» »

Muskel-/ Nervenerkrankung oder doch nicht?

AZch9illesx84


schön zu sehen das es leute gibt die am heiligabend nichts besseres zu tun haben als hier noch zu posten ;-)

@ brighty

erstmal sorry das du ebenfalls in einer ähnlichen situation steckst.sowas ist ein einziger alptraum wie ich aus meiner erfahrung her sagen kann.zudem danke für deinen post der mich wieder einmal daran erinnert hat das ich vielleicht doch noch irgendwie aus dieser sache rauskommen könnte.na klar ist ALS bei nem 25 jährigem recht unwahrscheinlich,nichts desto trotz hab ich nunmal viele dieser symptome für die sich auch schwer ne bessere erklärung finden lässt.allein diese ganzen massiven probleme bringen mich tag für tag zur verzweiflung.meine muskeln fühlen sich alle an wie pudding,beim laufen schiebt sich jede unebenheit durch die fussohle bis zum knochen,jdf. fühlts sich so an.dazu kommen dann noch die schwachen bänder,tatsächlich leicht zurückgegangene muskulatur und natürlich feine muskelzuckungen...achja und natürlich auch noch jede menge gefühlsstörungen.balance,körperstabilität und koordination sind angeschlagen um es mal vorsichtig auszudrücken,und ich kann eigentlich kaum noch laufen ohne das mir meine füsse und gelenke schmerzen weil ich zumindest gefühlt nur noch auf den knochen laufe...meine hände kann ich mir auch schon nicht mehr ansehen weil da für mich auch muskulatur verloren gegangen ist...da bekommt man schon enorm das kotzen um ehrlich zu sein.und ich versuche natürlich zu überlegen woran es liegt.warum sind meine beine so instabil?! klar zum einen sinds meine bänder die momentan echt schwach sind.das spielt sicher ne rolle.aber ich mache mir natürlich auch sorgen das sich da irgendwelche muskeln verkürzt haben oder sich meine fußform verändert hat im Sinne einer ALS oder ekligen Neuropathie...und da das schwierig zu diagnostizierende Sachen sind bekommt man natürlich mit der Zeit die Krise weil man sich denkt na wenn´s das nicht ist obwohl es so ähnlich aussieht wie man das liest was soll´s denn dann sein?!? Und als ob die neurologischen Horrordiagnosen noch nicht genug sind musste ich jetzt auch noch meine Schilddrüse wegen ein paar grenzwertigen Antikörpern abchecken lassen.Die Sonographie war zwar in Ordnung aber bei einer Grösse von 15ml ist für mich auch diese Sache noch nicht so richtig vom Tisch...

ich verlier wirklich langsam den Verstand ;-)

ohne Zweifel werden die ersten Monate von 2010 nochmal dafür draufgehen mir da irgendwie mehr Sicherheit gegen diese ganzen hässlichen Sachen zu verschaffen.Und das geht nur indem man was anderes findet oder die Symptome mit möglichst viel rationaler Logik zerlegt und so vorwärts kommt.Nur damit ich wirklich daran glaube das ich wieder irgendwie werde muss das Hand und Fuss haben.Schau dir an was ich dir weiter oben beschrieben habe oder generell über meine Symptome berichte und du siehst wie unglaublich schwer es für mich ist da einen Ausweg zu finden,zumal es keine einfachen Tests gibt um sowas wie ALS auzuschliessen.

dennoch gibts ein paar Sachen die du angesprochen hast und denen auch ich soweit zustimmen würde.Ich denke warum´s bei solchen Sachen wie ALS so lange dauert ne Diagnose zu bekommen ist die Tatsache das man viel unwissend hin und hergeschickt wird und Monate lang von einem Spezi zum nächsten rennt.Das ist ja bei mir nun nicht der Fall.Ich bin schon vor 7 Monaten spezifisch mit der "Eigendiagnose" zu den Neurologen gelaufen und hab mich in der Folge immer darauf untersuchen lassen.Sicher ein Pluspunkt für mich.Zudem kann ich mir die Schwere meiner Symptome positiv zu nutze machen.So schlimmwie die sind müsste längst irgendein Test mal was angezeigt haben.Aber die typischen krankhaften Zeichen bleiben aus.Saubere EMG´s,saubere Nervenleitgeschwindigkeit trotz wirklich starker Symptome.Auch das ist höchst verdächtig da man wie du schon sagst bei sehr vielen Leuten schon z.B. was im EMG sieht bevor die Symptome auftreten.Und auch das mit der Hypochondrie stimmt wenngleich ich mehr von einer übersteigerten Wahrnehmung sprechen würde die eigentlich ein zwangsläufiges Produkt der Situation ist.Denn wenn man solange in einem derartigen Stresszustand ist der sich nicht auflösen lässt nimmt man bald jede kleine Veränderung 10x so stark wahr.Und sollte wirklich noch was psychisches dahinterstecken ist eine zusätzlich verschobene Wahrnehmung sowieso zusätzlich immer mit dabei.Was die Muskeln selbst angeht macht mir natürlich eine Scheiss Angst das ich hier und da,besonders an Händen und Füssen wirklich Muskulatur verloren habe.Könnte allerdings tatsächlich Bewegungsmangel sein da ich seit das alles Anfing wirklich gar nichts mehr mache außer dem absoluten Minimum wie Essen und auf der Tastatur tippen ;-)

das artet immer in ellenlange Texte aus hier...dabei kann man es grundsätzlich einfacher zusammenfassen in dem man wie folgt herangeht:

nehmen wir nochmal meine füsse als beispiel.die nüchtenen fakten:

meine füsse sind momentan ziemlich wacklig und zwar nicht nur vom gefühl her sondern wirklich.die bänder sind ziemlich schwach,die fussmuskeln viel zu weich und die ganze stabilität des knöchels ist in etwa so wie bei ner sportverletzung.mir schmerzen die knochen,die gelenke und der fuss ist einfach generell viel zu instabil.dazu noch die gefühlsstörungen.all das sieht für mich nach was hässlich neurologischen aus.nur wenns sowäre müsste das ein einfach zu diagnostizierender fall sein,jdf. mit diesem beschwerdebild.aber nix da.elektrophysiologie völlig sauber,und auch die spezifischen krafttests für den fussbereich sind einwandfrei.nur was bringts mir wenn ich kaum noch laufen kann ;-) vielleicht müsst ich dann dochmal in betracht ziehen das hier nichts neurologisches vorliegt.eventuell doch ne kombination von verschiedenen problemen...?! Magnesium schwächt die Muskeln,dazu ist natürlich sicherlich Muskulatur und damit Stabilität durch Inaktivität verloren gegangen.Und dann ist da ja auch noch die Wahrnehmung die jedes Gefühl vermutlich noch zehnmal dramatischer macht als es eigentlich ist.Denn mal ehrlich,wenns mit meinen Füssen wirklich so schlimm wäre das ich kaum noch barfuß laufen kann weil ich die Knochen schon durchmerke dann frage ich mich warum ich noch ne halbe Stunde auf Zehenspitzen laufen kann oder mir meine Phsysiotherapeutin sagt ich habe massig Kraft in den Füssen....schon da passt irgendwas nicht richtig.

nichts desto trotz werde ich das noch ein letztes mal vernünftig intensiv abchecken lassen bevor ich es dann wirklich mal gut sein lasse.Ich werde mich so schnell wie möglich nochmal bei nem Orthopäden durchchecken lassen und auch nochmal nem guten Neurologen ein paar intelligente Fragen stellen.Vielleicht mach ich auch mal bei ner Physiotherapie ein paar spezifische Tests.Ausserdem werd ich mir für meine Schilddrüse ne zweite Meinung einholen um auch den Mist endlich vom Tisch zu kriegen.Auch das ist so ein verdammter Mist.Mich stresst halt die Grösse von "nur" 15ml weil angeblich n gesunder Mann sowas um die 20 haben sollte.Andererseits sind mir jetzt schon etliche Studien bekannt die zeigen das gesunde Schilddrüsen auch viel kleiner völlig in Ordnung sein können.Beruhigend,aber ich geh da auf Nummer sicher.Und zu guter Letzt wird sich auch die Borreliose nochmal ordentlich angesehen.Denn obgleich ich nicht glaube das es ausgerechnet das ist,werde ich auch hier nichts riskieren.Viele der angesprochenen Termine habe ich bereits im Januar oder werde ich zügig in den Januar legen.Ausserdem bin ich ab 4.1. in meiner lokalen Psychosomatikabteilung.Vielleicht lösen sich damit ja ein paar Sachen von selbst auf.

naja sehen wir mal.für mich wär´s echt ein Wunder wenn ich da wieder heil rauskomme.Aber vielleicht seh ich das alles auch nicht mehr so richtig objektiv...

A+chil6lexs84


@ cyruz

das ist sone sache.klar passen da viele symptome,aber andere sind auch untypisch wie zum beispiel die instabilen gelenke und sowas.jedenfalls denk ich mir das einfach.

die IgM und IgG Titer waren auch nicht zusammen positiv.Und eventuell war mein Western Blot auch nicht positiv,bin mir da aber nicht richtig.Muss wie gesagt alles nochmal genau eingeschätzt werden.Wenn ich allerdings einen Neurologen auf sowas anspreche bekomme ich immer gesagt das dass alles unerheblich ist...;)

BNrigxhty


Noch was, Achilles,

Gefühlsstörungen kommen bei ALS nicht vor. Sie sind ein ganz klares Ausschlusskriterium für ALS. Psychsomatikzenter finde ich super, lg

BErightxy


Nochmals ich, hab was vergessen zu erwähnen. Psychosomatik besagt ja genau, dass was mit der Psyche nicht in Ordnung ist und die Symptome wiken sich dann körperlich echt und real aus. Nur als Beispiel: Eine 17 Jährige kriegte plötzlich auch solche Symptome, bei ihr ging es so weit, dass sie nicht mehr gehen konnte!! keinen einzigen Schritt. Darauf wurde sie körperlich untersucht (Nur 1 Mal neurologisch) und daraufhin in die Psychosomatik überwiesen. Mit Medis und Therapie konnte sie ziemlich schnell wieder gehen. Du musst deinen NEurologen wirklich vertrauen, vorallem bei dieser ANzahl Ärzten. Die haben 6 Jahre studiert und noch 3 Jahre den Facharzt gemacht (3 Jahre Krankenhaus auf z.B. neurologischer Abteilung), ausserdem haben die Praxiserfahrung. Die kennen ALS sehr gut, kennen die Theorie und auch die Praxis dieser Krankheit. Du musst versuchen diesen Personen zu vertrauen, die sind Fachleute. Du hingegen kennst zwar die Symptome und Theorie sehr gut, aber kennst keine wirklichen Fälle ausser evt. aus Foren. Ich kenn dich ja nicht, aber falls du innere Konflikte hattest befor die Symptome begannen, gibt es etliche psychosomatische Krankheiten, wie etwa Konversionsstörungen, die neurologische Problematik auslösen. Ich persönlich stehe ja überhaupt nicht auf dieses Psycho-Gequatsche, aber solche Krankheiten sind häufiger als man denkt: Z.B. etwa 40% aller Patienten in neurologischen Praxis bekommen KEINE Diagnose. Wieso wohl ??? Z.B. Psychosomatik...Und noch was: Ständiges seelisches Anspannen spannt die Muskeln dauernd an. Dies führt zu Krämpfen, Sensationen, Gefühlsstörungen und Schwäche. Stell dir nur mal vor, du machst ununterbrochen Sport, nicht 2 Stunden sondern 7 Monate. Wie werden deine Muskeln wohl darauf reagieren??

Schönes Fest noch

RPlm9mp{27x07


Ja, ich glaube die Psyche soll man nicht unterschätzen. Ich kenne jmd. der hatte eine Borelliose mit Ausschlag und so, die hatte dann das linke Bein angegriffen. Das rechte auch leicht. Die Borreliose wurde behandelt und ist nicht mehr da. Trotzdem sitzt die Person mittlerweile im Rollstuhl und kann die Arme nicht mehr bewegen, obwohl bei Beseitigung der Borelliose der Oberkörper noch voll Funktionstüchtig war. Während des geplanten Beinaufbaus baute der Oberkörper immer weiter ab. Zuerst die Stabilität im Huftbereich, dann die Armheber(Delta), daraufhin dann auch die Arme und Finger ansich.

Meine Theorie, Hüftebereich baut ab durch Überversorgung im Rollstuhl, Armheber(Deltamuskel) durch dauerndes aufliegen der Ellebogen auf der Rollstuhllehne. Alltagsbeschäftigung in dieser Zeit, Buch lesen/Fernsehen. Keine Haushaltsaufgaben. Durch den schwachen Armheber wurde dann ein Strohalm zum Trinken angeschafft, Anziehen und Umsetzen durch Angehörige erledigt. Darauf hin kam es 4 Monate später zu einer solchen Armschwäche, dass gefüttert werden muss. Gesichtsmuskulatur und Stimme sind nicht betroffen. Meiner Meinung nach ein psychisches Problem. Da Person sehr intelektuell ist und jede körperliche Anstrengung als unüberwindbar ansieht. Das Problem, eine solch lange Passivität führt langfristig auch zu Muskel und Nervenabbau, weshalb die Reha schlecht anschlägt, solange Psyche nicht geheilt. Dazu kommt noch, dass die Situation natürlich weiter auf die Psyche schlägt und psychologische Behandlung stark abgelehnt wird. Hausaufgaben der Physiotherapeutin wurden nie gemacht oder 1,2,3 fertig. Einzig gern gemachte Übung ist, wenn das TENS Gerät angesetzt wird. Mehrere Fach-Ärzte finden nichts und wundern sich.

R<l[mmpw2707


Ach ja, am besten funktioniert noch der Zeigefinger an der rechten Hand, der bedient nämlich die Fernbedienung für den Fernseher.

Da soll mir einer sagen, dass das keine psychischen Ursachen hat!

A chiylles8x4


@ Rimmp

fantasitsche Geschichte ;-) mich würde interessieren ob die ganze Schwäche wirklich ist oder nur gespielt.Aber so wie du das beschrieben hast ist das ja wirklich echt wenngleich man sich über die Ursachen streiten kann...

Wer weis vielleicht steckt ja bei mir was ähnliches dahinter...

A0chiWllezs84


hab übrigens jetzt 2 Wochen Tagesklinik hinter mir von denen ich nicht so recht begeistert war.Zuviel Beschäftigungstherapie und viel zuwenig psychologische Betreuung.Ich würd mir lieber nen richtigen Psychiater suchen der mir mal genau erklärt was so bei mir abgeht und wie vielleicht das ein oder andere meiner Symptome verursacht wird.

War vorgestern bei nem guten Neurologie Oberarzt der mir dazu einiges sagte.Ausführliche klinische Untersuchung war wie immer top und ergab nicht die geringste Auffälligkeit die einen weiteren Test rechtfertigen würde...

trotzdem hakte ich ein bisschen nach bei solchen sachen wie: warum ich so wacklig auf den beinen bin...der hat mit mir zum beispiel diesen test gemacht wo man mit beiden beinen hinterinander gesetzt steht und dann augen zu.da hats bei mir nach links und rechts gewackelt wie nichts gutes ;-) aber ich bin stehen geblieben.und ich so:"sehen sie ich bin doch völlig wacklig und unsicher..." und er darauf: "nein,sie halten sich sicher in einer schwierigen position." er sagte dann weiter das die tatsache das ich trotz wackeln stehen geblieben bin ein zeichen wirklich guter balance ist und das dass wacklige davon kommt das ich zu verkrampft und bewusst versuche einen simplen vorgang zu steuern.Er sagte auch das er sehr oft diesen test mit menschen macht die überhaupt keine wackligkeit bemerken sich aber dann spontan in dieser position gar nicht halten können.Auch der Muskelverlust and Händen und Füssen sei absolut minimal und nichts neurologisches.Meine Fussform sei auch top,nichts hohlfuss und auch keine zu weiche Muskulatur obwohl ich das anders wahrnehme...:) Alles in allem versicherte er mir das da Neurologisch absolut gar nichts ist und das er sich dafür mit seinem gutem Ruf verbürgt.Was meine Beschwerden angeht glaubt er das sich meine Wahrnehmung extrem intensiviert hat was jede Kleinigkeit vielfach verstärkt.Dazu kommt das eigentlich automatisiert ablaufende Prozesse wie Laufen z.B. eben durch den enormen Stress und die erhöhte Aufmerksamkeit nicht mehr selbstverständlich ablufen was die ganze Bewegungskoordination ruiniert.Dazu füge man den ein oder anderen Nebeneinfluss wie vielleicht nen Nährstoffmangel und schon hat man den Salat ;-)

was letzteres anbetrifft sind meine Nährstoffwerte tatsächlich im Keller.Laut Blutbild vom 7.1. sind Natrium,Kalium und jetzt auch Calcium an der untersten Grenze von Magnesium mal ganz abgesehen...

n bisschen Stress macht mir noch meine Schilddrüse weil ich am 8.1. bei nem Nuklearmediziner war und der einfach nur aufgrund vorhandener niedriger Antikörper ne autoimmune Schilddrüsenentzündung diagnostizieren wollte.Dabei ist das ohne komplexen Überblick gar nicht möglich wie ich aus mehreren Quellen weis.Zumal meine SD in 2 Ultraschallbildern völlig unauffällig war und sich meine Hormonwerte am oberen Ende befinden was wenn Überhaupt eine Überfunktion bedeutet.Achja und mein Endo mir sagte ne Schilddrüsenentzündung kommt nicht in Frage...Also einer von den beiden hat keine Ahnung von seinem Job würd ich sagen ;-)

fazit ich bin ein wenig beruhig was die neurologischen Dinge angeht,da der letzte Neurologe nen sehr kompetenten Eindruck macht und die Sache völlig ausschliesst trotz kritischer Einschätzung.

dafür bin ich ein bisschen genervt von der Schilddrüsenthematik da ich nicht so richtig weis wem ich mehr glauben soll...Natürlich habe ich Angst vor ner Autoimmunerkrankung und es würde mich auch nicht wundern wenn der Nuklearmediziner das so in seinen Befund geschrieben hat.Andererseits passen da jede Menge Dinge nicht zusammen und mein Endo hatte das Thema schon vom Tisch.Es stände also im Zweifel Meinung gegen Meinung wobei der Endo für mich der etwas bessere Experte für Hormongeschichten ist.Sollte mich da also vielleicht nicht zu sehr verrennen...trotzdem nervig.

es ist also eigentlich alles wie gehabt.diagnostik weitermachen oder abschliessen?! offene Fragen gibts immer und endlose Tests die man machen kann.Andererseits scheint neurologisch nichts mehr so richtig sinnvoll zu sein nach der aktuellen Einschätzung.Und was die SD angeht könnte man das eigentlich auch abhaken unter den Umständen die ich geschildert habe.Vielleicht nehm ich nochmal die Meinung dieses fragwürdigen Nuk´s und sprech meine Endo darauf an,aberich kann mir schon denken was der dazu sagt ;-)

wie auch immer ich bin dankbar für eure Kommentare und Impressionen...;)

beste grüsse

Lröck$chenx1


Hi Achilles,

wie läuft denn die Beschäftigungstheraqpie ab? Erzähl mal, vielleicht kann ich dir auf die Sprünge helfen.

A8ch\ilMles8q4


@ löckchen

basteln,malen,singen so in der art.alles was ich schon zu schulzeiten geschwänzt habe ;-)

ich weis da steht ein therapeutisches prinzip dahinter aber so richtig bringt mir das nichts für meine spezifischen beschwerden.ich hab mehr davon wenn mir jemand erklärt wie sich stress auf meine nerven etc. auswirkt wie es der neurologe letztens getan hat.

LcöckchOen1


Hi Achilles,

Du hast psychosomatische Beschwerden. Das was sich in Deiner Psyche abspielt, drückt sich über deinen Körper aus. Du selber nimmst die Beschwerden Deiner Psyche aber garnicht war (deshalb der Weg über den Körper), denn Du nimmst deine Psyche, ingesammt nicht war. Du hast keinen Zugang zu ihr.

Genau diesen Zugang möchte man dir mit Ergo- und Kunsttherapie vermitteln. Das du lernst dich zu spüren. Zuspüren, wenn es dir psychisch nicht gut geht, zu lernen was dir gut tut und was nicht. Zu fühlen, was Traurigkeit ist und was sie auslöst und zu fühlen wie sie wieder abzieht.

Zufühlen, was schön ist, was dir freude macht, woher dieses Gefühl kommt und wie es sich beeinflussen lässt.

Und auch zu fühlen, was Dir Angst macht, wie diese Angst deinen Psyche und deinen Körper durchläuft und zu fühlen wie diese Angst wieder schwächer wird. usw

Hi Achilles du hast lange, vielleicht Jahre gebraucht, so krank zu werden wie Du bist. Und es braucht auch lange, das du wieder stabiel wirst. 14 Tage Tagesklinik sind eine sehr kurze Zeit, viel zu kurz um ihrgendetwas psychisch zu erreichen.

Laß die Therapien auf dich wirken. Versuche immer wieder in Dich hineinzuspüren ob Du etwa warnimmst und versuche das in Worte, Bilder, Töne zu fassen.

Versuche immer so gut mitzuarbeiten, wie Du kannst.

LXöc&kche/n1


Hi Achilles

hier ein Link zum Thema. Er ist sehr umfangreich. Lies ihn am besten Absatzweise und vielleicht auch mehrmals.

[[http://www.panikattacken.at/psychosomatik/psychosomatik.htm]]

Aechi"llesx84


danke dir.

ich denke nur es ist vielleicht noch ein ganzes stück komplizierter.mit sicherheit ist meine psyche angeschlagen und allein mein ultra hoher stresslevel mag allein für viele symptome verantwortlich sein mal ganz davon abgesehen das meine wahrnehmung total im eimer ist und ich kaum noch zu unterscheiden vermag was ein reines symptom ist und was ich nur übersteigert spüre...und das macht noch mehr stress und der kreislauf dreht sich und dreht sich.

nichts desto trotz sieht es aktuell sehr danach aus das sich auch noch was anderes in meinem körper abspielt.irgendetwas beinflusst meine ganzen körpersysteme erheblich.nach aktuellen anschein handelt es sich vermutlich um borreliose oder eventuell was toxisches wie amalgam.

ich nähere mich da langsam der lösung an.nicht das ich damit ausschliessen will das die psyche eine gewichtige rolle spielt.nur will ich versuchen das möglichst ganzheitlich anzugehen.nur so kann ich letztendlich alles berücksichtigen.

A'chil.les8x4


im endeffekt kann ich sowieso kaum abschätzen was durch physische einflussfaktoren verursacht wird und was rein von der psyche ausgeht da die symptome nicht zu differenzieren sind...

also kann ich das nur auf breiter front bekämpfen mit stress reduktion,entgiftung,ernährung und eventuell zusätzlicher betreuung durch psychologen und eventuell nen ganzheitsmediziner

LMö"ckch[en1


Hi Achilles,

du glaubst das das alles komplizierter ist.

Ich habe eher den Eindruck, das Dir die psychichische Seite schon viel zu kompliziert ist, so das Du sie lieber ausklammerst. Hast Du vielleicht Angst davor zu fühlen?

Lies mal die verlinkten Seiten.

Übrigens ist eine Psychotherapie keine Betreuung, sondern emotionale Schwerstarbeit.

Und du wirst die Arbeit machen müssen, der Therapeut begleitet dich nur.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH