» »

Cortison und Lyrica, Angst vor Nebenwirkung

lhottix44 hat die Diskussion gestartet


ich hoffe, dass meine frage in diesem forum richtig aufgehoben ist...

kennt sich jemand mit der einnahme von cortison und lyrica aus?

ich muss diese beiden medikamente (cortison 10 mg, dann bis zu 5 mg für ca. 3 monate, lyrika 600 mg) jetzt nehmen und habe heftige angst vor den nebenwirkungen, vor allem beim cortison!!!

ich würde mich ganz doll über ein paar erfahrungsberichte freuen. :)z bis jetzt liegen die packungen noch unberührt da, da der innere schweinehund "angst" so groß ist.

ich habe vor allem noch so viele arzttermine, wo ich auf mein auto angewiesen bin. vielleicht kann ich ja dann aber garnicht fahren ??? ??? ich nehme auch noch morphium, was ich aber dann ausschleichen darf. aber noch ist es ja im körper und das nicht wenig...

freue mich auf gaaaz viele antworten *:)

Antworten
Zwwa<ckf4x4


Hallo Lotti,

mit dem Begriff "Cortison" werden umgangssprachlich auch andere Steroide umfaßt, die eine dem Cortison ähnliche Wirkung besitzen. Also, was nimmst Du?

Die Cortisonmenge liegt vermutlich am unteren Rand der wirksamen Dosis (Ich nehme pro 2 Wochen jeweils 5 x 100 mg Prednisolon). Je höher die Dosis, desto größer natürlich das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen, wobei Steroid-Akne schon bei geringer Dosierung, Knochenschäden wohl aber nur bei hoher Dosierung auftreten können. Meistens hat man aber keine vernünftige Alternative, d.h. entweder Du behältst Deine Beschwerden oder Du nimmst Cortison.

Geschockt bin ich über die 600 mg Lyrica. Ich habe mit 25 mg Lyrica versucht, meine Schmerzen zu bekämpfen; klappte auch prima, aber wegen geschwollener Unterschenkel und Füße mußte ich das Arzneimittel wieder absetzen. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, Lyrica einzuschleichen, denn die Nebenwirkungen, die auftreten können, sind nicht von Pappe.

Alles Gute!

l%otti84x4


vielen dank für deine schnelle antwort!!!

die 600 mg lyrica soll ich auch einschleichen, fange mit 300 an, dann pro woche um 150 mg steigern. was mir nun wiederum angst macht, dass du geschwollene füße und unterschenkel hattest. ich habe

das jetzt schon vom morphium, passe in keinen schuh mehr... na ob das dann überhaupt alles so klappt ?? :-/

die dosis hat mein operateur festgelegt, auch die des prednihexal. man hat mir vor 9 wochen die linke, erste rippe entfernt, dabei haben sich wohl anschließend narben gebildet, die auf nerven drücken und unerträgliche schmerzen verursachen. das morphium hilft nicht mal richtig, deshalb jetzt auch lyrica. ich denke, dass die hohe dosis als schmerztherapie wirken soll. wenn das cortison hilft und sich die narben vielleicht zurückbilden, wird alles langsam wieder auf null gefahren. es ist aber eben nur ein versuch. wenns nicht klappt, muss ich wohl damit leben lernen.

was hattest du denn für nebenwirkungen beim lyrica? außer die dicken füße, die ja eh schon eine katastrophe sind...

C_hukk$elzWz


hallöchen

ich nehme auch lyrica aber nicht gegen schmerzen und auch nicht so viel

nur 75 mg am tag aber ich hab gar nichts gemerkt.

gute besserung *:)

Z]wackkx44


weitere Nebenwirkungen? kribbelnde Lippen, konnte im Sitzen meine Oberschenkel nur wenige cm anheben - wäre alles nicht tragisch gewesen, nur die Ödeme.....

Ich wünsche Dir ein nebenwirkungsfreies Lyrica; das könnte Dein Befinden ja sicher sehr positiv beeinflussen.

A:zucexna1


Hallo Lotti,

mit Cortison kenne ich mich nicht aus.

Lyrica nehme ich seit etwa einem Jahr, aber nicht wegen Schmerzen sondern Angststörungen. 150mg - 300mg. Bei ist die Dosis aber langsam erhöht worden.

Schwindel am Anfang.

Ausserdem bin ich mir nicht sicher, ob ich Probleme beim Sehen dadurch habe.

.

Ich rate dir wirklich die Dosis langsam zu erhöhen. (Rede mit dem Arzt, wenn du kannst)

Wenn du unerwünschte Nebenwirkungen hast, kannst du das Medikament immer wieder absetzen.

:)*

lNott|ix44


ich danke euch ganz doll für eure antworten!!!

ich werde nochmal mit dem arzt sprechen, ob die dosis vom lyrica wirklich so hoch sein muss. vielleicht geht es ja auch niedriger.

wegen dem cortison schau ich mal in einem anderen forum, vielleicht finde ich da ja was...

euch allen alles gute *:) *:) *:)

A}zucexna1


ich werde nochmal mit dem arzt sprechen, ob die dosis vom lyrica wirklich so hoch sein muss. vielleicht geht es ja auch niedriger.

Ich denke, dass du die Dosis einfach langsam erhöhen musst.

Meine Dosis ist ja auch nicht gering, aber ich habe eben mit sehr wenig angefangen.

Mir hat dieses Medikament geholfen! Vielleicht hilf es dir auch. ;-)

:)* @:)

lkott$ix44


hallo alle zusammen,

könntet ihr mir bitte nochmal helfen?

ich nehme nun seit 5 tagen lyrica und komischerweise haben sich meine schmerzen seit dem total verstärkt. ich kann es garnicht verstehen, es ist doch gegen nervenschmerzen... ??? und meine werden unerträglich...

habe aber gleichzeitig das morphium halbiert. war das wohl der fehler? hätte ich warten sollen?

oder dauert es eine weile, bis das lyrica wirkt?

ich bin nun doch langsam am ende mit meinen nerven. :°( solche schmerzen, kann kaum noch laufen. werde nochmal zum arzt gehen und es ihm beschreiben. doch erfahrungsberichte von anderen lyrica-patienten helfen mir bestimt mehr.

ich würde mich ganz doll über antworten freuen.

bis dahin

liebe grüße *:)

Zrwa_cIk44


Lotti,

Du hast etwas gemacht, was die Diagnose erschwert, nämlich 2 Dinge gleichzeitig geändert. Außerdem hast Du einen Hang zu großen Schritten, aber das sind doch alles keine Lutschbonbons! An Deiner Stelle hätte ich mich mit Lyrica langsam auf ein Niveau begeben, bei dem der Schmerz deutlich nachläßt, und evtl. dann das Morphium langsam reduziert.

Es gibt ja jetzt zwei Alternativen: Entweder Du hast Lyrica zu schnell eingeschlichen - dann hättest Du mit langsamerer Steigerung vielleicht gar keine Probleme gehabt.

Oder Du verträgst Lyrica überhaupt nicht - das gibt es ja auch. Möglicherweise hast Du eine paradoxe Reaktion, d.h. dass das Medikament genau die Symptome verstärkt, die es eigentlich beseitigen soll. Kommt leider immer wieder einmal vor.

lfottLi44


hallo zwack,

ja, du hast vielleicht recht mit der hohen dosis. aber glaub mir bitte, dass ich nichts auf eigene faust gemacht habe.

die dosis hat mein operateur festgelegt, obwohl ich ihn, nach den erfahrungsberichten im forum, auf eine kleinere dosis angesprochen habe.

das halbieren des morphiums hat mir mein arzt geraten. was hätte ich also deiner meinung nach machen sollen?

ich gehöre wirklich nicht zu den menschen, die mit wonne hochdosierte chemie nehmen, ganz im gegenteil. vor einem jahr habe ich gar keine medikamente genommen. da war meine körper auch noch intakt. wenn man aber nach 3 op´s in 8 monaten vor schmerzen bald wahnsinnig wird, weil alles immer nicht ganz optimal verlief... zähne zusammen beißen und aushalten ??? ?? das habe ich lange, lange zeit getan, irgendwann ging es leider nicht mehr.

nun, was solls, ich war gestern bei meinem hausarzt, soll das lyrica sofort weglassen. in dem punkt hattest du recht, ich gehöre zu den wenigen, bei dem die einnahme das ganze verschlimmert.

danke für deine antwort und alles gute

Z)w ackx44


Oh, Asche auf mein Haupt! Konnte mir nicht vorstellen, dass Medizinmänner soiche Anleitungen geben. Was nimmst Du denn jetzt anstelle von Lyrica? Darf ich fragen, welche OPs Du hattest?

Ich wünsche Dir, dass Du die Schmerzen bald in den Griff bekommst.

lCot#ti4x4


ich hatte im juli lezten jahres eine bandscheiben-op an der Halswirbelsäule, bei der mir 2 prothesen eingesetzt wurden. im oktober musste die eine prothese wieder raus, da sich dahinter eine knochenwucherung gebildet hat (anschließend natürlich wieder rein :-))

bei den ganzen untersuchungen w/ bandscheiben stellte man dann das thoracic outlet syndrom auf beiden seiten fest. im februar haben sie mir die 1. rippe entfernt, damit mein linker arm wieder durchblutet wird. dabei sind wohl narben entstanden, die auf die nerven drücken.

ich nehme im moment nur die morphiumpflaster. eigentlich sollte ich ja auch mit cortison anfangen, was ich aber in weiser voraussicht gelassen habe. am 9. juni komme ich nämlich in eine klinik, wo ich komplett durchgecheckt werde. das ist für mich wie ein lottogewinn. die stellen mich auch mit medikamenten neu ein. vielleicht wird dann endlich mal alles besser... ich habe wirklich ganz große hoffnungen, dass man auch mal was findet. denn ein mediziner schiebt es immer auf die op-folgen des anderen, doch richtig zuständig fühlt sich keiner mehr. diagnosen aus 300 km entfernung, medikamentenplan per e-mail... und mein hausarzt muss nun ausführendes glied sein. ein allgemeinarzt ist dabei eigentlich auch nicht der richtige ansprechpartner aber er ist der einzigste, zu dem ich immer kommen kann.

ein orthopäde meinte vor kurzem zu mir, was ich nun von ihm wolle. das wäre ihm alles zu schwierig und kompliziert, ich solle zu den ärzten gehen, die mich operiert haben. - die wollen mich aber nicht mehr. :=o

durch zufall bin ich zu der neurologin gekommen, die jetzt auch die krankenhauseinweisung veranlasst hat. eine recht junge ärztin aber dadurch noch richtig engagiert. nach meiner erfahrung gibt es das leider nur noch sehr selten.

nun heißt es abwarten. und die paar wochen halte ich doch gerne aus!!!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH