» »

Schwindel,Übelkeit,Kopfschmerzen,schwitzige Hände u.v.m. Hilfe!

chli0nx07 hat die Diskussion gestartet


nachdem ich nun einige tage rumgegoogelt habe schreibe ich doch selber in dieses forum.

bei mir kreuzen sich einfach zu viele baustellen und ich weiß einfach keinen rat mehr.

ich habe nun seit 4tagen wieder ganz schlimme kopfschmerzen.

als kopfschmerz kann man das aber nicht so wirklich bezeichnen. es ist ein schlimmer druck im hinterkopf und in der stirn. ich fühle mich als wäre mir durchgehend schwindelig. dazu

schwitzen meine hände die ganze zeit. übelkeit ist auch dabei, aber das versuche ich zu unterdrücken.

es ist einfach furchtbar, weil es absolut meinen alltag einengt. ich konnte nun schon die letzten beiden tage nicht mehr arbeiten gehen, obwohl ich vom seelischen her fit bin.

das soll bedeuten: ich will, habe den drang, kann aber nicht,weil ich mich wie überfahren fühle.

wie auf droge.

kurz zu meiner vorgeschichte. es fing alles 2008 an als ich ziemlichen stress hatte. beziehung, arbeit, geld etc. ich wurde zu einem wrack. nahm bis auf 39 kilo ab, nahm schlaftabletten und antidepressiva um mit all dem kummer klarzukommen (ich weiß, dass das keine lösung ist).

zu der zeit fing es mit den kopfschmerzen an die ich heute habe. zumindest denke ich das,denn vorher hatte ich noch nie derartige schmerzen.

die kopfschmerzen hielten über wochen. wirklich jeden tag, so dass ich schon kaum noch lebenswillen hatte.

mit 39 kilo kam ich ins krankenhaus (innere station) wo ich wirklich komplett durchgecheckt wurde. die haben alles gemacht. spiegelungen, kompletten urin check, diverse bluttests, ct, röntgen etc.

ich konnte vor kopfschmerzen kaum noch klar denken, schwitzte am ganzen körper, aber gefunden wurde nichts. gar nichts!

nach 2wochen wurde ich wieder entlassen, mit einigen kopfschmerzmitteln und das wars.

schlaftabletten etc. nahm ich seit dem ersten tag in der klinik nicht mehr. ich schob alles auf diesen mist und ekle mich heute auch sehr davor (es besteht also keine rückfallgefahr).

zuhause angekommen war es furchtbar. ich zur notaufnahme, NIX.

hno arzt: NIX.

orthopäde: NIX.

ich bin fast ausgeflippt, aber es musste irgendwie weitergehen. was dann auch nach einigen wochen der fall war.

als ich im "normalen" leben wieder angekommen bin merkte ich,dass ich auf viele dinge verstärkt reagiere bzw reagierte. bei allen tabletten die ich nahm oder nehmen musste hatte ich immer die nebenwirkungen (immer empfohlene menge ggf weniger).

auch auf alkohol,den ich bis 2008 problemlos vertrug, reagierte ich sehr stark. nach 2gläsern sekt schon kopfschmerzen und kater am nächsten tag. deshalb trank ich irgendwann gar nichts mehr. nichtmal an feiern etc.

naja, da mein leben von alkohol eher weniger bestimmt ist und ich eh nie wieder medikamente nehmen wollte, war das für mich nicht weiter tragisch. ich ließ es sein und gut.

2009 lief für mich gesundheitlich gut ab. und wenn ich mal leichte erkältungserscheinungen hatte ließ ich mich davon nicht umhauen. ich ging arbeiten. egal was war.

im sommer 2009 bekam ich plötzlich schmerzen im oberen backenzahn. ich ließ es schludern, da der zahn schon 2005 mal behandelt wurde und ich dachte, dass der durch die wärme halt ein wenig rummeckert (fehler!!!absolut).

irgendwann schwoll mein gaumen an und als dann dieser zahn (letztmalig 2005 gefüllt) gezogen wurde, liefsehr sehr viel eiter raus (laut zahnarzt unnormal viel).

durch die entzündung entstand eine mund-antrum- verbindung die ich ne zeit später hätte behandeln lassen sollen.

doch dann fing ein unterer backenzahn (der auch ca zuerst 2005 behandelt wurde) an rumzuspinnen.

so verstärkt, dass meine wange anschwoll und mein dämlicher zahnarzt den kiefer zig mal aufschnitt. zu der zeit schrieb ich das erste mal in dieses forum.

es war die hölle. wirklich.

dieser arzt behandelte mich total falsch und ich bin dann in eine super zahnklinik. die waren sehr nett, behoben den fehler und gaben mir antibiotika. clindasaar.

von diesen antis bekam ich totale magenprobleme bis ich sogar blut im stuhl hatte.

ich bin zu meiner hausärtzin (das war gegen sept/okt 2009). sie machte ein großs blutbild und

veranlasste eine magenspiegelung. NICHTS!

was sie feststellte war, dass meine entzündungswerte zu hoch waren aber bei einem vergleichsblutbild war dann doch alles wieder normal.

den zahn und die mav ließ ich komplett schludern. zu sehr hat mich das alles schon mitgenommen. ich wollte nicht wieder ein wrack werden. und der rest des jahres 2009 verlief ganz ok.

stress hatte ich mehr oder weniger durchgehend, aber davon ließ ich mich nicht mehr umhauen.

allerdings reagiert mein körper auf arge situationen sehr krass mit allen möglichen anzeichen.

aber es ging. ich hielt mich tapfer.

im januar fing es so langsam mit dem kopfweh wieder an. aber es war nie so wie damals und ging auch rasch weg.

ich schob es auf eine erkältung und arbeitete durch. bin beim tiefsten schnee stundenlang in

den außendienst etc.

irgendwann fingen meine augen abends an zu brennen und ich bekam halsweh.

auch das störte mich nicht, aber ich erzählte es meinen zimmerkollegen.

die drängten mich eh schon seit monaten dazu wegen meiner mav wieder zur klinik zu gehen.

das tat ich diesen monat dann auch.

auf den röntgen sah man so gut wie nix sagte der doc, aber es muss geschlossen werden.

ich bekam für ende märz einen termin.

letzte woche bekam ich plötzlich starke rückenschmerzen. die habe ich eigentlich oft, seit jahren sogar, aber ich tat nie wirklich was dagegen.

ich war zwar mal bei einem ortho aber der stellte nicht wirklich was fest.

nur, dass ein halswirbel größer sei als der andere (im normallfall ist das umgekehrt), aber

das könnte nicht die ursache sein.

er verschieb mir reizstrom und massagen (hat nix gebracht).

ich schob es auf meine schwachen rückenmuskeln und meine bürotätigkeit (ich sitze auch oft am pc).

naja, letzten donnerstag gingen die rückenschmerzen nicht mehr weg und ich konnte kaum gerade sitzen.

bin dann freitag zu einem sehr guten ortho. dieser renkte mich ein, bemängelte meine

fehlende rückenmuskulatur in meinem alter (26) und gab mir tetrazepam.

dieses zeug nahm ich mit einem absolutem widerwillen, da ich nichts mehr nehmen wollte was auf zepam endet.

damals nahm ich das schlafmittel nitrazepam und es war für mich teufelszeug.

nun gut, eine nahm ich dann doch am abend, nachdem ich noch zig mal den arzt fragte welche wirkungen das hat.

mein kopf wurde richtig dusselig davon und die schmerzen blieben.

ja und ab dem nächsten tag (letzten samstag) fingen diese sch++++ kopfschmerzen wieder an.

es ist wirklich unerträglich. ich fühle mich, wie so viele auch schreiben, als wäre mein kopf voller watte, als würde ich auf watte laufen und in einem film sein. dazu kommen dann die stechen

am hinterkopf, stirn und kiefergelenken.

den samstag überstand ich nur mit ibu 600(dabei hasse ich tabletten).

der sonntag war wieder schlimm aber ich ließ die ibu weg.

von sonntag auf montag dann hatte ich in der nacht drei atem aussetzer.

das habe ich ab und an mal, aber ehr selten.

diese nacht waren es aber drei. ich wache nämlich immer auf und bekomme mit wie hilflos ich nach luft ringe, aber nichts durchkommt.

bin dann gestern wieder zum ortho der schon ziemlich überfragt schien.

ab zum röntgen, aber nichts außergewöhnliches. also veranlasste er einen ct (ist nächsten mittwoch), gab mir andere medikamente (die ich noch nicht nahm) und verschrieb mir akupunktur für meinen verspannten nacken-schulterbereich.

gestern abend dann rief ich nochmal den doc in der klinik an. denn nachdem ich schon ne weile googelte entdeckte ich, dass sowas auch von einem missverhältnis zwischen ober und

unterkiefen kommen kann. und das habe ich.

mir fehlen hinten 3 backenzähne und ich beiße (laut meinem freund) nachts immer die zähne fest zusammen.

der arzt sagte, dass er nicht denkt, dass es nur daherkommt, verschrieb mir aber eine

massage und sagte, dass wir nach erfolgreicher entspannung mit einer schiene anfangen zu arbeiten.

später dann auch zahnersatz.

dieser arzt ist spezialisiert auf kiefer etc und hat mir damals schon gesagt, dass sich durch die unteren lücken schon knötchen am gelenk gebildet haben.

gestern sagte er mir, dass bei mir haltvieles zusammenhängt.

heute war ich dann bei meiner ersten akupunktur, und es half auch ein wenig.

bis vor einigen stunden. seitdem habe ich wieder dieses blöde gefühl im kopf und meine

hände schwitzen.

ich bin echt schon überfragt. weiß nicht welcher weg jetzt der richtige ist. welcher doc,

ob nochmal bluttests etc.

nun ja, wie ihr seht ist es bei mir eine reihe an baustellen und ich weiß nicht ob es dadurch kommen kann.

dass es von der seele kommen kann weiß ich auch. ich hatte ungalublich viel stress und musste durch ganz ganz viele tiefs gehen.

bin aber schon seit november in einer gesprächstherapie. soweit komme ich also gut klar.

dass diese kopfschmerzen jetzt wieder da sind, ist ein weltuntergang für mich.

gestern bekam ich den ganzen tag kaum luft und mein herz pochte wie wild.

ich hatte schon angenommen, dass ich eine verschleppte grippe habe, aber

ich versuchte mich einfach abzulenken.

heute wieder diese herklopfen und der schwindel. ich weiß nicht mehr weiter.

kann es an meinem zahn liegen? oder an der kieferfehlstellung?

liegt es evtl. doch nur an der psyche oder an dem doofe nacken.

ich mache mich wirklich nicht verrückt. bilde mir nicht ein einen tumor zu haben etc.

es ist also nicht so, dass ichmich in etwas reinsteigere.

ich versuche sogar atemübungen etc., aber nichts wirkt.

möchte doch endlich nur wieder normal und klar denken können.

nochmal so etwas wie 2008 halte ich nicht aus. das habe ich damals auch schon gesagt.

da hatte ich über einen monat jeden einzigen tag, sofort nach dem aufstehen bis zum einschlafen, diese schmerzen.

nochmal ertrage ich das nicht.

ich versuche schon alles mögliche. wärme, vitamine, halt übungen, ausruhen, baldrian...

nichts hilft!

sorry, dass es so lang wurde.

Antworten

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH