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Schlagen meine Medikamente an?

Alle%xGBW hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich nehme jetzt seit letzten Dienstag Abend aufgrund meiner Depression 1 Tablette Fluanxol 0,5mg Morgends und eine viertels Tablette Doxepin-neuraxpharm 25mg Abends.

Fluanxol hilft gegen Konzentrationsstörungen, das Andere gegen Stimmungsschwankungen. Von Beidem merke ich noch so gut wie gar nichts, die Nebenwirkung ist nur Abends und in der Schule starke Müdigkeit, wie als ob man am Abend zuvor eine Schlaftablette genommen hätte. Und ich war wirklich mehr als ausgeschlafen!

Letzte Woche war die Müdigkeit noch nicht so da, erst Freitag Abends. Der Psychiater meinte, die Medikamente schlagen nach einer halben Woche an.

Beginnen sie wirklich zu wirken? Oder bekomme ich nur Nebenwirkungen ohne den gewünschten Effekt?

Vielen Dank schon mal für die Antworten. :)^

Antworten
gCweTndolxynn


Es ist ganz normal, dass es etwas länger dauert, bis Psychpharmaka/Antidepressiva anschlagen. Da würde ich eine halbe Woche eher als zu wenig angesetzt betrachten.

Sogar bei simplem Johanniskraut kann es zwei Wochen dauern, bis man eine Wirkung merkt, und voher hat man nur Nebenwirkungen.

eslfcheonschxatz


hallo,

auch ich nehme Antidepprisiva und das schon mehrere Jahre.

Ich nehme Citalopram 30mg morgends, und abends nehme ich 7,5mg Mirtazapin zum schlafen.

Bei mir dauerte es ungefähr 3-4 Wochen bis die Medikamente gewirkt haben.

Das ist aber auch normal sagt auch mein Arzt.

LG.

A{lexiGBW


Und woher weiß man genau, wann die Dosis zu niedrig ist?

grwend*olnynn


Ich nehme mal an, dein Psychiater weiß schon, welche Dosis angemessen ist. ;-)

ASlexJGBxW


Fürs Erste mal noch eine Frage: wann wird Psychopharmaka abgesetzt? Man macht ja zwar nebenher eine Therapie, aber das ist ja kein Grund, damit die Symptome an sich verschwinden. :-|

Z:wacxk44


Und woher weiß man genau, wann die Dosis zu niedrig ist?

Besonders am Anfang ist ein enger Kontakt zu Deinem behandelnden Arzt wichtig, damit er ständig weiß, wie es Dir geht. Psychopharmaka wirken nämlich sehr unterschiedlich auf die Patienten. Es kann passieren, dass die Wirkung gar nicht eintritt oder dass die Nebenwirkungen inakzeptabel sind, so dass die Dosis erhöht oder das Arzneimittel gewechselt werden muß. Geduld ist bei Psychopharmaka allerdings gefordert, denn 2 Wochen (oder auch länger) dauert es oft, bis die Wirkung einsetzt. Abgesetzt werden die Mittel nicht sofort nach Besserung des Gesundheitszustandes, sondern in der Regel ein halbes bis ein Jahr später, damit ein Rückfall möglichst vermieden wird.

A&lexG.BW


Also, ich nahm jetzt einen Monat lang eine viertels Tablette Doxepin-neuraxpharm 25 mg Abends und Morgens eine Tablette Fluranxol 0,5 mg. Es schlug nicht an, ich wurde nur so unglaublich müde, wie von Schlaftabletten. Ich spürte aber nicht wirklich was.

Dann sagte er vor gut einer Woche, ich solle Abends eine halbe Tablette Doxepin-neuraxpharm 25 mg nehmen und Morgens eine Tablette Citalopram-neuraxpharm 20 mg. Es hilft bis jetzt auch nicht und ich bin immer müder, als zuvor.

L~öckcrh;en1


Hi Alex

bis das Citalopram wirkt, deine Depression und Stimmungschwankungen besser werden, dauert es 2-5 Wochen.

Es ist das Doxepin, das Dich müde macht. Vielleicht ist eine halbe Tabette Doxepin doch ein bischen viel. Ich vermute, das eine 1/4 Tabette Doxepin reicht, damit Du gut schlafen kannst.

Geh mal 3 Tage auf 1/4 Tabette Doxepin und schau wie Du dich damit fühlst.

Wenn Du bedenken hast, die Dosis selbständig zu reduzieren, frage vorher Deinen Psychiater.

Aclex^GxBW


Ich hatte ja vorher schon eine viertels Tablette und da war ich auch so müde damit (einen Monat lang - normalerweise geht das dann ja weg).

Mein Psychiater meinte schon, dass es wohl mit Tabletten bei mir nicht besser wird. :°(

Danke für die Antworten.

Lnöcukc$hexn1


Ich hatte ja vorher schon eine viertels Tablette und da war ich auch so müde damit (einen Monat lang - normalerweise geht das dann ja weg)

Ja Alex,

aber zu dem Zeitpunkt hast Du auch noch das Neuroleptikum eingenommen. Und das hatte als Nebenwirkung Müdigkeit. So steht es in der Packungsbeilage.

Was hast Du zu verlieren, wenn Du statt 1/2 Tabette Doxepin 1/4 Tabette Doxipin über 3 Tage einnimmst?

Gewinnen kannst Du die Einsicht, das Du damit weniger Müde bist, oder auch nicht.

Wenn Du mit 1/4 Tablette Doxepin noch genau so müde bist, würde ich an deiner Stelle mal einen anderen Psychiater aufsuchen. Vielleicht fällt dem ja was besseres ein.

LTöckc?hen1


Und über eine Psychotherapie nachzudenken, wäre sicherlich auch sinnvoll.

AclBex{GxBW


Das stimmt beides, aber ich bin halt enttäuscht, dass das so schlecht klappt. Aber einen anderen Psychiater findet man bestimmt schlecht zeitnah, ich hatte soviel Glück, so kurzfristig diesen zu finden, das ist ungefähr wie ein 5er im Lotto gewesen. :D

LBöck\che5n1


Hi Alex,

eine Depression zu behandeln ist nicht ganz einfach. Jeder Patinet ist anders und bei jedem Patienten wirken die Medikamente anders. Das passende Medikament in der richtigen Dosierung zu finden geht oft nur über Versuch und Irrtum.

Du als Patient darfst duchaus enttschäut sein. Aber ein Psychiater sollte so schnell nicht aufgeben und seinem Patienten Mut machen, denn es gibt mehrere dutzend antidepressiv wirkende Medikamente.

Also laß den Kopf nicht hängen und gib der Medizin Zeit.

Und mach dir Gedanken zum Thema Psychothreapie, das ist wichtig. Denn mit Antidepressiva allein ist dir nicht geholfen.

VYanefss3a200x9


als ich cipralex genommen hab, hatte ich nach 4 wochen erst "ruhe"... bei johanniskraut hats bei mir 6 wochen gedauert, aber ich hab auch nur immer eine kleine menge genommen

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