereits ein Medikament für deine Psyche ein, Tavor. Nur ist es leider ein Medikament, das nichts an deiner Erkrankung ändert.

Und wenn dann sonst alles an Grunddiagnostik ausgeschlossen ist werde ich in eine Psychiatrie oder Psychosomatik gehen. Denn so kann ich nicht dauerhaft leben.

Ok, wenn dein Neurologen meint eine Lumbalpunktion wäre sinnvoll, dann laß es machen. Wenn dabei aber nichts heraus kommt, ist das doch kein Grund für einen Psychiatrieaufendhalt. Dazu bist du noch lange nicht krank genug.

Schöpf doch erst mal alle außerstationären Therapiemöglichkeiten aus. Suche dir eine Facharzt für Psychiatrie dem Du vertrauen kannst und sprich mit dem über deine Probleme und eventueller medikamentöser Hilfe.

A=natom2i{e388


Wieso sind die körperlichen Empfindungen Gedanken? Verstehe ich nicht.

Kein Medikament ändert etwas an einer psychischen Erkrankung. Außer man hat eine Psychose oder ähnliches.

Ab wann geht man denn in eine Psychiatrie? Doch nicht erst wenn etwas chronisch ist, oder?

Soweit ich weiß ist mein Neurologe sogar Psychiater. Verstehe gar nicht wieso der mich nicht diesbezüglich beraten hat. Bei einem niedergelassenen Psychiater war ich doch schon. Woher sonst hätte ich das Opipramol und das Tavor bekommen sollen?

Werde nächste Woche mal mit meinem Therapeuten sprechen was man machen kann. Weil ich mich nicht von Termin zu Termin schleppen kann. Es wird von Tag zu Tag schlimmer und die Symptome nehmen immer weiter zu und verändern sich auch ständig. Ich kann es überhaupt nicht einordnen. Weshalb sollte das denn auftauchen. Es muss doch auch eine Ursache geben :(

A~npatomi#e88


Habe das Gefühl alles zu vergessen. Fühle mich einfach echt merkwürdig. Eigentlich passen einige Empfindungen schon gut zur Derealisation und Depersonalisation. Aber wieso überfällt mich das auf einmal. Und das es so ein Dauerzustand ist, ob das "normal" ist? Also ich dachte das kommt immer nur anfallsweise und verschwindet dann auch wieder. Aber so dauerhaft wie ein Zombie herumzueiern!??

Und eben die körperlichen Gefühle. Darüber lese ich nichts im Zusammenhang mit diesen Entfremdungen.

Es gibt dissoziative Störungen, aber das kann ich mir noch weniger vorstellen :/

PjuvstebVlum=ex65


Du findest deine Symptome hier:

[[http://www.angst-und-depri.info/depressionen/depressionen_symptome.html]]

Wieso sind die körperlichen Empfindungen Gedanken? Verstehe ich nicht.

Alles was du hier beschreibst ist Psyche:

Naja, zum wiederholten Male ist meine Befürchtung, dass ich noch nicht glauben kann, dass "bloß" die "olle Psyche" solche Symptome hervorrufen kann. Das will einfach nicht in meinen Kopf. Spätestens wenn ich diese Empfindungen wieder habe denke ich, dass werde ich nicht überleben (ich weiß – klingt nach Panik. Ist es aber ziemlich garantiert nicht).

Kein Medikament ändert etwas an einer psychischen Erkrankung. Außer man hat eine Psychose oder ähnliches.

Die Depression wurde ursprünglich als Psychose eingeordnet.

Alle dein Symptome, Gangstörung, Konzentrationsstörung, Depersonalisation, Derealisation, Schlafstöungen, Muskelverspannungen usw beruhen auf fehlfunktionen des Gehrins, denn ein depressives Gehirn arbeitet nicht mehr normal. Stressverarbeitung und Neurotransmitterhaushalt sind gestört. Und genau darauf nehmen die Medikamente Einfluss.

Ab wann geht man denn in eine Psychiatrie? Doch nicht erst wenn etwas chronisch ist, oder? Bei Selbstgefährdung, Fremdgefährdung, mangelnde häusliche Versorgung, negativer Einfluss von Angehörigen, bei schwieriger Medikamentöser Einstellung, zum Entzug von Medikamenten, legalen und illegalen Drogen.

Soweit ich weiß ist mein Neurologe sogar Psychiater. Verstehe gar nicht wieso der mich nicht diesbezüglich beraten hat.

Hast du ihn denn als Neurologen oder Psychiater aufgesucht? Wolltest du mit ihm über die Möglichkeit einer psychischen Störung und ihrer Behandlung sprechen? Und hast du ihm das auch mitgeteilt?

Bei einem niedergelassenen Psychiater war ich doch schon. Woher sonst hätte ich das Opipramol und das Tavor bekommen sollen?

Hättest Du auch vom Hausarzt bekommen können.

Werde nächste Woche mal mit meinem Therapeuten sprechen was man machen kann. Weil ich mich nicht von Termin zu Termin schleppen kann. Es wird von Tag zu Tag schlimmer und die Symptome nehmen immer weiter zu und verändern sich auch ständig. Ich kann es überhaupt nicht einordnen. Weshalb sollte das denn auftauchen. Es muss doch auch eine Ursache geben :(

Sprich mit deinem Psychotherapeuten darüber, dafür ist der da. Aber an die Ursachen kannst du erst arbeiten, wenn es dir wieder besser geht. Z.Zt. ist stabilisieren angesagt.

PVusteblUume65


Habe das Gefühl alles zu vergessen.

Depressive Pseudodemenz.

Fühle mich einfach echt merkwürdig. Eigentlich passen einige Empfindungen schon gut zur Derealisation und Depersonalisation. Aber wieso überfällt mich das auf einmal. Und das es so ein Dauerzustand ist, ob das "normal" ist? Also ich dachte das kommt immer nur anfallsweise und verschwindet dann auch wieder. Aber so dauerhaft wie ein Zombie herumzueiern!??

Eine Depression ist ein Dauerzustand, welche oftmals morgens am schlimmsten ist.

Und eben die körperlichen Gefühle. Darüber lese ich nichts im Zusammenhang mit diesen Entfremdungen.

Schau unter Depressive Symptome.

Awnato#mie88


Es treffen tatsächlich sehr viele, beinahe alle Symptome zu.

Jedoch finde ich nichts über Körperempfindungsstörungen oder Bewegungsstörungen. Bei Depersonalisation steht zwar man fühlt sich roboterhaft, aber das passt wiederum nicht unbedingt. Ich fühle mich eher "Ganzkörperverkrampft" und manchmal auch irgendwie schief. Also würde das Getriebe haken. Oder ich hätte Sand in den Gelenken. Naja, man kann es nicht wirklich beschreiben.

Mangelnde häusliche Versorgung würde zu treffen. Ich bekomme zur Zeit nichts bzw. nicht wirklich viel auf die Reihe und lasse mich ganz schön hängen. Es ist alles auch ziemlich anstrengend geworden. Ich laufe nen paar Runden durch die Stadt und bin fix und fertig. Aber gerade dann sollte man sich wohl zwingen was zu tun.

Ich hatte mal eine akute Eppstein-Barr-Infektion also Pfeiffer'sches Drüsenfieber. Ob das was damit zutun haben könnte. Fatigue-Syndrom? Oder sogar das Nervensystem?

Habe den Neurologen als Neurologen aufgesucht. Aber kann er nicht trotzdem etwas dazu äußern. Etwas mehr als bloß "V. a. somatisierende Störung" o. ä.? So zieht sich doch alles noch mehr in die Länge. Hätte er vl. mal angeboten mich psychiatrisch zu diagnostizieren statt zu überweisen!? Naja, ist jetzt halt so.

Mein Hausarzt würde mir niemals Tavor verschreiben. Der zögert generell wenn es um Medikamente geht. Aber das ist ja eigentlich ganz gut.

Stabilisierung wäre gut. Weiß nicht wie das aussehen soll.

Klingt auch interessant: Depressive Pseudodemenz. Also es ist nicht unbedingt so das ich viel vergesse – einige Dinge schon – es ist vielmehr so, dass ich alles so wahrnehme als würde ich es zum ersten Mal sehen. Als hätte ich alles vergessen und wieder kennenlernen müssen. Auch schwer zu erklären. Typisch Depersonalisation!?!?!?!?

In der Liste die du mir geschickt hast steht auch was von mangelnder Krankheitseinsicht. Würde ja auch voll ins Schwarze treffen auch wenn ich das noch nicht ganz akzeptieren kann.

Depressiver Wahn könnte auch irgendwie hinhauen :/

Paust"ebl*umhex65


Lieber Anatomie

also Depressiven Wahn kann ich bei dir nicht erkennen. Das wäre so was wie, Du fühlst dich schuldig an der Flutkatastrophe in Süd- und Ostdeutschland.

Klingt auch interessant: Depressive Pseudodemenz. Also es ist nicht unbedingt so das ich viel vergesse – einige Dinge schon – es ist vielmehr so, dass ich alles so wahrnehme als würde ich es zum ersten Mal sehen. Als hätte ich alles vergessen und wieder kennenlernen müssen. Auch schwer zu erklären. Typisch Depersonalisation!?!?!?!?

Ich habe mal meine Geldbörse im Kühlschrank wiedergefunden, nachdem ich sie lange vergeblich gesucht hatte. Sie an diesen nichtpassenden Ort hineingelegt zu haben und nichts mehr davon zu wissen, entspricht der Depressiven Pseudodemenz.

Dein Empfinden ist, wie du richtig sagt, doch mehr depersonalisationsmäßig.

Habe den Neurologen als Neurologen aufgesucht. Aber kann er nicht trotzdem etwas dazu äußern. Etwas mehr als bloß "V. a. somatisierende Störung" o. ä.? So zieht sich doch alles noch mehr in die Länge. Hätte er vl. mal angeboten mich psychiatrisch zu diagnostizieren statt zu überweisen!? Naja, ist jetzt halt so.

Ich bin mir sicher, das dein Facharzt dich längst psychiatrisch untersucht und diagnostiziert hat, denn sonst hätte er dich nicht zum Psychotherapeuten geschickt.

Nur, solange Du keine Bereitschaft zeigt, mit ihm über eine psychische Störung zu sprechen, wird er das auch nicht tun.

Denn Du hast ihm keinen Auftrag erteilt, sich um deine Psyche zu kümmern.

Stabilisierung wäre gut. Weiß nicht wie das aussehen soll.

Dann frage mal deinen Psychotherapeuten und deinen Facharzt für Psychiatrie danach.

P~usitebluGme65


Ich fühle mich eher "Ganzkörperverkrampft" und manchmal auch irgendwie schief. Also würde das Getriebe haken. Oder ich hätte Sand in den Gelenken. Naja, man kann es nicht wirklich beschreiben.

Jepp, wie fahren mit angezogener Handbremse. Ich habe mich gefühlt wie bei einem Muskelfaserriss, ich wollte mich bewegen und konnte nicht so wie ich wollte, es ging einfach nicht.

Das ist die depressive Verlangsamung.

A.natKomixe88


Du meinst also der Neurologe kann anhand eines ca. 8-minütigen Gesprächs eine Diagnose stellen?

Dann wissen wir ja wo der Fehler im System ist. Ich frage mich weshalb es dann seitenlange Diagnose-Fragebögen gibt wenn es Wunderärzte gibt die nach Stichproben nehmen und es sofort wissen (dabei sind Fälle von bspl. übersehener MS gar nicht so selten).

gOramNma:tron


Beschreib nochmal deine Symptome, die körperlichen in Kurzform. In der Regel kann man mit etwas Kompetenz und entsprechender klinischer Manifestation eine MS auch schon anhand der Symptomatik stellen. Schwierig wird es bei relativ alten Patienten über 40 und sehr jungen Menschen.

MRT, LP, EPs sind paraklinisch. Eine schubförmige MS benötigt nach aktueller Datenlage bei zwei klinisch manifesten Ereignissen, theoretisch nicht mal einen MRT-Befund. (Mc-Donalds Kriterien)

A_natUo7mie8x8


Der Neurologe bezeichnete mich als Hypochonder.

Wikipedias Definition aus "Annals of General Psychiatry 2009":

"Kennzeichnend für die hypochondrische Störung nach ICD-10 ist die Tatsache, dass der Patient fürchtet, an einer bestimmten Krankheit (z. B. Krebs) zu leiden. Das Klagen über körperliche Symptome steht nicht im Vordergrund. Je nach Ausprägungsgrad der Symptomatik ist der Betroffene mehr oder weniger durch den Arzt überzeugbar, dass seine Befürchtungen unbegründet sind."

Es ist also vielmehr die Angst an einer Krankheit zu leiden, als Symptome zu spüren, äußern. Die Angst ist also völlig unbegründet.

Bei mir treten aber massive Symptome auf die Körper und Wahrnehmung betreffen und sich nicht einfach mit Angst erklären lassen. Sonst würden sie ja auch durch sowas wie Tavor besser werden.

Was ich damit sagen will ist, dass man wirklich unfassbar schnell aufs Hypochondrie-Abstellgleis verfrachtet wird und das ist mehr als verantwortungslos! Manchmal denke ich man will das so jemand einfach an den Folgen stirbt um keine Kosten mehr zu generieren oder das so jemand noch kränker wird damit es sich auch richtig lohnt! Denn solange ich mich nicht so krank fühle das ich Tabletten brauche bringt das kaum Geld. Wenn es sich aber schön chronifiziert und man den Patienten hinhält (Behandlungen unterlässt oder Termine in die Länge zieht) schluckt er freiwillig Chemikalien.

g9ramYmaztroxn


Und was sind das für "massive Symptome"? Hypochondrie oder somatoforme Störungen sind i.d.R Ausschlussdiagnosen.

gJraYmmajtxron


Gehen wir mal davon aus diese Symptome sind organischer Ursache. Würde dann ein Beruhigungsmittel die Symptome lindern können. Z. B. jemand hat eine MS. Wenn derjenige dann z. B. Valium nimmt – würde sich dann die Symptomatik bessern?

Interessante Frage, abhängig von dem welche Symptome er hat:

Fatigue -> würde schlechter werden

schlaffe Paresen -> würden schlechter werden

spastische Paresen oder Spastik -> würde besser werden

Gangataxie / Schwindel / Gleichgewichtsstörungen -> würde schlechter werden

Sensibilitätsstörungen etc. -> würde tendenziell besser werden

Nystagmus / Doppelbilder etc. -> würde tendenziell schlechter werden.

gqramm!atron


Ich erkläre dir das mal kurz:

Es gibt harte und weiche neurologische Symptome, zu den weichen zählen unter anderem Missempfindungen, Parästhesien, Kribbeln, Taubheitsgefühle, sogar solche Sachen wie Lhermitte-Zeichen oder Uthoff-Phänomen. Harte neurologische Symptome dann wären: Paresen, Spastik, Nystagmus etc.

Du hast Recht, eine MS kann man definitiv nur nach dem Tod im Rahmen einer Autopsie stellen. Es gibt atypische Verläufe, die im MRT oftmals ne Herausforderung sind. Selten aber gibt es.

Du warst bei 3 Radiologen, da war ne Zyste, vermutlich in der Nähe der Seitenventrikel. Ist harmlos.. haben viele Menschen. MS typische Läsionen hattest du ja wohl keine.

Facts: egal welcher Verlauf liegt

+die Sensitivität bei schubförmig remittierender MS bei 1,5 Tessla MRT bei ca. 80 %,

+bei primär progressiver MS bei ca. 60-70%

+Evozierte Potentiale sind bei den meisten MS Patienten auffällig.

+Eine Lumbalpunktion hat eine Sensitivität von nahezu >95%.

Der Witz ist folgender: Leute mit einer MS sind wirklich schwer krank, die sehen nicht nur manchmal verschwommen, die sehen gar nichts bzw. nur einen Schleier vor den Augen. Die haben oft Symptome wie: Intensions/Haltetremor, Nystagmus (Augenzittern), Paresen (zuerst schlaff dann spastisch), Gangataxie dass nur noch ein breitbeiniger Stand möglich ist, Augenmuskelparesen mit entsprechenden Doppelbildern, Dysmetrie, Sensibilitätsausfälle dass teilweise nicht mal mehr ein Glas Wasser in der Hand gespürt wird.

Dass du weisst was ein SPECT ist, qualifiziert dich insofern, als dass du offenbar dich als medizinischer Laie mit der Symptomatik außerordentlich gut beschäftigt hast. Was man noch machen kann ist folgendes:

+SPECT

+ NLG

+ EMG,

+3/6 Tessla MRT

+LP mit Zusatzparametern wie nach MBP/ gesamte rheumatische Reihe

+EPs (somatosensibel, akkutisch, visuell und motorisch).

Bringen wird dir das allerdings nichts. Da du nach aktuellem Stand keinen Hinweis für eine MS hast.

In der Regel reicht ein neurologischer Status, bei Patienten sehr unbeliebt, oftmals für eine wegweisende Diagnostik aus.

Bei Depressionen, psychischen Erkrankungen ist das keine Esoterik, da hat man genauso ein hormonelles Ungleichgewicht. Das kann man mittlerweile auch neurophysiologisch Nachweisen.

Eines deiner Hauptprobleme bei dir ist dein Konsum von Tavor. Neuroleptika – nämlich der atypischen Generation – machen übrigens auch keine extrapyrimidalen Störungen mehr. Lorazepam / Tavor bildet praktisch keine aktiven Metabolite, fluten entsprechend schnell an und schnell ab, haben eine kurze Halbwertszeit und machen daher auch noch schneller abhängig als normale Benzos wie Diazepam es schon tun. Zustände wie ein pseudodemenzielles Syndrom könnte man im übrigen auch hier suchen, dafür ist im Übrigen gerade Lorazepam bekannt, dass es im Verdacht steht soetwas zu begünstigen. Das die Symptomatik nach initialer Dämpfung durch Tranqualizer nachträglich noch zunimmt, liegt denke ich auf der Hand.

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