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Opipramol, ja oder nein?

L+ilyly78x9 hat die Diskussion gestartet


Mir geht es eigentlich schon seit September schlecht.

Es begann mit Panikattacken, gefolgt von Ängsten vor sämtlichen Krankheiten und Situationen.

Ich bin z.T richtig angespannt und mein Körper läuft nur noch auf Hochtouren.

Körperlich ist alles okay. Sämtliche Tests ergaben keinen Befund. EEG, Langzeit EKG, Herzecho, MRT usw. Blut ist auch okay.

Trotz allem zeigen sich somatische Beschwerden, die sich in Schwindel, Benommenheit oder Müdigkeit wiederspiegeln.

Letzte Woche war ich beim Neuro und der verschrieb mir Opipramol 100.

Ich soll mit einer viertel Tablette anfangen und mich im Verlauf von 10 Tagen auf 1 steigern.

Parallel dazu, mache ich eine Verhaltenstherapie. Muss derzeit aber 6 Wochen pausieren, weil die Bestätigung der Krankenkasse noch nicht da ist. Meine Therapeutin diagnostizierte eine Angststörung mit Depression.

Mein Problem ist, dass ich bald Abi schreibe.

Ich muss aber noch 6 Wochen in die Schule. Erst dann sind Ferien.

Und da brauche ich eigentlich volle Power und kann nicht wegen den Nebenwirkungen zu Hause bleiben.

Ich hab totale Angst, dass ich wegen Schwindel und Müdigkeit dann kaum noch aus dem Bett komme.

Habt ihr Erfahrungen mit Opipramol ??? ? Sollte ich es lieber nicht nehmen ???

Hab totale Angst. Sitze so oder so in der Tinte. Ohne das Mittel falle ich vielleicht durchs Abi. Aber mit stehe ich die Tage bis zur Prüfung nicht durch :-(

Antworten
sJams4onixte


Hallo, ich nehme seit vier Jahren Insidon (Wirkstoff Opipramol ) und hatte von Anfang an keinerlei grössere Schwierigkeiten damit. Sicher, als ich angefangen habe es zu nehmen, war mir zeitweise ein bisschen schwindlig, aber das ist bei solchen Medikamenten normal und gibt sich nach ein paar Tagen auch. Ob und wie man mit einem solchen Medikament umgeht muss natürlich jeder für sich entscheiden... ich habe mich dafür entschieden und habe sehr viel an Lebensqualität dazu gewonnen.

Ich wünsche Dir viel Glück :-)

lg

h7eidPi6x9


als ich die panikattacken noch hatte bekam ich auch opipramol vom neurologen. zuerst hatte ich auch angst es zu nehmen und bin weiter nachts voll panik durch die wohnung getigert, dann hab ich doch eine genommen und habe geschlafen und es ging gut.am ersten morgen war ich total benommen, aber ich denke mal das das von den durchwachten nächten kam. ich nehme jeden abend eine opipramol100 und es funktioniert, es gibt sehr wenige tage an denen ich trotzdem unruhig bin, dann darf ich noch eine nehmen, aber es reicht dann noch eine halbe.die tablette verträgt sich auch mit meinen herzmedikamenten.

wenn dein arzt dir das verschreibt kannst du es bedenkenlos nehmen. :)* :)* :)*

Lmöicklchenx1


Hi Lilly,

versuche es mit den Tabletten.

Wenn du so starke Angst vor den Anfangsnebenwirkungen hast, dann beginne das Einschleichen mit noch weniger als 1/4 Dosis. Nimm ein scharfes Schälmesser und schneide noch ein bischen von der 1/4 Tabette ab. Nimm diese mini-Dosis 2 Tage, dann geh auf 1/4 Tabette und steigere weiter wie vom Arzt vorgegeben.

Durch das Einschleichen werden die Anfangsnebenwirkungen verhindert.

Es ist wichtig, das sedierende Medikament wie deines Abends einzunehmen.

Alles Gute Dir

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