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Angst vor schlimmer neurologischer Erkrankung

kpullxer hat die Diskussion gestartet


mir schwant Böses: Seit über zwei Monaten habe ich Kribbeln und anfallsweise Gänshaut so ziemlich am ganzen Körper. Ich bin zwar Hypochonder, aber solche gravierenden Symptome können doch davon nicht kommen und Dauerangstzustände habe ich auch nicht.

In der Nacht kurz vor dem Aufwachen ist es ziemlich schlimm, da schießen mir Gänsehautschauer durch den Körper, eigentlich beidseitig, aber jeweils ist nur eine Hälfte betroffen. Ich mache morgen einen Termin beim Neurologen, aber wer kennt denn so was wie "partielle Gänsehaut"? Und kommen solche einseitigen Gefühlsstörungen (am ganzen Körper eigentlich) nicht wirklich nur bei den schlimmsten Krankheiten des ZNS vor?

Kann mir jemand weiterhelfen?

Frieren tuts mir auch manchmal einfach so mitten in der Nacht.

Danke,

Kuller

Antworten
MoaurWiceB\LN


Ich kenne das auch. Das kann vom Stress kommen, vor allem von dem, den man sich selbst macht. Hat mir eine Neurologin mal gesagt, dass Kribbeln oder auch Kälteschauer, wie Gänsehaut auch vom Kopf her kommen können, sogar sehr oft.

Außerdem ist dies objektiv betrachtet doch kein "gravierendes" Symptom. Das mußt du dir auch bewußt machen. Also hab keine Angst, geh einfach zum Neurologen um das abzuchecken, aber bin mir recht sicher, dass da alles in Ordnung ist.

Mach dich vor allem nicht verrückt. Leichter gesagt als getan, ich weiß es auch. ;-)

aHgxnes


solche gravierenden Symptome können doch davon nicht kommen

warum nicht?

kYullxer


ja danke ihr Beiden, ich mache wirklich morgen einen Termin, ich hatte einfach Angst davor und bisher nicht den nötigen Leidensdruck bzw. wollte ich meinen Befürchtungen nicht auf den Grund gehen.................jetzt habe ich einen Krankenschein wegen einer Bronchitis mit Fieber; zu dem schlechten Gewissen wegen der Krankmeldung (die ganze Woche) kommen eben jetzt die Symptome meiner vermeintlich schlimmen Krankheit gehäuft und massiv vor, letzte Woche waren sie zwar auch da, aber ich habe sie einfach ignoriert.

Ja, dieses Kribbeln ist nicht gravierend und auch gar nicht unbedingt störend, aber es ist eben die Vermutung eines schlimmen Auslösers die mich wahnsinnig macht.............und dann noch die Geschichte nach der Imfung, ihr wisst.

Was kann man denn mit so jemandem wie mir noch machen? Ist doch Horror!!

Traurige Grüße,

Kuller

M|auricxeBLN


Redest du von der Schweinegrippenimpfung?? Habe ich auch machen lassen am 24.11.

kqul'lxer


ja, eigentlich habe ich das Kribbeln seit dem, jedenfalls in dieser Ausprägung..........

M0auricxeBLN


Ja das hatte ich auch, und so Muskelschmerzen habe ich jetzt auch noch. Mache mir da auch meine Gedanken, aber vielleicht horchen wir auch zu viel in uns hinein.

Wann war denn deine Impfung?

Lvöckzchenx1


Hi Kuller

Angst vor schlimmer neurologischer Erkrankung

mir schwant Böses: Seit über zwei Monaten habe ich Kribbeln und anfallsweise Gänshaut so ziemlich am ganzen Körper. Ich bin zwar Hypochonder, aber solche gravierenden Symptome können doch davon nicht kommen und Dauerangstzustände habe ich auch nicht.

Du hast doch selber die erklärung für deine Symptome genannt." Angst vor neurologischer Erkrankung".

Du hast eine Angststörung, eine Hypochondrie, wie Du selber hier schreibst.

MRauricceBcLN


@ Löckchen:

Nur sowas kannst du keinem Hypochonder erklären. ;-) Man weiß es zwar, aber wenn man körperlich was spürt, dann setzt der Verstand aus. Dann malt man sich das allerschlimmste aus.

t_eardXroOp7x7


Hallo, deine Symptome, egal wie stark, können sehr wohl von der Angst kommen. Eine Angstörung kann sich auf den Körper übertragen und Symptome wie Empfindungsstörungen auslösen. Das ist dann psychosomatisch. Man kann es ja testen indem man ein angstlösendes Medikament nimmt, wenn es hilft, dann hast du zweifelsohne eine psychosomatische Erkrankung und solltest Psychotherapie machen + angstlösende Medikamente einnehmen. Vorher würde ich aber auf jeden Fall auch eine neurologische Untersuchung mit allen drum und dran durchführen, einfach um sicher zu gehen das du keine körperliche Krankheit hast. Aber für mich hört es sich schon sehr nach einer Angststörung an, vor allem wo du erwähnst, Hypochonder zu sein. Ich wünsche dir viel Kraft. :)*

LAöckcxhen1


Hi Maurice,

Man weiß es zwar, aber wenn man körperlich was spürt, dann setzt der Verstand aus.

Dann rate ich dazu, den Verstand wieder einzuschalten.

W"atexrli


Vermute ich aber auch, dass das Angstsymptome sind, also eher psyschisch, als das was schlimmes dahintersteckt. Würde es dich denn beruhigen, wenn du mal zum Arzt gehst, oder traust du dich da nicht hin? Ich frag nur, weil ich nicht so genau weiß, was man bei Hypochondrie so alles hat... würde aber sagen, du solltest am besten mal zum Arzt gehen.

Gravierend finde ich die Symptome auch nicht, also ich glaube nicht, dass da was ganz schlimmes dahintersteckt.

tgearvdrop7x7


Dann rate ich dazu, den Verstand wieder einzuschalten.

Naja, leichter gesagt als getan. Oft stehen solchen Menschen einige Jahre Therapie bevor bevor es funktioniert.

kqulleWr


vielen Dank für Eure Antworten; das Problem bei mir ist, dass ich dieses Mal davon überzeugt bin, dass ich eine wirkliche körperliche Erkrankung habe....................wer sagt, dass Hypochonder nicht krank werden können..............

@ teardrop77

genau das wollte ich testen und habe eine Tablette Lorazepam eingenommen, dass ich einmal gegen meine Flugangst verschrieben bekommen habe.............damals hat es nicht geholfen und das gibt mir ein bisschen Hoffnung, dass nur das Medikament versagt hat, ich hatte nämlich morgens beim Aufwachen trotz der Tablette wieder mal das Kribbeln.

@ MauriceBLN

meine Imfpung war im November, wir haben uns doch schon mal drüber unterhalten, vergessen?

@ Löckchen

ja mein Symptom ist Angst vor neurologischer Erkrankung, aber die Ursache könnte ja auch tatsächlich eine sein.............

und stellt euch alle mal vor: Ich rief heute beim Neurologen an, der achte hatte für Mitte Februar einen Termin, die Sprechstundenhilfe fragte worum es sich bei mir handelte und welche Untersuchungen gemacht werden sollten, worauf ich antwortete, dass ich ein beunruhigendes Kribbeln in den Gliedmaßen und Teilen des Körpers verspüre..................da hat sie gefragt, ob ich denn auch Sehstörungen hätte...................und an was hat die dabei wohl gedacht? Fürchterlich, die denkt schon am Telefon an MS............?

Danke für Euren Trost, ich versuche es hinzunehmen............

Traurige Grüße,

Kuller

t0earUdroxp77


Du schreibst das du Morgens trotz der Tablette das Kribbeln hattest. Wann hast du die Tablette jetzt genau eingenommen? Am Abend? Wie ist es dir direkt nach der Einnahme gegangen? Also zB eine halbe Stunde danach? War es besser? Weil nach dem Aufstehen hat das Medikament wohl nicht mehr gewirkt...

vielen Dank für Eure Antworten; das Problem bei mir ist, dass ich dieses Mal davon überzeugt bin, dass ich eine wirkliche körperliche Erkrankung habe....................wer sagt, dass Hypochonder nicht krank werden können..............

Du sprichst hier einen sehr wichtigen Punkt an. Wenn jemand eine psychische Krankheit hat und dann mit angeblich rein körperlichen Symptomen zum Arzt kommt wird er mit grosser Skepsis behandelt. Das nenn man Diskriminierung und das sollte NICHT sein. Ich würde an deiner Stelle zu einem Neurologen gehen und ihm daweil nichts von deiner Hypochondrie erzählen. Lass bei dir, wie ich schon gesagt habe, eine "neurologische Untersuchung" durchführen. Auf jeden Fall MRT vom Kopf. Wenn die Untersuchungen nichts bringen wird der Neurologe das Thema "psychisch" selber in den Raum stellen. Vielleicht gibt es da ja auch bessere Medikamente als das Lorazepam.... naja, ich wünsche dir jedenfalls das die Ursache für deine Probleme schon sehr bald gefunden wird und mit der entsprechenden Behandlung begonnen werden kann. :)*

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