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Op bei Karpaltunnelsyndrom

T obxya hat die Diskussion gestartet


Hi, meiner Mutter, sie ist 51, wurde das Karpaltunnelsyndrom diagnostiziert. Sie war beim Hausarzt, wurde dann zum Neurologen überwiesen, der die Diagnose gestellt hat und hat jetzt eine Schiene für nachts bekommen. Im nächsten Jahr soll sie operiert werden. Ihre Schwester hatte das auch, wurde auch operiert, soweit ich weiß. Jetzt wollt' ich mal wissen, da ich schon verschiedene Meinungen - von gleich operieren bis auf keinen Fall operieren - gehört habe, was meint ihr, sollte sie sich operieren lassen? Sie hat selten Schmerzen nur Nachts immer ein komisches Gefühl und die Hände schlafen ein. Kann man da nicht erstmal so versuchen etwas zu machen? Da es auch die rechte Hand betrifft, die sie im Beruf ja auch braucht :-)

Antworten
DJingens=kirsxchen


Hallo Tobya,

ich hatte diesen Februar eine Karpaltunnel-Op. Vorher hatte ich 2 Monate eine Schiene, die allerdings nichts gebracht hat. Ich konnte nachts fast nicht mehr schlafen, weil es so dolle war. Auch Zähneputzen solche Kleinigkeiten waren irgendwann nicht mehr zu machen. Sucht euch einen guten Handchirurgen (das ist ganz wichtig) und lasst euch von diesem nochmal beraten. Ich persönlich kenne einige Leute die diese OP bereits hinter sich haben und es nie bereut haben.

Taobyqa


Hi Dingenskirschen (übrigens sehr cooler Name find' ich ;-) ) vielen Dank für deine Antwort und freut mich, dass es bei dir gut geklapt hat, mit der Op. Ich finde auch, meine Mutter sollte sich einen guten Arzt für die Op suchen, denn ich habe, von den Leuten, die sich operieren ließen keine Weiterempfehlungen bekommen. Meine Mum ist eher so eine, die dann zum nächstgelegenen Arzt geht und gut ist. Ich werd' mal versuchen mich zu informieren und hoff' sie macht da mit ;-)

D\schePnnyx78


servus

ich habe auch eine op hinter mir. würde ich auf jeden fall wieder machen!!!! irgendwann kommen zum kribbeln auch schmerzen. ich war am ende nicht mehr in der lage, eine flasche aufzudrehen oder ein glas zu halten....

da die örtliche klinik hier in dortmund der meinung war, dass man mich nur "offen" operieren könnte (möchte mal wissen, woran sie das fest gemacht haben? denke, dass die einfach nur mehr geld dafür bekommen), habe ich mich weiter schlau gemacht. ein musiker-kollege aus franken hatte dasselbe problem und er gab mir den tipp, mich von dr. lauterbach in hersbruck operieren zu lassen!

klar, war etwas umständlich, bis nach franken zu fahren, hat sich aber sehr gelohnt! zum einen, weil's ein super nettes team war dort, alles sehr sympathisch, reibungsloser ablauf! zum anderen, weil es dort absolut kein problem war, dass ich minimalinvasiv operiert werden konnte!!!

das hieß: kein langes tragen einer gipsschiene, danach langsam belasten, sondern lediglich ein verband am op-tag, danach nur ein pflaster und sofort leichte bewegungen mit den fingern und der hand machen! nach 14 tagen war man echt wieder gut dabei!!!

kann das nur empfehlen! nach der op fühlt man sich befreit!

lg,

jennifer

*eGlöQckc*hen*


ich habe mch auch letztes Jahr operieren lassen und zwar an der rechten Hand. Ich hatte einen kleinen Schnitt, max. 2 cm, und es dauerte wirklich nicht lange, bis ich die Hand wieder normal gebrauchen konnte. Allerdings habe ich zu lange gewartet mit der OP, was zu Folge hat, dass die Muskulatur ziemlich gelitten hat, und die sich auch nicht mehr aufbaut. Deshalb habe ich wenig Kraft in meiner Hand. Also, mein Tip: Nicht zu lange warten mit der OP. Es ist wirklich nicht schlimm!

hOeidi:69


hatte in beiden händen diese op und bin froh dass ichs gemacht habe

D+ingeRnskiroschexn


Naja, meine OP hat nicht so gut geklappt. Ich wollte aber nicht gleich mit Negativem kommen, da es eben immer mal schief gehen kann. Aber ich scheine da recht die Ausnahme zu sein, ich kenne wie gesagt einige die mit der OP und dem Verlauf restlos zufrieden sind. ;-) Allerdings kann das bei mir auch an meiner Polyarthritis gelegen haben, und an einem Chirurg der an diesem Tag mehr mit seinem Bandscheibenvorfall als mit meiner Hand beschäftigt war :-o Ich drücke deiner Mama die Daumen, daß alles gut verläuft. :)*

D sch}enkny78


deswegen sollte man auch nicht ZU lange warten mit so einer op. klar, erstmal alternativen probieren, aber wenn's schon sehr weit fortgeschritten ist, kann es irreparable schäden geben.

die daumenmuskulatur an meiner linken hand ("maus") hatte auch bereits schaden genommen und abgebaut. kraftverlust hält sich aber noch in grenzen. optisch kann man es sehen im vergleich zur rechten hand....

also deswegen nicht zu lang verschieben...

lg.

jennifer

TPobyxa


Hi Dingenskirschen, Dschenny, *Glöckchen* und Heidi, vielen Dank für eure Antworten und noch ein frohes, neues Jahr. Ich bin erstmal froh, auch positive Nachrichten, die für eine OP sprechen zu hören.

Naja, meine OP hat nicht so gut geklappt. Ich wollte aber nicht gleich mit Negativem kommen, da es eben immer mal schief gehen kann. Aber ich scheine da

recht die Ausnahme zu sein, ich kenne wie gesagt einige die mit der OP und dem Verlauf restlos zufrieden sind.

das ist nicht schön,bei den Leuten, die ich kenne, ist die Op ja auch nicht gut gelaufen. Ich bin aber jetzt schon auch der Meinung, dass meine Mum sich operieren lassen sollte. Noch ist es nicht so schlimm, außer eben das Kribbeln, aber sie arbeitet eben viel und dann auch fast ausschließlich mit den Händen. Das wäre schlimm für sie, wenn sie das nicht mehr könnte, die würd' durchdrehn :-) Ich denke auch, dass man ruhig etwas weiter fahren kann, wenn dafür die Ärzte gut sind. Werd' mich jetzt mal schlau machen, wo sie hingehen könnte. Viele, liebe Grüße Tobya

KwalqiARxH+


Hallo Tobya,

erst mal ein frohes neues Jahr :-)!

Zu deiner Frage:

meine Mutter hat sich an der re. Hand operieren lassen. Das ist über 20 Jahre her, sie hatte arge Beschwerden und dann eine grosse Narbe, weil es noch keine minimalinvasive OP Methode dafür gab.

Obwohl trotzdem alles gut verlaufen war, hat sies aber verschludert, die Hand zu trainieren und so ist die Sache nicht mehr richtig in Ordnung gekommen. Sie hatte zeitlebens leicht gekrümmte Finger.

Meine Schwester und ich (sind um die 50 jahre alt) haben es auch, ich aber nur leicht. Meine Hände kribbeln morgens etwas taub, was im Laufe des Tages aber nachlässt.

Ich mache wohlweislich schon seit über 10 Jahren Streck- Übungen für die Hände, um die Handflächen und die Finger zu dehnen, weil ich Klavier spiele. Bislang hat es gut hingehaun.

Meine Schwester ist eher faul damit, weil das Dehnen nicht gerade angenehm ist. Das Tragen einer Schiene fand sie zu hinderlich für ihre viele PC Arbeit. Inzwischen kann sie die Handflächen nicht mehr in Beterhaltung gerade aneinanderlegen. Die Finger sind schon krumm :-o. Eine OP lehnt sie trotzdem ab.

Ich würde mich sofort operieren lassen, wenn es bei mir schlimmer würde. Schliesslich will ich weiterhin Klavier spielen können! Auch würde ich auf keinen Fall krumme Finger haben wollen, das finde ich doch ziemlich unschön.

Da bin ich eitel ;-) ;-)

Also, wenn deine Ma sich operieren lässt: Hinterher sollte sie die Hände täglich trainieren!

Ich wünsch ihr viel Erfolg dabei und drück euch die Daumen, dass ihr einen guten Arzt findet!

Viele :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

von

*:) *:)

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