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Mein Neurologe hat mich rausgeworfen

23.02.10  23:38

er sagt, ich "hätte" nichts, er könne mir leider keine Krankheit bieten, dabei habe ich doch so schlimem Symptome: Kribbeln und brennende Missempfindungen. Die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit an den Beinen war unterhalb der Norm und die EMG am großen Musel des Unterschenkels war auch nicht in Ordnung.

Dahingegen waren sämtlich Blutwerte normal und auch die MRT vom Kopf.

Es bleibt das Brennen synchron an den Unterarmen und Beinen und das Kribbeln an den verschiedensten Stellen des Körpers.ŽEr meinte, es könne eine Polyneuropathie sein, aber die Ursache kennte er nicht.

Was soll ich denn jetzt tun? Wieder einen Termin bei einem anderen Arzt, der mich dann auch nicht ernst nimmt? Oder soll ich mich selbst aufgeben? Ich schäme mich schon langsam wirklich. Ein Termin bein einem neuen Neurolgen dauert Wochen...................ein wenig bin ich verzweifelt.

Kuller

kGullxer

23.02.10  23:41

könnte mit der Polyneuropathie auch ein Internist weiterhelfen, wer hat denn so was von euch?

Verzweifelte Kuller

k?ullxer

23.02.10  23:54

Also ob Dir ein Internist weiterhelfen kann weiß ich auch nicht. Aber das was der Arzt da gebracht hat, geht ja mal gar nicht :(v

Wenn er mit seinem Latein am Ende ist, was einem Mediziner ja auch zugestanden werden muss, dann soll er das auch so sagen und nicht Dir unterschwellig damit sagen, das Du ein Hypochonder bist oder Dir das einbildest :|N

Geh zu einem anderen Arzt und lass Dich nicht unterkriegen.

LG

Deelight

d"eelixght

24.02.10  00:02

hallo, aufgeben solte man nie !!! versuch es mal beim guten orthopäden blockaden in mehreren bandscheiben bereichen verursachen solche symptome auch !! das sind oftmals "kleine ursachen" mit unangenehmen auswirkungen :-) gute bessserung

jRubttaxb

24.02.10  00:07

ja, danke............wahrscheinlich hätte ich besser mal eine MRT der HWS machen lassen als eine des Kopfes. Ich habe schon ständig Verspannungen und auch Schmerzen in der Lendenwirbelsäule.

Vielleicht kann es wirklich daher kommen........danke,

Kuller

kxullmer

24.02.10  00:23

na das passt doch absolut zu deinen beschwerden sag dem orthopäden aber bloss nicht das du beim neurologen warst sonst hört er dir gar nicht mehr zu und "stempelt" dich sofort ab!versuch es auch mal mit schwimmen für deine wirbelsäule ist wirklich toll für die muskulatur :-) WIRD SCHON WERDEN

j{utVtab

24.02.10  00:29

Bist du so stark durch die Symptome beeinträchtigt das du nicht arbeiten gehen kannst? Wenn ja würde ich auf jeden Fall zu einem anderen Arzt schauen... die gibt es doch eh wie Sand am Meer aber nur eine Hand voll ist wirklich gut wenn es um komplexe Zusammenhänge geht. Er soll die Sache genau abklären und alles "körperliche" ausschliessen. Wenn man da wieder nichts findet können die Beschwerden auch psychosomatischer Natur sein, da helfen dann Medikamente wie Neuroleptika, Antiepileptika etc.

S+iLgoute

24.02.10  00:46

es wird meiner meinung nach viel zu schnell alles auf die psyche geschoben!!gerade eine lädierte wirbelsäule macht schon mal symptome die man als laie nicht kennt wie zb.herzrasen druckgefühl in der brust übelkeit brennen in den armen schwindel usw.

jQu?ttaxb

24.02.10  00:59

Darum sage ich ja auch das man vorher alles körperliche ausschliessen bzw diagnostizieren sollte. Nicht umgekehrt. Aber stimmt, so mancher Arzt schiebt Symptome auf die Psyche einfach weil sie ihm nicht bekannt sind und es ihm bzw an Kompetenz mangelt... hab ich auch schon erlebt. :-(

Smig#ute

24.02.10  01:08

es wird meiner meinung nach viel zu schnell alles auf die psyche geschoben!!

Im Gegenteil: meist wird zuerst jedes organische Leiden ausgeschlossen, BEVOR überhaupt in Betracht gezogen wird, dass die Symptome psychische Ursachen haben könnten.

Das hängt vor allem mit unseren Werte-Vorstellung zusammen: die meisten Leute erkranken "lieber" an einer organischen Krankheit, als an einer psychischen. Psychische Diagnosen werden oft schamhaft verschwiegen, über organische Krankheiten können die meisten Leute problemlos reden. Organische Erkrankungen werden als Schicksal, psychische als persönliche Kränkung und Abwertung empfunden.

Durch diese Haltung geht oft viel Zeit verloren, die man für die richtige Therapie am richtigen Ort hätte verwenden können.

M|ayfldowxer

24.02.10  01:18

Naja wenn sich psychische Probleme bereits auf den Körper schlagen, spricht man von einer "psychosomatischen" Problematik. Der Ursprung ist sehr wohl ein psychischer aber das Resultat ist bereits "körperlich". Gerade im Bereich der Wirbelsäule kann es aufgrund von zB Angstsymptomen zu wirklichen, körperlichen Schädigungen kommen.

S ig;ute

24.02.10  10:19

das kommt wohl auf die Fachrichtung des Arztes und auch seine Persönlichkeit und auch auf die Rechtslage an. Möglicherweise versuchen Ärzte schon alles mögliche an rein körperlichen Ursachen auszuschließen um sich auch abzusichern.

Dieser Neurologe, bei dem ich war, hat sich aber wohl gedacht, dass er genug Menschenkentniss hat um zu beurteilen, dass ich nichts habe............obwohl Untersuchungen nicht in Ordnung waren. Mit ein paar Bluttests schloss er die häufigsten Ursachen von Polyneuropathie aus und damit ist auch gut. Alles Komplexere liegt ihm scheinbar nicht und er hat in meiner Anwesenheit (das darf man gar niemandem erzählen) nach meinen Symptomen gegoogelt und auch danach in einem seiner blau-weißen Fachbücher geschaut. Nehme ich mir jetzt einen Termin bei einem anderen, komme ich vermutlich auch nicht weiter.

Die Idee mit dem Orthopäden ist eine gute!! Aber wie findet man einen solchen!!! Die drei, die ich bisher konsultierte schickten mich als erstes mal zum Röntgen und danach ein dreiminütiges Gespräch..........altersgemäße Abnutzungen, kann schon mal Schmerzen geben usw, ich solle Sport machen (ich arbeite körperlich und mache zusätzlich auch Sport), die letzte wollte mich in ein Reha-Training schicken, Öffnungszeiten bis 17 Uhr..............obwohl ich eigentlich regelmäßig ein Fitnessstudio benutze und dort meine Übungen versuche ordentlich auszuführen..........der vorletzte sagte, ich solle doch joggen gehen (mache ich), am besten jeden zweiten Tag nach der Arbeit ruhig auch im Regen............(nach zehn Stunden Arbeit noch zum Joggen ohne Ausruhen.........klar, das ist die richtige Therapie).

@ Sigute

ich bin nicht so stark beeinträchtigt, dass ich nicht arbeiten kann, aber meine Symptome machen mir Angst und ich habe Bedenken, dass ich wertvolle Zeit verschwende. Leider kann ich ja nicht alles organische ausschließen lassen wenn ich keinen Arzt mehr habe, der mich zu entsprechenden Untersuchungen überweist!!

Es ist auch möglich, dass ich durch mein unsicheres, allgemein ängstliches Auftreten nicht ernst genommen werde

@ juttab

und deshalb würde ich natürlich einem Orthopäden nichts von meinem Neurologenbesuch erzählen.

Eigentlich wäre es mir egal, ob ich eine psychische Erkrankung oder eine psychosomatische oder eine rein somatische habe, aberMayflower du hast schon recht: Eine richtig greifbare organische Krankheit ist allgemein anerkannt und eine psychische wird leicht abgewertet.

Aber die beiden Dinge liegen ja so eng, dass keiner sagen kann, was wieviel mitspielt.

Ich danke Euch für Eure Antworten, vielleicht sollte ich einfach zuwarten ob meine Symptome verschwinden? Blockaden der Wirbelsäule können sich doch auch selber wieder lösen oder?

Schwimmen gehen wäre eine gute Idee, aber brrr ich finde das kalt und unangenehm, bin eine Frostbeule.

Viele Grüße

k9ulle*r

24.02.10  10:46

Naja wenn sich psychische Probleme bereits auf den Körper schlagen, spricht man von einer "psychosomatischen" Problematik. Der Ursprung ist sehr wohl ein psychischer aber das Resultat ist bereits "körperlich".

:)^ :)^ :)^

Ich denke auch mal nicht, dass ein Arzt einen so einfach rausschmeißt.

Fakt ist , es ist eine Empfindungsstörung vorhanden, aber das Gewebe ist gesund. Es wäre nun gut für die Seele, sich damit auseinanderzusetzen und sich zu sagen, ich habe da zwar eine Störung, aber die wird, da krankheitsmäßig nicht relevant sondern einfach im Moment unangenehm, wie etwa die verstopfte Nase bei Schnupfen, auch wieder gehen. Das baut auf und hilft den Selbstheilungskräften.

Und weitere Gedanken könnten sein: Gott sei Dank, ich habe kein MS oder sonst etwas Schlimmes. Das geht vorbei.

Stell Dir vor, man hätte MS festgestellt. Wärst Du damit zufriedener ??? Würde Dich so eine Diagnose glücklicher machen?

Entspanne Dich, statt das/Dein Prickeln in Krankheiten zu suchen, falls Dir das alleine nicht gelingt, mach ein Therapie oder geh einmal in eine psychosomatische Klinik.

Die Annahme, dass eine MRT der Halswirbelsäule die Mißempfindungen erklärt, wird zu einer weiteren Enttäuschung führen. So lange Du in Dir selbst nach Krankheiten suchst, statt den Blick auf: mir geht es irgendwann wieder gut, zu richten wirst Du weiter auf "dummen Ärzte" schimpfen und sogar meinen, sie schmeißen einen raus.

Dazu müssen schon sehr massive Gründe vorliegen, um so etwas zu tun. Sicherlich gehört das Vermitteln von gesunden Ergebnissen nicht dazu.

MKa'yana

24.02.10  12:00

ich habe jahrelang Therapien wegen meiner Angststörung gemacht und zur Zeit besuche ich immer noch eine Gruppe.

Mein Problem ist nun, dass mich niemand mehr ernst nimmt, wer sagt denn, dass ein Hypochonder nicht auch körperlich erkranken kann?

Ich schimpfe auch nicht auf dumme Ärzte, ein Orthopäde kann in zwei Minuten nichts diagnostizieren und in der neurologischen Praxis war auch Bahnhofstreiben.

Im Prinzip bin ich beschäftigt, sodass ich mich gar nicht so arg auf die Symptome konzentriere, aber sie begleiten mich ständig, sodass ich der Überzeugung bin, es muss was Ernstes sein.

Klar bin ich froh, dass MS unwahrscheinlich ist, aber es gibt doch noch viel schlimmere Krankheiten und ich bin schließlich nicht unverwundbar.

Danke und Grüße,

kpu#llexr

24.02.10  12:29

google doch mal nach den stichworten atlasnerv, atlaswirbel blockiert.

das kann meines wissens so etwas hervorrufen.

hier ein beitrag aus einem anderen forum:

Der Wirbel ist der oberste Halswirbel und wenn er ausgerenkt ist, werden das Rückenmark, verschiedene Hirnnerven und andere Nervenbahnen einem Dauerdruck ausgesetzt. Gleichzeitig werden die zur Wirbelsäule hinführenden Arterien, die Halsschlagader sowie weitere Gefässe und Lymphbahnen eingeengt. Folgen: Asthma und Allergien bis hin zu Depressionen und chronischer Müdigkeit.

Der Atlaswirbel trägt nicht nur den Schädel, sondern auch die Aufhängung, Balance und Steuerung der Wirbelsäule und des menschlichen Skeletts. Dadurch kann ein ausgerenkter Atlas auch Störungen in der Körperhaltung. Migräne, Nacken- oder Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, verbogene Wirbelsäule, unterschiedliche Beinlängen oder Schmerzen in Hüft- und Kniegelenken verursachen.

geh doch mal zu einem facharzt, orthopäden, chiropraktiker (oder ostheopaten??)

vielleicht hilft dir auch diese website ???

www.atlasprofilax.de/AtlasprofilaxD/AtlasprofilaxD.html

sham%ple

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