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Anzeichen für Hirntumor, Epilepsie oder ähnliches?

Lzöc#kchexn1


Hi Lilli,

dieses Benommenheitsgefühl heißt Depersonalisation, seine Umgebung wie durch Nebel sehen heißt Derealisation. Beides sind auch Symptome von Angststörungen, genauso wie der Schwindel und all die anderen Symptome die du aufzählst.

Lies mal hier:

[[http://www.angstportal.de/SY04---Angstschwindel.html]]

Laöckvchexn1


Mir fällt noch ein. Ich habe auch mal Johanneskraut hoch dosiert eingenommen. Und es hat bei mir hohen Blutdruck ausgelöst, welcher sich nach Absetzen wieder normalisierte. Die erwünschte antidepressive Wirkung hatte es nicht.

Wenn Dir Dein jetiges Medikamtent nicht hilft und das ist offensichtlich, muss deine behandelnde Ärztin reagieren, oder sie taugt nichts.

L.illSyW789


@ Löckchen:

Ja, da hast du wohl Recht. Sich dauerhaft auf eine einzige Diagnose fest zu fahren kann ja auch nicht das Wahre sein. Sie setzt alles auf ihre Medikamente. Den Betablocker und das Johaniskraut.

Ja, du hast schon Recht mit der Angststörung aber ich finde alles kann ich mir doch unmöglich einbilden bzw. psychische Symptome sein

R)o6tb6äckchxen68


Hallo Lilly, Johanniskraut kann die Wirkung des anderen Medikaments beeinflussen. Ich rate dir, frag mal in der Apotheke nach, das Zeug ist nicht so harmlos, wie immer gesagt wurde.

Zu meinen Symptomen,

Kopf nach links drehen wurde zunehmend schwerer, weil der Tumor im Weg war.

Schwere Nacken und Schulterverspannungen.

Migräneähnliche Kopfschmerzen, immer nur links.

Zunehmendes Taubheitsgefühl in der linken Gesichtshälfte. (aber erst kurz vor Diagnose)

Formulierungsprobleme beim Sprechen.

Die Symptomatik hängt aber immer sehr stark von der Lage des Tumors ab. Bei anderen Tumoren kommt wahrscheinlich keins dieser o.g Symptome vor.

Für mich hört sich das auch alles so´n bißchen an, als würdest du dich da reinsteigern. Aber geh zum Arzt und laß dich noch mal untersuchen und wie gesagt, überdenk das mit dem Johanniskraut.

Lmillvy7J89


@ Rotbäckchen:

Ich werde noch einmal zum Internisten gehen. Beim Neuro habe ich ja erst Mitte Februar einen Termin :-(

Das Problem ist, dass mir das die Ärztin erst verschrieben hat. Aber vielleicht setze ich es auch ab.

Ich habe keines deiner Symptome, bis auf die schweren Verspannungen.

Sicher bin ich relativ schmerzempfindlich, aber dass ich mir das alles einbilde kann ich mir auch nicht vorstellen

Seit gestern habe ich richtige Probleme mit den Beinen. Es fühlt sich so an, als ob ich aus dem Fahrstuhl aussteige und immer noch nicht dieses Gleichgewihtsgefühl habe,

So als ob man mit den Beinen noch nicht den Boden erreicht oder schon zu früh am Boden angelangt.

Weiß auch nicht was das ist. Vielleicht Wirbelsäure oder doch der Kopf ??? ?

FUu[ru%bxa


Also zu der Sache mit den Ohnmachtsattacken und dem Gefühl "weit weg" zu sein... das habe ich auch oft. Schon seit einigen Jahren. Zuerst passierte mir das immer bei Blutverlust (Blutabnahme, Periode, größere Verletzungen, etc.), da hat mein Kreislauf plötzlich versagt, hatte das Gefühl alles durch eine Wand zu hören und als würde ich träumen und alles um mich herum sei nicht real. Ein paar mal kam es dann auch so weit, dass ich umgekippt bin.

Das ich umkippe passierte jetzt länger nicht mehr.

Aber das Gefühl, als WÜRDE ich gleich umkippen hab ich nach wie vor öfter.

Seltsamerweise tritt es bei mir meistens immer an fremden Orten auf, oder wenn ich unter vielen oder fremden Menschen bin. Dann hab ich immer das Gefühl mir wird gleich schwarz vor Augen und ich müsse schnell weg von da. Sind irgendwie regelrechte apathische Momente.

Ich war deswegen damals auch mehrmals beim Arzt.

Außer einem Eisenmangel wurde nicht wirklich was festgestellt. Und das ich halt oft zu wenig trinke.

Inzwischen ist es bei mir aber glaub ich tatsächlich schon pure "Gedankenkraft".

Weil ich unbewusst oft denke "Jetzt nur nicht wieder umkippen oder wegtreten" oder dergleichen und dann bekomme ich erst recht dieses flaue Gefühl, weil sich meine Gedanken zu sehr darum kreisen.

Will nicht sagen, dass du dir die Symptome alle einredest oder sowas... aber wenn man ständig daran denkt, hat man erst recht das Gefühl, es würde irgendwas nicht stimmen.

Trinkst du am Tag ausreichend?

Hat man bei dir eventuell mal Eisenmangel festgestellt?

Der kann nämlich auch Schwindel und Weggetretenheit auslösen.

L>illyx789


@ Furuba:

Nein, Eisenmangel hab ich leider auch nicht. Ich meine, man sollte nie nie sagen, aber bei den letzten Tests im Krankenhaus war mein Blut völlig okay.

Ausreichend Trinken? So 1,5 Liter pro Tag.

Aber in letzter Zeit achte ich eigentlich genau darauf, dass ich genug trinke.

Was ich nur nicht verstehe ist diese Unsicherheit beim laufen.

Ständig das Gefühl den Boden noch nicht erreicht zu haben bzw. diesen Schwindel, als ob ich aus dem Lift aussteige ???

L.öckc6heCn1


Hi Lilly

es behauptet niehmand, das Du dir die Symptome einbildest. Eine psychische Symptomatik bedeutet, das der Körper seelische Spannungen z.B. über reale Schmerzen, Unwohlsein, Warnehmungsstörungen und Schwindel ausdrückt. Sie Symptome sind ohne Zweifel vorhanden.

Es gibt aber keine körperlichen Gründe dafür, sondern seeliche Ursachen.

Lies mal den von mir eingestellten Link. Dort wird es erklärt.

Deine Hausärztin hat vermutlich mit ihrer Stresstheorie recht. Denn Stress verstärkt Angstsymptome. Nur ist sie offensichtlich in der medikamentösen Therapie von Angststörungen nicht ausgebildet. Denn Johanneskraut hilft allenfalls bei leichter Depression, aber nicht bei Angstsymtomatik.

Du hast im Februar einen Termin beim Neurologen. Schildere Ihm Deine ganzen Symptome. Wenn der Neurologe ein bischen Ahnung von Angststörungen hat, wird er dir ein passenderes Medikament aufschreiben.

LFillMy7x89


@ Löckchen1:

Hab mir den Link schon druchgelesen. Das trifft es ungefähr. Wahrscheinlich kann ich trotz alledem erst sicher sein, wenn der Doc ein MRT oder ein EEG gemacht hat. Weil wie gesagt, der Kopf wurde noch nicht untersucht.

Ja, stärkere Medis wollte sie mir nicht verschreiben. Laut ihr macht das abhängig. Und erhlich gesagt habe ich dabei auch Bauchschmerzen (bei den Medis, die der Neuro aufschreibt) Mir reicht das Bisoprolol schon. Vermutlich ist das an allem Schuld. Denn seit September (seit Beginn der Einnahme) geht es mir richtig schlecht. Laut Beipackzettel entstehen Depressionen erst dadurch. Mein Kardio und auch die Hausärztin meinen aber, ich soll das unbedingt weiter nehmen. :(v

Rpotbä ckchHen6x8


Dann gibt es vielleicht ein anderes Präparat, welches du einnehmen kannst. Sprich mit dem Internisten darüber. Ich hab von Betablockern schon Schwindel gehabt und bei dir stimmt das ja auch mit dem Beginn der Einnahme überein, weil dann die Symptome kamen. Ich würde an deiner Stelle auf einer Änderung des Medikaments bestehen, weil die Ärzte sind manchmal etwas unbeweglich, wenn man nicht das Maul aufmacht.

L#ill y78x9


Mache ich.

Allerdings habe ich echt schiss, dass die Nebenwirkungen in verstärkter Form wieder kommen...

RSotbäc9kcheXn68


Du solltest das Thema aber trotzdem mal ansprechen, weil so ist es ja auch kein Vergnügen. Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung.

L7illyy789


Dankeschön. Ja, ich spreche ihn darauf an. Mal sehen, was er sagt.

Hab nur totale Angst. Bestimmt nimmt er mir auch Blut ab.

Ich kippe da immer um %-|

LXöckcmhen1


Hi Lilly,

wenn Deine Ärztin gesagt hat, das Medikamente gegen Angststörungen abhängig machen, dann hat sie tatsächlich überhaupt keine Ahnung.

Frage deinen Neurologen um Rat. Er wird dir mit Sicherheit kein Medikament aufschreiben, von dem Du abhängig werden kannst.

Und wegen Nebenwirkungen würde ich mir an Deiner Stelle keine Sorgen machen. Wenn ein Medikament zuviele Nebenwirkungen hat, kann der Arzt ein anderes aufschreiben.

LnilGly7589


Danke für eure Hilfe.

Der Neuro war super.Hat gesagt, ich soll den Blocker ganz langsam absetzen und mir anstelle des Medis andere für den Notfall verschrieben, die ich nehmen kann, wenn es wieder los geht. Ich denke, damit kann ich leben.

Hoffe jetzt nur, dass es wirklich davon war und jetzt weg geht :-)

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