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kopf und ohrendruck + etwas tapsig

jqkolpbi hat die Diskussion gestartet


hallo,

bin gerade auf dieses forum gekommen. und hoffe dass vieleicht jemand einen tip für mich hat.

habe seit ca 2,5 monaten kopf und ohrendruck (anfangs manchmal, jetzt fast immer) sowie bin ich etwas tapsig bzw kann ich es nicht richtig ausdrücken -> schwindel ist es nicht wirklich, schwummrig ist auch falsch ausgedrückt -> einfach gesagt: bin etwas beschäuert im hirn. in meißt total müde dazu !bin etwas ungeschickt geworden und stolpere oft über was wo ich früher ´nie daran gadacht hätte dass ich so tapsig werden könnte.

vorgeschichte (ich hoffe nicht zu ausführlich): bin 35, männlich, selbstständig und habe immer viel gearbeitet (mit dem hirn und aber auch körperlich) und das eigentlich auch gerne.

mitte november wurde ich wahnsinnig müde -> dachte an eine schwere grippe und habe tamiflu genommen und viel geschlafen/fast nichts gearbeitet. nach 4 tagen wurde es nicht besser ->

doc schickte mich do. abends in krankenhaus . mir war leicht schlecht/unwohl und sehr müde (ganzer krankenhausaufenthalt lang)ich bekam ein telemetriegerät angeschnallt, samstag nacht bin ich im kh zusammengebrochen. konnte nicht mehr laufen, mir wurde schlecht, und konnte dann auch nichts mehr sehen, und so nach und nach wurden meine gliedmasen taub (man bekommt leide keine antwort was das genau war bzw warum) solange ich was sehen konnte gab es keine auffälligkeiten am herzrytmus bzw puls usw vom telemetriegerät. am montag stellten sie einen kleinen bluterguß am herzen fest per herzultraschall. dienstag belastungs-ekg mit 200 watt ohne auffälligkeiten. anfangs dachte ich ich fall vom rad runter (zusammenbruch wie samstag) jedoch ging es mir danachso gut wie schon ein halbes jahr nicht mehr. dann mrt-herz ohne auffälligkeiten.

wenns mir wieder schlecht ging (unwohlsein, wie wenn einer einen leicht mit der hand den hals zudrückt usw) dann bin ich die 8 stockwerke im kh zu fuß runter und wieder raufgelaufen (in relativen normalen tempo) dann gings mir wieder eine stunde relativ gut.

freitag herzkatheter ohne auffälligkeiten.

samstag entlassung und bekam betablocker

diagnose offiziell herzmuskelentzündung -> 3 doc´s befragt -> 3 unterschiedliche antworten wie ich mich schonen bzw bewegen soll also hab ich mich sehr geschont. war total müde und fertig mit meiner welt.

anfang januar hab ich nochmal herzultraschall machen lassen ohne befund -> lt. doc bin ich absolut gesund und der damals manchmal auftretende kopf und ohrendruck ist psychisch (ich fühlte mich alles andere als gesund)

bis märz kein sport (also hab ich mich geschont und nur wenig gearbeitet, im büro gings irgendwie so gut wie gar nicht)

mitte januar war ich auch seelisch fertig -> von einem bekannten hab ich mich per bachblüten austesten lassen -> burnaut-syndrom -> und hab entsprechende bachblütten bekommen. ende januar gins schwer in richtung depressionen. hab dann die betablocker weggelassen weil da auch was von kopfschmerzen und deppression als nebenwirkung drauf steht. depresionen wurden bzw sind meiner meinung nach wieder verschwunden.

kopf war seit mitte januar ständig so seltsam wie oben beschrieben und seit mitte dez. manchmal. war auch im dez. nicht fähig mal 1 h als beifahrer im auto mit zu fahren.

also letzte woche kopf auf nebenhöhlenentzündung rontgen -> ohne auffälligkeiten.

diese woche ct halswirbelsäule + mrt kopf (tumor usw) ohne auffälligkeiten. (erleichterung - kein hirn-tumor)

so und jetzt weiß mein doc nicht mehr weiter (sagt er aber nicht) beim mir kommt es von der psyche meint er auf einmal, jetzt soll ich depresionstabletten nehmen. "mal schauen ob die anschlagen"

fühl mich absolut nicht depressiv ! ich denke ich kenn das gefühl wenns in richtung depression oder auch in richtung burnout geht und kann das auch so grob auseinander halten. im moment fühl mich mich relativ gut ohne gefühl von depression oder burnout und seit gestern auch erleichtert keinen hirntumor zu haben. jedoch mit dem scheiß gefühl vom kopf, ohren und dem "tapsigen zustand"

ich nehm jetzt die tabletten mal 2 wochen, vieleicht helfen die ja auch. aber ich möchte gelichzeitig weitersuchen um eine lösung zu finden fals die tabletten nicht helfen, denn egal in welche richtung man untersuchen möchte, es vergeht eine woche nach der anderen ohne die lösung bzw den wirklichen grund meiner krankheit (?) zu finden. (an herzmuskelentzündung glaube ich so langsam nicht mehr, denn wenn sie im herzultraschall was gesehen haben und einen tag später im mrt nichts mehr ... ??? ??

ich blicke nicht mehr durch !

der ganze scheiß hat mich bis jetzt schon bestimmt 15000 euro gekostet (fehlende einnahmen) + fehlende weiterentwicklung vom betrieb. und das privatleben wird auch nicht besser.

nicht falsch verstehen, es ist auch mal okay krank zu sein, jedoch langt es mir so langsam ...

ich werd mir jetzt die nächsten tage mal einen heilpraktiker suchen ....) und wenn alles nichts nützt noch einen anderen doc. bzw geh ich nochmal in ein anderes kh zum durchchecken (kann man das so einfach ?)

vielen dank dass ihr das jetzt gelesen habt (entschuldigung, es war vieleicht doch etwas sehr lange) ... schreibt mir doch einfach mal was ihr jetzt denkt bzw in welche richtung ich suchen sollte bzw was sinnvoll währe ... oder wenn es doch psychisch währe was ich eigentlich nicht denke , wie bekommt das sowas 100%ig heraus ???

vielen dank !!!!

lg

jürgen

Antworten
L$öckchCen1


oder wenn es doch psychisch währe was ich eigentlich nicht denke , wie bekommt das sowas 100%ig heraus ???

Ganz einfach, in dem Du einen Facharzt für seelische Leiden = Psychiater aufsuchst. Er ist in der Lage eine genaue Diagnose im psychischen Bereich zu stellen oder auszuschließen.

Hier ein paar Symptomlisten und Krankheiten die deinen ähneln. Kannst ja mal schaun was Du davon hälst?

[[http://angstportal.de/SY01---Ueberblick-ueber-Symptome.html]]

[[http://www.dorisregina.de/]]

LPöcfkchenx1


Tapsigkeit fällt übrigens unter psychomotorische Verlangsamung. Du kannst deinen Körper nicht so steuern wie Du möchtest.

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