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Schwindel, Benommenheit u.v.m., und das den ganzen Tag

Jkuwel4chenx86 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin am verzweifeln. Vor 6 Monaten hat alles angefangen. Mitten in der Fußgängerzone bin ich plötzlich umgekippt, weil mir schwarz vor Augen wurde. Ich bin nach dem Vorfall gleich nach Hause gefahren, weil ich so ein seltsames Benommenheitsgefühl bekommen habe. Seit diesem Tag leide ich täglich unter Kopfschwindel und diesem Benommenheitsgefühl. Hinzu kam gelegentlich ein verzerrtes Sehen und Pfeiffen in den Ohren, Brennen auf der Zunge, Taubheitsgefühl in der Gesichtshälfte. Mittlerweile hatte ich soviele verschiedene Symptome, dass ich schon alle nicht mehr aufzählen kann.

Ich war bereits beim Hausarzt, Internisten, Orthopäden, Neurologen, HNO, Augenarzt, sämtliche Notaufnahmen in der Umgebung.

Wenn das so weiter geht, verliere ich meinen Job.

Und wahrscheinlich auch meine Freunde- die mich nämlich langsam fürn Hypochonder halten.

Verständlicherweise. Kann halt niemand verstehen, dass ich n Käffchen absagen muss, weil der Schwindel die Überhand hat.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Die Antidepressiva die ich vom Neuro verschrieben bekommen habe, kann ich aufgrund der Nebenwirkungen aufkeinen Fall nehmen. Mein Chef ist sowieso extrem genervt von meinen ständigen Arztbesuchen.

Hat jemand vll Erfahrung mit einem Chiropraktiker bzw. Heilpraktiker gemacht?

Des Weiteren frage ich mich, wie diese Panikattacken zustande kommen?

Ich habe weder Angst dass Haus zu verlassen, noch zur Arbeit zu gehen oder zu sterben. :-(

Vielleicht hat jemand noch Ratschläge, wie ich erstmal versuchen kann, die Antidepressiva zu umgehen.

Ich bin nervlich ziemlich am Ende und könnte losheulen.

Ich danke euch.

Antworten
JsuweAlCchexn86


Achso vergessen, dazu kommt das ich seit diesem Vorfall nicht mehr richtig wach werde. Ich könnte 24h schlafen. Ich bin nur noch müde.

LG

MnelyiRssax_1982


bei mir hat es ähnlich angefangen. ich war im garten, mir wurde plötzlich schwarz vor augen und weg war ich. nach dem aufwachen hatte ich ein starkes benommenheitsgefühl und meine beine waren aus watte {:( hab monate lang alle möglichen ärzte besucht aber leider wurde gar nichts gefunden. hab genau die gleichen symptome wie du :-( es ist alles wie im schlaf und ich wache gar nicht mehr auf. das ist bei mir schon über 2 jahre her und ich möchte auch endlich auffachen.

Jvuweslchfen8x6


Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Am Wochenende war ich auf nem Altstadtfest und es auch dank Alkohol relativ erträglich. Ich bin mir bewusst, dass es ne Kopfsache ist. In Momenten in denen ich abgelenkt bin, geht es mir meistens besser. Aber Ablenkung kenn ich schon fast nicht mehr, da ich nur noch daran denken muss. Ich wache morgens auf und denke: Und wieder ein qualvoller Tag den du irgendwie rumkriegen musst. Zuhause fühl ich mich dann am besten, weil da fällt man ja bekanntlich nicht weit.

Zwei Jahre? Oh mein Gott. Das halte ich keine zwei Jahre mehr aus.

Im Übrigen will dieses 'ich bin organisches krank' nicht aus meinem Kopf raus.

Ich renne von Arzt zu Arzt und alle sagen sie: Sie haben ein seelisches Problem.

Aber ich habe keine Idee, was mein Unterbewusstsein da angeblich verarbeiten soll.

Hatte ne schöne Kindheit und auch sonst ist nich gravierendes in meinem Leben passiert.

Wie hilfst du dir denn selbst? Nimmst du Medikamente?

M{elvisfsua_19x82


bei mir gab es auch keinen auslöser, es ging auf einmal los :-( wenn ich abgelenkt bin, dann geht es mir gut aber wenn ich "zeit zum grübeln" habe, dann ist es wie ein zwang und ich muss immer daran denken %-|

ich nehme keine medikamente .. weiss nicht warum :-/

ich war mir eigentlich ganz sicher, dass ich irgendwas habe und vor kurzem wurde sogar CT vom ganzen körper+kopf gemacht und es kam raus ich bin kern gesund. eigentlich habe ich gehofft das sie was finden %-| dann bekam ich eine überweisung zum psychotherapeuten und mache seit dem eine therapie. da ich diese noch nicht so lange mache, kann ich gar nicht sagen ob es hilft.

Wza,ynelixne


Ist mit der Schilddrüse alles in Ordnung?

JCu!w|eltch_en8x6


@ Melissa

Hmm über eine Therapie denke ich mittlerweile auch schon nach, da ich ratlos bin.

Einerseits ist es ja gut, dass nix organisches gefunden wird. Aber man will es nicht wahr haben, weil man seinen Körper ja nunmal am besten kennt.

@ Wayneline

Ja, das habe ich von zwei verschiedenen Ärzten überprüfen lassen- auch in der Notaufnahme im Krankenhaus, weil ich Herzrasen von dem ganzen Stress bekommen habe. Alles bestens.. Da hieß es dann evtl MS. Aber das konnte dann der Neurologe ausschließen. Da ich ziemlich verspannt bin, habe ich soeben vom Hausarzt Massagen bekommen, vielleicht fühl ich mich danach ja ein wenig besser.

Am 12.10 gehe ich nun zum Chiro. Ich habe nie wirklich was von heilpraktika gehalten, aber hier in der Gegend schwört man auf diese Praxis. Vielleicht kann mir da endlich wer helfen.

Es ist ja auch so unverständlich für alle anderen. Niemand kann das verstehen.

So möcht ich nich mehr lange weitermachen. Das macht wirklich keinen Spaß.

R"inge<lsoxcke81


Es geht einem zwar nicht besser aber es erleichtert einem doch etwas zu wissen dass man nicht die einzige mit dem Problem ist.

Leider seit Jahren daran, die letzten anderthalb waren grauenvoll. Und niemand findet was. Hat angefangen als ich vor 5-6 Jahren mal ne Grippe hatte und ohnmächtig wurde. Seither ist der Schwindel anfangs selten, aber dann immer häufiger geworden. HNO, Innere Medizin, Blutbild, Orthopäde, haben zwar hi und da was gefunden (HNO hat Schwindel gesehen in den Auswertungen von nem Test mit so ner komischen schwarzen Brille) aber Medikamente halfen nichts und man hat mich vertröstet es würde abklingen...tja und wie lange, ein halbes Jahr ist schon rum und eher schlimmer geworden. Orthopäde stellte starke Verspannungen fest. Massagen und Fango taten gut aber er kam nicht durch. Krankengymnast erkannte verschobenen Atlas. Hmm hätte das der Orthopäde nicht auch sehen müssen? Egal, KG ist bisher nicht gerade erfolgreich.

Es ist echt grausam, der Schwindel bestimmt mittlerweile mein tägliches Leben, konnte heut nicht mal einkaufen, an ausgiebige Shopping Touren oder Konzerte garnichtmehr zu denken. Früher war ich total agil und fit und immer auf den Beinen und hab wenig Schlaf gebraucht, heute lauf ich als Zombie rum. Angst und Panikattaken, auf die der HNO verwies und die ich wie ich feststellte tatsächlich hatte (oh Gott ich muss heute einkaufen oh Gott mir ist nicht 100% gut hoffentlich wirds nicht schlimmer) habe ich in den Griff bekommen sind weg, bleib komplett ruhig wenn ich merk mir ist schwummrig, war anfangs total begeistert und dachte es wär doch psychisch aber der Schwindel ist nach wie vor da, ich krieg halt nur keine Panik mehr davon...Bin total fertig und niedergeschlagen (früher garnicht meine Natur) und weiß nicht mehr was ich machen soll...

D'olorLe88


Hallo zusammen,

auch ich leide unter Schwindel und Panikattacken. Bei mir sind es aber erst 3 Monate, obwohl auch diese Zeit schon viel zu lange ist.

Ich kann euch alle sehr gut verstehen.

Glücklicherweise sind auch bei mir die Panikanfälle besser geworden. Anfangs wanderte mein Puls und mein Blutdruck bei den Panikattacken von 140/145 auf 70/70 und wieder zurück und das in wenigen Minuten.

Habe gelernt drüber zu reden (mit Freund und Familie) und mich nicht mehr so hinein zu steigern.

Habe auch Yoga empfohlen bekommen und muss sagen, dass es mir echt hilft.

So weit ich weiß übernimmt auch die Krankenkasse einen Großteil der Kosten dafür.

Wegen den Panikattacken: Gibt es denn nichts was dich sehr belastet oder was dich sehr stresst?

Mein Neurologe sagte, dass ich aber nichts meiden sollte wegen den Attacken, versuch dich nicht davon einnehmen zu lassen.

Ich hab mir auch irgendwann gesagt, dass ich versuchen will damit zu leben und deswegen nicht dauernd auf etwas verzichten will.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen und drück dir die Daumen, dass die Panik auch bei dir bald besser wird.

LG Dolore

SVcKhwinfdelha{sxe


Hallo ihr Leidensgenossen,

habe Schwindelanfälle und Kopfdruck seit über 10 Jahren. Am Anfang hatte ich in der re. Gesichtshälfte und re Hand ein Taubheitsgefühl sowie Sprechstörungen. Danach sehr starke Kopfschmerzen. Ab diesem Tag leide ich an Schwindel.

Hatte etliche Arztbesuche absolviert. Alles o.K. Mit der Diagnose phobischer Schwankschwindel nach ca. 7 Jahren konnte ich mich nur sehr schwer anfreunden, da ich nicht begreifen wollte das ich Angst vor irgendetwas haben sollte.

Seit ca. 4 Jahren nehme ich den Wirkstoff Paroxetin! Ohne dieses Medikament könnte ich keiner Arbeit mehr nachgehen.

Selbst unter diesem Mittel bekomme ich Schwindelanfälle und habe Druck auf dem Kopf, doch lange nicht so sehr wie ohne.

JZuwelOchexn86


Du Arme :°_

Ich habe jetzt Fluspi gespritzt bekommen. Aber es hilft irgendwie gar nicht -.-

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