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Das kann doch nicht sein, jeden Tag Schmerzen mit 22

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Danke Löckchen für die Seiten. Ich weiß gar nicht, ob ich wirklich psychisch so stark belastet bin. Eigentlich wäre das unsinnig, denn trotz der Schwierigkeiten mit meinem neuen Freund bin ich sehr glücklich mit ihm. Ich wusste ja, dass es nicht einfach wird, aber ich wollte es trotzdem. Also Herztechnisch geht es mir gut, ich bin total verliebt.

Auf der anderen Seite leide ich unter der Angst, er könnte es sich wieder anders überlegen. Verlustangst. Ich leide außerdem unter Zeitdruck. Stress. Wobei ich zugeben muss, dass ich mich selbst immer sehr stresse, weil ich immer alles schaffen will, was ich mir täglich vornehme. Ich kann nicht mal was liegenlassen. Ich schlafe sehr wenig, arbeite viel, und fühle mich einfach begraben unter den ganzen Dingen, die ich noch erledigen will/muss, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Und durch den Stress sehe ich meine engsten Freunde nicht mehr oft. Das beschäftigt mich auch. Und es macht mich traurig. Wir sind alle so beschäftigt.

Aber das sind ja eigentlich alles keine Probleme, die eine Depression hervorrufen können. Oder etwa doch? Ich kenne mich damit ja nicht aus... Die Symptome, die ich habe und auf den Internetseiten (von Löckchen) beschrieben sind passen sehr gut zu meinen. Besonders das Engegefühl und das Schweratmige. Und ich mache mir in letzter Zeit einfach viele Gedanken. Bin ich krank? Gesund?

Ich denke in letzter Zeit auch viel über Tod nach. Nicht, dass ich suizidgefährded bin, um Himmels Willen, ich liebe das Leben(!!!), aber einfach aus Interesse und vielleicht jetzt schon Angst vor dem Alter. Ich kann schlecht alleine sein. Ich vermisse meinen Freund schon sehr, wenn er eine Nacht nicht neben mir liegt. Ich habe große Angst betrogen zu werden, male mir bei jeder Kleinigkeit Horrorszenarien aus, weil ich weiß, dass er in seiner vorherigen Beziehung nicht treu war. Das belastet mich sehr. Aber er tut alles um mir zu zeigen, dass er diese Fehler nie wieder machen möchte. Er zeigt mir das wirklich, er macht mich wirklich glücklich. Aber ich kann diese Angst nicht abschütteln. Echt ätzend.

Was mir am meisten auffällt in der letzten Zeit ist eben die Tatsache, dass ich sehr schnell weine. Bei der geringsten Sache weine ich bitterlich. Das ist doch einfach nicht normal?

Ich fühle mich definitiv niocht so, als bräuchte ich einen Psychologen. Ich brauche einfach mehr Zeit und mehr Gelassenheit. Aber wo nehme ich die her?

Und ich will einfach nicht glauben, dass meine physischen Schmerzen wirklich auf der Psyche beruhen. Ich finde das einfach unglaublich interessant. Geht das wirklich? Und woher weiß man, dass es so ist? Kann ich irgendwie herausfinden, ob es bei mir die Psyche ist?

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Liebe Rachel,

google mal den Begriff "psychosomatisch". Es wird erklärt wie Körper und Seele zusammenhängen.

Ich habe schon den Eindruck, das Du depressiv bist und Ängste hast.

Ich liebe übrigens auch das Leben und bin trotzdem chronisch leicht depressiv.

Mir haben verschiedene Psychotherapien geholfen.

Und Antidepressiva von Psychiater.

Ob meine Du wirklich Depressiv bist oder/und eine Angststörung hast kann sowohl eine Facharzt für seelische Leiden=Psychiater, wie auch ein psychologischer Psychotherapeut fest stellen.

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Hallo,

nun ja, Schmerzen sind ein Symptom und sind untersuchungstechnisch NICHT nachweisbar. Da geht ein Arzt nach Anamnese, sprich, danach was du ihm erzählst. Wird keine organische Ursache für die Schmerzen gefunden (über MRT, CT oder sonstige Untersuchungen) so spricht man häufig von einem neuropathischen Schmerz. Oft fällt der atypische Gesichtsschmerz darunter. Bei dieser Art von Schmerzen werden abgesehen von den konventionellen Schmerzmitteln auch Antiepileptka wie zB Pregabalin verschrieben. Häufig ist ein Aufenthalt auf einer psychosomatischen Klinik ratsam wo man auf die Mediekamente eingestellt wird und unter anderem auch diverse Arten von Psychotherapie in Anspruch nehmen kann. Hier lernt man mit dem Symptom das einen begleitet umzugehen und lernt die Hintergründe über die Entsteheung der Schmerzen näher kennen. Wenn konkrete körperliche Ursachen für den Schmerz wegfallen, solltest du mE diesen Weg beschreiten. @:)

Und ich will einfach nicht glauben, dass meine physischen Schmerzen wirklich auf der Psyche beruhen. Ich finde das einfach unglaublich interessant.

Das du dich fragst ob die Schmerzen psychogen sind ist schon in Ordnung, wobei ich mich nicht all zu sehr darauf fixieren würde das sie nun unbedingt von der Psyche kommen,- überlasse das Urteil den wirklichen Profis.

Wichtig ist positiv zu denken und nicht vergessen das auch wenn du nicht ganz gesund bist im moment du die Kraft in dir hast körperlich und psychisch völlig gesund zu sein. :)^

Ich wünsche dir alles Gute und eine baldige Genesung. @:) :)*

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