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Angiopatische Veränderungen im Gehirn - Was ist das?

Bglumex4 hat die Diskussion gestartet


Bei einem CT des Kopfes wegen Migräne wurden bei mir angiopatische Veränderungen im Gehirn gefunden. Keiner der Ärzte (Hausärztin, Neurologe) hat mir erklärt, was das ist und ich werde deswegen auch nicht behandelt.

Eine Kollegin erzählte mir jetzt, dass sie die gleiche Diagnose erhielt und nun auf Alzheimer und Durchblutungsstörungen im Gehirn mit Medikamenten behandelt wird und regelmäßig zum Neurologen zur Kontrolle muss.

Antworten
d$rBuxg


Eine Angiopathie ist eine Bezeichnung für diverse Erkrankung der Blutgefäße. Also scheinst du wohl Probleme mit Blutgefäßen im Gehirn haben, das kann etwa für Gefäßverengungen, eine Arteriosklerose oder Aneurysmen sprechen, MUSS aber nicht sein. Näheres solltest du wirklich deine Ärzte fragen, ich kenne dein CT schließlich nicht.

B/l9umex4


Der Witz ist ja, dass ich gefragt habe, zum Ärger des Neurologen.

Meine Hausärztin hatte keine Ahnung und hat mich deshalb zum Neurologen geschickt.

Der konnte es mir nicht erklären, sondern meinte nur, wenn er jetzt beliebige Menschen von der Straße holen würde, hätte jeder Zweite diese Veränderungen.

Ich solle Betablocker einnehmen.

Diese Medikamente haben wahnsinnige Nebenwirkungen und lösen neue Krankheiten aus, die Ärzte dann wieder behandeln können. Das sehe ich an meinen 3 Geschwistern. Es ist gruselig.

F2rau0 Din+gens


Da hilft nur eines: Lass dir das CT aushändigen und geh zu einem anderen Neurologen, dieses Mal zu einem deines Vertrauens. Es ist wirklich gruselig - ich frage mich, wie hoch die Provision ist, wenn man Betablocker verschreibt.

Alles Gute dir *:)

R$otbä~ckxchen68


Hallo Blume, du hast Migräne und bei Migräneattacken ziehen sich die Blutgefäße im Hirn zusammen. Betablocker entspannen die Blutgefäße und werden zur Migräneprophylaxe angewendet. Ich habe das auch mal für 6 Monate genommen und mir gehts heute sehr gut. Keine Migräne mehr. Also lehne das nicht kategorisch ab, vielleicht ist es eine Chance für dich. Vor welchen Nebenwirkungen hast du denn Angst?

LGöck+chexn1


Hier ein Link:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Angiopathie]]

Laß es Dir vom Arzt Deines Vertrauens erklären. Du hast ein Recht darauf zu wissen was du hast.

B/lucme4


Danke für die Tips.

Bei Wikipedia hatte ich auch schon mal gelesen, dass die Ärzte sich noch nicht klar sind und über 3 verschiedene Ursachen diskutieren.

Den Arzt meines Vertrauens? Wie findet man den, nur durch eine Odyssee von einem Arzt zum anderen? Dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade.

Ich erlebe immer nur, dass ich bei Spezialärzten ewig auf Termine warten muss, dass sie dann gar keine Zeit haben und nícht zuhören.

Inzwischen habe ich gar keine Vertrauen mehr zu Ärzten, da ich in den 51 Jahren meines Lebens so gruslige Sachen erlebt habe, vollkommen sinnlose, überflüssige OPs an mir und meinen zwei Söhnen. Therapien, wo man innerhalb weniger Jahre seine Meinung um 180° ändert und beide Meinungen waren dann vehement richtig.

Ich gehe nur noch ganz selten zu Ärzten und versuche Hilfe zur Selbsthilfe, bewusste Ernährung, viel Bewegung an frischer Luft und eine unbändige Lebensfreude.

Vor welchen Krankheiten habe ich Angst Rotbäckchen?

Angst habe ich fast gar keine. Das ist ein Geschenk.

Die NebenWirkung von Betablockern kann ich an meinen 3 älteren Geschwistern und meiner Freundin studieren. Sie sind fett geworden, haben eine leichte Zuckerkrankheit bekommen und zu hohe Cholesterinwerte, alles das hatten sie vorher nicht.

Ärzte bügeln das dann mit einem gängigen Syndrom ab, aber dieses Syndrom lösen sie selbst erst durch die Betablocker aus.

Mit Angst hat es gar nichts zu tun, dass ich diese 3 neuen Krankheiten nicht bekommen möchte.

Das hat etwas mit ganz bewusster Entscheidung zu tun.

Ich müsste ja verrückt sein, wenn ich mir wegen einer Migräne 3 neue Krankheiten auflade.

So kann die Pharmaindustrie ständig ihre Umsätze steigern und so funktioniert das gesamte Wirtschaftssystem. Umsatzsteigerung muss immer sein, sonst bricht die Wirtschaft/Welt zusammen. Auf wessen Kosten geht das?

Rbotbäck5chenx68


Hm, ich kenne deine Geschwister nicht um mir darüber ein Urteil zu erlauben. Ich weiß nur, daß ich damit endlich schmerzfrei geworden bin und die Medikamente auch nur für ca. 6 Monate genommen habe. Schmerzmittel sind ja auch nicht frei von Nebenwirkungen. Ich habe noch nie davon gehört, daß Betablocker solche Krankheiten verursachen. Könnte es eine familiäre Vererbung sein? Was ich bestätigen kann ist nur, daß der Puls runter geht und man evtl. unter Schwindel leidet. Auch die Ausdauer z.B. bei Sport wie Laufen wird dadurch beeinträchtigt.

a"ngi<ekiw


Hallo Blume, ich leide seit 20 Jahren an starker Migräne. Auch bei mir wurde ein MRT gemacht und es wurden weiße Flecken im Marklager entdeckt. Mein Neurologe meinte dazu, dass jeder 2. in meinem Alter (61) solche Veränderungen im Marklager hätte. Allerdings: Ich kenne ziemlich viel Leute in meinem Alter, die auch ein MRT haben machen lassen und bei denen keine Veränderungen gefunden wurden!!

Zur Migräne kann ich nur sagen, dass ich im Nov. letzten Jahres in der Schmerzklinik in Kiel bei Prof. Göbel war. Man wollte mir gleich Betablocker verordnen, die ich kategorisch abgelehnt habe (Nebenwirkungen!!). Dann verordnete man mir ein Antidepressivum, unter dessen Einnahme ich nur noch müde, schwindelig und konzentrationslos war. Habe dieses auch nach 4 Tagen abgelehnt. Danach bekam ich Magnesium (600 mg/Tg) und Vitamin B 2 hochdosiert. Hat alles nicht geholfen. Wobei ich Magnesium eigentlich ständig nehme.

Ich kann nach vielen Erfahrungen mit Ärzten nur sagen, dass ich - wenn ich spüre, dass der Anfall kommt - sofort eine Maxalt lingual nehme und ich danach zu 90% Ruhe habe. Wenn ich sie allerdings zu spät nehme, ist der Anfall da und bleibt auch 3 Tage. Meine Mitpatientinnen (die allerdings zu 90 % wegen Medikamentenmißbrauchs in der Klinik waren) haben nach dem Entzug (der mit Cortison-Infusionen durchgeführt wurde) auch wieder zu ihren Schmerzmitteln gegriffen. Wobei die Infusionen so starke Nebenwirkungen hatten (Schlaflosigkeit, Übelkeit, die dann mit Vomex A bekämpft wurde) dass sie glücklich waren, als sie wieder nach Hause konnten. Und die Migränepropylaxe in Form von anderen Medikamenten, die ebenso starke Nebenwirkungen haben wie die eigentlichen Migräne-Schmerzmittel kann ja wohl nicht die Alternative sein. Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass die Migräne eine chronische Erkrankung ist und es deswegen auch keine Heilung gibt. Wünsche Dir alles Gute

Liebe Grüße Angie

aSgnexs


angio - Blutgefäß

pathisch - krank

Wahrscheinlich geht es um mikro-angiopathische Veränderungen, i.e. die kleinen Blutgefäße. Bei einer Makro-Angiopathie (große Gefäße) wird meist angegeben, welche betroffen sind.

Hoher Blutdruck trägt dazu bei, wie auch Übergewicht, Diabetes, hohes Cholesterol, Rauchen und mangelnde Bewegung (über das Cholesterol). Es stimmt, eine der Folgeerscheinungen kann eine Art Demenz sein.

Ich nehme an, daß Dir der Betablocker wegen eines Bluthochdrucks verschrieben wurde, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern

Es kann Dir keiner eine Behandlung aufzwingen, wenn Du das nicht möchtest.

B~l3ume4


Liebe angie und liebe agnes vielen Dank für Eure Zeilen.

Ich habe bei einer Schmerzkur in Neufahrland bei Potsdam gute Erfahrungen gemacht und viel über mich gelernt, hatte eine gute Ärztin. Nach dieser Kur konnte ich die Anfallhäufigkeit auf 50% drücken und nehme auch nur noch die Hälfte an Schmerzmitteln und komme jetzt meist mit ASS und Ibuprofen klar. Meine Freundin war zur gleichen Zeit in einer Klinik in Bayern zum Schmerzmittelentzug und steht heute dort wo sie früher schon war.

Ja diese weißen Flecken im Hirn gibt es auch bei mir und habe ich den Anfall nicht gleich am Anfang abgeblockt, dann dauert er 3 Tage.

Ja kein Arzt kann mir eine Behandlung aufzwingen, aber wenn ich irgendwo nein sage, bekomme ich auch die Quittung.

Der Neurologe sagte: Er ist Schulmediziner, dann kann er mich nicht mehr behandeln.

Ich hatte Pestwurz als Ersatz für die Betablocker vorgeschlagen.

Wie kann man das nur tun! Ein uraltes Heilmittel vorschlagen, da könnte man ja auch Kamille gegen Halsentzündung einsetzen ....

Meine Mutter hat seltsamerweise die Migräne, die sie 30 Jahre verfolgte, in den Wechseljahren verloren. Darauf hoffe ich jetzt auch.

Außerdem hatte ich mal ein gesamtes Jahr, sage und schreibe 12 Monate, gar keine Migräne und das spricht dann wieder für Psychosomatik.

Ich hatte mich scheiden lassen und mein ganzer Körper jubelte über diese Entscheidung.

Außerdem kann ich bei mir und meiner Freundin sehen, dass wir Menschen mit großer Power und unheimlich vielen Aktivitäten sind. Ich versuche seit dieser Kur ganz bewusst, die Geschwindigkeit aus meinem Leben zu nehmen. Der Körper nimmt sich die Ruhepausen, die er braucht.

Liebe Grüße

Blume

Bblum+ex4


Liebes Rotbäckchen,

habe ich dich recht verstanden, dass du die Betablocker nur 6 Monate und dann gar nicht mehr genommen hast und sie jetzt trotzdem noch nachwirken?

Hast du sie auch gegen Migräne genommen?

Ich soll sie ja auch gegen hohen Blutdruck einnehmen und das müsste ich dann bis an mein

Lebensende.

Das klingt mir nach Ausschalten des Schmerzgedächtnis.

Ich versuche mein Schmerzgedächtinis durch Autosuggestion auszuschalten. Wenn ich mich genau beobachte, kann ich feststellen, dass sich mein Gehirn so sehr daran gewöhnt hat, Schmerzsignale zu senden, dass es nicht mehr aufhört, auch wenn kein körperlicher Grund mehr besteht. Diese Endlosschleife durchbreche ich mit der Autosuggestion und Meridianklopfen. Das erfordert aber Übung. Alles was man nicht übt, bringt man nicht.

Einfach abfinden mit Krankheiten geht bei mir noch nicht, ich muss immer kämpfen.

Vielleicht ist gerade dieses ewige kämpfen der Grund für die Migräne?

Zumindest merke ich, dass ich den Schmerz mitten in einem Anfall viel schlimmer mache, wenn ich mit allem möglichen SchnickSchnack (Meridianklopfen, Yoga, Meditation und Autosuggestion) versuche dagegen anzukämpfen. Dann baue ich förmlich eine Flutwelle auf.

Lasse ich es einfach fließen geht es viel schneller vorbei.

Liebe Grüße

Blume

pneps


Hallo Blume4,

ich bin auch eine Migräne-Geplagte, bisher war ich aber deswegen noch nicht beim Neurologen, sondern habe nur vom HA ein Migränemedikament der neuen Generation bekommen, das sehr gut wirkt. Ich möchte mich garnicht mehr an die Zeit davor erinnern. %-|

Meine Mutter hat seltsamerweise die Migräne, die sie 30 Jahre verfolgte, in den Wechseljahren verloren. Darauf hoffe ich jetzt auch.

Das könnte schon klappen, denn bei meiner Mutter war es genauso. :)z Natürlich hoffe ich auch, dass ich diese lästige Migräne nach den WJ verliere. Wobei ich sagen muß, dass sie deutlich weniger geworden ist, seit ich einen BB niedrig dosiert (nur 2,5 mg wegen meinem Blutdruck) nehme. Wirkliche Nebenwirkungen vom BB habe ich eigentlich nicht.

aigne&s


Ja kein Arzt kann mir eine Behandlung aufzwingen, aber wenn ich irgendwo nein sage, bekomme ich auch die Quittung.

Wenn mir ein Patient sagt, daß er lieber die Folgen einer Nichtbehandlung, im Falle einer Angiopathie im Gehirn das Risiko eines "richtigen" Schlaganfalls tragen möchte, statt Medikamente zu nehmen, ist mir das VIEL lieber, als daß Patienten sagen, daß sie ihre Medikamente nehmen und es nicht tun.

Wenn selbiger Patient mir Studen zeigen könnte, in denen die Wirksamkeit eines "alternativen" Mittels bewiesen wird, würde ich das sehr interessant finden.

R+otbäcYkc~henx68


Hallo Blume,

ja ich habs zur Migräneprophylaxe für 6 Monate genommen und bin seitdem eigentlich Migränefrei, das war so in 2001. Ich bin eher der Niedrigblutdrucktyp.

Deinen Bluthochdruck solltest du aber nicht unbehandelt lassen, das kann auch nach hinten losgehen. Ich kenne da leider traurige Fälle, die viel zu jung starben oder seit einem Schlaganfall behindert sind, weil ein hoher Blutdruck nicht erkannt und behandelt wurde.

Es kann dich niemand zu etwas zwingen, aber du mußt dann die Konsequenzen tragen.

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