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Unklare Hirnstammsymptomatik

C5hries20w0x9"m


Noch jemand da, der einen Ratschlag für mich hat?

CIhrisN200w9m


Was habe ich bloß?? Bitte um Hilfe!

[Dieser Beitrag war ursprünglich der Beginn eines eigenständigen Fadens]

Hallo liebe User,

Februar diesen Jahres, war ich an einer Grippe erkrankt. Kurz danach stellte sich eine leichte Hemiparese (Lähmungserscheinungen) rechts, undeutliches sprechen, leichte Schluckbeschwerden ein und später hing mein Augenlid und ich sah Doppelbilder. Ich wurde im Stadtkrankenhaus Offenbach am Main untersucht. Es wurden zwei Mrts vom Kopf gemacht, eine von der HWS, CT, und EP, Liquoruntersuchung. Es war alles negativ bis auf das das rechte Bein, welches beim SEP verzögert war. Man hat mich dann mit der Diagnose unklare Hirnstammsymptomatik Ausschluss entzündlicher ZNS-Prozess entlassen. Daraufhin war ich dann bei einem Neurologen, der den Verdacht auf Bickerstaff Enzephalitis (parainfektiöse Hirnstammsymptomaitk) äußerte, der durch einen Test nicht bestätigt werden konnte. Ein halbes Jahr lang hatte ich keine Beschwerden, bis vor einem Monat kribbeln in den Extremitäten einsetzte was bis heute abgeschwächt vorhanden ist. Daraufhin wurde ich nochmals neurologisch untersucht und ein MRT vom Schädel gemacht, mit der Diagnose kein Nachweis einer Erkrankung des ZNS, entzündliche Läsionen sind nicht nachweisbar. Der Neurologe hat auch MS ausgeschlossen und ein anderer Bekannter Neurologe es als sehr unwahrscheinlich bezeichnet. Nun bin ich aber trotzdem aufgrund des Kribbelns sehr beunruhigt, auch das mir bis heute nicht gesagt werden konnte, was das Kribbeln und die schlimmen Ausfälle im Februar für eine Ursache haben. Man tippt wohl auf eine Fehlreaktion des Immunsystems nach einer Grippe, aber eine wirkliche Diagnose konnte bis heute nicht gefunden werden. Es wurden lediglich Krankheiten ausgeschlossen wie MS, Borreliose, Schlaganfall, Myasthenia gravis usw. Was kann ich tun?

Man hört ja immer mal wieder das MS anfangs schwer zu diagnostiz ieren ist und auch Herde nur in der Hws sein können, die ja bei mir nicht untersucht wurden per MRT. Trotzdem müssten die Neurologen eigentlich wissen was sie untersuchen, zumal die Ausfälle ja auch akut waren. Dieses Kribbeln im Moment macht mir halt ne große Angst.

Der Verlauf nochmal kurz:

Meine Grippe hat sich im normalen Rahmen geäußert, das heißt Kopfschmerzen, erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Schnupfen. Ich war eine Woche krank, dann habe ich mich wohl etwas beim feiern und trinken übernommen, dann war ich wieder eine Woche krank. Daraufhin habe ich leider wieder etwas wild gefeiert, da ich davon ausging, ich sei wieder gesund. Nun ja und kurze Zeit später kamen die Ausfälle erst immer schlechter gehen, dann verwaschene Sprache und am Ende hängendes Lied und die Pupille nach innen verdreht (doppelbilder). Irgendwas hat mein Zentrales Nervensystem angegriffen das steht fest. Nachdem ich 1 Woche im Krankenhaus war, lag ich etwa noch einen Monat praktisch nur im Bett, weil ich so schlecht laufen konnte, Doppelbilder gesehen habe und auch auf Reize sehr stark reagiert habe (konnte kaum Fernsehen schauen oder am pC sein und konnte Licht nicht gut ertragen). Nach über einem Monat ging das Lid wieder nach oben und die Pupille kam langsam wieder an ihren Platz und die Doppelbilder verschwanden, also die Nerven regenerierten sich. Jetzt sind sie nach 8-9 Monaten ohne Beschwerden wieder gereizt, da sie ja kribbeln.

Ich bin dankbar für jede ernstgemeinte Antwort. Bin übrigens 23 Jahre jung.

Mfg Chris

CMhr_is+2009xm


Korrektur: Ich meinte es können ja auch nur herde in der BWs sein da wurde kein Mrt gemacht von der HWS wurde ein MRT gemacht.

A5les^sa29


Herzmuskelentzündung? ausgeschlossen worden?

auf EBV getestet worden?

Borreliose?

C!hrisU2009xm


Glaube das Herz wurde nicht betrachtet und Borreliose wurde laut Ärzte durch Liquor und Blut ausgeschlossen: Ausschluss entzündlicher ZNS Prozess!

C,hris20009m


EBV hatte ich mit 15 Jahren!

A$less|a29


kann das mit EBV zusammenhängen? Chronischer Verlauf? HASte da mal nachgefragt?? Weiß nich wie das genau is, kenn mich nich so aus, aber das würde mir einfallen und ich würde das Herz testen lassen..

Das Problem is, hier sind ja keine Spezialisten, dein Fall is sehr speziell, da muss man schon echt was auf dem KASten haben, um damit was anfangen zu können... Ich würde lieber zu mehreren Ärzten gehen und versuchen alles auszuschliesssen.. Wie gehts dir momentan??

Gute Besserung

Alessa

s9ampxle


ich weiß nicht, ob ich dir helfen kann, aber deine symptome habe ich schon mal in folgendem faden gelesen: "Sensibilitätsstörung, Schwindel und das Gefühl wie im Traum " und dort tauschen sich diverse darüber aus, das dies bei ihnen durch ein simples virus ausgelöst wurde: das Coxsackie-Virus. vielleicht liest du dort mal nach.

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/159032/]]

RvemuE-Ola


Irgendwas hat mein Zentrales Nervensystem angegriffen das steht fest.

Nicht unbedingt. Was du hast bzw hattest nennt sich Bell'sche Parese, und die ist idiopathisch, d.h. es gibt keinen bekannten Grund dafür. Diese Art einseitige Gesichtslähmung verschwindet in den meisten Fällen von selbst, wie bei dir ja auch. Ich würde mir darüber keine Sorgen machen, da du ja auch gründlich untersucht wurdest.

Man tippt wohl auf eine Fehlreaktion des Immunsystems nach einer Grippe, aber eine wirkliche Diagnose konnte bis heute nicht gefunden werden. Es wurden lediglich Krankheiten ausgeschlossen wie MS, Borreliose, Schlaganfall, Myasthenia gravis usw. Was kann ich tun?

Nichts. Deine Ärzte haben alles gemacht was getan werden kann und nichts gefunden. Sei froh darüber.

Das kribbeln in den Beinen jetzt kann ganz andere Ursachen haben, zB in der LWS, oder Vitamin B Mangel ...

C4hris2j009xm


MS-ANGST

[Dieser Beitrag war ursprünglich der Beginn eines eigenständigen Fadens]

Hallo liebe User,

Februar diesen Jahres, war ich an einer Grippe erkrankt. Kurz danach stellte sich eine leichte Hemiparese (Lähmungserscheinungen) rechts, undeutliches sprechen, leichte Schluckbeschwerden ein und später hing mein Augenlid und ich sah Doppelbilder. Ich wurde im Stadtkrankenhaus Offenbach am Main untersucht. Es wurden zwei Mrts vom Kopf gemacht, eine von der HWS, CT, und EP, Liquoruntersuchung. Es war alles negativ bis auf das das rechte Bein, welches beim SEP verzögert war. Man hat mich dann mit der Diagnose unklare Hirnstammsymptomatik Ausschluss entzündlicher ZNS-Prozess entlassen. Daraufhin war ich dann bei einem Neurologen, der den Verdacht auf Bickerstaff Enzephalitis (parainfektiöse Hirnstammsymptomaitk) äußerte, der durch einen Test nicht bestätigt werden konnte. Ein halbes Jahr lang hatte ich keine Beschwerden, bis vor einem Monat kribbeln in den Extremitäten einsetzte was bis heute abgeschwächt vorhanden ist. Daraufhin wurde ich nochmals neurologisch untersucht und ein MRT vom Schädel gemacht, mit der Diagnose kein Nachweis einer Erkrankung des ZNS, entzündliche Läsionen sind nicht nachweisbar. Der Neurologe hat auch MS ausgeschlossen und ein anderer Bekannter Neurologe es als sehr unwahrscheinlich bezeichnet. Nun bin ich aber trotzdem aufgrund des Kribbelns sehr beunruhigt, auch das mir bis heute nicht gesagt werden konnte, was das Kribbeln und die schlimmen Ausfälle im Februar für eine Ursache haben. Man tippt wohl auf eine Fehlreaktion des Immunsystems nach einer Grippe, aber eine wirkliche Diagnose konnte bis heute nicht gefunden werden. Es wurden lediglich Krankheiten ausgeschlossen wie MS, Borreliose, Schlaganfall, Myasthenia gravis usw. Was kann ich tun?

Man hört ja immer mal wieder das MS anfangs schwer zu diagnostiz ieren ist und auch Herde nur in der bws sein können, die ja bei mir nicht untersucht wurde per MRT. Trotzdem müssten die Neurologen eigentlich wissen was sie untersuchen, zumal die Ausfälle ja auch akut waren. Dieses Kribbeln im Moment macht mir halt ne große Angst.

Der Verlauf nochmal kurz:

Meine Grippe hat sich im normalen Rahmen geäußert, das heißt Kopfschmerzen, erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Schnupfen. Ich war eine Woche krank, dann habe ich mich wohl etwas beim feiern und trinken übernommen, dann war ich wieder eine Woche krank. Daraufhin habe ich leider wieder etwas wild gefeiert, da ich davon ausging, ich sei wieder gesund. Nun ja und kurze Zeit später kamen die Ausfälle erst immer schlechter gehen, dann verwaschene Sprache und am Ende hängendes Lied und die Pupille nach innen verdreht (doppelbilder). Irgendwas hat mein Zentrales Nervensystem angegriffen das steht fest. Nachdem ich 1 Woche im Krankenhaus war, lag ich etwa noch einen Monat praktisch nur im Bett, weil ich so schlecht laufen konnte, Doppelbilder gesehen habe und auch auf Reize sehr stark reagiert habe (konnte kaum Fernsehen schauen oder am pC sein und konnte Licht nicht gut ertragen). Nach über einem Monat ging das Lid wieder nach oben und die Pupille kam langsam wieder an ihren Platz und die Doppelbilder verschwanden, also die Nerven regenerierten sich. Jetzt sind sie nach 8-9 Monaten ohne Beschwerden wieder gereizt, da sie ja kribbeln.

Ich bin dankbar für jede ernstgemeinte Antwort. Bin übrigens 23 Jahre jung.

Mfg Chris

mginiVanaxnas


Das hängende Augenlid kann bei Myasthenie vorkommen. Die Diagnose ist oft schwierig, wenn man keine erhöhten Antikörper hat und kann Jahre dauern.

Ich schicke Dir eine PN.

VG

r(osWa_[lindxe


so wie du es beschreibst, was an untersuchungen bei dir gemacht wurde, ist ms eigentlich auszuschließen. deine diagnostik war lückenlos, wenn es um diese krankheit geht.

bei mir bestand vor einigen jahren selber der verdacht und mehrere neurologen haben mir erklärt, daß durch mrt's von kopf und hws sowie einer liquoruntersuchung läsionen sichtbar gemacht werden bzw. die werte im liquor erhöht wären.

CXh9ris02009xm


Hat noch jemand eine Idee dazu, würde mich freuen...

C&hrris2009xm


Mysteriöses Krankheitsbild

[Dieser Beitrag war ursprünglich der Beginn eines eigenständigen Fadens]

Hallo,

Februar diesen Jahres, war ich an einer Grippe erkrankt. Kurz danach stellte sich eine leichte Hemiparese (Lähmungserscheinungen) rechts, undeutliches sprechen, leichte Schluckbeschwerden ein und später hing mein Augenlid und ich sah Doppelbilder. Ich wurde im Stadtkrankenhaus Offenbach am Main untersucht. Es wurden zwei Mrts vom Kopf gemacht, eine von der HWS, CT, und EP, Liquoruntersuchung. Es war alles negativ bis auf das das rechte Bein, welches beim SEP verzögert war. Man hat mich dann mit der Diagnose unklare Hirnstammsymptomatik Ausschluss entzündlicher ZNS-Prozess entlassen. Daraufhin war ich dann bei einem Neurologen, der den Verdacht auf Bickerstaff Enzephalitis (parainfektiöse Hirnstammsymptomaitk) äußerte, der durch einen Test nicht bestätigt werden konnte. Ein halbes Jahr lang hatte ich keine Beschwerden, bis vor einem Monat kribbeln in den Extremitäten einsetzte was bis heute abgeschwächt vorhanden ist. Daraufhin wurde ich nochmals neurologisch untersucht und ein MRT vom Schädel gemacht, mit der Diagnose kein Nachweis einer Erkrankung des ZNS, entzündliche Läsionen sind nicht nachweisbar. Der Neurologe hat auch MS ausgeschlossen und ein anderer Bekannter Neurologe es als sehr unwahrscheinlich bezeichnet. Nun bin ich aber trotzdem aufgrund des Kribbelns sehr beunruhigt, auch das mir bis heute nicht gesagt werden konnte, was das Kribbeln und die schlimmen Ausfälle im Februar für eine Ursache haben. Man tippt wohl auf eine Fehlreaktion des Immunsystems nach einer Grippe, aber eine wirkliche Diagnose konnte bis heute nicht gefunden werden. . Was kann ich tun?

Man hört ja immer mal wieder das MS anfangs schwer zu diagnostiz ieren ist und auch Herde nur in der bws sein können, die ja bei mir nicht untersucht wurde per MRT. Trotzdem müssten die Neurologen eigentlich wissen was sie untersuchen, zumal die Ausfälle ja auch akut waren. Dieses Kribbeln im Moment macht mir halt ne große Angst.

Der Verlauf nochmal kurz:

Meine Grippe hat sich im normalen Rahmen geäußert, das heißt Kopfschmerzen, erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Schnupfen. Ich war eine Woche krank, dann habe ich mich wohl etwas beim feiern und trinken übernommen, dann war ich wieder eine Woche krank. Daraufhin habe ich leider wieder etwas wild gefeiert, da ich davon ausging, ich sei wieder gesund. Nun ja und kurze Zeit später kamen die Ausfälle erst immer schlechter gehen, dann verwaschene Sprache und am Ende hängendes Lied und die Pupille nach innen verdreht (doppelbilder). Irgendwas hat mein Zentrales Nervensystem angegriffen das steht fest. Nachdem ich 1 Woche im Krankenhaus war, lag ich etwa noch einen Monat praktisch nur im Bett, weil ich so schlecht laufen konnte, Doppelbilder gesehen habe und auch auf Reize sehr stark reagiert habe (konnte kaum Fernsehen schauen oder am pC sein und konnte Licht nicht gut ertragen). Nach über einem Monat ging das Lid wieder nach oben und die Pupille kam langsam wieder an ihren Platz und die Doppelbilder verschwanden, also die Nerven regenerierten sich. Jetzt sind sie nach 8-9 Monaten ohne Beschwerden wieder gereizt, da sie ja kribbeln.

Ich bin dankbar für jede ernstgemeinte Antwort. Bin übrigens 23 Jahre jung.

Mfg Chris

DBino;200x0


Du hast ja schon einige Fäden zum gleichen Thema und auch jede Menge Antworten bekommen. Ich weiß nicht, ob ich dir weiterhelfen kann. Auffällig ist für mich, dass das alles nach einer Grippe angefangen hat. Da könnte man an Streptokokken denken, und an eine Fehlreaktion des Imunsystems seitens der Ärzte wurde auch schon gedacht. Aufgrund der Symtome könnte man an Chorea minor denken, die nach einer Streptokkeninfektion auftreten kann. Nicht verwechseln mit Chorea Huntington, das ist eine Erbkrankheit. Die Chorea minor ist keine Erbkrankheit, ist heilbar und manchmal kommen tatsächlich solche "Augendrehergeschichten" vor, die aber von allein wieder weggehen. Behandeln sollte man die anderen Symtome natürlich auch. Sprich mal die Ärzte darauf an, ob da was dran sein könnte. Gute Besserung

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