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Kopfschmerzen, Schwindel, Kieferprobleme, psychische Probleme

fdorn arin@a2 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute...

Ich bin 22 Jahre und mir is öfters schwindlig, ich habe das jetzt 2 Jahre und immer und immer wieder Kopfschmerzen und ich habe auch Kiefer oder Zahnprobleme. Hab ein Loch im Zahn aber hab Angst vorm Zahnarzt. Ich habe auch psychische Probleme. bin wohl ein kleiner Hypochonder.

Ich habe schon sämtliche Untersuchungen machen lassen. War im Feb. 2008 in der Röhre (also MRT), dann im Oktober 2009 habe ich nochmal MRT machen lassen. Da wurde nichts gefunden. Jetzt hab die letzten Tage wieder so sch**** Kopfschmerzen, sie kommen immer nur gegen Abend und mein Kiefer tut auch irgendwie weh. Ich habe auch viele Verspannungen in der HWS. Aber da ich ja ein kleiner Hypochonder bin, habe ich immer Angst dass ich doch was im Kopf habe. Irgendwas schlimmes. Ich habe auch immer Angst dass ich in Ohnmacht falle. Ist mir bisher aber noch nie passiert. Jetzt wollt ich euch fragen ob ihr wisst ob sich da in den 4-5 Monaten was gebildet haben kann im Kopf ??? ?

Ich trau ich mich aber gar net zum Arzt und nochmal um ein MRT bitten...der denkt auch bin verrückt. Der ganze Prozess zieht sich bei mir jetzt schon ewig. War auch schon im Krankenhaus um mein Herz zu untersuchen, weil es auch immer ziemlich schnell ist, da ist aber auch nichts bei raus gekommen. Und vor zwei Wochen hab ich nochmal Blut abgenommen bekommen. Da war auch alles ok. Ich hab aber immer Angst dass ich doch was schlimmes hab. Mein Arzt sagt dass des alles von der Psyche kommt und ich bin jetzt auch soweit dass ich in eine Klinik gehe und dort eine Therapie mache, ich hab aber jetzt wieder Angst dass ich Gehirnblutungen oder ein Aneurysma oder sonst was im Kopf habe....Meine Muskeln tun mir auch ziemlich oft weh. Bekomme gegen die Verspannungen in der HWS auch Massagen. Aber so richtig helfen tut nix. Sport mache ich gar nichts. Kann mich dazu immer nicht aufraffen...

Könnt ihr mir viell. helfen ??? ?

Ich hab auch oft des Gefühl ich "verblöde". Klingt blöd, aber ich kann mir oft nix mehr merken. Also jetzt nicht ganz schlimm, aber es nervt. Und oft dieses Benommenheitsgefühl, das ist wie als wär ich gar nicht richtig da. Hab echt Angst. Auch so Angst sterben zu müssen... :(((

Könnt ihr mir helfen oder einen Rat geben.

Lg

Antworten
LAöckcghenx1


Hi Fornarina2

es ist gut, das Du in eine Klinik gehen willst. Ja, die Psyche kann einem schon ganz schön Ärger machen. Und allein wird man damit nicht fertig.

Schau Dir mal diese Seiten an:

[[http://angstportal.de/SY01---Ueberblick-ueber-Symptome.html]]

t*ier7ro


Fornarina2,

du bist mit deinen Problemen definitiv nicht allein. Laß dich nicht entmutigen von Ärzten die deine Symptome nicht klar einordnen können. Laß dich weder als Hypochonder noch als Streßopfer einordnen. Es kann sein, das du davon teilweise betroffen bist, aber das macht deine Symptome nicht aus!

Ärzte sind ein Thema für sich. Die meisten verschreiben dir lieber blind was, als zuzugeben, das sie keine Ahnung haben was los ist, und dich entweder weiter zu verweisen oder zumindest eine ehrliche Aussage zu tätigen. Ärzte sind keine Heiler. Da liegt schon im Begriff ein gravierender Unterschied. Ärzte machen Diagnosen und verschreiben - meistens - Medikamente, die nur die Symptome bekämpfen. Viel zu selten wird auf die Ursachen nicht eingegangen.

Mach dir wegen Hirntumoren und Ähnlichem keine Sorgen. Du belastest dich unnötig. Versuche, Lösungsorientiert zu denken.

Angst ist sicher ein großes Thema bei dir, das liest man schon aus deinem Text heraus. Aber es ist ein Problem, das man sehr gut selbst lösen kann. Also bitte nicht verzweifeln :)

Vielleicht möchtest du mir mal folgende Fragen beantworten, dann kann ich dir besser helfen, deinem Problem bzw. dessen Ursachen auf die Schliche zu kommen:

1.) Hast du Zahnfüllungen aus Amalgam?

2.) Hat oder hatte deine Mutter vor deiner Geburt Zahnfüllungen aus Amalgam?

3.) Hattest du damals vor etwa zwei Jahren näheren Kontakt mit chemischen Substanzen, wie z.B. Klebstoffen, neuen Möbeln, die nicht aus Vollholz konstruiert waren (klassische Ikea-Möbel), oder ähnliches? Denk zurück - es ist wichtig, das du dich damit beschäftigst.

4.) Bist du jemand, der sehr flach und selten tief und durchgehend atmet?

Bitte beantworte die Fragen so genau wie möglich - sonst ist es schwieriger, dir zu helfen.

Der Link von Löckchen1 ist sicher lesenswert, aber ich würde eine solche Art Angststörung als allerletzte Erklärung in Betracht ziehen. Es gibt zu viele mögliche Faktoren, die vorher geklärt gehören.

Bist du aus Österreich, aus Deutschland oder aus der Schweiz?

Kopf hoch :) Der Mensch altert, aber sein natürlicher Zustand ist die Gesundheit. Dein Körper weiß das, weshalb er auch immer in Richtung Gesundheit steuern wird.

Alles Liebe!

tGieurrxo


Hoppla, ein kleiner Verschreiberling:

"Viel zu selten wird auf die Ursachen nicht eingegangen. "

Natürlich meine ich, das viel zu OFT nicht auf die Ursachen eingegangen wird!

f7ornavrixna2


@ tierro...

also ich weiß leider nicht ob ich amalganfüllungen habe. Kunststoff halt. ist das Amalgan?? Kenn mich da nicht so aus.

Und ob meine Mutter welche hatte bevor ich geboren wurde weiß ich auch nicht, hab sie noch nicht gefragt. sie hat goldfüllungen, die seh ich manchmal :)

Weshalb haben sie das gefragt ??? Kann es sein dass der schwindel und all meine Beschwerden von Zahnfüllungen kommen ???

Ich verzweifle noch irgendwann, gestern und heute ging es mir wieder richtig schlecht. ich bin auch noch arbeitslos und ich habe natürlich genügend Zeit zum grübeln.

Aber es ist so schlimm wenn man aufwacht mit der Angst vor dem Leben. Ich habe dann auch die letzten Tage immer so ein komisches Gefühl im Kopf gehabt und ich bin irgendwie so vergesslich oder viell. bild ich mir das auch nur ein. ich hab aufjedenfall gleich wieder die schlimmsten Gedanken gehabt und dachte an einen Schlaganfall...Hätte man das damals auf dem MRT gesehen ??? oder kann das so schnell gehen dass sich da etwas bildet ???

Mein Problem ist, dass ich immer die Angst habe dass sich irgendwas in meinem Körper zusammenbrodelt und irgendwann bricht es aus und dann fall ich um und sterbe oder ich fall in ohnmacht oder so...

dieser Schwindel nervt mich sooo sehr.

und die letzten 3 Tage hatte ich jeden Abend, so ab 18 Uhr rum Kopfschmerzen. Es sind wie so spannungskopfschmerzen, dann wird es mir manchmal warm im kopf oder ich merke wie da etwas durchfließt oder so. Ein ganz komisches Gefühl...das kann doch nicht alles nur von der Psyche kommen oder??

Genau wie diese innere unruhe, ich wache immer auf und ich zittere gleich so innerlich und wenn ich angst habe dann krieg ich auch immer so schlecht luft....

heute war ich wieder bei der Massage wegen der HWS...kann sich ein Schlaganfall oder so bilden wenn die HWS krumm ist ??? davor hab ich jetzt auch schon wieder angst.

Könnt ihr mir helfen oder sagen was ich evtl. noch machen kann ??? ich dreh noch irgendwann am Rad.

Genauso wie mir meine Muskeln oft so weh tun. Das kann doch nicht alles von der scheiß Psyche kommen....Ein Freund von mir hat mir gesagt dass man ein CT machen kann vom ganzen Körper. Stimmt das ??? Also dass man so richtig von kopf bis fuss durchgecheckt wird ??? Gibt es das wirklich ???

Ich hoffe um hilfe...

Liebe Grüße und danke schon mal im vorraus

slterne7nklUar


Hallo Fornarina! (ist übrigens meine Lieblingsmarke was Bekleidung betrifft ;-) )

Auch ich habe seit sage und schreibe 1 Jahr starke Kiefer-und Zahnprobleme. Durch das (scheinbar) verspannte/verrenkte Kiefer habe ich eine Art Klossgefühl im Hals. Was mir hilft sind Muskelentspannungsmittel. Wenn ich aber keine nehme wird es wieder schlechter.

Hast du beim MRT den ganzen Kopf anschauen lassen oder explizit das Kiefergelenk? Vielleicht ist bei dir auch was verrenkt? Hattest du schon Probleme mit Weisheitszähnen? Ich hatte meine im Unterkiefer extrem lange drinnen, sie haben schon voll gedrückt und seitdem habe ich das Problem. Wird es bei dir besser wenn du was isst? Ich muss ständig etwas kauen bzw das Kiefergelenk betätigen, dann wird es besser. Aber beim runterschlucken fühlt sich das Kiefergelenkt "verrenkt" an, knackst und ich habe Schmerzen.

Ich glaube das es weder bei dir noch bei mir NUR von der Psyche kommt. Aber psychosomatische Elemente sind nicht auszuschliessen. Hast du schon Psychopharamaka genommen? Wurde es dadurch etwas besser? Mich würde es interessieren ob das Problem (wie in meinem Fall) minimal (oder was auch immer) auf Muskelrelaxanten anspricht.

Natürlich kannst du ein CT vom Körper machen. Aber ich würde vor allem eins vom Kopf machen und von der HWS + ganz wichtig, Kiefergelenk. (ich habe meinen Termin nächste Woche :-| )

Ich wünsche dir eine gute Besserung. @:) :)* :)_

LoöckcshenS1


Hi Fornarina2

...Aber es ist so schlimm wenn man aufwacht mit der Angst vor dem Leben.

ich hab aufjedenfall gleich wieder die schlimmsten Gedanken gehabt und dachte an einen Schlaganfall

Mein Problem ist, dass ich immer die Angst habe dass sich irgendwas in meinem Körper zusammenbrodelt und irgendwann bricht es aus und dann fall ich um und sterbe oder ich fall in ohnmacht oder so...

kann sich ein Schlaganfall oder so bilden wenn die HWS krumm ist ??? davor hab ich jetzt auch schon wieder angst.

Das ist Angst und nichts anderes.

Ich habe dann auch die letzten Tage immer so ein komisches Gefühl im Kopf gehabt und ich bin irgendwie so vergesslich oder viell.

dieser Schwindel nervt mich sooo sehr.

und die letzten 3 Tage hatte ich jeden Abend, so ab 18 Uhr rum Kopfschmerzen. Es sind wie so spannungskopfschmerzen,

dann wird es mir manchmal warm im kopf oder ich merke wie da etwas durchfließt oder so.

Genau wie diese innere unruhe, ich wache immer auf und ich zittere gleich so innerlich

und wenn ich angst habe dann krieg ich auch immer so schlecht luft....

ich dreh noch irgendwann am Rad. (das Gefühl verrückt zu werden?)

Genauso wie mir meine Muskeln oft so weh tun.

Und das sind die Angstsymptome.

Und genau diese Symptome findest Du hier:

[[http://angstportal.de/SY01---Ueberblick-ueber-Symptome.html]]

Lies Dir bitte auch die anderen Seiten des Links durch. Dann verstehst Du was Du hast.

Das kann doch nicht alles von der scheiß Psyche kommen...

Hast du den Link gelesen, dann weist Du woher deine Symptome kommen.

Hast Du ein Problem damit, eine psychische Symptomatik zu haben?

fOorhnaCrinax2


@ Sternklar

Erstmal danke für deine liebe Antwort.

Welche Muskelentspannungsmittel nimmst du denn dann ???

Also ich hab ein MRT vom Schädel machen lassen. Da war alles ok. Hab dann den Arzt auch gefragt ob man da auch den Kiefer oder den Mund sieht und dann hat er da gesagt dass da alles ok ist. Also keine Entzündung im Mundbereich usw. Aber des is ja jetzt schon 4-5 Monate her. Da kann sich ja schnell was bilden denk ich?!?!

Aaaalllsooo und hör mir auf mit den Weißheitszähnen. Mit den dreck Dingern hab ich so lang zu kämpfen gehabt. Hab sie dann Ende September 09 raus bekommen. Unter Vollnarkose. Ich hatte solch große Angst davor sie mir ziehen zu lassen. Hab das ewig vor mich her geschoben. Mein Zahnarzt sagte immer dass die ganz schnell raus gingen, weil sie super drin liegen usw. Aber als ich dann am Stuhl saß, bin ich immer wieder geflüchtet. Irgendwann hat mich mein Zahnarzt dann zu nem Kieferchirurgen geschickt. Und da war so eine nette Ärztin. Sie war so lieb und fürsorglich. Wie eine Mutter hat sie mich behandelt. Also ich wünsche jedem Angstpatienten solch eine Ärztin. Sie war und ist einfach nur eine Hammerfrau.

Naja ich hab glaub ich auch viel zu lange gewartet mit den Weißheitszähnen. Bei mir hat auch alles gedrückt und ich hatte fast täglich Kopfschmerzen und und und. Aber ich konnte die Angst nicht überwinden. Ja bis ich dann Ende September nicht an der Vollnarkose drum rum kam. Dann hat sie mir meine liebe Kieferchirurgin gezogen. Der Eingriff hat wohl nur 20 Minuten gedauert und es ging alles gut. EIN GLÜCK. Ja ich dachte dass es mir danach endlich besser gehen würde.

Aber irgendwie ging es da erst so richtig los mit den Ängsten…so richtig schlimm ist es auch erst so seit 3 Monaten. Dass ich immer Angst habe ich habe etwas neues. Bei den kleinsten Symptomen denk ich ja schon an das schlimmste.

Also Psychopharmaka hab ich mal verschrieben bekommen. Das war im November 09. Da hat mir mein Neurologe Fluoxetin verschrieben…ja da gings dann los. Ich hab mir den Beipackzettel durchgelesen und hatte solche Angst sie zu nehmen. Hab das dann auch immer vor mich her geschoben. Denn dort stand drin, dass man Bauchschmerzen, innere Unruhe usw. bekommen kann…ja und da ich auf das alles keine Lust hatte, hab ich sie erstmal nicht genommen…ich war immer am Überlegen, aber habs vor mich her geschoben. Dann im neuen Jahr 2010 hab ich mir als Vorsatz genommen dass ich mein Leben wieder in den Griff bekommen will. Und dann hab ich die erste Tablette genommen. Da war ich dann noch voller Zuversicht. Dann am nächsten Tag die Zweite und am dritten Tag die Dritte. Dann in der Nacht von FR auf SA gings los. Ich wurde aufeinmal total unruhig und hatte Todesängste…ich bin im Zimmer auf und ab gegangen und ich hab mich nicht mehr gekannt und dacht e ich müsste gleich sterben. Dann hab ich sie gleich abgesetzt. Dann gings mir noch ein paar Tage schlecht, aber dann gings so einigermaßen wieder. Glaub durch das dass ich es so lange mit mir rumgeschleppt habe ob ich sie nehmen soll oder nicht, hat sich das in mein Unterbewusstsein reingefressen und dadurch sind die Nebenwirkungen dann auch gekommen. Ja mein Neurologe sagte zwar, dass schon ein paar Nebenwirkungen auftreten KÖNNEN, aber des is nur in den ersten zwei Wochen und auch nicht schlimm…Naja als ich sie dann abgesetzt habe, bin ich nochmal zum Neurologen und der hat mir dass dann mit dem klinischen Aufenthalt empfohlen. Jetzt bin ich ja gerade dabei alles auszufüllen und warte auf einen Platz in einer psychosomatischen Klinik.

Dennoch glaub ich dass es NICHT alles von der Psyche kommt bei mir. Hab mir gestern nochmal Gedanken gemacht und ich habe ja noch ein Loch im Zahn das wohl schon sehr tief ist und fast am Nerv ist. Viell. kommen meine Verspannungen oder diese Unruhe und die Kopfschmerzen davon…und auch die Muskelschmerzen. Ich habe dann gleich wieder gegoogelt. Und folgendes gefunden:

"Haben die Bakterien den Nerv, der die Empfindungen des Zahns zum Gehirn sendet zerstört, dann hört der Schmerz plötzlich auf. Gelangen die Kariesbakterien ins Blut kann es zur Blutvergiftung kommen. Bakterien die über das Blut zum Herzen gelangen können hier das Herz schädigen und eine Herzschwäche (Herzinsuffiziens) verursachen. Symptome einer Herzschwäche sind allgemeine Abgeschlagenheit, Luftnot und Ohnmacht. Das Endstadium der Karies führt zum Verlust des befallenen Zahns."

Mmh dann hab ich natürlich gleich wieder Herzinsuffiziens gegoogelt. Jetzt geh ich ja morgen nochmal zum Hausarzt und frag ihn ob ich sowas haben könnte. Da ich ja eh so oft so schlecht Luft bekomme. Ich war zwar im September auch wegen meinem Herzen im Krankenhaus und da war alles ok. Aber ich denke ja immer dass sich sowas innerhalb dieser Monate bilden kann…

Am liebsten wär ich jeden Tag beim Arzt und würd mich komplett durchchecken lassen…..Ich glaub ich muss mir mal nen Arzt als Mann angeln, dann würd ich mich wohl immer sicher fühlen.

Wie ist das denn bei euch?? Habt ihr schon Psychopharmaka genommen und wenn ja welche und wie habt ihr drauf reagiert ??? Und Wie ist das mit euren Zähnen, speziell an STERNKLAR ??? ?

So jetzt hab ich genug geschrieben…

Ich freu mich wieder von euch zu hören.

Machts gut und schönen Sonntag noch @:)

*YStarlQig*ht*x81


Fornarina,

lass Dir von Deinem Hausarzt eine Überweisung zu einem Neurologen geben, der nochmal alles durchcheckt. Und dann eine Überweisung zu einem Psychotherapeuten. Denn ich denke, das ist in Deinem Fall angebracht.

f0orznarin"a2


@ *Starlight*81

was sollte der Neurologe denn nochmal untersuchen ??? Ich war ja erst vor ein vor 1,5 Monaten bei ihm. Allerdings nur wegen einem Gespräch. Dort hat er keine Untersuchungen gemacht. Er hat mir ja aber dann empfohlen dass ich in eine Klinik gehen soll.

*DSt2arli~ght*8J1


Oh, entschuldige, dann hab ich überlesen, dass Du schon beim Neurologen warst.

Dann wäre die Klinik der nächste Schritt...

Und noch ein Tipp, hör auf nach Symptomen zu googeln... Sonst findest Du immer wieder was, das auf Dich zutrifft!

LHöck4chexn1


Hi Fornarina

ja ich habe Erfahrungen mit Psychopharmaka. Ich bin chronisch leicht depressiv und habe zudem eine wiederkehrende Depression mit schweren Episode und Angstsymtomatik.

Ich wude vor einigen Jahren vom Psychiater auf Mirtazapin eingestellt. Dieses brachte mir allerdings nur Nebenwirkungen und keine verbesserung meiner Symptome. Nach 5 Monaten leidens bat ich den Psychiater endlich das Medikament zu wechseln, da ich es nicht mehr aushalte.

Heute würde ich nicht mehr so lange warten.

Ich wurde dann Sertralin eingestellt. Es half mir innerhalb von 10 Tagen aus der schweren Depression auch die Angstsymtomatik lies nach und verschwand dann. Nach einem halben Jahr schlich ich Sertralin aus und war 2 Jahre ohne Antidepressivum. Ich machte weiter Psychotherapie, es ging mir gut.

Im vergangen Jahr kündigte sich ein schweren Rückfall an. Seit dem nehme ich wieder Sertralin ein und plane die Einnahme bis Ende diesen Jahres. Es geht mir unter Sertralin gut. Ich fühle mich stabiel und Belastungen gewachsen.

Ich habe übrigens auch noch ein Loch im Backenzahn und muss demnächst zum Zahnarzt. Aber ich bin mir sicher, das da rein garnichts mit meiner Psyche zutun hat.

Hi Fornarina, es ist sehr gut, das Du dich zu einem Klinikaufenthalt entschlossen hast. Dort kannst Du lernen, was Du tun kannst um deiner Angst zu begegnen.

Aber laß das googln deiner Symptome im www. Es macht dir nur noch mehr Angst.

F~lips`0x07


Hört sich für mich wie Fibromyalgie an. [[http://www.medizinfo.de/rheuma/fibromyalgie/symptome.shtml]]

tZierrMo


Angst ist sicher ein Thema. Ich würde mich aber nicht in der Idee verlieren wollen, Angst blindwegs als Ursache zu betrachten. Symptome können Folgesymptome haben und die Angst ist recht sicher eines davon. Die wahren Ursachen liegen vermutlich woanders, eventuell auch tiefer, was aber nicht immer heißt, das sie schwerer zu behandeln oder zu beheben sind.

Amalgam würd ich jetzt auch nicht als reinen Auslöser für all das sehen wollen. Ich denke aber, das du einen guten Schritt machst, wenn du dich davon fernhälst, glauben zu wollen, du hättest deine Symptome rein aus psychischer Quelle. Es ist sehr unwahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich - laß dir da nichts einreden.

Was möglich ist, ist, das eine Vergiftung mit Schwermetallen diverse Übertragungen durch Botenstoffe im Hirn hemmt (Zweifler sollen sich mal damit beschäftigen, wie Psychopharmaka wirken - die arbeiten nämlich auf einer recht ähnlichen Ebene). Es kann zu Ungleichgewicht kommen. Daher können diverse Ungereimtheiten in Bezug auf dein Emotionsverhalten und Ähnliches auftreten. So betrachtet, ist es möglich, das eine Vergiftung zum Auslöser für depressives oder angstorientiertes Verhalten wird. Es muß nicht so sein, aber das Thema zu prüfen, würde ich mal anraten - und eine Entgiftung zu machen, ist generell keine schlechte Idee.

Zu deiner Frage: Amalgam ist ein Metallgemisch und sieht auch so aus. Enthalten sind im Schnitt 50% Quecksilber und einige andere Metalle (z.B. Silber, Zinn, Kupfer und Indium). Das Wort Amalgam bedeutet im Englischen auch "Mischung". Du erkennst Amalgam-Zahnfüllungen an ihrer metallenen Farbe und Struktur. Gold sieht klar anders aus, selbiges gilt für Kunststoffe, Keramik, etc.

Gold für Füllungen ist auch keine gute Wahl. Generell gehören Schwermetalle, andere als die Mengen die der Körper sich selbst aus der Nahrung holt, nicht unbedingt in den Körper. Besonders gefährlich ist die Mischung aus Gold UND Amalgam, da hier eine Galvanisierung stattfindet, die wieder neue Stoffe löst. Wenn deine Mutter belastet war (wovon man ausgehen kann) hast du während der Monate vor deiner Geburt im Schnitt eine 3-mal so hohe Schwermetallbelastung als sie selbst.

Das Thema Amalgam ist umstritten - obwohl ich der Ansicht bin, das es das nicht zu Recht ist. Wer sich mal damit befasst was Quecksilber alles anrichten kann, der braucht sich nicht noch fragen, ob es okay ist, das Zeug in die Zähne zu stopfen. Es ist einfach reiner Wahnsinn. Ganz egal, ob es sich lösen kann, ob es sich löst, oder nicht.

Mein Tipp an dich: In deinem Fall ist es kein guter Plan, das du dich im Internet darüber schlauliest. Es kursiert so viel Schwachsinn und Verteufelung. Nicht jeder reagiert gleich auf das Amalgam. Ich kenne Leute die hatten die heftigsten Beschwerden - denen es nach einer Entfernung und Entgiftung wieder gut ging. Ebenso kenne ich jemanden, der zehn Füllungen aus Amalgam hat - und keine spezifischen Beschwerden. Laß dich also nicht wahnsinnig machen davon :)

Falls du Amalgam im Mund hast, oder deine Mutter es hatte: Such dir einen guten Zahnarzt, der nach ganzheitlicher Methode arbeitet und ERFAHRUNG mit Amalgam-Entfernung und der zugehörigen Ausleitung hat. Auf GAR KEINEN FALL laß dir von einem Zahnarzt Amalgam-Füllungen OHNE professionelle Schutzmaßnahmen entfernen (dazu gehören eine niedrige Drehzahl des Bohrers, abdecken der Mundhöhle zum Schutz des Verschluckens von Resten und Kleinteilen, spezielle Beatmung während der Behandlung, damit du nicht die Dämpfe einatmest, etc.). Paß hier wirklich auf - wenn ein Zahnarzt hier pfuscht, kann die Metallbelastung in deinem Körper auf einen Schlag massiv ansteigen.

Jener Zahnarzt sollte außerdem vor einer Entfernung einen Belastungstest durch eine Haarprobe in einem ordentlichen Labor durchführen lassen (Quecksilber im Körper läßt sich messen und nachweisen!). Nur wenn du eine wirkliche Belastung hast, macht eine Entfernung, aber vorallem nur dann - eine Ausleitung Sinn.

Frag im Forum [[www.symptome.ch]] um Unterstützung, die können dir sicher ein paar gute Kontakte in deiner Region nennen - aber meide es, dich über die Symptome breit zu lesen. Das ist in deinem Fall keine gute Idee, da schürst du nur unnötige Angst.

Ich würde in jedem Fall aber vorschlagen, das du mit der ganzen Amalgam-Sache wartest, bis du andere Dinge ausprobiert hast. Betrachte es als letztere Instanz - wenn sonst nichts geholfen hat, dann ziehe in Erwägung, das deine Beschwerden vielleicht mit dem Amalgam zusammen hängen. Die Wahrscheinlichkeit ist aber dennoch größer, das die Ursachen wo anders zu suchen sind.

Viel Erfolg und alles Liebe!

f|ornari8na2


@ Flips007 danke für den Link,

hab ihn mir durchgelesen und nehm es morgen mit zu meinem Arzt und frage ihn gleich mal drüber aus. Kennst du dich auch darüber aus ???

@ tierro

also ich glaub ich habe keine Amalganfüllungen, aber ich werde morgen eh meinen Zahnarzt anrufen denn das Loch muss gebohrt werden, auch wenn ich tierische Angst davor habe auf dem Stuhl umzukippen :(((

Dann zu einer deiner anderen Aussagen:

Was möglich ist, ist, das eine Vergiftung mit Schwermetallen diverse Übertragungen durch Botenstoffe im Hirn hemmt (Zweifler sollen sich mal damit beschäftigen, wie Psychopharmaka wirken - die arbeiten Nämlich auf einer recht ähnlichen Ebene). Es kann zu Ungleichgewicht kommen. Daher Können verschiedene Ungereimtheiten in Bezug auf dein Emotionsverhalten und Ähnliches auftreten. So betrachtet, ist es möglich, das eine Vergiftung zum Auslöser für depressive oder angstorientiertes Verhalten wird. Es muß nicht so sein, aber das Thema zu prüfen, würde ich mal anraten - und eine Entgiftung zu machen, ist generell Keine schlechte Idee.

Was genau meinst du denn mit Schwermetallen ??? Könnten das auch Piercings sein ??? Ich habe zwei Piercings, eins im Bauchnabel und eins in der Brustwarze und das in der Brustwarze hab ich ca. seit 2 Jahren. Als alles anfing...also der Schwindel und so...damit fing bei mir ja alles an.

Und was ist genau eine Entgiftung ???

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