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Bleibender Kopfschmerz nach Lumbalpunktion - seit 16 Monaten !!!

MledLea hat die Diskussion gestartet


Am 13. Dezember letzten Jahres habe ich folgende Nachricht eingestellt. Leider hat sich noch immer nichts, gar nichts geändert. Ich bin sehr dankbar für jeden Hinweis oder Tipp, dem ich nachgehen kann.

Alte Anfrage:

Mitte September wurde bei mir eine Lumbalpunktion durchgeführt. Nach der Punktion hatte ich den klassischen Kopfschmerz, d.h. ich konnte ca. 14 nur liegen, sobald ich versuchte, aufzustehen, wurde der Druck in meinem Kopf sofort unerträglich. Aber nach einer Punktion ist das ja normal, meist ist der Kopfschmerz schneller weg.

Nun, nach 14 Tagen konnte ich wieder aufstehen, aber seitdem habe ich einen bleibenden Druck zwischen den Augen und auf der Nase, der sich über die Stirn und hinter die Augen ausdehnt. Sobald ich liege, ist der Schmerz fast weg. Wenn ich mich vorn über lehne, wird der Druck unerträglich, insbesondere auf den Wangen, und ich habe die folgenden 3 Tage extreme Kopfschmerzen. Laufen, d.h. Erschütterungen des Kopfes machen den Druck stärker.

Mein Arzt meint, mit der Punktion könne dieser Kopfschmerz nicht zusammenhängen. Wegen des Verdachts auf eine Stirnhöhlenentzündung wurde ein CT gemacht, das aber wohl normal aussieht. Nun meint mein Arzt, die Schmerzen seien psychisch und ich solle zum Psychologen. Aber ich kann nicht glauben, dass dieser Kopfschmerz rein zufällig mit der Punktion zusammengefallen sein soll. Ich habe auch keinerlei seelische Probleme und bin glücklich mit Familie und Arbeit.

Hat irgendjemand eine Ahnung, was ich noch tun könnte, um diesen Druck loszuwerden? Ich kann überhaupt keinen Sport mehr machen und nur lesen, wenn ich mich zurücklehne, dh. auf der Arbeit ist das alles sehr schwierig. Ich bin über jeden Vorschlag dankbar!!

Antworten
raolsaE_l(inde


ich habe mal gehört, daß es sein kann, daß sich die wunde nicht richtig verschließt, also immer wieder nervenwasser austreten kann. soll sehr selten vorkommen, gibt es aber.

ich hatte nach meiner punktion auch lange zeit mit kopfschmerzen zu kämpfen. nicht so lange wie du, aber immerhin 4 wochen lang.

vielleicht solltest du das nochmal abklären lassen.

wenn das nicht der fall ist, liegt es sicher an was anderem.

e@lax21


Hallo

habe gerade einen Eintrag gelesen und mich daraufhin hier angemeldet. Mir geht es ähnlich. Hatte allerdings keine Punktion, sondern hatte letztes Jahr auf Grund eines Bandscheibenvorfalls 3 PRT Spritzen bekommen, wo die letzte daneben ging und mir die Rückenmarkshaut verletzte. Ging einen Tag später mit sehr starken Kopfschmerzen zum Arzt. Der meinte das könnte schon mal sein nach der Behandlung. Der Kopfschmerz ging aber nicht weg und es trat noch ein Schwindelgefühl auf. Nach 3 Wochen Arzt rennen auch Neurologe setzte man mir dann ein Blutpatsch. 'Hat aber auch nichts gebracht. :(v Wieder 3 Wochen durchhalten und das nächste Patsch wurde gesetzt. Dann ging es mir einigermaßen besser. Dieser Zustand hat ca. 4 wochen angehalten. Was dann kam war nicht besonders toll. Ich bekam wieder starken Schwindel mit Druck auf dem Kopf. Es wurde ein MRT gemacht, ohne Befund. Der Neurologe meine durch den Liquor verlust entsteht ein Unterdruck im Kopf und der müsse sich wieder aufbauen. Das könne auch mal länger Dauern. Wie lange ??? ?? Das weiss man nicht. Ich habe das alles nachher nicht mehr geglaubt und bin von einem Arzt zum nächsten. HNO/Orthopäde/Neurologe/'Internist. Es wurde alles abgecheckt. Es ist nichts organisches festzustellen. Mitlerweile ist es schon so schlimm, das ich wenn der Schwindel kommt und er so stark ist das ich fast umkippe, richtige Panik bekomme. Ich bekomme dann Herzrasen zittern und sehr starken Druck im Kopf und Gesicht. Ich weiss mir langsam keinen Rat mehr. Bin jetzt schon zweimal ins Krankenhaus gebra´cht worden, weil es nicht mehr ging :(v Bei mir hält der Zustand mitlerweile 8 Monate an. Auch ich wäre froh, wenn mir jemand einen Rat geben könnte. :-/

t;he-ycavxer


@ medea:

Bleibende Kopfschmerzen nach Lumbalpunktion sind sehr selen, aber durchaus möglich. Das gibt es ierst mal 2 Möglichkeiten:

1.: Versuchsweise einen Blutpatch machen (Eigenblut in den Wirbelkanal spritzen, das dann als "Biokleber" wirkt und dann das >Leck verschließt. Allerdings gibt es dazu keine kontrollierten Studien und zum Einsatz nach so langer Zeit auch sicher wenig Erfahrung.

2.: Feststellen, ob tatsächlich ein Liquorleck vorliegt. Empfindlichste Methode dazu ist die Liquorszintigraphie. Die erfordert allerdings eine erneute Lumbalpunktion.

Grüße

M;ed$ea


Hallo ela21,

ich war gestern auf Anregung meiner Krankenkasse bei Herrn Dr. Brittner, Neurologe in der Schlüterstr. 38 in Berlin. Nachdem ich ihm meine Symptome geschildert hatte, meinte er, es sei wahrscheinlich, dass die Punktion bei mir eine Migräne getriggert habe (wusste vorher nicht, dass ich die Anlage dafür habe). Dafür würden auch kleine weiße Punkte auf dem MRT-Bild meines Kopfes passen.

Er hat mir Amineurin und Lyrica verschrieben und macht nächste Woche eine Nackenfunktionsuntersuchung. Falls sich seine Diagnose bestätigt, könne man die betroffenen Muskeln, die die Migräneinformation in den Kopf leiten, durch Botox lahmlegen. Er meinte, dadurch habe man bei vielen Patienten in kurzer Zeit Schmerzfreiheit erreichen können.

Der Arzt hat einen sehr netten und kompetenten Eindruck auf mich gemacht. Vielleicht kontaktierst Du ihn mal. Das Wichtigste in unserer Situation ist ja erst mal eine gesicherte Diagnose. Alles Gute!

t|he-c^avxer


Oops, sorry für die Rechtschreibfehler im letzten Beitrag - man sollte keine Beiträge schreiben, wenn man in Eile ist ;-)

Von dem, was Du schreibst, passt vieles nicht zur Migräne - weder die Symptomatik noch die vorgeschlagene Therapie. Ich würde empfehlen, eine Zweitmeinung einzuholen, bevor Du dich mit Botox (eigentlich eine Reservetherapie bei chronischer Migräne, aber wohl der Behandlungsschwerpunkt diese Arztes) behandeln lässt.

Grüße

lMiftxy


Hallo,

werde mich mal hier auch über meine Probleme "auskotzen". Ich habe auch im Mai letzten Jahres wegen chronischen Schmerzen an der LWS je 3 mal Injektionen vom Neurochirurgen erhalten. Es ging auch bei mir einen daneben, konnte aber nach 5 Tagen zumindest wieder aufstehen. Seit dieser Zeit sind aber zahlreiche Probleme aufgetreten die bis heute anhalten, bzw. noch schlimmer geworden sind. Dazu zählen Kopf und Gesichtsschmerzen (im Bereich der Nase und Zähne), Schwindel, Nackenschmerzen, Sehstörungen, Taubheitsgefühl (Arme,Hände), brennen in Armen und teilweise bis in die Beine, Schwäche/Müdigkeit, Aufflammen im Gesicht(im Bereich des Mundes und Wange) und noch zahlreich andere Sensationen. Ich habe fast alles schon durch wie: Neurologe (auch stationär), MRT Kopf und HWS,Internist,HNO,Zahnarzt,Neurochirurgen,Heilpraktiker,Orthopäden,Augenarzt zeitweise hatte ich so die Nase voll, wollte schon fast aufgeben.

Nachdem ich aber merke dass es eher schlechter wurde habe ich nochmals die Suche nach einem gute Arzt begonnen. War jetzt nochmals bei einem Neurochirurgen der auch mal um die Ecke denkt, der hat mich jetzt dazu gebracht nächste Woch nochmals stationär in die Neurologie zu gehen(natürlich in ein anderes Krankenhaus wie das erste mal). Zum Ausschluß einer ernsthaften Erkrankung, ich möchte jetzt auch niemanden Angst machen aber es geht ganz klar um MS. Da die Möglichkeit besteht das durch die Injektionen "schlafende Hunde" geweckt wurden.

Bei meinem ersten stationären Besuch in einer Neurologischen Klinik wurde ich auch auf ein angestoßenes Kopfschmerz/Schwindel Syndrom behandelt, glaube aber das die eigentlich nur alles auf die Psyche geschoben haben. Ich nehme seitdem Saroten ein, hilft aber eigentich kaum. Der Heilpraktiker hatte mich auch auf Migräne behandelt. Erst auf durch die Galle entstehende, danach auf eine andere eher durch schlechte Durchblutung entstehende Migräne. Alles hatte bis heute kaum Erfolg, ich habe immer noch mal sehr sehr schlimme Tage, aber auch recht gute Tage. Leider diese aber immer seltener. Die einzige Diagnose die ich in der ganzen Zeit hatte, ist ein bei der Routinekontrolle beim Augenarzt zu der ich alle 3 Monate muß , wegen Glaukomverdacht gefundener "Cotton Wool Herd" im Auge. Was ein Anzeichen für einen Mikroinfarkt ist. Vielleicht werden dadurch die Ärzte endlich etwas aufmerksamer und ich werde nicht als Simulant oder Psycho abgestempelt.

Viel geschrieben zum Schluß aber noch kurz zu mir selbst: bin zufriedener Familienvater, keine besonderen Problem, nicht im Beruf, Geld, Frau,Kinder oder ähnliches. Ich bin kein Jammerlappen und auch hart im nehmen. Aber langsam würde ich schon gern wissen was los ist.

Werde mich nach dem Aufenthalt hier gerne noch einmal melden, hoffentlich mit guten Nachtichten die vielleicht auch anderen helfen könnten.

Ich wünsch Euch allen noch gute Besserung

p9eLtcodr6x2


Guten morgen,

bin heute morgen auf dieses Forum gestoßen, ich hatte letztes Jahr eine Rückenmarksnarkose, und seit dem Schwierigkeiten, es wurden schon drei Blutpatch bei mir gemacht. Aber ich habe immer noch Kopfschmerzen, wie geht es Euch heute und was wurde bis jetzt bei Euch gemacht? Würde mich mal Interessieren. Bin über einen Erfahrungsaustausch dankbar.

eRngelclichxt


Hallo, :-)

ich hoffe dir geht es mittlerweile besser. Würde mich interessieren, da ich auch starke Probleme nach meiner Lumbalpunktion vor einem Monat habe. Migräne und Augenschmerzen Tag und Nacht. Ich weiß mir keinen Rat mehr.

Was hast du inzwischen noch unternommen. Ich selbst war schon bei der Hausärztin und der neurologischen Notaufnahme wegen der dauernden stechenden Schmerzen im Stirnbereich . Hat aber alles nichts gebracht. Es ist echt Sch.. da ich noch viele weitere Beschwerden habe und ein Baby zu versorgen.

Schreib mir mal.

LG

engellicht

vom 07.01.10 11:10 im Faden Bleibender Kopfschmerz nach Lumbalpunktion – seit 16 Monaten !!!

Hallo

habe gerade einen Eintrag gelesen und mich daraufhin hier angemeldet. Mir geht es ähnlich. Hatte allerdings keine Punktion, sondern hatte letztes Jahr auf Grund eines Bandscheibenvorfalls 3 PRT Spritzen bekommen, wo die letzte daneben ging und mir die Rückenmarkshaut verletzte. Ging einen Tag später mit sehr starken Kopfschmerzen zum Arzt. Der meinte das könnte schon mal sein nach der Behandlung. Der Kopfschmerz ging aber nicht weg und es trat noch ein Schwindelgefühl auf. Nach 3 Wochen Arzt rennen auch Neurologe setzte man mir dann ein Blutpatsch. 'Hat aber auch nichts gebracht. :(v Wieder 3 Wochen durchhalten und das nächste Patsch wurde gesetzt. Dann ging es mir einigermaßen besser. Dieser Zustand hat ca. 4 wochen angehalten. Was dann kam war nicht besonders toll. Ich bekam wieder starken Schwindel mit Druck auf dem Kopf. Es wurde ein MRT gemacht, ohne Befund. Der Neurologe meine durch den Liquor verlust entsteht ein Unterdruck im Kopf und der müsse sich wieder aufbauen. Das könne auch mal länger Dauern. Wie lange ??? ?? Das weiss man nicht. Ich habe das alles nachher nicht mehr geglaubt und bin von einem Arzt zum nächsten. HNO/Orthopäde/Neurologe/'Internist. Es wurde alles abgecheckt. Es ist nichts organisches festzustellen. Mitlerweile ist es schon so schlimm, das ich wenn der Schwindel kommt und er so stark ist das ich fast umkippe, richtige Panik bekomme. Ich bekomme dann Herzrasen zittern und sehr starken Druck im Kopf und Gesicht. Ich weiss mir langsam keinen Rat mehr. Bin jetzt schon zweimal ins Krankenhaus gebra´cht worden, weil es nicht mehr ging :(v Bei mir hält der Zustand mitlerweile 8 Monate an. Auch ich wäre froh, wenn mir jemand einen Rat geben könnte. :-/

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