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Angst einer Muskelerkrankung nimmt zu

tSms2H3


Die Fybromyalgie würde zu ein paar deiner Symptome passen, jedoch nicht zu allen.

Jetzt weiß ich wo der Haken ist, du meinst die Elektroneurographie (ENG) aus der man die motorische und sensible NLG ableitet. Die Elektromyographie (EMG) ist eine weitere Untersuchung, bei der die Muskelaktivität gemessen wird. Dabei wird eine dünne Nadelelektrode in dein Muskel gestochen und erst die Aktivität am Muskel in Ruheposition bestimmt und anschließend bei Anspannung des Muskels. Wurde so etwas durchgeführt?

DXi}no20x00


Hallo Crazy,

deine Hausärztin hat recht. Halte sie dir warm, auch wenn sie nicht weiß, was es ist.

Das ist keine Fibromyalgie. Damit wirst du auch nur auf die Psychoschiene geschoben und man würde dir nur Psychopharmaka verschreiben. Wenn sich Muskeln od. Unterhautfettgewebe abbauen sind eingehende Untersuchungen erforderlich. Es könnte eine Bindegewebserkrankung dahinterstecken und davon gibt es viele. Auch deine Schluckbeschwerden können damit zusammenhängen. Im unteren Drittel der Speiseröhre befindet sich auch Bindegewebe das angegriffen sein könnte. Es ist daher nötig auch alle Symtome den Ärzten zu schildern. Sie könnten bei der Diagnosestellung helfen. Bestimmte Werte für solche Erkrankungen werden nicht immer gefunden. Deshalb in eine Muskel/Neurologie/Rehumatolgie Klink gehen. Da muß vieles untersucht werden. Oft hilft eine Haut od. Muskelbiospie wenn bluttechnisch nichts gefunden wird.

CRrazfy200x2


@ Dino2000

Sprichst du hier von Kollagenosen?

D"inox2000


Solche Symtome gibt es auch bei den sog. Kollagenosen aber eben nicht nur. Da muß man zweigleisig fahren. Muskelspezis und Rheumatologen. Besser alles unter einem Dach bzw. Klinikum.

DFino^200x0


PS: Gabs denn schonmal einen Verdacht in Richtung Kollagenose?

CIrazy,2d0x02


Nicht direkt. Wir beide hatten schonmal da Vergnügen miteinander zu schreiben und auf deinen Tip hin bin ich zur Rheumatologin gegangen. Die hatte Blutteste gemacht und es kam nichts dabei raus. Ich hab dann meinen Arzt gewechselt, eben weil mein alter mich nur von Arzt zu Arzt schickte, mir nicht wirklich zuhörte und meine neue Ärztin hat in irgendeinem Gespräch die Kollagenosen erwähnt. Ich weiß leider nicht mehr in welchem Zusammenhang das war.

Das Problem ist halt nur, ich bekomme nicht einfach eine Einweisung in eine Klinik, zumindest solange kein konkreter Verdacht da ist. ( bin auch noch nicht wirklich lange bei meiner Neuen ) Bis jetzt wird alles noch Krankengymnastisch behandelt. Wirklich bringen tut das aber nichts.

DIin\o2000


Ja, ich kann mich erinneren. Es gab mal einen Thread von dir. Ist aber schon eine Weile her. Physikalische Maßnahmen sind schon richtig. Aber die Krankengymnastik kann auch schädlich sein, wenn sie übertrieben wird. Wenn z.B. Muskeln entzündet sind ist ein vorsichtiges Durchbewegen besser, sonst kann sich das verstärken. Lymphdrainage kommt meistens gut an, aber ohne Kompressionsdruckverbände, weil da wieder das Gewebe eingeschnürt wird.

Deine Ärztin scheint ja was auf dem Kasten zu haben. Sie kann dich auf deiner weiteren Suche begleiten. Es reicht ja schon aus wenn sie dich mal in eine Ambulanz überweist. Sie kann dir auch helfen eine richtig gute zu finden. Die können dann selbst entscheiden, ob sie dich dann auch mal stationär aufnehmen wollen. Das dauert dann etwa 10 Tage um alle Untersuchungen zu machen. Wünsche dir gute Besserung.

SHynvapgsxe1


Hallo Crazy2002,

wenn ich das so lese, möchte ich meinen, du gehörst umgehend stationär in eine gute neurologische Fachklinik zur umfassenden Abklärung. Das Problem mit der Einweisung kenne ich und möchte das hier nicht kommentieren. Deine Hausärztin könnte aber zwei Dinge für dich tun (falls nicht schon geschehen):

- Die Muskelenzyme (Ck-Werte) im Blut bestimmen zu lassen. Man kann sogar spezifisch auf eins der drei Muskelenzyme testen, das speziell Sklelettmuskelabbau anzeigt. Wenn da Anzeichen eines Muskelabbaus zu finden sind, ist das ein Verdachtsmoment, das in jedem Fall weitere Abklärung verlangt.

- Dich zu einer Muskelbiopsie ins Krankenhaus überweisen. Das ist ein kleiner Schnitt ins Muskelgewebe, der eine ca. 3 cm lange Narbe hinterlässt und ambulant durchgeführt werden kann. Es sollte ein Muskel gewählt werden, der nicht atrophiert ist, um zu sehen, ob eine systemische Erkrankung vorliegt. Die mikroskopische Auswertung liegt nach ca. 14 Tagen vor. Zeigt sich dabei eine Muskelerkrankung oder eine Denervierung, sind auch umfangreiche Folgeuntersuchungen in einer Klinik angezeigt.

In jedem Fall ist dir mit einer ambitionierten Klärung der Verhältnisse mehr geholfen als mit

Vertröstungen.

Ich drück dir die Daumen.

Cwraz\y2x002


@ tms23

Es wurde beides gemacht. EMG ( da hatte ich das Mukelzucken schon, aber nicht so häufig wie jetzt ) und die NLG. Und bei der NLG hat er gemeint, es wären Abweichungen da, aber es ist nicht dramatisch. Ich kenne mich da nicht aus und weiß nicht ob es da irgendwelche Toleranzgrenzen gibt?

tnmsa23


Die Intensivität der Muskelzuckungen spielt keine Rolle. Wenn du damals ein EMG hattest, welches keine Abnormalitäten aufwies, ist das schon mal sehr beruhigend für dich! Wurde das an allen vier Gliedmaßen durchgeführt?

Dennoch würde ich das EMG jetzt noch mal aktualisieren lassen. Sollte es Auffälligkeiten geben, empfehle ich anschließend, wie Synapse1, zu einer Muskelpiopsie.

Die Richtwerte sind beim ENG sehr unspezifisch, daher würde finde ich leichte Abweichungen nicht so schlimm.

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