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Empfindungs-/ Sehstörungen, Schwindel, Panik, keine Diagnose

RNeinh)arxdMuc


Kann Sheep da nicht beipflichten. Gerade die letzen Beiträge von Nervenbündel zeigen das er an Seele UND Körper erkrankt ist. Was soll daran schlimm sein, sich die Meinung eines Psychiaters/Psychologen einzuholen? Es gibt klare Anzeichen die er abklappert, die dann zeigen ob und an welcher Störung er leidet. Zudem sind bei psychischen Problemen immer auch körperlichen Symptome mit von der Partie. BEIDES abklären tut der Seele und dem Körper gut, erstens weil man beruhigter ist das es nicht körperlich schlimmes ist, zweitens weil sich beides bedingt.

Antidepressiva sind zudem bei psychischen Problemen nicht weniger "anrüchig" als etwa Diclofenac und co bei Muskelschmerzen ... An der Seele krank zu sein ist weder mit Scham verbunden noch muss mich sich deswegen verstecken. Schon seltsam, wenn einer jahrelang vor der Glotze schief hockt und dadurch was an der Bandscheibe hat ist das gesellschaftlich akzeptabel, wenn aber ein Arbeitstier ausgebrannt ist und die Seele angeknackst ist, dann soll er sich damit verstecken? :)^ Good bye Deutschland.

P.S.: In den USA ist es selbst für Manager nichts unnormales regelmäßig auf die "Couch" zu gehen, man verheimlicht das auch nicht.

SUhexep


Kann Sheep da nicht beipflichten. Gerade die letzen Beiträge von Nervenbündel zeigen das er an Seele UND Körper erkrankt ist. Was soll daran schlimm sein, sich die Meinung eines Psychiaters/Psychologen einzuholen?

Ich habe ja nicht behauptet, dass es verkehrt sei psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die psychologische Hilfe sollte nur nicht über einen Psychiater erfolgen sondern eher über einen Psychologen. Ein Psychiater pumpt einen in der Regel mit Antidepressiva zu, wobei ich aber der Meinung bin, dass man es vorerst ohne Medikamente versuchen sollte.

Zudem sind bei psychischen Problemen immer auch körperlichen Symptome mit von der Partie.

Wenn man lange Zeit körperlich krank ist, ich kenne das nur zu gut, dann leidet natürlich auch irgendwann die Seele darunter. Würde man aber relativ schnell die Ursache für die Beschwerden eines Patienten finden, könnte man sich nämlich auch die ganzen psychologischen Behandlungen sparen. Leider ist es oft so, dass Ärzte einfach zu schnell einen Patienten aufgeben und ihn dann in die psychoecke schieben. Das halte ich für sehr fatal (mein Bruder hätte das z.B. schon fast das Leben gekostet).

Die Patienten lassen sich auch darauf ein. Glauben dann auch selber, dass sie ein psychisches Problem haben obwohl es vielleicht ein körperliches ist. Das hat dann eben zur Folge, dass sich Krankheiten verfestigen oder, dass gar durch späte Entdeckung einer Krankheit Folgeschäden entstehen die nicht mehr reparabel sind.

Antidepressiva sind zudem bei psychischen Problemen nicht weniger "anrüchig" als etwa Diclofenac und co bei Muskelschmerzen ...

Da hast du schon recht, nur nehme ich ja nicht bei jedem psychischen Problem Antidepressiva, genauso wenig nehme ich bei jeden popligen Muskelscherz gleich Schmerztabletten. Es gibt auch andere Wege um seelische und körperliche Beschwerden zu beseitigen. Dazu brauche ich nicht immer Tabletten. Erst wenn es nicht mehr anders geht, dann kann ich auch darauf zurückgreifen. Aber wie gesagt, erst wenn es keinen anderen Weg mehr gibt.

An der Seele krank zu sein ist weder mit Scham verbunden noch muss mich sich deswegen verstecken. Schon seltsam, wenn einer jahrelang vor der Glotze schief hockt und dadurch was an der Bandscheibe hat ist das gesellschaftlich akzeptabel, wenn aber ein Arbeitstier ausgebrannt ist und die Seele angeknackst ist, dann soll er sich damit verstecken? :)^ Good bye Deutschland.

Von verstecken war hier nie die Rede. Ich hab nix gegen Psychologen - nur was gegen Psychater - und auch nichts gegen psychologische Behandlungen. Genausowenig finde ich, dass man sich dafür schämen sollte. Meine Güte, ich war selber schon mal bei einem Psychologen und bin im meinen Frundes- und Bekanntenkreis sehr offen damit umgegangen. Ich wurde auch nie schief angeguckt deswegen.

NqervenbBündxel55


Hi Leute!

Also ich war dort...

Hab mit ihm geredet, was schon gut tat. Muss wieder hin.

Er hat mir ein "leichtes" Antidepressiva mitgegeben... Nehm es aber glaub vorerst nicht. Momentan geht es mir einigermaßen gut und ich nehms glaub erst wenns mir wieder schlecht geht, habe bissle Angst davor.. (Nebenwirkungen lt. Packungsbeilage sind meiner Meinung nach heftig!)

Hab von einer Bekannten gehört, das man solche Sitzungen selber bezahlen muss, ist das wahr!?

Grüßle und danke für JEDE Antwort.

SEheexp


Er hat mir ein "leichtes" Antidepressiva mitgegeben...

Sag ich's nicht? ;-D Man verlässt solche Praxen nie ohne Antidepressiva ;-D

ich nehms glaub erst wenns mir wieder schlecht geht

Das wird aber nicht viel bringen. Antidepressiva wirken nur, wenn man sie auch erst mal eine gewisse Zeit einnimmt. Erst da entfalten sie ihre ganze Wirkung. Also entweder du nimmst sie jetzt ein und dann auch regelmäßig oder du lässt es ganz bleiben.

Hab von einer Bekannten gehört, das man solche Sitzungen selber bezahlen muss, ist das wahr!?

Nein, muss man nicht. Wenn dem so wäre hätte dir der Arzt sicher gesagt, dass du das bezahlen musst. Was Kassen z.B. nicht übernehmen sind Paarberatungen. Aber wenn du ernste psychische Probleme hast, dann übernimmt die Kosten auch die Kasse.

Was wirst du jetzt weiter unternehmen?

Aber wie ich dir schon sagte: Lasse bitte noch dein Vitamin B12 testen!!! Oder wenn du da Werte zur Hand hast, stelle sie hier rein.

NWeLrven(bündexl55


@ Sheep:

Habe leider keine Werte :(

Ja, ich weiß auch nicht ob ich es nehmen soll!?

Das Problem ist halt, ich unternehme am WE gerne was mit meinen Kumpels, das nächste We verreisen wir paar Tage. Kurz: Wir trinken Alkohol. Was sag ich dene dann nen Monat lang°? Leute, sorry, ich nehme Antideprissiva, kann nichts mehr trinken... !? Das wäre mir zu peinlich :( Gerade fühl ich mich auch nicht, das ichs brauche... Okay, ganz ehrlich hab ich bissle Angst davor, hab die Nebenwirkungen gelesen :(

S=heKe\p


Du musst ja deinen Kumpels nicht die Wahrheit sagen. Es würde schon völlig ausreichen, dass du sagst, dass dir dein Arzt aus gesundheitlichen Gründen vorerst untersagt hat alkoholische Getränke zu dir zu nehmen. Bei deinem Krankheitsverlauf würde ich von Alkohol eh erst mal abraten. Kann ja nicht schaden, dass du erst mal nix trinkst.

Okay, ganz ehrlich hab ich bissle Angst davor, hab die Nebenwirkungen gelesen :(

Jedes Medikament hat Nebenwirkungen. Aber diese müssen nicht eintreten. Wenn ja, dann kannst du die Medikamente immer noch absetzten. Aber letztendlich musst du selber wissen, ob du tatsächlich Antidepressiva brauchst.

Wie heißen die Antidepressiva überhaupt?

N=ervenKbün?del55


@ Sheep

Hi!

Weiß gerade nicht wie es heisst. Bin nicht zuhause und ich hab es vor meinen Elternversteckt, damit sie es nicht sehen...

Werd bei Gelegenheit schauen u. es hier reinschreiben. Lt. dem Doc sei es ein leicht-dosiertes Antidepressiva!?

SHhBeep


Könnte es "Opipramol" sein? Ist so das Gängigste leicht dosierte Antidepressiva.

Wieso versteckst du das Zeug vor deinen Eltern ??? Meine Güte hast du dich da enge... ist doch nix dabei wenn man sowas nehmen muss.

Pjatritz|ia x29


Hallole

Warst Du schon beim Neurologen,oder steht der Termin noch aus?

Laß doch mal ein MRT vom Kopf machen!! Ich möchte Dich nicht erschrecken,aber manchmal kann auch eine MS der Auslöser für solche Beschwerden sein. Diese läßt sich ja nicht im Blut diagnostizieren.

Ich bin 29 und habe seit zwei Jahren MS. Ich lebe gut damit und habe auch sehr gute Medikamente. Durch ein MRT und eine Lumbalpunktion konnte es festgestellt werden!

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft!!!!

Aber vergiß nicht,Du wirst wieder fit!!!!!:)

Jlibdxi


Hallo zusammen,

es gibt noch andere Foren die mit Schwindel und auch mit einigen der aufgeführten Symptome zusammenhängen. Vielleicht dort noch einmal gucken.

Ich habe durch: Belastungs-EKG, Kreislauf, MRT, HWS (bin gerade in Behandlung da ich total verspannt bin => Osteopath), HNO, Augenarzt, Neurologe, div. Blutuntersuchungen incl. schlechte Blutwerte Histamin-Intoleranz, Serotonin und Selen, Frauenarzt wg. Wechseljahre (kann bei Frauen auch ein Grund sein), Schlafscreening; bekomme Akupunktur. Insgesamt geht es mir körperlich schon besser, aber der Schwindel (Dauerschwindel) ist noch da. Gehe ab morgen wieder arbeiten. Ich gehe ganz stark davon aus, daß es phsychosomatisch ist, und plane noch einen Psychologen mit ein. Ich hoffe, der hilft. Insgesamt bin ich aber Optimist, da man ansonsten immer weiter in ein tiefes Loch fällt. Also Kopf hoch und weitersuchen!!:-D

Liebe Grüße

Jibdi

NLer=venbünxdel55


@ Sheep:

DOCH, mir ist das peinlich!!

@ Patrizia29:

MS schließen die Ärzte deutlich aus.

Neurologe sowie Hausarzt. EEG (beim Neurologen) und CT oder MRT (weiß nimmer was es war, wurde im KH) gemacht.

Twrailmxan


@ Nervenbündel55

Dein größte Problem bist du selbst. Es gibt Kliniken für psychosomatisch Erkrankte. Mache dort einmal eine stationäre Therapie und dann wird es dir besser gehen.

Svhe$ep


DOCH, mir ist das peinlich!!

Brauch dir aber wirklich nicht peinlich sein. Gerade gegenüber den Eltern. Die zeigen in der Regel Verständnis und werden einem deswegen bestimmt nicht auslachen, vor allem wenn man zu ihnen ein gutes Verhältnis hast. Aber ich weiß ja nicht, wie das Verhältnis zwischen dir und deiner Familie ist. Aber ich finde, du solltest dir zuminest jemanden suchen, den du dein Problem anvertrauen kannst. Wenn du dich ständig allein damit herum schlägst macht dich das auf Dauer fertig.

S^heexp


@ Trailman

Wieso sollte Nervenbündel in eine Psychosomatische Klinik gehen? Vor allem ist ja noch nicht mal geklärt ob er überhaupt was psychosomatisches hat und wenn, dann würde ich erst mal eine ambulante Therapie in erwägung ziehen. Stationär würde ich erst machen, wenn alles andere nicht geholfen hat. Solche Kliniken sind nicht ohne und können einen auch ziemlich runter ziehen wenn man nur von psychisch Kranken umgeben ist.

bxonsaiMd]oggxe


Hi Nervenbündel, habe jetzt nicht alles gelesen, mir aber einen groben Eindruck verschafft. Die Spur des Vitamin B12 Mangel, die Sheep verfolgt kann ich da nur unterstützen.....aber: ein durchaus Normaler VitaminB12 Wert im Blut, meist im unteren Normbereich, sagt nichts über den tatsächlichen Status aus. Erst die Methylmalonsäure, ein sensitiver Indikator für en Mangel, gibt Aufschluss über den tatsächlichen Status. Leider wird dieser Wert von den Ärzten nicht gemessen, da selbiger von der Krankenkasse nicht bezahlt wird....Ich spreche da aus Erfahrung.....In dem Fall sind Antidepressiva absolut kontraindiziert......Depressionen können wunderbar mit Folsäure, Vitamin B6 und Cobalamin behandelt werden...Cobalabin ist ein Coenzym des Vitamin B12 und bei einem wirklichen Mangel einzig wirksam....Frage an dich: Wie sieht es mit deinem Rücken aus. Hast Du Probleme damit insbesondere mit der Halswirbelsäule...oder, hattest du einmal einen Unfall...der durchaus länger zurückliegen kann ....betreibst du Sport ...hattest du da vielleicht einmal eine unsanfte Begegnung nach dem Motto: Ist ja nochmal gut gegangen.....?

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