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Sehr seltsamer Schwindel - was kann das sein

Fzragxo hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich hatte mein Lebtag noch niemals mit Schwindel zu tun - aber vor ca. 4 Wochen hat's mich erwischt. Leider kann ich mich an den Auslöser der Situation nicht mehr erinnern, aber seitdem habe ich Dauerschwindel, und zwar wirklich 24 Stunden lang - selbst nachs, wenn ich mich im Bett drehe verspüre ich diesen Schwindel. War auch schon beim Arzt und habe kommenden Samstag einen Termin zur Kernspinuntersuchung, dem ich mit großem Schrecken entgegensehe, weil ich Angst habe, daß etwas schlimmes bei mir diagnostiziert wird. Nun aber meine Frage an Euch: Hat jemand schon mal so einen Schwindel gehabt:

- 24 Stunden nonstop Schwindel und Druckgefühl auf dem Kopf

- Seit ca. 1 Woche schwarze Punkte vor den Augen, außerdem das Gefühl, daß die Sehkraft ein wenig nachgelassen hat (muß aber nicht unbedingt stimmen, meine Augen waren schon immer sehr schlecht und vielleicht bilde ich mir das auch nur ein)

- komisches Gefühl in den Beinen, so, als ob man kurz vor einem Krampf stehen würde - habe in der letzten Woche auch tatsächlich 2 x nachts einen Wadenkrampf gehabt, einmal links- und einmal rechtsseitig (an Magnesiummangel kann es NICHT liegen, da ich jeden Tag eine entsprechende Tablette schlucke, hatte davor auch ewig keine Krämpfe mehr)

- Schwäche in Beinen und Armen

- KEINE Gangunsicherheiten - beim Gehen merkt man mir nichts an und ich schwanke auch nicht

- Muskelzuckungen (gestern im linken Oberarm, heute unter der rechten Achsel, seit ca. 2 Wochen zucken unbemerkt von anderen meine Gesichtsmuskeln, besonders um die Nase, von außen sieht man aber nichts

- das Schwindelgefühl und der Druck im Kopf werden bedeutend besser, wenn ich mich hinstelle oder herumlaufe - am schlimmsten ist es im Sitzen

- gestern und heute Mittag war der Schwindel ganz schlimm, angeblich war ich kalkweiß und ich hatte echt Angst, daß ich erbrechen muß - war aber Gott sei Dank nicht so. Nach dem Essen und ca. 2 Stunden später waren diese "Anfälle" gestern und auch heute wieder vorbei und zurück blieb nur der Dauerschwindel

Wie gesagt, Samstag ist mein erster Termin in der Kernspin (hab sooo Angst), aber ich wüsste trotzdem gerne, was für eine eventuelle Diagnose auf mich zukommen könnte. Kann es eventuell nur ein eingezwickter Nerv sein, der die Blutzufuhr in den Körper behindert, so daß Arme und Beine deshalb so schwach sind? Am Ohr kann's übrigens nicht liegen, den HNO hab ich schon durch. Und stressbedingt ist dieses Leiden auch nicht, da ich momentan in Kurzarbeit bin und relaxt bin wie noch nie. Auch psychisch hatte ich noch nie Probleme und es gab auch in der jüngsten Vergangenheit rein gar nichts, was mich irgendwie aus der Bahn hätte werfen können.

Würde mich über jede Antwort freuen!

Liebe Grüße von der Frago

Antworten
Ezrwdnüsxschen


Als ich das letzte Mal 24h Dauerschwindel hatte, lag es an meiner HWS und nem geklemmten Nerv...

Allerdings bin ich da auch gelaufen, als wär ich besoffen... War toll, dieses angestarrt werden von den Leuten... >:(

Gummibeine hab ich da eh immer, wenn es mal wieder nen Nerv erwischt hat (hab da so 5 Stellen an der WS wo sich gerne mal was verklemmt).

Die Muskelzuckungen sind allerdings seltsam, da kann ich mir nun auch keinen Reim drauf machen. Vorallem die Lokalitäten der Zuckungen (Achsel, um der Nase herum) wirken auf mich seltsam.

E^rdF2sschexn


Übrigens wurde bei mir da kein Kernspin gemacht sondern bei Neurologen wurde die Durchblutung meines Halses/Kopfes gemessen (glaube mit Ultraschall)...

Zudem musste ich zum HNO wegen dem Test für die Ohren...

Ich hab übrigens IMMER nen Linksdrehenden Schwindel... weiß nicht, ob das was zu bedeuten hat :-/

Fmrago


Hey Erdnüsschen,

Danke für Deine schnelle Antwort :-)

Ich hab halt schon mal ein flaues Gefühl, weil mein Hausarzt (Internist) diesen Termin selbst vor 2 Wochen bei der Kernspin für mich vereinbart hat, damit es "schneller geht" wie er sich ausgedrückt hat... und da soll man nun keine Panik bekommen...

Das normale Blutbild war bei mir übrigens okay, also habe ich für mich Krankheiten wie z. B. Borreliose ausgeschlossen... ich hätte eben auch auf einen eingezwickten Nerven getippt... hattest Du da auch so scheußliche Wadenkrämpfe?!?

EQrdnüOss{chen


Naja, Wadenkrämpfe hab ich dauernd... Weil ich ständig die Magnesiumbrausetabletten vergesse ;-D

Wadenkrämpfe... Mhm, nee, kannich mich jetzt nicht so dran erinnern (is aber auch schon 7 Jahre her)...

Eerdznüssache+n


damit es "schneller geht" wie er sich ausgedrückt hat... und da soll man nun keine Panik bekommen...

Ja, das können Ärzte gut: Erst Panik machen und hinterher nichtmal die Diagnose verraten, sondern nurnoch das Rezept ausstellen ]:D

Furaxgo


Frag mal... alle Ärzte scheinen gleich zu sein...

Hast Du Ahnung, ob man einen eingezwickten Nerv überhaupt in der Kernspin sieht... ich habe ja, wie gesagt, von so was überhaupt keine Ahnung...

sTaQm@ple


Ich hab halt schon mal ein flaues Gefühl, weil mein Hausarzt (Internist) diesen Termin selbst vor 2 Wochen bei der Kernspin für mich vereinbart hat, damit es "schneller geht"

hatte selbst vor einigen wochen eine kernspin - 2 wochen wartezeit war bei mir normal. mein Hausrzt hat sich ebenfalls um eine schnelle kernspin bemüht und mir einen termin inerhalb von ZWEI TAGEN besorgt. und ich bin kassenpatient.

also so dringend hat er es dann doch nicht gemacht, oder?!

Fvraxgo


Hm, ich wohne in München und mein Arzt hat behauptet, man würde normalerweise 2 Monate auf einen Termin warten - und ich solle ihm Bescheid geben, wenn sich der Schwindel von alleine legt, denn dann könnte mein Kernspin-Termin an einen anderen vergeben werden, da es, O-Ton mein Arzt "wirklich nicht einfach ist, so schnell einen Termin zu bekommen". Diese Aussagen haben mich nervös gemacht.

sWamxple


gut münchen, ne großstadt ohne viel drumherum, kann sein, dass da andrere verhältnisse herrschen. wohne selbst in einem ballungsraum, hab es allerdings in 2. o. 3 stadten versucht.

ich rate dir allerdings, den termin nicht abzusagen, auch wenn es ein wenig besser werden sollte (habe grad selbst einen akuten bandscheibenvorfall, da ist ja auch ein nerv in mitleidenschaft gezogen, und es gab ein ständiges auf und ab).

und vermeide bewegungen die weh tun, die es schlimmer machen, um, falls es der nerv ist, diesen nicht noch mehr zu malträtieren.

stattdessen, such dir haltungspositionen, die entlastend u. schmerz/beschwerdelindernd wirken.

DMocADpple


Gönne Dir Ruhe und Entspannung bei Schwindel: Lege Dich hin, höre entspannte Musik, baue Streß ab.

Wenn eine Blutarmut vorliegt, ist ein Eisenmangel die Ursache. Deshalb sollte man frisches grünes Gemüse, Fleisch, Geflügel oder Leber (brrr) essen. Vorsichtshalber vielleicht Eisentabletten nehmen. Koffein, Alkohol und Nikotin sind zu meiden.

Niedriger Blutdruck könnte auch noch ein Grund sein. Dagegen hilft wenig Völlerei, viel Bewegung und als Heilmittel Rosmarin- oder Kampfertee.

Bei einer Unterzuckerung, was auch ein Grund sein kann, sollte man sich ebenfalls mit kleinen Portionen über Wasser halten, wie komplexe Kohlenhydrate aus Vollkorn, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Vollkornnudeln, Gemüse und frisches Obst.

Viel Glück :)^

DocApple

FKrcago


Danke für Deine Tips, ich werde den Termin mit Sicherheit nicht absagen, auch wenn ich schon Angst vor dem Ergebnis habe... Ich hatte bei mir auch die Halswirbelsäule nicht ausgeschlossen, da der Schwindel bei mir quasi nur im Sitzen auftritt, bin allerdings natürlich auch kein Arzt und mein Hausarzt hatte die Halswirbelsäule von vornherein ausgeschlossen, weil er meinte, ich müsse dann Schmerzen bei Kopfbewegungen haben - die habe ich aber nicht. Nur im Stehen geht es ein bißchen besser mit dem Schwindel. Mein Hausarzt meinte es wäre "zu 100% nichts körperliches, sondern etwas Neurologisches", was genau, hat er aber nicht gesagt.

F7rPagxo


Hi DocApple,

wie gesagt: Durch meine Kurzarbeit HABE ich derzeit wirklich überhaupt keinen Streß... so entspannt wie jetzt war ich schon lange nicht mehr.

Blutarmut kann's nicht sein, das Blutbild beim Internisten war okay...

Blutdruck habe ich die letzten Wochen regelmäßig gemessen, war immer tadellos bei 120/80, maximal 130/90.

Wie gesagt, mein Internist sagte, er wäre zu 100% sicher, daß etwas Neurologisches vorliegt bei mir - die Frage ist nur: WAS?!? Ich hatte niemals Schwindel, auch Migräne oder auch nur Kopfschmerzen (die ich jetzt nicht habe) kenne ich nur vom Hörensagen... Weiß der Geier, was mir fehlt... aber vielen Dand trotzdem für Deine Ratschläge :-)

s~amp>le


nicht köperliches - aber was neurologisches.

Neurologie – Wikipedia

Die Neurologie ist die Lehre von den Erkrankungen des Nervensystems. Die Grenze zur Psychiatrie ist teilweise fließend.

was ist ein denn das nervensystem, wenn nicht ein stofflich fassbarer teil des körpers ???

und was PSYCHISCHES würde ich an deiner stelle mal getrost ausschließen, das entwickelt sich nicht akut innerhalb weniger stunden, (es sei denn erlittest ein akutes trauma o.ä., aber das triffts ja wohl nicht, oder?)

hjubb9lYe75


Hallo Frago,

frage deinen Arzt bitte auch ob bei dir nicht ein peripherer paroxysmaler Lagerungsschwindel vorliegt. Den hatte ich nämlich auch. Es sind die keinen "Steinchen" im Ohr die nicht mehr an der richtigen Stelle sind und so dem Gehirn dauernd eine falsche Lage im Raum melden und mit dieser falschen Information entsteht dann Schwindel. Kann durch ein Lagerungsmanöver beseitigt werden. Also frag ihn mal danach falls noch nicht geschehen. Wünsche dir eine gute Besserung.

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