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Muskelerkrankung

LCöck$chenx1


das ist heute gang und gebe...findet man nichts haste nen knall...man hat ja schließlich auch nichts besseres zu tun als sich irgendwelche symptome auszudenken .

Hi Diana

ich empfinde deine Stellungnahme als Beleidigung aller psychisch Kranken.

Und die Aussage, psychisch Kranke denken sich ihre Symtome aus, zeugt von großer Dummheit und Aroganz.

Mit dieser aroganten Haltung wirst Du nie gesund. Das ist sicher.

ByrigIhtay


Hallo Janosh und Löckchen, ich sehe das ganz ähnlich wie ihr. Wie Janosh das ganz richtig gesagt hat, wenn man sich reinsteigert, wird das Sympotm zur bitteren Realität. Die Symptome sind wahnsinnig echt, und hat nichts mit Simulation zu tun. Mein Psychiater hat mir in der ersten Sitzung gesagt, dass Patienten mit Hypochondrie oder Somatisierungsstörungen seine schwierigsten "Kunden" seien, da sie davon überzeugt sind, organisch krank zu sein (weil die Symptome so krass echt sind). Scheinschwangerschaft:

Zu den spektakulärsten Formen psychischer Störungen im Rahmen der weiblichen Seele gehört die Scheinschwangerschaft. Dabei bleibt die Monatsblutung aus, es kommt zu Übelkeit am Morgen und absonderlichen Appetitwünschen, zur Vergrößerung der Brust mit Einschießen von Milch, zu einem wachsenden Leibesumfang, ja sogar zu Wehen und scheinbaren Kindsbewegungen. In vereinzelten Fällen versuchen die verzweifelten Frauen sogar eine Abtreibung der Scheinschwangerschaft. (Volker Faust, psychsoziale gesundheit)

Krass, nicht ??? Wehen und scheinbare Kindsbewegung :-o

Ich bin der Meinung, dass man immer zuerst gute und adäquate Untersuchungen durchführen sollte, um eine organische Ursache auszuschliessen. Wenn man nach wiederholter und aussführlicher Test nichts findet, ist es klar, dass da noch was anderes dahinter steckt. Grüsse aus dem verregneten Zürich

d iana7 xb


nee löckchen da haste recht...ich werde nicht gesund, denn ich habe nichts mit der psyche sondern eine unheilbare krankheit...gut das du das erkannt hast...und das aus nur wenigen sätzen...hut ab...und ich denke mal du kannst mich nicht als arrogant bezeichen...du arschgesicht

L7öckRchen1


Hi Diana

man kann sich seine Krankheiten nicht aussuchen. Und dein letztes Steatment hier macht überdeutlich, wo Deine Probleme liegen.

Arbeite daran, oder laß es sein. Es ist dein Leben.

B-riaghtxy


Solche privaten Diskussionen gehören nicht in die Öffentlichkeit eines Medzinforums. Diana, ich kann deine Wut scohn verstehen, aber A* hat hier überhaupt nichts verloren, es geht darum, sich auszutauschen, Gedankan anzuregen oder Jemandem die Angst zu nehmen. Bitte hört auf damit.

m6ause5priBnz


Ist auch typisch dass ihr alle wahnsinnig empört über die Zusweisung zu einem Psychiater seit. Dies spricht für mich ganz klar für eine Hypochondrie/Somatisierung/Depression/Konversion etc etc. Seit doch FROH, DASS IHR KEINE DIAGNOSE HABT. Wer möchte denn schon eine neurologische Diagnose... Niemand! Versucht doch mal, die "psychoschiene" nicht sofort weit von euch weg zu stossen, sondern darauf einzugehen, vielleicht bringt es ja was!!!

Erstens mal sind weder Hammerdiagnosen wie das Stiff-Man-Syndrom, noch moderatere Erkrankungen wie ebv "keine Diagnose", im Gegenteil. Auch geht es nicht darum, dass jemand unbedingt eine "neurologische Diagnose" haben möchte, sondern lediglich um eine umfassende Abklärung der Symptome. Dass Neurologen dazu neigen, Krankheiten nichtneurologischen Ursprungs jegliche Neurosymptomatik abzusprechen, ist leider bekannt. Und wer sich ohne Abklärung weiterer Fachgebiete auf die Aussage "es ist psychisch" verlässt, hat oftmals die A... Karte gezogen. Gerade im Autoimmunbereich ist jahrelanges Warten auf eine korrekte Diagnose nichts Seltenes.

@ diana,

lass dich nicht ärgen, die Frau kann nicht anders. Einfach ignorieren, sie schreibt sowieso bei jedem das Gleiche.

Dir auf jeden Fall gute Besserung :)z

KQrissix83


Hallo mauseprinz!

Darf ich dich fragen, wie es bei dir mit dem EBV war?

Wann sind danach die Muskelprobleme aufgetreten und wir war der Verlauf?

Warst du mal bei einem Heilpraktiker?

Bin jetzt auf der Suche nach anderen Ursachen als ALS, obwohl ich gestern (trotz eigens mir auferlegtem Surfverbot) auf einer amerikanischen Seite gelandet bin wo viele über saubere EMGs im Anfangsstadium berichteten. *panic* :-/ :-/

Boa, ich reg mich über mich selber auf. Dieser ständige Drang im Internet nach meinen Symptomen zu suchen... das hat schon krankheitswert. Aber ich kann nicht anders {:( {:(

BnrigQht7y


Krissie, verusch doch mal deinen Neurologen zu vertrauen. Ich nehme an du warst auf dem ALS-Forum. Die können dort irgendwas reinschreiben, einige geben an die Diagnose zu haben, stimmt jedoch gar nicht! Wie alt bist du denn?

Mauseprinz: (Auto)Immunologische Erkrankungen, welche man nicht kennt resp. nicht diagnostizieren kann sind wahnsinnig selten. Wenn man negative ANA Werte hat erst recht. Diese Sachen wie etwa das Stiff-man Syndrom sind sooo selten. Man kann auch vom Blitz getroffen werden oder vom Auto überrollt werden oder im Flugzeug abstürzen. Die Wahrscheinlichkeit ein tödlicher Autounfall zu haben liegt etwa bei 1:5500 pro Jahr. Klar sollte man gut und gründlich neurologisch untersucht werden, ist ganz klar meine Meinung. Aber wenn man da nichts findet und wieder nichts findet sollte mal Schluss sein. Denkt ihr, die Ärzte wollen euch die ganze Zeit verarschen? In der Neurologie kriegen etwa 40% keine Diagnose, die meisten dieser 40% regeniert sich irgendwann wieder. Leute, die wiederholt von sich behaupten, sie seien krank und es kann wieder nichts organisches festgestellt werden, ist die Wahrscheinlichkeit einfach viel viel höher dass die Psyche einen enteidenden Einfluss hat.

Wie häufig sind hypochondrische Störungen?

Eine exakte Häufigkeitsangabe ist nicht möglich. Die Zahl hypochondrisch Belasteter in der Allgemeinbevölkerung ist unbekannt. In der Praxis des Allgemeinarztes sollen ausgeprägtere hypochondrische Störungen zwischen 4 und 9 % vorkommen. Beide Geschlechter scheinen gleich betroffen.

Die Vorgeschichte wird typischerweise umständlich, bedeutsam und sehr ausführlich geschildert. Häufige Arztkonsultationen und vor allem Arztwechsel (doctor-hopping) und eine meist rasche Verschlechterung der Arzt-Patient-Beziehung mit Enttäuschung und Verärgerung auf beiden Seiten sind fast die Regel. Es gibt aber auch still und zurückgezogen leidende Patienten mit Hypochondrie.

Die seelischen und psychosozialen Folgen sind sehr unterschiedlich. Sie führen im Rahmen der oftmals depressiven Stimmungsschwankungen und Ängste bei drohender Chronifizierung des Leidens nach und nach zu erheblichen Einbußen: zwischenmenschlich, d.h. partnerschaftlich, familiär, Freundeskreis, Nachbarschaft, schließlich berufliches Umfeld. Kann der Betroffene die krankhafte Beschäftigung mit seinen körperlichen Beschwerden nicht mehr begrenzen, drohen unwirsche Reaktionen der schließlich "genervten" Umgebung, zuletzt Positionseinbußen ("lächerliches Gehabe") und damit Rückzugsneigung, Isolationsgefahr und ggf. sogar sozialer Abstieg. Das Ende ist charakterisiert durch ein schier hoffnungsloses Versinken in der eigenen Krankheitswelt.

K[ris3si8x3


So, Brighty, noch schnell eine Antwort von mir: bin 26 Jahre alt, bevor ich raus in die Sonne gehe und versuche das schöne Wetter zu genießen *:)

a0lma9ge*sxt


Also ich bin über 40 (im ALS-fähigen Alter!) und habe eigentlich 1 Jahr nichts anderes gemacht, als mich auf die Psyche eingelassen. Anfangs habe ich noch an die Möglichkeit einer psychischen Erkrankung geglaubt, wenn ich auch keine Ursache dafür ausmachen konnte. Ich dachte, die werden die Psychiater dann schon finden. Als ich aber gemerkt habe, wie dort gearbeitet wird und alle "Therapien" vollkommen erfolglos waren, habe ich es aufgegeben. Ein Psychiatrie-Chefarzt sagte einmal zu mir, als ich ihn auf die Verschlechterung der körperlichen Beschwerden hinwies: "Nein, ihre Beschwerden haben sich nicht verschlechtert." Über soviel Arroganz und Ignoranz kann ich nur den Kopf schütteln und sagen, der Psychiater sitzt auf der falschen Seite des Arztschreibtischs.

Es gibt eine Liste, was bei ALS-ähnlichen Symptomen alles zu untersuchen und welche Krankheiten auszuschließen sind. Wenn ich das mit meiner Behandlung vergleiche, stelle ich fest, dass nur 10 % davon erledigt sind. Der Rest wird einfach nicht gemacht. Ich denke das Problem der meisten hier ist die vorschnelle Abschiebung auf die Psychoschiene, obwohl noch lange nicht alles untersucht ist und die Arroganz der Psychiater vielleicht doch eine organische Ursache im Hinterkopf zu behalten. Immerhin steht in der Diagnoserichtlinie für Somatisierungsstören, welche Art von Beschwerden vorliegen müssen (die meisten hier haben andere) und dass eine organische Erkrankung vorher zu 100% ausgeschlossen sein muss. Außerdem glaube ich, bei den meisten hier würde eine organische Ursache gefunden werden, wenn die Ärzte sie wirklich finden wollten.

C1itybcaxr


almagest:

"Anfangs habe ich noch an die Möglichkeit einer psychischen Erkrankung geglaubt, wenn ich auch keine Ursache dafür ausmachen konnte. Ich dachte, die werden die Psychiater dann schon finden."

Das ist eine sehr antiquierte Sichtweise. Leider aber immer noch sehr verbreitet. Alle Verantwortung wird an der Praxis-/Klinikstür abgegeben, der Arzt soll's machen, und wenn der nix ausrichten kann, ist er eben schlecht.

Das kleine Einmaleins der Gesunderhaltung scheint weitgehend verlernt worden zu sein, stattdessen soll klinisch sondiert und saniert werden, was man selbst nicht gebacken bekommt. Immerhin läßt sich damit ein ganzer Batzen an Eigenverantwortung bequem nach außen verlagern.

Zu wenig Bewegung, zu wenig Schlaf, zu viele Toxine, zu viel Stress, schlechte Ernährung - und wenn sich dann Befindlichkeitsstörungen einstellen, wird nicht etwa mehr geschlafen und auf Kippen verzichtet, sondern man schmeißt Paracetamol, Omeprazol und Diazepam drauf, um alle Nachlässigkeit nicht bereuen zu müssen. Daß diesem Konzept aber jegliche Nachhaltigkeit fehlt, liegt doch auf der Hand.

aclma:gesxt


Zu wenig Bewegung, zu wenig Schlaf, zu viele Toxine, zu viel Stress, schlechte Ernährung - und wenn sich dann Befindlichkeitsstörungen einstellen, wird nicht etwa mehr geschlafen und auf Kippen verzichtet...

Wenn es so einfach wäre! Leider trifft keiner dieser Punkte auf mich zu. Ob eine Flasche Bier am Sa. ein Toxin ist ???

m;ausepzrinxz


Darf ich dich fragen, wie es bei dir mit dem EBV war?

Wann sind danach die Muskelprobleme aufgetreten und wir war der Verlauf?

Warst du mal bei einem Heilpraktiker?

Die Muskelprobleme kommen bei mir immer NACH einem Schub, sprich erst das übliche, grippig, allgemeine Infektsymptome, dann dicke Lymphknoten und ab dem Moment sind auch die Muskeln dran. Je schwächer mit der Zeit die Schübe wurden, desto harmloser auch die anschliessenden Neurosymptome. Im ersten Jahr hatte ich auch den Eindruck, meine Beine wollen beim Laufen nicht richtig, oder ich kann kein volles Glas anheben, oft Krämpfe, Kribbeln, Vibrieren, etc. Heute hab ich nach 'nem Schub nur noch muskelkaterähnliche Symptome, keine Kraftlosigkeit oder ähnliches. Ja, bei einem HP war ich auch, aber ich kann dir nicht sagen, ob der nun geholfen hat, oder ob es mit der Zeit sowieso besser geworden wäre. Jedenfalls ist bei mir alles fehl am Platz, was das Immunsystem stärkt.

Mach dir mal keine unnötigen Sorgen & stöber ein bissel im ebv Forum, da findest du solche atypischen Pfeiffer-Verläufe massenhaft.

Mauseprinz: (Auto)Immunologische Erkrankungen, welche man nicht kennt resp. nicht diagnostizieren kann sind wahnsinnig selten. Wenn man negative ANA Werte hat erst recht.

Wenn sie nicht untersucht werden, findet man sie auch nicht, das sollte klar sein. Gerade Immunprobleme, die nach Infektionen, Impfungen, etc. auftauchen, gehen oft mit negativen ANA einher, Parameter, die darauf hinweisen (Interleukin, TNF-alpha, CD57, u.v.m), werden oftmals überhaupt nicht getestet. Leicht, da von Psychosomatik zu reden. Genau diese Krankheitsbilder nehmen seit den 90-ern stetig zu, von Seltenheit kann man da nicht mehr sprechen.

Es gibt eine Liste, was bei ALS-ähnlichen Symptomen alles zu untersuchen und welche Krankheiten auszuschließen sind.

Eben, schon alleine die zahlreichen, möglichen Infektionen werden so gut wie nie getestet.

KMriVssi8x3


Danke für deine Antwort mauseprinz!!!!! :)*

Bei mir kommt es zwar nicht so richtig schubweise, dennoch gibt es Phasen innerhalb des Tages und auch tageweise da ist es schlimmer und mal besser. Nie ganz weg.

Das mit dem Immunsystem stärken hab ich bei mir auch beobachtet. Hab paar Wochen nach dem Pfeiffer ein homöopatisches Mittel für die Lymphe genommen. Erst ging's gut aber danach kam dann der totale Zusammenbruch. Das hat wohl irgendwas in meinem Lymphsystem freigesetzt...

Wie schauts eigentlich mit Borreliose aus? Kann ich mich drauf verlassen, dass es keine ist, wenn die Lumbalpunktion negativ war. Man liest ja viel, u.a. dass man nur in so und so viel % Antikörper vorweist.

Liebe Grüße

LdNxM


Hallo,

ich hab hier ja auch schon mal geschrieben und würde mich gerne an der Diskussion weiter beteiligen. Keine Ahnung warum, aber mich beschäftigt die ALS im Moment auch. Ich glaub aber eher deshalb, weil ich sowieso etwas hypochondrisch veranlagt bin und diese Krankheit in meinen Augen (in MEINEN Augen!) so mit die Schlimmste ist, die man kriegen kann... Ich denke, dass ist auch ein Grund dafür, warum man sich damit beschäftigt. Man will eben eine solche nicht und versucht mit mehr und noch mehr Recherche im Netz auf irgendeinen Strohhalm zurück zu greifen, der einem begreiflich macht: "Nein, das hab ich nicht." Leider ist das Gegenteil der Fall. Man eignet sich ungewollt Wissen über Krankheiten an, dass man m. E. unterbewusst gegen sich selbst einsetzt. Mein Beispiel: ich hatte viel Stress in letzter Zeit - prompt bekam ich Extrasystolen. Bin zum Arzt, EKG o. B. und der Rest auch. Ich hab so viel über Extrasystolen gelesen, dass ich schon "fast ein Kardiologe" bin. :-p

Vor der Herzgeschichte hatte ich Darmkrebs. Davor Asthma. Jetzt sind meine Hände manchmal angeschwollen und fühlen sich dick an, Muskelzucken oder Gefühlsstörungen hab ich nicht. Jedoch hab ich auf der Suche nach Erklärungen für mein oftes "wogegenstoßen" mit den Fingern nach Erklärungen gesucht. Plötzlich stolperte ich über einen Beitrag zu ALS und siehe da: jetzt hab ich Angst davor.

Tja, was soll ich sagen. Mir geht es ja da nicht besser als Euch. Was ich aber hier zum Teil lesen kann, ist selbst für mich Panikschleuder unbegreiflich: wieso schiebt Ihr psychische Probleme denn nur so weit weg? Ist nicht der Freitod von Robert Enke ein Paradebeispiel für eine verletzte Seele gewesen? Wieso sollte man sich nicht eingestehen, dass man mit seiner Befindlichkeit eine Schwachstelle hat. Wie andere eben woanders Schwachstellen haben. Ihr müsst doch den Ärzten irgendwann vertrauen, Ihr macht Euch ja kaputt. Nicht wir haben Medizin studiert, sondern die! Kennt jemand das Buch "Die 7 Gesichter der Angst"? Hat mir vor Jahren gut geholfen.

Ich weiß zwar noch nicht genau, wie ich aus der ALS-Sache raus komme - mich raus denke - aber irgendwie wird es schon werden. Und wenn ich es doch haben sollte, kann ich es auch nicht ändern. Genausogut könnte mich ne andere schlimme Krankheit treffen...

Alles wird gut!

LG LNM :)*

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