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Starke anhaltende Kopfschmerzen und Taubheitsgefühl im Gesicht

AdnnVi0e_x347 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

es geht hier um eine sehr gute Freundin, 42 Jahre alt, von mir. Sie hat seit geraumer Zeit sehr starke Kopfschmerzen, die einfach nicht weggehen, egal was sie nimmt (Ibuprofen, Thomapyrin, Novalgin). Gestern hat sie in der Notfallambulanz Tilidin comp. STADA 50 mg/ 4 mg Tropfen bekommen, die aber leider auch nicht angeschlagen haben. Nur die Nebenwirkungen waren sehr stark. Zu den Kopfschmerzen kommen hinzu, Taubheitsgefühl in der rechten Gesichtshälfte, stechende Schmerzen im rechten Auge, welches sehr oft kleiner ist als das linke, Probleme mit der räumlichen Wahrnehmung rechts - sowohl visuell als auch im Ohr (sie kann weder beim Hören noch beim sehen wirklich die räumliche Entfernung einschätzen). Der Hausarzt hatte bei ihr den Test gemacht, Finger an die Nase bei geschlossenen Augen, auf der rechten Seite hat sie nicht getroffen.

Wir wissen wirklich nicht mehr, was wir noch machen sollen. Es ist schlimm zu sehen, wie sehr sie unter den Kopfschmerzen leidet und einfach kein Medikament anschlägt.

Wenn uns hier jemand helfen kann oder einen Tip geben kann, wären wir sehr dankbar.

Annie

Antworten
angn^es


Überweisung zum Neurologen

BREgNAOH


Hallo Annie,

Deine Freundin müsste sich dringend gründlich untersuchen lassen. Das könnten auch Anzeichen eines Hirntumors sein. Vielleicht ist auch alles harmlos, aber nicht nur mit Schmerzmitteln gegen die Symptome angehen. Haben die in der Notfallambulanz denn keinen Rat gegeben?

Gruß *:)

AUnniex_347


@ BENAOH

Nein, in der Notfallambulanz haben sie nichts weiter gesagt, außer, dass es abgeklärt werden muss. Jetzt wollten wir heute in die neurologische Notfallambulanz in Bonn, zwecks ausführlicher Untersuchungen, da wurde ihr nur gesagt, heute ginge es sowieso nicht und sie hätten gar keine Ambulanz. Und das obwohl es genauso auf ihrer Seite im Internet steht. Jedoch scheint die Klinik sowieso einen schlechten Ruf zu haben, wenn man Bewertungen ehemaliger Patienten dort, glauben schenken darf.

Annnie6_347


Was ich noch hinzufügen möchte, sie hat auch des öfteren auf dem Kopf ein brennendes Gefühl, so als ob man sich dort die Haut verbrannt hätte. Und sie hatte in den 90ern ein Prolaktinom, welches mit einer Hormontherapie behandelt wurde.

B+E_NvAxOH


Hallo Annie,

hab grad mal gegoogelt (weil ich Prolaktinom nicht kannte) und Folgendes bei Wikipedia gefunden:

"Prolaktinome können meist durch bestimmte Medikamente, sogenannte Dopaminagonisten (Bromocriptin oder Cabergolin), behandelt werden, eine Operation ist nur bei Therapieresistenz, Unverträglichkeit der Therapie, nicht rasch genug medikamentös beeinflussbaren Prolaktinomen mit Gesichtsfeldeinschränkungen, Kinderwunsch und beim Auftreten akuter Hirndruckzeichen wie starken Kopfschmerzen oder Bewusstlosigkeit durch eine Tumoreinblutung nach Beginn einer Behandlung eines Prolaktinoms mit Dopaminagonisten notwendig. Bei Inoperabilität kann in diesen Fällen auch eine Bestrahlung durchgeführt werden."

Die dort beschriebenen Anzeichen passen doch ziemlich. Vielleicht hat sie wieder damit zu tun?

Könnt ihr nicht den Hausarzt verrückt machen oder nochmal zur Notfallambulanz. Ist denen denn die Vorgeschichte bekannt gewesen, sonst ruft da nochmal an und fragt, was unter den Gegebenheiten zu tun ist. Vielleicht können die schneller einen Termin ausmachen für euch. Und sonst einfach in ein Allgemeinkrankenhaus?

Nicht warten, würd ich sagen. Viel Glück!!:)z

n'anchxen


Also,

ich bin mal wieder fassungslos, wie Ärzte wieder auf Kopfschmerzen reagieren. Man wird einfach mit Schmerzmitteln wieder nach Hause geschickt.

Weiß der Hausarzt von der Vorgeschichte? Ihr solltet möglichst schnell eine Überweisung für ein MRT bekommen um da oben mal rein zu schauen.

A nnjie_3x47


@ nanchen

Ja, da hast Du schon Recht.

Sie hat ja nun eine Überweisung zum Neurologen bekommen, es ist nur so verdammt schwer als normalsterblicher Kassenpatient einen Termin zu bekommen.

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