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Das kann doch nicht sein, jeden Tag Schmerzen mit 22

vhannxi hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wurde durch den Beitrag von Klaus jetzt dazu animiert auch mal meine Krankengeschichte aufzuschreiben....

Erschreckt euch bitte nicht, aber ich muß sagen inzwischen geht es mir zum Glück besser, so dass ich wieder ein fast normales Leben führen kann.

Alles fing dadurch an, dass ich ständig Blasen- oder Nierenbeckenentzündungen hatte. Dadurch traute ich mich kaum mehr mich im Vorraus zu verabreden, weil es könnte ja sein, dass ich ne BE bekomme und das war auch tatsächlich jede zweite Woche der Fall. Naja dann fuhr ich trotz Bedenken in den Urlaub, da hatte ich dann zum ersten Mal dieses schreckliche Globusgefühl im Hals, ich hatte das Gefühl jeden Moment ersticke ich.

Als ich wieder zu Hause war hielt das noch eine Woche an.

Dann hatte ich aufeinmal das Problem dass mir immer so kurz nur für eine Sekunde die Luft weg blieb, oder als ob die Luft nach innen gesogen wird, ist schwer zu beschreiben. Das hat mich jedenfalls total fertig gemacht, hatte Angst umzukippen, zu sterben usw. hab nur noch geheult. Naja wude aber alles ärztlich abgekärt, war beim Kardiologen und beim Pneumologen. Alles in ordnung-sie sind gesund-hahha.Diese Beschwerden waren auf einmal nach zwei Wochen weg, zum Glück. dann ging es natürlich weiter-mittlerweile Dezember 2002. Da hatte ich dann schlimmes Brennen beim und nach dem wasserlassen, ich muißte alle zehn Minuten aufs Klo, es war der Horror!das ging zwei Wochen so, konnte schon kaum mehr laufen vor Schmerzen. War beim Ha und beim Urologen, nichts wurde festgestellt, keine BE.

Übrigens war ich dank meiner körperlichen Leiden auch nicht mehr in der Lage zur Uni zu gehen.

Januar 2003: Plötzlich bekam ich Schmerzen im Brustkorb, mal Stechen links mal normaler Schmerz, es war der Horror, hatte Angst vor einem Herzinfarkt, mit damals noch 21.War bei etlichen Ärzten, es wurde nix gefunden-ist psychisch.Ich muß dazu sagen, ich war immer ein sehr lustiger und fröhlicher Mensch bis das alles anfing. Natürlich wurde ich dadurch depressiv.Naja diese Brustschmerzen habe ich übrigens bis heute noch, aber nicht mehr so oft.

Ich verabredete mich nun kaum noch, denn wenn du denkst du bekommst gleich einen HI willst du nix trinken gehen. Tja nun hatte ich auch nicht mehr so viele Freunde wie vorher, natürlich denn hatte mich abgeschottet und keinem was über meine gesundheilichen Probleme erzählt, nur meinem Freund. ich schämte mich weil ich es selbst nicht normal fand andauernd zum Arzt zu rennen.

Im März 2003 hatte ich dann eine Woche ein kaum auszuhaltendes Kribbel-und Taubheitsgefühl in der linken Gesichtshälfte. Das war sehr schlimm, ging nach einer Woche weg, nach zwei Monaten hatte ich starkes, kaum auszuhaltendes Kribbeln in den Beinen. war beim Neurologen wurde EEG,VEP,MRT gemacht. alles unauffällig.Der Neurologe glaubte mir eh icht und schob alles auf den Stress und wollte mir Antidepressiva verschreiben, ich lehnte ab.

Ging dann sogar zu einer Psychologin, obwohl auch ich erst durch die Krankheiten depressiv wurde. habe die Therapie abgebrochen, half mir nix. Habe mir selber Mut gemacht und gehe seit diesem Semester auch wieder regelmäßig zur Uni. Habe durch den ganzen mist zwei Semester verloren...

Jetzt ist November 2003 und ich habe noch folgende Symptome:

- manchmal Schmerzen in der Brust

- manchmal Kribbeln im Gesicht, immer links

- Schmerzen in den Armen

- starkes Kältegefühl in den Zehen und Schnerzen in den Fingerspitzen

- Brenngefühl in einer Extremität oder der Brust

- Selten Globusgefühl im Hals

Heute geht es mir gut, gestern hatte ich wieder Schmerzen links in der Brust, dauert aber immer nur eine Sekunde, dann ist es weg, komt aber nach ca. 10 Minuten wieder.Naja ich bekomm jetzt aber mein Leben wieder auf die Reihe, halbwegs jedenfalls. So unbeschwert wie früher kann ich leider nicht sein. Aber ich merke wenn man sich nicht so in etwas reinsteigert ist es auch nicht sooo schlimm und wenn man sich ablenkt.

Borreliose wurde übrigens auch schon abgeklärt. Was sagt ihr zu dem ganzen? Muß vielleicht noch dazu sagen, dass bevor dass alles anfing die Freundschaft mit meiner besten Freundin zerbrach, hab das aber überwunden, daher kann das ja nicht davon kommen oder?

das ganze hat mir auf jeden Fall eine neurose beschert, ich habe Angst davor jeden Moment zu sterben an Herzinfarkt, Lungenembolie, Magenblutung etc. Mein Fehler ware leider auch, habe alles über Krankheiten im Internet gelesen und weiß für meine Verhältnisse zu viel, das schadet mir. Gehe übrigens auch nicht mehr zum Arzt, bringt eh nix oder hat einer von euch eine Idee was ich noch machen könnte ??? ?Hab mich mittlerweile schon fast damit abgefunden... :-(

Antworten
Hrormst2


Re: Das kann nicht sein ....

Hallo Vanni,

hast du schon mal die Wirbelsäule checken lassen? Hattest du in deinem Leben schon mal einen Unfall oder eine OP?

Grüße

Horst

N'inxE


Hallo Vanni!

Man merkt, daß in deinem Beitrag jede Menge versteckte Ängste dahinter stecken.

Schade, daß du gemeint, hast die Psychotherapie würde dir nichts bringen.

Dadurch, daß du so viel weißt und dir auch viel Falsches und viele Horrorgeschichten in verschiedenen Foren liest, steigerst du dich in die Symptome herein.

Die Neurologin hat dich doch schon total auf den Kopf gestellt, und nichts schwerwiegendes gefunden.

Antidepressiva helfen aber auch bei chronischen Schmerzen .

Aber in deinen ganzen Aussagen widersprichst du dich selber du sprichst über Probleme Trennung von der Freundin etc, und andererseits bestreitet jegliche psychische Beteiligung.

Dadurch, daß du durch die BE in den letzten Jahren viel Pech hattest bist du auch empfindlicher auf äußere Reize und Streß. Du sagst selbst Beschäftigung lenkt dich ab. Wie ist es mit Entspannungsverfahren ? Vielleicht kannst du durch Erlernen eines Entspannungsverfahren besser mit Schmerzen umgehen, da du dann bewußt lernst z.B. die Muskeln zu entspannen, so kannst du auch gezielt mit speziellen Atemtechniken versuchen deine Brustschmerzen besser selbst zu kontrollieren.

Du hast natürlich die Möglichkeit dir eine 2. Meinung von einem anderen Neurologen einzuholen, aber ob die zusätzlichen Untersuchungen was bringen werden.

Ich denk du mußt erstmal genug Abstand zu der Sache Krankheit bekommen, bist du auch in anderen Foren aktiv, wo nicht nur über Krankheiten gesprochen wird.

Vielleicht kannst du auf anderen Bereich Kontakte aufbauen und dich so vom "Thema" abzulenken.

Z.B. Entspannung gibt es schöne Entspannungs-CDs sogar speziell für Menschen mit Schmerzen.

Ich wünsche dir , daß der Schmerz bei dir bald nicht mehr die Hauptrolle spielt und du Strategien erlernst besser damit umzugehen.

Gruß NinE

vxaWnni


@ Horst2

Hatte keinen Unfall, keine OP und von der HWS wurde ein MRT gemacht. Von der LWS allerdings nicht. Meinst du das wäre nötig?

@NinE

Danke für Deinen langen Beitrag, und du hast recht, natürlich bin ich psychisch nicht mehr stark und habe viel Angst. Aber irgendwie verständlich bei dem ganzen Mist, finde ich.

Meinst du denn Antidepressiva wären das richtige für mich? Da du ja davon sprichst, dass es auch chronische Schmerzen bekämpft. Hilft ja auch gegen Angst oder? Aber muß sagen, habe Angst vor den Tabletten, dass ich dann anders werde keine Ahnung...

HQor,st2


@Vanni

Hi Vanni,

Schmerzen in der Brust und Kribbel- und Taubheitsgefühle können ihre Ursache in der BWS haben. Die Angst vor einem HI ist dabei typisch. Am besten läßt du es einmal überprüfen. Was nützt dir eine Psychotherapie wenn deine Probleme doch einen körperlichen Ursprung haben, obwohl man Körper und Psyche eigentlich nicht getrennt voneinander betrachten sollte.

Grüße

Horst

ROauchYschwxalbe


Typische Herzschmerzen

verursacht die Interkostalneuralgie.

Hat aber nix mit Psyche zu tun, geh nochmal zum Arzt, am besten zu einem mit Naturheilverfahren, der setzt Dir Spritzen zwischen die betroffenen Rippen. Fühlt sich sehr fies an, aber hilft tatsächlich.

Der Schmerz kann so stark sein, das man meint, man bekommt einen Herzinfarkt.

Desweiteren verursacht die Zwischenrippenneuralgie (auf deutsch) auch Muskelschmerzen.

Möglicherweise neigst Du an sich zur Neuralgie, so hört es sich für mich an. Oftmals ausgelöst durch eine andere Erkrankung (Virenerkrankung usw), die genauen Ursachen sind aber noch nicht erforscht.

Globusgefühl kann auch von einer Schilddrüsenerkrankung kommen.

Es ist nicht gesagt, das es rein psychisch ist, bevor man nichts genaues weiss.

Aber die Wirbelsäule würde ich auch checken lassen, möglicherweise der Auslöser für Deine Schmerzen.

Grüsse von Rauchschwalbe

v-ainni


Danke für eure Ratschläge..

@Rauchschwalbe

Schilddrüse wurde schon überprüft, ist alles ok. Mit den Muskel bzw. Rippenschmerzen kann sein, denn immer wenn ich mir auch nur leicht auf die Rippen drücke, schmerzt es.

Das komische ist halt, dass diese Brustschmerzen immer nur so eine Sekunde andauern und dann nach par Minuten wieder kommen.

Zur Zeit geht es mir wieder nicht so toll. Hab so starke Schmerzen im linken Arm und Schulter, wenn ich nur ein Buch lange halte oder etwas hochhebe wird es ganz schlimm und da dann noch kurz Brustschmerzen auftreten habe ich natürlich echt Angst. Ich bin wieder total am Ende und könnte nur noch heulen und aufgeben. was ist das für eine Lebensqualität?Werde erst mal gleich wieder zum Arzt rennen.....

Das komische ist ja auch, die Brustschmerzen treten ca. eine Woche jeden Tag auf und dann wieder drei Wochen gar nicht!?

An einen Virus habe ich auch schon gedacht, aber wie kann man den diagnostizieren?

tHinxi_25


@vanni

hallo liebe vanni,

deine geschichte hört sich gar nicht gut an. ich kann dich sehr gut verstehen, da ich ähnliche, naja nicht ganz so heftige, probleme habe.

man hatte bei mir mal eine borreliose diagnostiziert (durch eine Lähmung) und behandelt. Das ist jetzt 2 jahre her.

Nachdem sagte man mir, man soll unbedingt nachuntersuchungen machen, aber niemand hat auf mein bitten hin untersucht. Ich war elend müde, hatte ziemliche konzentrationsschwierigkeiten, hab nie lange durchgehalten, und war ständig krank. kribbeln in den Händen, Magenprobleme, kleinere Ohnmachtsattacken, ach einfach alles dinge, die an STRESS liegen. So sind die Ärzte, bei denen ich war, aus dem schneider gewesen. Die Borreliose wurde durch Blutunters. abgeklärt, keine Anzeichen! obwohl die der alten ein leben lang sichtbar sind im Blut!

Aber ich fühlte mich ca. alle 3-4 wochen schlecht. und dadurch, dass dann auch noch persönliche probleme heraufkamen, kam alles auf einmal. aus heiterem himmel klappte ich fast zusammen und mein auge hing schief - ging aber nach einer stunde wieder.. und die diagnose wieder stress!Viele schieben das auf die psyche, aber ich weiß jetzt, dass mein nachforschen sinn hatte. ....... borrelien wieder mal! und da diese ganz besonders in stresssituationen "zuschlagen" war das die ursache für meine plötzlichen probleme. ich mache nun eine ziemlich heftige antibiotikatherapie und mein befinden bessert sich langsam, ich push mich zusätzlich mit vitaminen usw, gegen die Müdigkeit auf. klappt ganz gut. nur ist sehr langwierig und ich sehr mitgenommen.

ich weiß sehr gut, wie du dich fühlst, ich habe ständig das gefühl ein hypochonder zu sein, weil es langsam alle und auch mich nervt, ständig zu arzt zu rennen und zu hören, schalt mal nen gang zurück. Klar, dass muss ich auch. aber Ich weiß aber jetzt, dass es kaum etwas gibt, das Borrelieose (u.a. herzschmerzen, lähmungen, gelenkpronbleme, es gibt eine irre lange liste........ ) nicht verursachen kann, nur niemand nimmt das so recht ernst.

um mal auf den Punkt zu kommen, was ich dir eigentlich raten möchte, dich vielleicht doch nochmal daraufhin untersuchen zu lassen, da so wie ich jetzt weiß, diese B. sich alle 3-4 Wochen vermehren und nicht permanent "zuschlagen". Weiter können Sie nicht leicht vom eigenen immunsystem erkannt werden, daher auch keine Abwehrreaktion des Körpers. Und können auch nicht immer durch Tests nachgewiesen werden, da sie sich unheimlich gut körpereigenen Zellen anpassen. Daher habe ich mich auch ein paar mal untersuchen lassen und speziallabors haben das dann endlich rausgefunden.

ich war zwar geschockt, weil ich das nur ausschließen wollte aber eigentlich froh, linderung zu finden.

so, genug dazu!

Ich wünsche dir alles Gute und halt uns mal auf dem laufenden!

Liebe Grüße tini

vmann`i


@ tini_25

na Deine Geschichte hört sich ja auch schlimm an...

Also bin jetzt durch Blut abnehmen zweimal auf Borreliose getestet worden und es war nichts. Hat man Dir Blut abgenommen oder es durch Liquorentnehme festgestellt?Wie kamst du an das Speziallabor ran?Ich dachte auch echt erst ich hab Borreliose, hätte ja alles gepasst, aber war eben nix im Blut, was soll ich da machen?

War ja wie berichtet gestern nochmal beim Arzt, er hat bei mir das Tietze-Syndrom festgestellt, hat mir so auf die Rippen gedrückt und da ich dadurch überall starke Schmerzen hatte, bestätigte sich sein Verdacht.Außerdem hätte ich den typischen runden Rücken dazu. Er meinte ich solle mich mit Voltarenschmerzgel einreiben. Und was kann man sonst tun?,fragte ich. Wärme hilft vielleicht und ich solle Sport machen. Na dann hoffentlich hilfts. War jedenfalls mit den Brustschmerzen schon bei vier verschiedenen Ärzten und er war wenigstens der erste der das Problem nicht nur abgetan hat sondern mich auch mal untersucht hat. Ein EKG hat er auch noch gemacht,natürlich alles in Ordnung. Dann hat er noch festgestellt dass mein Blutdruck ein bißchen hoch ist, kein Wunder bei den Sorgen die ich mir immer mache!Habe mich bei Sport jetzt jedenfalls für joggen und schwimmen entschieden, denke die Bewegung beim schwimmen ist ganz gut für die Brustmuskulatur.

Noch ein anderes Problem plagt mich seit Tagen, wache nachts auf und mir ist kotzübel und ich hab Magenschmerzen, lieg dann erstmal zwei Stunden wach bis ich wieder schlafen kann.dazu hatte ich schon die ganze Zeit das Gefühl mir würde nach dem Essen immer noch ein bißchen was im Hals stecken. Heute nacht war es ganz schlimm, es hat richtig heftig gebrannt in meiner Kehle, also Sodbrennen, hatte ich noch nie! Was meint ihr dazu? Hatte das auch dem Arzt erzählt und er hatte mir Talzid aufgeschriebn, habe es aber noch nicht geholt.

Schönen Tag euch noch, Vanni

tIini_x25


@vanni

Gegen Sodbrennen habe ich auch ein super Mittel, da auch Bullrichsalz u.a. bei mir versagt hatte.

Ranitidic 75 heißt das glaub ich. hat sofort geholfen, aber sollte man nich sooft nehmen.

Das Speziellabor bzw. den Arzt habe ich über Internet gefunden. ist ein spezialist auf diesem Gebiet (war bei einem Doc in FB)

Ich hab gerade gesehen, du bist ja aus Hessen :-)

Aber ich denke, du solltest versuchen, deinen körper langsam fit machen. unanhängig davon, vielleicht hilft es. denn bekanntlich kann sport als ausgleich nie schaden.

und vor allem schafft es selbstbewußtsein und willenskraft.

ich wünsch dir was.

tina

v9annxi


@tini_25

Mich würde es mal interessieren wie lange es gedauert hat bis die Borreliose nach Deinem Zeckenbiss ausgebrochen ist? Was war das für ein Spezialist bei dem du dann warst? Spezialist für...Zeckenheilkunde ;-) ?Was hat der dann mit Dir gemacht damit es besser wurde?

Gruß, Vanni

tXi"nix_25


RE: @vanni

also hier die Antworten:

Wie langs ist das her? Das wüßte ich auch gerne, denn an den einzigen zeck, an den ich erinnere, da war ich 10. Und wo ich den zweiten her hatte, keine Ahnung. ich hatte 2001 die Behandlung und ab da bis jetzt muß ich mal gebissen worden sein(also 2-3 jahre ???) Man zweifelt sogar an, dass nur die zecken die überträger sind. Von Bremsen oder Mücken hab ich gelesen. Auf jeden Fall können Inkubationszeiten oder viel mehr, bis es zum ausbruch kommt, unterschiedlich sein. Leider ist sowas auch anhand des Blutes niocht nachweisbar. Anhand der Körperlichen Reaktionen kann man die Stadien feststellen, von denen es drei gibt. Je weiter fortgeschritten, umso schlechter Chance auf Heilung, da es chronisch werden kann.

Nun zum doc: er ist eigentlich auf Schilddrüsenkrankheiten spezialisiert, aber hat sich seit zwei Jahren mit dem Thema Borreliosse intensiv befasst, da die Erkrankung zunahm. Ich kann nur sagen, er hat mich von Kopf bis Fuß durchgecheckt und auch andere kleinere Wehwehchen gefunden, die ich noch nicht kannte. Das Blut wurde in ganz spezielle Labors nach Berlin und Köln geschickt. Ich hab immer angenommen, solche Untersuchungen kriegt man nur wenn man älter und gefährdet ist, oder man muß sie bezahlen. Aber dem war nicht so, ich war positiv überrascht. ich geb dir gerne die nummer, mail mich einfach privat an.

Behandlung: leider gibt es (nach meinem bisherigen wissen) keine 100 % sicherheit auf eine heilung.

bei der 1. Infektion, wo ich die gesichtslähmung hatte, bekam ich 3 wochen anibiaotika iV. war alles wieder ok. und wirklich, ca. 1 Jahr war ich fit und nicht einmal krank. das hat mich sehr aufgebaut.

dann gings wieder los... naja und jetzt habe ich 8 wochen mixtur aus versch. antibiotika. ich weiß, das klingt höllisch, und antibiotika ist ja auch nicht soo gesund für den Körper. Du kannst dir sicher vorstellen, dass ich mich zeimlich fertig fühle. hab jetzt noch 5 wochen und hoffe, dann ist es vorbei. Zusätzlich push ich mich noch mit vitaminen und so nen kram auf.

Wichtig dabei ist zu wissen, dass die Nebenwirkungen, die das Antibiotika verursacht weitaus nicht so schlimm sind, wie die Beschwerden, die diese Krankheit verursachen kann und je länger in intensiver eine Behandlung, je besser die Bakterien zu kriegen.

Ich habe auch von Naturheilverfahren gehört, aber mich noch nicht damit befasst. Ich will erst mal die Therapie abwarten.

ganz schön viel was? ;-)

lg

Rjahel@2x2


Hallo Vanni,

auch wenn es makaber klingt, aber es ist "schön" zu hören, dass es noch jemanden gibt, der so jung ist und solche Ängste hat.

Bei mir ist es ähnlich. Ich bin jetzt 22, vor ca. 3-4 Jahren, während meiner Abizeit hatte ich ständig Luftnot, Herzstechen, Angst umzufallen. An meinem 18. Geburtstag wurde ich sogar ins Krankenhaus gebracht, weil ich dachte ich müsse sterben. Ich wusste damals nicht, dass ich "nur" hyperventiliere. Ich habe dann auch ein EKG gemacht und dabei wurde nie etwas festgestellt. Der Lungenfunktionstest war auch okay. Es wurde dann eben auf die Psyche geschoben. Und damit fand ich mich ab. Etwas dagegen unternommen habe ich allerdings nie. Ich habe es nicht in der Psyche gesehen.

Nun ist es so, dass ich seit einigen Wochen wieder ähnliche Symptome habe: vermeindliches Herzstechen, Beklemmungsgefühl in der Brust, im Rücken, Atemnot, Druck in Kopf und Ohren. Das führt dazu, dass ich Panik bekomme, und so mein Kreislauf ziemlich verrückt spielt und mein Puls in die Höhe jagt. Ich weiß, dass ich viel ruhiger sein sollte.

Heute war ich schließlich beim Hausarzt. Der meint ich hätte wahrscheinlich eine Wirbelsäulenblockade. Wenn Wirbel verschoben oder sogar ausgerenkt sind, und somit Nerven eingeklemmt könne das zu genau solchen Schmerzen führen. Es kann Schmerzen verursachen, als stünde man vor einem Infarkt. Dieser ist aber laut Ärztin in meinem Alter (22) fast auszuschließen.

Nun habe ich 6 Mal Physio verschrieben bekommen und bin viel beruhigter. Klar, gut fühle ich mich immer noch nicht, aber ich habe nicht mehr so viel Angst, dass ich sterbe. Ja, die Angst hatte ich wirklich manchmal. Manchmal denke ich immer noch "Was, wenn es kein orthopädisches Problem ist? Wenn ich Herzkrank bin?" Aber dann versuche ich den Gedanken schnell wieder zu verbannen. Das mit der Wirbelsäule passt auch so gut. Ich habe Rückenschmerzen in letzter Zeit, und auch Nackenschmerzen. Ich übe einen Bürojob aus. Von daher verlasse ich mich nun auf diese Diagnose.

Also Vanni, und auch alle anderen, die über vermeindliche Herzschmerzen klagen:

LASST EURE WIRBELSÄULE UNTERSUCHEN!

Das soll nämlich keine Seltenheit sein alles.

Ich frage mich nun aber, ob solche Dinge (wie das mit der Wirbelsäule oder diese Symptome allgemein) wirklich allein psychosomatisch sein können?! Denn ich habe wirklich viel um die Ohren zur Zeit. Viel Stress zeitlich, Prüfungsstress, eine neue Beziehung, die Komplikationen mit sich bringt (er hat sich für mich von seiner Frau getrennt.).

Kann dies zu einem solchen Krankheitsbild führen? Unterbewusst? Auch wenn man sich "seelisch gesund" fühlt? Und ab wann ist eine Depression eine Depression? Ich habe aufgrund meines Stresses in letzter Zeit ein dünnes Fell, weine schnell, gerate schnell aus dem Gleichgewicht. Und ich weine manchmal einfach so. ohne Grund. Fühle mich einsam, obwohl ich es nicht bin.

Kennt ihr euch da aus?

Danke schon mal für eure Antworten!

L\öcekchTen1


Hi Rahel,

das hört sich bei dir aber wirklich eher nach einer Depression an, Wirbelsäulenschmerzen und all deine anderen Symptome sind kennzeichnend für eine Depression mit Angst.

Suche doch mal einen Psychiater auf. Der kann dir wirklich helfen. Oder hast Du Angst vor einem Psychiater?

LMöckchxen1


Gute Angstseiten findest Du hier:

[[http://angstportal.de/SY01---Ueberblick-ueber-Symptome.html]]

Und gute Seiten zur Depression hier:

[[http://www.depressionen-depression.net/symptome-einer-depression/symptome-einer-depression.htm]]

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