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Restless-Legs Syndrom behoben durch eigene Endorphine/ Dopamin

Vhener,ius hat die Diskussion gestartet


Zu Beginn möchte ich vorweg alle sehr herzlich begrüßen,die es bis zu diesem Thread geschafft haben.

Ich hoffe ,dass ich hier richtig bin und eventuel meine Frage,die sich mir gestellt hat,durch eine sehr zahlreiche Diskussion beantwortet bekomme.

Bereits der Titel meiner Diskussion behinhaltet auch meine eigentliche Frage,doch um diese verstehen zu können,sehe ich mich gezwungen euch die Vorgeschichte,die sich mir ereignet hat,zu vermitteln um wirklich im stande zu sein,diese nachvollziehen zu können.

Ich bin seit kurzem 20 Jahre alt und habe nie wirklich bemerkt,bzw. angenommen,dass mein Beinzappeln irgendwelche Symptone für eine Krankheit,noch irgendwelche Auswirkungen haben kann.

Bis vor kurzem,litt ich nach eigener Diagnose in einem doch recht starken depressiven Zustand,welchen ich jedoch auch nicht wirklich bemerkte.Meiner Meinung nach ist dieser zum teil durch die Umstände,aber zum anderen auch durch das Restless Legs Syndrom enstanden.

Ich war ständig sehr Müde,abgeschlagen,konnte zum teil schwer einschlafen und hätte im Prinzip den Tag durchschlafen können,nachdem ich aufstand(Immer).

Dazu eben die depressive Stimmung,die sich unglaublicherweise auf alle Bereiche meines Lebens auswirkte.Auf Intelligenz,Schlussfolgerungen(Kognitives Verhalten),Verhalten(Sozial),Denken,Sprechen uvm.

Natürlich war ich deswegen auch in ärztlicher Behandlung,wobei die großen Blutbilder Tadellos im guten Rahmen standen,außer der IMG-M wert,der leichter unter der norm war.Diesen schrieb jedoch mein Arzt,sowie ich selber,eher auf die Mangelnde Bewegung,Licht und Luft zu und hielt dies für unbedenklich.Für das weitere Verständnis kommt hinzu,dass ich sehr gerne selbst versuche zu Diagnostizieren und meistens selber zu 90% richtig liege.Vor kurzem haben sich unglaublich viele Dinge in meinem Leben geändert,Schule/SozialesUmfeld/MaterialistischerWohlstand.Demnach hat sich logischerweise meine Depression aufgelöst,gemerkt habe ich dieses und jetzt kommt das,was ich selbst kaum glaube,durch ein anhaltendes Euphorisches Gefühl,eine stark merkbare Veränderung der durch die Depression beeinflussten Bereiche,die ich bereits anführte.

Mir fällt alles leichter,ich bin wie ein anderer Mensch und wundere mich beinahe selbst über mein Verhalten und komme mir fast fremd dabei vor.Wo ich früher nach 11 stunden Schlaf nicht gewesen bin,bin ich jetzt nach DREI

Stunden.Es ist fürmich beinahe wie ein Traum so glücklich und zufrieden zu sein und sich wirklich um NICHTS sorgen zu machen,weil alles auf gut klappt und bedenkenlos funktioniert.

Da ich nun diesen Zustand ausreichen beschrieben habe,sollte ich anmerken,dass es jedem möchtegern Arzt klar ist,das für solche Gefühle die Endorphine und Dopamine eine wichtige Rolle spielen.D.h ich bin mir ziemlich sicher,dass ich sogar einen Dopamin/Endorphin SCHUB habe.Ich kann problemlos behaupten,noch nie so Glücklich und Zufrieden in meinem Leben zu sein,wie derzeit.Natürlich hat sich dadurch für mich leicht herausgestellt,das ich vorher Notwendigerweise in einer Depression hing,die ich vllt zu der Zeit aus selbstschutz Isolierte.

Nachdem ich letztendliche durch Zufall auf das Restless Leggs Syndrom gestoßen bin,

und sogut wie 95% all dieser Symptome auf mich zutreffen,und die Behandlung dieses Syndroms durch Opiate/Endorphine bzw Dopamine erfolgt,frage ich mich,ob diese vonmir erarbeiteten Schlussfolgerungen stimmen und ich dieses Syndrom mit eigener Kraft besiegt habe.

Zudem sollte ich noch aufzeigen,

Restless leggs Syndrom => Schlafmangel => Depression .

Ich weiß ,dass es sich um einen wirklich langen Text handelt, und ich eigentlich ein Fall für Doktor House wäre,aber können diese Aneinanderreihungen von Zufällen wirklich Nur ein Zufall sein,oder einfach Tatsache ?

Ich würde mich unbeschreiblich dankbar über viele Antworten freuen.

Mfg Venerius

Antworten
Z3w{ackF44


Hallo Venerius,

schön, dass Du Dich so wohl fühlst. Für das Verständnis der user wäre noch gut, wenn Du Deine Depression und das neue Lebensgefühl zeitlich einordnen würdest.

Falls Du wirklich eine Depression gehabt haben solltest, würde man Deinen Bericht als den einer Spontanheilung lesen. Kommt zwar höchst selten vor, aber naja. Wichtig wäre dann wohl, dass die Besserung von Dauer ist. Um das beurteilen zu können, müßtest Du wahrscheinlich noch 1 Jahr warten.

Hast Du schon daran gedacht, dass Du Dich gerade in der manischen Phase einer bipolaren affektiven Störung (einer bipolaren Depression) befinden könntest?

Welchen Sinn hat Deine Frage (selbst, wenn sie mit "ja" zu beantworten wäre) im Hinblick darauf, dass Du keine Anleitung lieferst, wie man die Dopamin-Produktion steigern könnte? Das, was Du schilderst, ist ein günstiges Umfeld, das wahrscheinlich kaum oder gar nicht von Dir beeinflußt werden konnte. Im übrigen verlaufen Depressionen sehr oft zyklisch, d.h. die depressiven Phasen kommen und gehen (kann leider ein Lied davon singen). Falls Du in die nächste depressive Phase fällst, verstehst Du, was ich meine.

Ich wünsche Dir, dass Dein Hochgefühl recht lange anhält.

VFen-ersius


Erstmal vielen dank Zwack44,

dass du geantwortet hast :) .Ich muss dir Recht geben,dass ich doch vllt nicht genau genug meine Situation Zeitlich eingeordnet habe.

Ich würde meine depression seit ich 10 bin,ansetzen.

Das es eine Spontanheilung eher selten ist,stimmt auch.Doch muss man sich an die Sache etwas Psychologisch herantasten,

ich vermute das mein Endorphin hype schon bereits vor ein halbes jahr Begonnen hat,und derzeit auf dem höchsten Stand ist.

Warum ich dieses frühe alter als Beginn meiner Depression ansetze,naja mein Vater ist alkoholiker,Eltern haben sich mit 12 Scheiden lassen und er war ein Monster.Das eine Depression Kaskaden Mäßig bzw in Wellen/Phasen ablaufen kann ist mir klar,

aber dann ist sie doch nicht 9 Jahre lang gleichbleibend,und auf einmal ganz Weg ?Selbst wenn ,würde ich mich freuen wenn sie dann mathematisch gesehen erstmal 9 Jahre lang anhält hehehe.

Zu deinen Fragen bezüglich meiner Intention dieses Themas,ich würde gerne einfach mal einen Einblick bekommen ob ich recht habe,da ich eigentlich nicht gern zum Arzt damit will,und diese frage.

Könnte ich eine DopaminProduktion steigern und hätte eine Anleitung dafür,wäre ich schon Millionär und würd mich hierhin garnicht begeben ;-).

Ich wünsche mir auch,dass dies nicht nur recht lange,sondern für immer gleich bleibt !

ZqwNabck44


Könnte ich eine DopaminProduktion steigern und hätte eine Anleitung dafür,wäre ich schon Millionär und würd mich hierhin garnicht begeben

Na, so schnell wachsen keine Millionäre. Ein Dopamin-Prodrug kann man in der Apotheke kaufen (wird gegen Parkinson eingesetzt), und dann gibt es ja noch die Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (DARI), die zwar zu keiner höheren Dopamin-Produktion führen, sondern die Dopamin-Wiederaufnahme blockieren, so dass extrazellulär eine höhere Dopamin-Konzentration entsteht.

Das Gebiet der Neurotransmitter (wie Dopamin) ist so komplex, weil es mehr als einen Neurotransmitter gibt und wir auch noch nicht alle Zusammenhänge verstehen.

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