» »

Benommenheit, Schwindel, Angst vor Krankheit, Realitätsverlust..

SFhr3dxd0r hat die Diskussion gestartet


Hallo erstmal.

Ich habe das ganze schon unter Psychologie geschrieben, aber hier passt der sicherlich auch rein.

Ich habe mittlerweilen schon seit mehreren Monaten (seit Ende Mai) folgende Probleme.

Ich zittere und zucke, zittern meist in den Händen, zucken Kopf-Nackenbereich oder Hände.

Dazu kommen Verdauungsprobleme, Haarausfall, Schuppen, Herzklopfen, kribbeln von Extremitäten, furchtbare Verspannungen im Nacken, Kopfschmerzen und eine krankhafte Selbstbeobachtung. Aber das schlimmste ist dieser verfluchte Schwindel und diese Benommenheit, ein Gefühl andauernd neben sich zu stehen und das die Koordination bzw. das Gleichgewicht nicht mehr stimmt.

Habe schon eine Ärzteodyssee hinter mir.

Mehrere Blutbilder (alle drei Leberwerte leicht erhöht und Eisen zu hoch. Dazu noch das IgE (x7, bin aber Allergiker) und gaaaanz leicht der LDH Wert.

2 Allgemeinärzte (kein Befund --> Psyche)

Angefangen hat das ganze als ich aufgehört habe zu rauchen (nach 2 Jahren), weil meine Kondition doch eingeschränkt war. An einem Sonntag hatte ich von einem Moment auf den anderen Schwindel, Herzrasen + Klopfen, Schwitzen, Kälte und furchtbare Angst zu sterben.

Hier wars Lungenkrebs. Hatte eines Nachmittags nach dem besagten Sonntag dann auch ein wenig Blut um Mund, massiver Gewichtsverlust und Nachtschweiß dazu (Schlafstörungen waren auch dabei). Ich bin richtig panisch geworden und bin total abgegangen. Bin zur Ärztin (Lungenfunktionstest gemacht LV von über 12 Litern oder so) und die hat mich dann, auch wegen der Leberwerte zu einem Nuklearmediziner geschickt.

CT Thorax und Abdomen gemacht, nat. kein Befund. Nebennieren zart, Leber in Ordnung, Klasse Lunge.

Hatte aber immer noch dieses Gehuste. ---> wieder auf Psyche geschoben.

Nach dem CT war wieder alles gut für ne Zeit.

Dann ging das wieder los und ich war mit den Nerven total am Ende.

Ich fühlte mich Lethargisch, Abwesend wie neben mir und als ob ich verblöden würde.

Dann ging es weiter mit MS, wegen Kribbeln und zittern.

Also zum Neurologen gegangen. EEG gemacht und den ganzen sonstigen Mist (Doppler, Reaktionstest etc.). Nichts verdächtiges --> Psyche.

Er meinte ich sollte es erstmal ohne Medi versuchen, da ich dann auch nach Griechenland in den Urlaub bin.

Den Urlaub war die ganze Zeit fast alles gute, bis auf kurze Momente, die ich aber in den Griff bekommen habe.

Kaum zuhause ging die Kacke wieder los.

Diesmal wars Angst vor der CJD-Variante die von BSE ausgelöst wird.

Er meinte das wäre Quatsch, ich hätte eine starke somatische Angststörung.

Daraufhin hat er mir Cipralex verschrieben, was ich nun auch seit etwa 3 Wochen nehme.

Ich spüre zwar eine Verbesserung, das Lethargische in die Gegend starren und die Unfähigkeit auch nur irgendwas zu tun ist besser geworden.

Aber meine Angst vor CJD oder einem Hirntumor (ist meine Omi dran gestorben) ist immer noch da.

Ich mache ANDAUERND (mind. 10 mal pro Tag) den Finger-Nase-Versuch und den Hacke-Knie-Versuch um meine Koordination zu überprüfen. Habe so Angst zu sterben.

Bin männlich, 20 Jahre alt und kurz vorm Abitur.

Und ausgerechnet jetzt geht es mir so schlecht...

Wie gesagt das cipralex hat schon geholfen, aber mir gehts immer noch eher schlecht als recht.

Kann es sein das das Cipralex noch braucht, bis die volle Wirkung eintritt?

Ich habe eine Sache die gegen das ganze hilft und zwar Auto fahren. Gott weiß warum.

Mittlerweilen geht es mir fast durchgängig seit 4 Wochen so schlecht. Vorher wars immer wieder weg und kam dann mit Wucht wieder.

Ich fühle mich zudem so Leer und verzweifelt, weil mir keiner richtig helfen kann. Meine Blickweise ist iwie auch eingeschränkt.

Besonders im Supermarkt krieg ich zu viel.

Zwei Dinge sind kurz bevor die ganze Kacke anfing passiert.

Ich habe angefangen eine Brille zu tragen (habe seit meiner Kindheit auf einem Auge - 2,7 auf dem anderem gar nichts) wegen meinem Führerschein.

Folglich beginne ich gerade räumlich zu sehen, was ja meine Koordination erklären könnte. Ich habe vorher immer nur iwas zwischen 3d und 2d gesehen.

Und ich hattte kurz davor Kontakt mit Marihuana.

Das war ne blöde Sache und auch ein schreckliches Erlebnis. Ich war drauf und drann den Krankenwagen zu rufen, weil ich das überhaupt nicht vertragen habe.

Ich hab gedacht ich sterbe.

Hab mind. 3 Stunden mit Todesangst auf dem Bett gelegen.

Bitte helft mir, ich kann nicht mehr.

Das ganze macht mich total fertig, ich möchte einfach nur wieder normal leben können.

Diese Angst vor CJD macht mir derart abartig zu schaffen. Auch wenn der Neurologe sagt, das wäre Mumpitz.

Bitte helft mir....

Gruß Shr3ddi

Antworten
SHhr3Zddq0xr


und noch ne sache

ich leide seit meinem 10 lebensjahr an dem Phänomen visual snow

a4va,ntixr


Hey!

Unsere Symptome gleichen sich, habe echt Angst, mit 21 frühzeitig an Alzheimer zu erkranken, so schlecht fühlt man sich.

Was mir aufgefallen ist, die zeitlichen parallelen: exakt Ende Mai hat es bei mir angefangen und ging dann wieder langsam abwärts, übern Winter ist das ganze stets besser.

Renn mittlerweile 3 Jahre mit diesem "Gebrechen" rum, zwischendurch hab ich auch 1 Jahr ADs genommen, die zwar meine Stimmung aufgehellt haben, sodass ich wieder fähig war, was zu machen, aber der Zustand blieb.

Plausible Möglichkeiten:

-Bist du Pollenallergiker? Ich reagiere z.B. auf Gräser, Haselnuss, Beifuss usw usf...insgesamt glaube ich 24 Sachen, leider hab ich meinen Allergiepass verloren :=o ... dass würde zumindest den zeitlichen Verlauf Erklären...

-Hast du Magenprobleme? Bei mir wurde kürzlich eine Laktose Intoleranz festgestellt, bin noch an weiteren Tests auf Fruktose dran...

- Ich habe vor dieser Zeit ziemlich lange gekifft (etwa 3 Jahre) und habe kürzlich einen Bericht über Psychosen, die durchs Kiffen bedingt eingetreten sind, gesehen...vorallem dass du im Supermarkt überhaupt nicht klarkommst deutet stark darauf hin...und JA, das ganze kann durch einmaligen Konsum ausgelöst werden bei entsprechender Veranlagung...dauerhafte Depersonalisierung, Gedankenrasen, etc...in diesem Fall wäre eine Psychotherapie ratsam, das ganze bekommt man allein mit ADs nicht in den Griff denke ich...da musst du selber in dich hineinhorchen was am plausibelsten wäre. Ich selber rätsle nun schon lange rum und bemühe mich echt, kein gestörtes Verhältnis zu meinen Krankkeitsängsten zu bekommen und immer aufm Boden zu bleiben, dass is, denke ich, das wichtigste...Alels Gute :)^

SThr3Xdd0r


Hallo avantir.

ja, ich bin starker Allergiker. Pollen, Nüsse, Kernfrüchte usw.

und ich habe auch Magen-Darm Probleme und auch probs mit der haut und bin leicht übergewichtig

gruß shr3dd0r

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH