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Panikattacke?

M?att &Morxgan


So, ich war heute beim Neurologen und der stellte sehr fix die Diagnose: Phobischer Schwankschwindel / Angststörung. Ich wäre körperlich in Ordnung, doch seelisch denke ich immer wieder an die Panikattacke von vor gut 2 Wochen und deshalb kehrt das auch immer wieder.

Hat mir jetzt Tabletten verschrieben, mit denen ich trotz allem Autofahren darf, arbeiten gehen kann und auch Sport machen kann, die aber innerlich beruhigen sollen.

Außerdem soll ich nach Weihnachten nochmal hin zum EEG und zum Ultraschall.

Joa.

S^weets>heexp


Ist das Johanniskraut was er dir verschrieben hat?....weil die haben eine ähnliche wirkung und sollen soweit ich weiss rein pflanzlich sein.

Saw%eet*sheexp


achja vor allem is das ja so....panik macht sich nicht nur allein bemerkbar dass man angst hat oder sonstiges...schwindel kann deswegen auch panik sein. Genauso wie dein schüttelfrost neulich oder heiß-kalt-gefühl, angstschweiß (kalter schweiß auf der haut) übelkeit und unwohlsein. Leider kann die Panik allein so Manches nach sich ziehen. deswegen sollte man nicht immer von organischen dingen aus gehen. Vor allem weil du eigentlich vorher nie Probleme hattest und seit dem einen mal was sich fest in deinem Kopf verankert hat kommt es immer wieder weil du schiss vor dem gefühl hast das wiederum bewirkt auch eine panik vor der panik selbst und dann kommt das gefühl wovor du angst hast. Falls das jetzt keiner versteht sorry ;-) kann sein dass meine Wortwahl jezt was verknotet war aber du verstehst mich hoffentlich!

Gute besserung

Lieben gruß

*oStarlig6ht*8x1


Ich kann Deine Symptome total gut nachvollziehen, so ging es mir auch immer.

Aber Du hast ja jetzt eine Diagnose. Wichtig wäre eventuell noch, dass Du Dir mal Gedanken über eine Therapie machst, denn so eine Angststörung kommt ja meistens nicht ohne Grund.

Ich wünsch Dir alles Gute :)*

Bqarpon


Hi Matt *:)

hab eben den Faden gelesen, und das was Du schilderst, macht meiner frau seit etwa einem Jahr von Zeit zu zeit zu schaffen.

Es fing vor etwa einem jahr an, wo wir es aber auf ein durchzechtes Wochenende geschoben hatten. dann war fast ein jahr ruhe, als es letzt wiedr mal anfing. Sind zum Doc, haben sie körperlich auch checken lassen, und sie sollte auch zum Langzeit - EKG und Herz Ultraschall und u.U. zum Psychotherapeuten bezüglich Panikattacke. So vermuteten auch die Ärzte. Mich würde mal interessieren, welche Medikamente dir verschrieben wurden

Mtatt 4Moxrgan


@ Sheep:

Danke für die Antworten. Vermute auch, dass es so ist, dass ich mir einfach zuviele Gedanken um die eine Situation mache und deshalb immer versuche, diese Situation zu meiden und deshalb zuviel Angst entwickle. Genau so hat es mir der Neurologe heute auch gesagt. Jedenfalls bin ich seit dem Besuch dort schon viel beruhigter.

@ Starlight:

Der Neurologe hat mir direkt einen Psychologen empfohlen, den ich heute noch anrufen muss für einen Termin.

@ Baron:

Die Medikamente nennen sich "Citalopram". Ist lt. Neurologe ein schwaches Antidepressivum ohne Nebenwirkungen.

S}weetTshexep


Du ich würds aber mal mit Johanniskraut versuchen das bekommt man auch in Drogeriemärkten...zu mindest mal ausprobieren obs was bringt...wenn nich tkannst du ja immer noch die verschirbenden Medikamente nehmen ;-)

Gruß

MIatt _Morxgan


Kurze Zwischeninfo:

Ich hatte jetzt seit ich beim Neurologen war nicht einmal den Schwindel, geschweige denn andere Symptome. Daher habe ich bisher noch immer auf die Medikamente verzichtet, die er mir verschrieben hat. Heute geht es dann noch zum HNO, da der noch mal mein Gleichgewicht prüfen wollte und morgen sind dann auch die Laborergebnisse bei meiner Hausärztin.

Über Weihnachten dann mal weg von all dem "Stress" hier und ein paar schöne Tage verbringen! :)^

ZQwalcmk44


Für mich ist das Ganze weniger geheimnisvoll: Du hattest einen Eiterherd im Körper und aufgrund dessen, vielleicht unter leichtem Stress, eine kleine Kreislaufkrise. Dass die Dir Angst gemacht hat - insbesondere beim Autofahren - ist aus meiner Sicht völlig normal. Psychologe, Neurologe, Psychotherapie, HNO: wahrscheinlich alles überflüssig. Einzig wichtige Frage: Ist der Zahn denn mittlerweile saniert?

T,sc.hul8iane


Hallihallo!

Also meiner Meinung nach sind das eindeutig Panikattacken. Schön, dass du hier aber so ruhig und reflektiert darüber schreiben kannst - du wirst das mit Sicherheit in den Griff bekommen! Darf ich dir einen Tipp geben? Ich habe, als ich meine ersten beiden Panikattacken hinter mir hatte, den totalen Koller bekommen, und mir auch gleich einen Psychologen-Termin ausgemacht, der dann drei Wochen später stattfand. In der Zeit habe ich mir dann dieses Buch (Amazon) bestellt und es gelesen - und da ging es mir schon gleich viiiiel besser. Ich war dann nur zweimal beim Psycho-Doc, und hat sich dann alles angehört und dann gemeint, dass ich doch schon genau die richtigen Ansätze habe, auf genau dem richtigen Weg bin und er mir viel mehr auch nicht vermitteln kann, ich aber gerne wieder kommen darf wenn es mir schlechter geht.

Seitdem hatte ich nie mehr eine Panikattacke. Leichte Anflüge von einer klar, aber das muss man einfach akzeptieren, das ist, glaube ich, ganz wichtig. Also wenn du des Englischen einigermaßen mächtig bist (es gibt das Buch aus irgendwelchen Gründen nicht auf Deutsch) würde ich dir wärmstens ans Herz legen, das Buch zu kaufen!! Habe auch noch mehr zu dem Thema gelesen, aber nichts war auch nur halb so gut!

MQatmt Mo6rga2n


So, wollte mich nochmal zu Wort melden.

Wie gesagt - seit meinem Besuch beim Neurologen hatte ich nicht einmal mehr die Schwierigkeiten oder den Schwindel.

Dennoch muss ich morgen nochmal hin, da ich ja einen Termin zum EEG etc. habe. Mal sehen, ob dort noch was festgestellt wird.

Die verschriebenen Pillen habe ich jedenfalls nicht genommen und mir gehts trotzdem gut. :)^

DYere_Dmu1dxe


Falls sich trotz allem herausstellt, dass es keine einmalige Sache war, und wieder eine PA kommt (was ich dir nicht wünsche) würde ich dringend davon abraten, das AD zu nehmen.

Neurologen werfen mit den Dingern um sich, wie der Prinz an Karnevall mit Kamelle. Auch kann er die vorliegende psychologische Störung nicht so schnell diagnostizieren - das kann nur ein Psychotherapeut. Wenn also der Bedarf einer Therapie besteht, würde ich diese wahrnehmen und nur im äußersten Notfall (d.h. die Therapie ist ohne Medikamente nicht durchführbar) auf ADs zurückgreifen.

Und das Citalopram keine Nebenwirkungen hat, ist mal totaler Quatsch. Insbesondere, wenn man es irgendwann nicht mehr nimmt.

Z!waxc[kx44


Und das Citalopram keine Nebenwirkungen hat, ist mal totaler Quatsch. Insbesondere, wenn man es irgendwann nicht mehr nimmt.

In solchen Fällen interessiert mich immer, ob diese Warnungen auf eigenen Wahrnehmungen beruhen. Dass Citalopram Nebenwirkungen haben kann, aber nicht muß, steht im Beipackzettel. Dass es besonders nach dem Absetzen gefährlich wäre, beruht wahrscheinlich auf Berichten von Patienten, die das Medikament abrupt abgesetzt haben (d.h. ohne Ausschleichen).

Mmatt M7orgaxn


Gestern ja wie geschrieben beim Neurologen gewesen:

Ultraschall der Durchblutung zum Gehirn alles in Ordnung.

EEG keine Auffälligkeiten, wird natürlich noch richtig ausgewertet und falls was ist bekomme ich telefonisch bescheid.

Arzt ist aber weiter der Meinung, dass da nix ist. Glaube ich ihm ja auch. :)

Dwer_Dxude


Ich bin wegen meiner Angststörung in psychologischer Behandlung gewesen. Du glaubst gar nicht, welche körperlichen Symptome ich zum Schluß alle hatte. Zum Teil waren da sogar meßbare Sachen (z.B. im EKG) bei, die aber zum Glück alle keine physiologische Ursache hatten.

Wie steht es bei dir generell mit Ängsten? Und damit meine ich auch bagatellisierte Ängste wie Angst mit dem Fahrstuhl zu fahren, Höhenagst, usw.

So fängt es oft an, und irgendwann schlägt es auf den Körper um. Dann ist die Zeit für eine Therapie (und damit meine ich keine Happypills, mit denen Ärzte allzugerne um sich werfen) gekommen.

@ Zwack:

Genau das ist doch oft das Problem. Meine Mutter war lange auf "Droge", einen guten Bekannten habe ich regelmäßig in der geschlossenen besucht, ich selber war zumindest kurzzeitig auf Benzos und meinen Großvater kenne ich gar nicht "nüchtern". Das kann man IMO machen, wenn wirklich Gefahr für Leib und Leben besteht. Mein "Neurologe" hat mir Medikamente verordnet, nachdem er mich nach Dingen wie Stuhlgang und Handschweiß gefragt hat - nicht eine Frage zu meinen Ängsten...

Dann geht es einem gut, die aufhellende Wirkung setzt ein und man denkt sich: Scheiß auf die Pillen. Und Schwups: Absetzungsercheinungn, weil man nicht hat ausschleichen lassen. Ich jedenfalls bin froh, dass ich die Benzos extrem kurzfristig genommen habe und schnell auf eine Therapie umgeschwenkt habe.

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