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Schmerzloser Tod?

dkead__manW_walkxing


@ junge Katze

100% Zustimmung...!!!

Eine gute Freundin (Tierärztin) hat mir mal erzählt wie es geht! :°(

Mlellei+Judlian0;9


ich hoffe sehr, dass hier trotzdem niemand daran denkt, sich das leben "einfach so" zu nehmen!

c oraz}oHn81


Ein Kollege von mir hatte ein Aneurysma im Gehirn, welches platzte, als er 16 war. Sie haben ihn rechtzeitig durch eine Notoperation retten können. Er erzählte mir, dass er, wenn er sich einen Tod aussuchen könne, diesen wählen würde. Er hatte nur kurz Kopfweh und dann war er sofort bewusstlos. Das ist aber eher kein Tod, den man selbst herbeiführen kann.

Ich hoffe, ich werde eines Tages (vorzugsweise in hohem Alter) einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen. Ist aber leider den wenigsten Menschen vergönnt.

Gcarou^78


Ich denke, dass der Tod durch Altersschwäche mit Sicherheit indirekt schmervoll ist. Immerhin bekommen die meisten Menschen im Laufe der Jahre viele Erkrankungen (z.B. Arthrose, Schlaganfall, Herzinfarkt, Krebs usw.) die irgendwann früher oder später zum Tode führen. Fast alle sind irgendwie mit Schmerzen verbunden.

Daher denke ich mir, dass die Summe aller Erkrankungen für die Schmerzen dann verantwortlich sind.

Meine Oma hatte, bis sie mit 82 Jahren endlich gestorben ist, 6 Bypässe, 2 Herzinfarkte, 3 Schlagänfälle, Darmkrebs, Arthrose in fast allen Gelenken, Diabetes.

Aus diesem Grunde denke ich, dass die Summe der Erkrankungen für Ihre starken Schmerzen verantwortlich war bzw. ist.

So hart es klingt, ich war froh, als meine Oma endlich eingeschlafen war und ich habe mich für sie gefreut, dass sie das ganze Elend überwunden hatte.

BKellado<n na87


Ich finde es auch nicht schlimm, wenn dieses Thema angeschnitten wird. Der Tod ist ein großes Tabu in unserer Gesellschaft. Aber man sollte mal drüber geredet haben. Mein Opa ist nachts im Krankenhaus am Noro-Virus gestorben. Ob es schmerzhaft war, weiß ich nicht.

AllleYsRe4latxiv


Danke für eure vielen Antworten.

Erfrieren war auch mein erster Gedanke, wegen dem einschlafen. Aber das Absterben und Erfrieren der Glieder soll verdammt schmerzhaft sein, Erfahrungsberichten von bergsteigern zufolge die gerettet wurden.

Erst schmerzt es wie Hölle, unvorstellbare Schmerzen, dann spürt man nichts mehr und dann schläft man einfach ein.

Aber der erste Teil ist halt Schmerzhaft.

Herzschlag könnte eine Möglichkeit sein, aber da hört man auch unterschiedliches, von ich hab garnichts gespürt bis es war die Hölle.

Das Problem ist, dass manchen Menschen eine Todesart besonders "human" vorkommt weil der Sterbende von Außen so friedlich aussieht aber innerlich unvorstellbare Qualen Durchmacht (Stichwort: Todesspritze).

M0ellHi+J|ulianx09


allesrelativ

ich habe das gefühl, dass du wirklich an selbsttötung denkst?

ich hoffe nicht und wünsche dir, dass du egal welches problem du hast, es wieder in den griff bekommen kannst. :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

jxun{ge Kaxtze


AllesRelativ

Wenn Du uns etwas erzählen willst, wir hören gerne zu.

Wenn Du mit jemanden reden möchtest, wir sind für Dich da.

:)* :°_ @:) *:)

ANlles^Relatixv


Nein. Aber danke.

Ich wollte eigentlich nur über dieses Thema / meine fragen reden.

Es scheint als wenn sterben immer mit Schmerzen verbunden ist. Bzw. ein Qualloser Tod nie sicher ist.

Pgantdanikerxin


Der Höhentod ist angeblich ohne Qualen verbunden. Durch den geringeren Sauerstoffansteil in der Luft und den niedrigen Druck fängt man angeblich an, je höher man kommt einfach langsam wegzutreten. Ob es stimmt, keine Ahnung. Hat uns nur mal ein Biolehrer erzählt.

g0wendo*lxynn


Definitiv NEIN! Ein Herzinfarkt ist -auch wenn er schnell geht- unter Umständen SEHR schmerzhaft

Ich fand Herzrhythmusstörungen schon sehr beängstigend - nicht direkt schmerzhaft, aber wenn sich gleichzeitig innerlich Panik ausbreitet und Angst vorm Tod, ist das nicht besonders angenehm.

Die "angenehmste" Todesart - ich tippe mal auf Sekundentod.

H@lodyxn


Ich glaub am Schlimmsten ist die Todesangst/panik. Bei einem schnellen Tod, wie z.B. einem geplatzen Aneurysma kommt die gar nicht auf. Genauso ist es mit dem Aus-der-Narkose-nicht-mehr-aufwachen.

Aylle|sBRelaxtiv


Ums mal so zu sagen, ja ich denk oft an Suizid. Aber das heißt nicht, dass ich mich jetzt umbringen gehe. ich hab noch nicht alles versucht, bin noch nicht ganz an der Grenze wo ich sagen kann, es gibt überhaupt keinen Weg mehr raus für mich. Auch wenn ich das oft denke ist mein Gefühl nicht so. Ich hab immer noch beschissene Hoffnung.

Und ich finde es nicht schlimm darüber nachzudenken, wie man wenn man sich entschieden hat oder auch dazu gezwungen ist, es anstellt ohne zu leiden.

Es interessiert mich auch wegen menschen die mir nahe stehen und denen ich auch keinen qualvollen Tod wünsche.

Es interessiert mich auch, um zu wissen ob menschen die man verloren hat, gelitten haben oder nicht.

Es geht hier nicht um eine Anleitung zum Suizid!

P2ant*anik1eyrxin


Ich würde ganz gerne mal zur Diskussion nur etwas beitragen, was unser Prof uns in der Psychatrie-Vorlesung mitgeteilt hat, als es darum ging Suizidalität anzusprechen bei einer Patientenanamnese. Man hat Hemmungen es anzusprechen und wir Studenten hatten auch alle Angst, mit der Frage die Leute erst auf die Idee zu bringen. Dem ist aber nicht so, jmd. der über Selbstmord nachdenkt, tut dies, egal, ob man ihn danach fragt, oder er darüber liest. Keiner kommt auf die Idee an Selbstmord zu denken, weil man ihn auf diese "Möglichkeit" aufmerksam macht.

Zudem gibt es sehr viele Menschen, die an Selbsttötung denken, es aber nie machen würden.

Es war wirklich eine sehr interessante Vorlesung und nach den 2 Monaten Arbeit in der Psychatrie habe ich auch festgestellt, das viele, ja sehr viele Suizidgedanken haben, aber nur die wenigstens sie wirklich ausführen.

tZys%k _pigxe


nun habe ich mir auch mal den ganzen thread durchgelesen, aber meine "idee" kam noch nicht vor...

was wäre denn wenn wir ein paar 100 Jahre zurück gehen, wo die Menschen noch enthauptet wurden? Davon dürfte man doch auch nicht wirklich viel merken oder?

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