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Kopfdruck, Benommenheit, Gangunsicherheit

Aana_to"miex88


@ grammatron:

Wollte dich nochmal bzgl. der Zyste fragen, ob du meinst dass es die tatsächlich vorhanden ist oder kann man das so pauschal nicht sagen und es kann auch ein Artefakt oder sonstiges gewesen sein?

Aynato[mie8x8


Mir geht es gerade wieder ziemlich bescheiden. Dieses Gefühl der Fremde ist irgendwie ganz seltsam und ganz anders als sonst. Kann es gar nicht mehr einschätzen. Kann doch nicht sein, dass das so wandelbar ist und jedes Mal völlig neu auftritt und unbekannt!?

Pruste%blumex65


Lieber Anatomie

Du denkst an die Zyste, deine Ängste leben wieder auf und die Fremdheit wird stärker, das ist doch offensichtlich.

Das abklären körperlicher Krankheiten wird dir nicht helfen.

A<natCoamie88


Eigentlich ist es unabhängig von der Zyste. Die macht mir am wenigsten Angst. Interessiert mich eher aus fachlicher Wissbegierde. Eine Zyste ist in der Regel ungefährlich und Zufallsbefund.

Vielleicht war der Tag einfach zu stressig wobei es mir eigentlich den Tag über ganz gut ging seit langem.

g9ram:matro4n


Anatomie

Hmm, dann ist es ja irgendwie klar, dass man nichts mehr findet. Weil die Schädel-MRTs nie länger als 10 Minuten dauerten! Also ist der Befund mit der Zyste sicher!? Womöglich ist sie doch gewachsen in all den Jahren?!

Unwahrscheinlich. Wie lange ein MRT dauert ist immer so ne Sache. Theoretisch wenn du mit 7 Tessla nur ein Bild machst, kann es sein dass du eine Stunde in der Röhre liegst. Normalerweise siehst du aber auch in Standardauflösungen genug. Dass die Zyste "wächst" ist eher unwahrscheinlich. Ne Lokalisation wo die Zyste ist haste nicht oder?

Und das man womöglich eine andere Erkrankung übersehen hat, weil man einfach die "schnelle Variante" wählte, da ich kein Risikopatient mit harten Symptomen bin?!

Sicher möglich ist das. Du bist relativ jung, du hattest ein MRT, also von exotischen Krankheiten abgesehen... bleibt eigentlich nur eine MS, Borreliose oder somatoforme Störung. Es gibt auch juvenilen Parkinson nur exemplarisch... aber das ist halt sehr weit hergeholt.

Was du noch machen kannst: LP und evozierte Potentiale. Danach würde ich aber bei unauffälligem Neurostatus das lassen.

Es gibt auch dissoziative Störungen die das gerne begünstigen. Wie ging es dir eigentlich vor 3 Tagen wie es so extrem heiss war?

nuanWchen


Ein normaler Mensch geht zum Arzt, bekommt eine Diagnose, informiert sich darüber beim Arzt und im Internet, dadurch hat er eine eigene Meinung bzw Diagnose und versucht sein Leben damit zu meistern.

Ein Hypochonder geht erst gar nicht zum Arzt, sondern gibt bei Google seine Symptome ein und sucht sich das schlimmste raus. Ein Hypochonder hat ein Horizont, der genau bis zur Nasenspitze geht. Ein Hypochonder geht mit seiner eigenen Diagnose zum Arzt, bekommt sau teure Untersuchungsmethoden, die Diagnose vom Arzt wird in Frage gestellt bzw schon eher ignoriert, weil der Arzt könnte ja was übersehen haben. Ein Hypochonder wird auch nichts machen, was zu seiner Genesung beiträgt. Er wird leiden, wie ein sterbenskranker Mensch.

Das einzige was da helfen kann ist gute psychiatrische Hilfe.

Hier in diesem Thread habe ich den Eindruck das sich zwei Menschen gegenseitig "aufgeilen" die schlimmsten Krankheiten zu haben.

g`ramm$atrxon


@ nanchen

was du schreibst ist eigentlich ziemlicher unsinn.

AanatomCie88


@ grammatron:

Würde ich wahrscheinlich auch anders merken würde da was wachsen.

Was würde unter exotische Krankheiten fallen? Kann Borelliose auch ohne Zeckenbiss stattfinden? Hatte nie bewusst einen.

Wie es mir an den heißen Tagen ging kann ich gar nicht sagen. Die Hitze hat mir schon zu schaffen gemacht vor allem in der Nacht, aber würde nicht sagen, dass etwas außerordentlich anders war. Gestern und heute jedoch geht es mir bemerkenswert schlecht.

was du schreibst ist eigentlich ziemlicher unsinn.

Ich würde das "eigentlich" weg lassen.

In jedem Forum gibt es ein oder zwei solcher "Spezialisten" die gerne (aufgrund Frustrationen/Engstirnigkeit/Mangel an Empathie?!) persönliche Urteile fällen müssen.

@ nanchen:

By the way: Hypochondrie gibt es überhaupt nicht. Lt. ICD-10 spricht man von einer "Hypochondrischen Störung". Es gibt demnach nicht "DEN Hypochonder". Ein Krebskranker ist ja bekanntlich auch kein Krebs oder Krebsler.

Ich lese hier nur EINE Person die über ihre Symptome schreibt.

Darüber hinaus ist es ziemlich bösartig und menschenverachtend zwischen "hypodchondrisch" und "normal" zu sprechen. Oder sind für dich alle Krebskranken "unnormale Menschen"? Spricht Bände über deine Weltanschauungen.

Deine Definition bzgl. eines "Hypochonders" ist sowieso derartig an den Haaren herbei gezogen. Hast du dazu eine Quelle oder entspringt das deiner intellektuellen Feder?

Desübrigen stellst du die Kompetenz jeglicher Ärzte in Frage die lt. dir einen Hypochonder von einem "echten Kranken" nicht unterscheiden können. Hättest du den Thread gelesen, hättest du gesehen, dass ich keine Untersuchungen bekomme außer die Standarduntersuchung die normalerweise JEDER bekommt der in eine Psychiatrie geht (so steht es zumindest im Handbuch ;-)). Denn JEDE psychische Erkrankung kann eine organische Ursache haben.

Welche Therapiemaßnahmen gibt es in einer Psychiatrie? Die Medikamentöse! Welches Medikament ist bei einer Hypochondrischen Störung indiziert? [Ich blende bewusst die Vorschläge von Pusteblume65 aus, da sie einen anderen Standpunkt vertritt. Nämlich den, der depressiven Störung die sehr variabel ist und auch etwaige Ängste generieren kann.]

Also WENN, DANN ist eher eine psychotherapeutische Maßnahme angebracht. Aber in einer Psychiatrie stecken damit keine Kosten entstehen? Geradezu lustig, weil ein stationärer Aufenthalt in einer Psychiatrie natürlich gratis ist. Und wie steht es so mit Erfolgsquote? Kennst dich ja aus. Zahlen parat?

A=natompie8x8


Die einzige seriöse Quelle bzgl. Angst/Ängste/Krankheitsängste ist in meinen Augen die Lektüre von Morschitzky.

B[ruc!ex21


@ Nanchen

Ein normaler Mensch

Menschen die unter einer Hypochondrie leiden,sind krank.Aber deswegen sind sie keine unormalen Menschen.

Ein Hypochonder wird auch nichts machen, was zu seiner Genesung beiträgt. Er wird leiden, wie ein sterbenskranker Mensch.

Mann kann und darf nicht alle Hypochonder über einen Kamm scheren.Ich selber war an einer schweren hypochondrischen Störung erkrankt,welche mich in eine Psychiatrie gebracht hat.Es war meine freiwillige Entscheidung.Und ich kenne genügend andere,die sich ebenfalls in Therapie begeben haben.

Im übrigen stimme ich Anatomie88 in allen Punkten zu.

Afnatomixe88


Muss mich korrigieren: Der Thread wurde ja ursprünglich von @phetch gestartet, jedoch kam da seither keine Rückmeldung mehr. Daher verstehe ich nicht wie sich hier "2 Menschen gegenseitig an ihren Symptomen aufgeilen".

A\n#atom}ie88


@ Bruce21:

Natürlich wollen sich auch Hypochonder helfen lassen. Sie sind ja selber Opfer ihrer Gedanken und wenn jemand von etwas überzeugt ist, dann darf man ihm auch nicht die Schuld dafür geben. Das ist ja gerade sein Symptom was Leidensdruck erzeugt.

Wie hast du denn deine Erkrankung in den Griff bekommen wenn ich fragen darf?

BSruc{e2x1


Wie hast du denn deine Erkrankung in den Griff bekommen wenn ich fragen darf?

Ich war für knapp 3 Monate in einer Klinik,mit der Diagose schwere Depression mit hypochondrischen Wahn.Die Zeit in der Klinik war nicht einfach,hat mir aber sehr geholfen.

Irgendwann hat sich bei mir wieder der Logische Verstand eingeschaltet,welcher lange überhaupt nicht mehr vorhanden war.Die Angst vor schweren Krankheite nwar auf einmal weg,was natürlich auch mit der Therapie in der Klinik zusammen hängt.Aber auch, weil ich mir selber in den A.... getreten habe.

P#usteWblumex65


Also WENN, DANN ist eher eine psychotherapeutische Maßnahme angebracht.

Absolut richtig.

Nur, wollte ich da nicht draufrumreiten, weil Du ja bereits in Psychotherapie bist.

Ergänzend, könntest Du noch über Medikamente nachdenken, ist meine Meinung.

A'natoMmiex88


@ Bruce21:

Du hattest also keine körperlichen Symptome, sondern "einfach" einen Wahn. Dann hast du Medikamente genommen?

@ Pusteblume65:

Das Problem ist bloß, dass so eine Therapie echt lange dauern kann und mir geht es von Tag zu Tag schlechter. Diese Zustände werden immer schlimmer und "schräger".

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