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10.03.10 16:46
Hallo,
Schonmal ein großes Danke an die, die das lesen. Ist mein erster Beitrag. Ich weiß auch nicht, ob ich hier richtig bin, aber da meine letzte Diagnose was mit Neurologie zu tun hat, schreib ich es mal hier rein.
Ich bin 24 und seit längerer Zeit (das geht bestimmt schon in die 4-5 Jahre) geplagt von Schwindel, Benommenheit, Herzrasen und Herzunregelmäßigkeiten, so ein warmes Ziehen über der linken Brust (von mir aus betrachtet), keine Ausdauer und allgemeines großes Schwächegefühl. Diese ganzen Beschwerden habe ich bisher immer unter meinem Stress (mit dem Bachelor-Studium ) abgestempelt und weil ich so gut wie keinen Sport mache. Einmal in der Vorlesung hatte ich so einen "Knall" im Kopf, als hätte mir da einer von innen gegengetreten, alles vor mir kippte visuell um (keine Ahnung, was das war). Große Vorwürfe mache ich mir auch, weil ich jetzt zwischen drei und vier Jahren geraucht habe, und die letzten Jahre bei der Familie meiner Freundin verbracht habe, die auch alle rauchen. Wie gesagt, habe mich mehr oder weniger immer mit den Beschwerden rumgeschleppt.
Ab Januar diesen Jahres fühle ich mich aber besonders beschissen. Es fing damit an, dass ich mich recht stark an Sylvester übergeben musste, ein Spießbraten war schlecht, aber ich habe von dem gegessen, der nicht schlecht gewesen sein soll (das nur der Vollständigkeit halber). Danach musste ich zurück die letzten Monate meines Auslandssemesters in Frankreich absitzen. Da wurde ich dann so richtig krank. Ständiger, trockener Husten bzw. Hüsteln (der ist erst jetzt am abklingen), Schnupfen, Kraftlosigkeit, meine Handgelenke taten mir weh, meine Achselhöhlen haben geschmerzt (das haben sie aber auch im September schonmal) und ich war der Meinung, dass ich durch die Krankheit viel abgenommen hätte (was aber nicht so ist, da ich in Frankreich öfter mal Joggen war und das dadurch zu erklären ist, und weil ich auch extrem wenig gegessen habe, weil ich mal etwas Gewicht reduzieren wollte (wog 100 jetzt 96) und weil ich als ich dor krank war übelste Appetitlosigkeit und auch Durchfall hatte. Hinzu kamen Schmerzen über den Beckenkämmen. Ich dachte damals an die Nieren oder etwas orthopädisches wegen der langen Autofahrten, und bin dann noch in Frankreich zum Arzt, der die Nieren überprüft hat, alles war ok. Hatte übelste Panik wegen Schweinegrippe.
Jetzt bin ich wieder in der Heimat und bin gleich zum Arzt. Hab dann hier auch Herpes bekommen, hab ich so gut wie nie! Dem alles so geschildert. Blutbild gemacht. Alles okay. Dann gings mir aber nicht besser und ich bin zu einem zweiten Arzt. Blutbild gemacht, alles ok. Ich schleppe mich jetzt also schon seit 10 Wochen rum, es ist sehr anstrengend für mich. Habe mir diverse Überweisungen geben lassen von den Ärzten. Davon habe ich den HNO mit der Schwindeluntersuchung bereits hinter mir. Bei der Überprüfung des vestibulären Organs (oder so) mit kalter und warmer Spülung kam raus, dass der Befund "paradox" ist, dass ich also auf warm nicht reagiere, aber auf kalt umso heftiger. Seine Meinung: Das liegt am zentralen Nervensystem. Ich muss dann noch zum Orthopäden. War aber jetzt vor kurzem bei einer Massage, und die hat festgestellt, dass ich eine Fehlhaltung habe, was auch den Schwindel und die Benommenheit erklären kann, und die Beckenschmerzen kämen vom Wirbel in der Gegend, was bis dorthin ausstrahlt. Nach meiner ersten Sitzung bei Ihr meine ich auch, dass mein Schwindel besser wurde, aber so sicher bin ich mir damit nie, heute war er z.B. wieder da.
Soweit, so schlecht. Meine diversen körperlichen Beeinträchtigungen haben in den vergangenen Wochen etwas abgenommen, manche sind ganz verschwunden. Als ich aus Frankreich kam, konnte ich kaum noch gehen. Jetzt spaziere ich schon wieder viel weiter. Jetzt habe ich nur noch dieses miese Gefühl, niemals wieder richtig gesund zu werden. Appetitlosigkeit und sowas ist zum Glück weg. Aber ich habe ständig so Schübe, wo ich mich total kraftlos fühle. Außerdem, so doof das klingt, finde ich, dass ich um die Handgelenke total abgenommen habe, das will mir aber keiner glauben. Und es bleibt dann eben noch der blöde Schwindel (kommt immer bie so Drehbewegungen, oder im Einkaufsladen, wenn man die Regale mit dem Blick so überfährt).
Der Doc hat mir jetzt eine Überweisung zum Psychotherapeuten gegeben. Ich war schon zweimal dort, und er meint ich hätte eine undifferenzierte somatische Störung oder so (sorry!) und muss da paar Sitzungen machen (oder will, keine Ahnung).
Mein großes Problem ist nur gerade: Ich geb's zu, ich habe viel Stress (mit meinem Studium) und es ist nicht alles zum Lachen im Leben. Aber ich denke einfach, wenn ich mich krank fühle, dann bin ich es doch auch, oder? In Frankreich war ich ja des öfteren Joggen, in Deutschland lag ich dann tagelang auf der Couch weil ich kaum essen und gehen konnte.
Ich bitte euch um eure Ratschläge. Hab ich mir was eingefangen? Das Zimmer in Frankreich war z.B. nicht gerade sauber, da dachte ich an Schimmel oder sowas. Oder muss ich mir wegen Schlimmerem Gedanken machen (Hirntumor, Lungenkrebs etc.). Kommt das alles von meinen Mandeln? Ich habe solange ich denken kann diese kleinen gelben Kügelchen, mal mehr, mal weniger. Ich hatte auch mal Verdacht auf Pfeifferisches Drüsenfieber, gibt es da einen Zusammenhang? Vor zwei jahren dann hab ich auch diese tollen Frühling- und Sommerallergien bekommen, also Niesen und tränende Augen, ich war immer gesund und quasi im Feld aufgewachsen.
Ich weiß halt nicht mehr, was ich machen soll. Zu den Ärzten traue ich mich schon gar nicht mehr. Der eine hat gesagt, dass nach dem Blutbild er nicht mehr tun kann. Die andere Ärztin hat auch nie wirklich Zeit. Die, fällt mir ein, hat noch ein kurz-EKG gemacht, war auch ok, außer dass mein Herz merkbar schneller schlägt, wenn ich ausatme, das wäre aber nicht bedenklich.
Wie würdet Ihr weiter vorgehen? Alles, was ich will, ist "gesund" sein, wobei ich schon gar nicht mehr weiß, wie sich das genau anfühlt.
Ich fühle mich, verglichen zu vor paar Wochen schon besser (z.B. Appetit, Laufen etc.), aber hinzu kommt einfach auch der Druck den ich habe, funktionieren zu müssen. Ich war noch nie richtig krank. Wenn ich mich krank fühle ist das immer so ein komisches Gefühl der totalen Schwäche und wie so ein Kribbeln im Körper. Alsob er sich für was bereit macht und dafür alle Energie braucht. Dann kann ich mich nur noch hinlegen und schlafen. Und am nächsten Tag, zack, gehts schon wieder weiter. Dieses Gefühl habe ich momentan nicht. In der heutigen Gesellschaft kann man es sich eigentlich gar nicht leisten, mal krank zu werden, schlimm ist das. Aber ich habe mir schwer vorgenommen, mich voll und ganz auf meine Gesundheit zu konzentrieren!
Danke für eure Hilfe und Ratschläge!
10.03.10 22:09
Hi faule socke,
warum dieser Name?
Ich vermute Du hast eine Depression. Jedenfalls passen die Symptome zu einer depressiven Störung. Frage mal deinen Psychotherapeuten danach, was er von meinem Verdacht hält.
Ein Psychotherapie braucht übrigens etwas länger, bis sich erste Anzeichen von Besserung zeigen.
Ewas schneller geht es, wenn Du zusätzlich Medikamente einnehmen würdest. Ein Facharzt für seelischen Leiden= Psychiater könnte dir damit helfen.
12.03.10 18:43
Hi Löckchen,
Danke für die schnelle Antwort und sry dass ich erst so spät schreibe, aber Internet hat gesponnen.
An eine Depression habe ich auch schon gedacht. Aber selbst in Phasen, wo ich eigentlich gar nicht an mein Studium oder anderes, was mich stresst, denken muss, geht es mir immer mal wieder ganz übel. Heute ist so ein Tag. Ich hab den Eindruck, ich könnte jeden Moment umfallen, so schlaganfall-mäßig. Verschlechtern tut sich mein Zustand nicht, aber er wird auch nicht mehr signifikant besser. Wenn es am Wochenende nicht besser ist, werde ich wohl oder übel noch mal zum Arzt gehen müssen und ihn davon überzeugen zu müssen Detektiv zu spielen. Ich bin mir einfach sicher, dass es nicht, nicht nur allein die Psyche sein kann. Ich glaube, die Reihenfolge war eher so: Ich bin krank geworden, dann hab ich mir Druck gemacht, gesund werden zu müssen, dass ich in der Zeit bleibe und das alles, und so ist überhaupt erst der Psycho-Faktor dazugekommen, der das ganze jetzt nun sogar verstärkt. Macht das denn Sinn? Ich tippe auf ein Virus. Ich hab auch so verstärkt Mandel-Kügelchen in letzter Zeit und Mundgeruch ... schlimm. Aber was mich nach wie vor am meisten nervt ist, dass ich so ziemlich jeden Tag um 5 oder halb 6 aufwache. Und mich dann nur noch im Bett hin und her wälze; okay, was für die Psycho Theorie spricht. Aber macht das denn Sinn? Hat man denn bei Psychischen Erkrankungen auch Schwächegefühle und das alles?
12.03.10 18:59
Da du so viele verschiedene Symptome hast würde ich auch sagen, dass du einfach zu viel Stress hast, dich zu sehr selbst unter Druck setzt ("man darf nicht krank werden") und einfach zu sehr auf deinen Körper achtest.
Alle deine Symptome können von der Psyche kommen; man glaubt gar nicht, wie sehr diese unseren Körper beeinflusst.
Was deine Mandeln anbelangt würde ich mal zum HNO gehen und fragen, ob die raus müssen. Hast du denn öfter mal eine Mandelentzündung?
Eine weitere Frage ist; du schreibst von Schwächegefühl: Ist es nur ein Gefühl, also fühlst du dich nur schlapp oder hast du tatsächlich einen Verlust an Kraft? Denn das ist ein großer Unterschied. Da du joggen warst, nehm ich mal an, es ist eher ersteres, was wieder wohl eher vom Kopf kommt.
Ich würde dir raten, zieh mal die Therapie durch und rede über alles, was dich belastet, nur so kommt man auch zum Erfolg. Und mach dir nicht so viel Stress mit dem Studium, was macht es denn, wenn du ein oder zwei Semester länger brauchst?
12.03.10 19:00
Es klingt m.M.n. nach undiffernzierter somatoformer Störung und ggf. aufkeimenden Krankheitsängsten (Hypochondrie). Was nicht dagegen spricht, dass nicht wirklich erst was Körperliches da war, Du Dir dann aber angefangen hast, zu viele Gedanken zu machen, zu genau zu beobachten,...
Bei der somatoformen Störung (undifferenziert, weil Du tatsächlich nicht genug Symptome für die klassische somatoforme Störung hast!) stehen körperliche Krankheitssymptome im Vordergrund. Diverse Symptome aus diversen Bereichen, die alle medizinisch nicht erklärbar sind. Ich habe schon Pt. erlebt, die aus dem Gefühl heraus, sich schonen zu müssen und den Krankheiten anpassen zu müssen, kaum noch aufgestanden sind (wg. Schwächegefühl); über Jahre Schonkost gegessen haben (wg. der Übelkeit,...).
Das beschreibst Du phasenweise ja auch schon bei Dir. Aber leider kann es sein, dass Du körperlich tatsächlich gesund bist (leichte Wehwehchen hat man bei Stress ja mal); Dein Körperwahrnehmung aber mittlerweile extrem sensibilisiert ist und Du Körpersymptome auch anders interpretierst.
Teste daher die Therapie doch mal an; der Therapeut sollte Dir aber sympathisch sein.
Kleine Buchtipp am Rande:
www.hogrefe.de/programm/ratgeber-somatoforme-beschwerden-und-krankheitsangste.html
Alles Gute!
12.03.10 19:25
Also mit den Mandeln ist es so: Ich habe eigentlich so gut wie immer diese Kügelchen. Immer. Aber entzünden tut sich da nix. Deswegen möchte ich sie mir ungern entfernen lassen.
Zu der Schwäche. Ich fühle mich teilweise auf dem Weg der Besserung, gehe viel spazieren und kann immer weiter laufen. Auch mache ich abends ein wenig Gymnastik gegen Beschwerden, die die Masseuse lokalisiert hat. Die Schwäche kommt bei mir in bestimmten Momenten, plötzlich und gibt sich dann nur langsam. Das führt bei mir auch schon zu einer Art Abkapselung, weil ich Angst habe, sowas könnte mir auch unterwegs passiren. Ein Teufelskreis, oder?
Das Buch werde ich ganz bestimmt lesen! Schon die Produktbeschriebung ist beeindruckend. Es ist schon erschreckend, wieviele Leute mir bescheinigen, dass es eher etwas psychisches ist. Davor habe ich natürlich Angst, denn das ist sicher schwierig zu bekämpfen und langwierig zudem. Ist es denn ratsam, eine zweispurige Strategie zu fahren? Also doch lieber nochmal zum Arzt sagen und gründlich checken. Ich meine, es gibt so viel, so viele Werte, die bei mir noch nicht untersucht worden sind. Ich bin da ja nicht erpicht drauf, wirklich nicht, und ich will zwei in die Jahre gekommenen, Erfahrenen Ärzten ja auch glauben ... aber.... ja aber eben!
Dann hab ich noch die Frage. Wenn es also die Psyche ist, ist es dann nicht ratsam, mit einigen mich belastenden Sachen zu brechen. Ich hänge nicht an meinem Studium, und ich werfe 3 Jahre weg. Aber was solls, wenn es mir dafür wieder besser geht!? Im moment könnte ich nichtmal den einfachsten Job der Welt ausführen, weil es mir einfach an allem dazu fehlt.
Danke !!!!!
12.03.10 19:35
Ich glaube da steckt viel mehr hinter deinen Symptomen als du denkst. Als erstes würde ich die wichtigsten körperlichen Sachen ausschliessen, bzw. dich da durchchecken lassen. Wann die Ärzte aber sagen, es ist alles in Ordnung, dann musst du das auch glauben und am besten eine Therapie oder Verhaltenstherapie machen.
Und wenn die Psyche krank ist, dann bist auch auch krank, und das äußert sich eben auch körperlich. Das musst du dir bewußt machen.
Und dein Studium scheint dir ja nicht so richtig Spaß zu machen, wenn es noch länger zu studieren ist, dann überleg dir, ob du nicht was anderes machen möchtest. Ich habe mein Studium auch abgebrochen und arbeite jetzt regelmäßig und verdien mein Geld. Damit geht es mir besser als früher. Das ist natürlich ein großer Schritt, der auch bei mir Zeit gebraucht hat, leider zu viel Zeit im nachhinein. Also mach dir mal Gedanken ob du überhaupt studieren willst und ob du es für dich tust ( oder vielleicht Eltern oder so?)
In welchem Semester bist du denn und was studierst du?
12.03.10 19:49
Also ich bin jetzt im 7. Semester, wo ich mein Auslandspraktikum absolvieren muss/müsste. Das suche ich mir gerade. Danach das letzte 8. Semester mit mündlichen Abschlussprüfungen, es geht also in die heiße Phase und ich bin total ausgebrannt. Es ist so lustig, ich konnte immer arbeiten wie ein Besessener, und jetzt macht mein Körper mir gehörig einen Strich durch die Rechnung. Studiere sowas wie BWL an einer FH, das Fach ist nicht das tollste, und ich glaube im Endeffekt hat mich das auch krank gemacht. Viel von dem Stress mach ich mir selber, das sind gar nicht mal die Anforderungen glaube ich, aber ich kann damit schelcht umgehen. Ich hab zum Beispiel nicht vor einem gewissen Problem in einem gewissen Fach Angst, da muss ich nur an Finanzierung denken, und es zieht sich bei mir alles zusammen. Das ist einfach kein gutes Zeichen, oder? Wie geasgt, nicht alles ist schlecht, und manche Sachen sind okay, und wenn man sich mit dem Zeug auseinadnersetzt dann ist es durchaus interessant und ich mein, wenn ich es nicht kapieren würde, wäre ich nicht so weit gekommen. Aber vielleicht sollte ich endlich mal anfangen, vor allen zu mir selbst ehrlich zu sein. Für die Eltern tu ich es ganz bestimmt in erster Linie, weil die es ja finanzieren =) und auch für mich, will vor meinen Freunden nicht als Versager dastehen, neben all den Juristen und BWLern. Aber wenn ich jetzt schon fluche, stell ich mir immer vor, wie soll das denn dann später mal was werden, wenn ich 8 Stunden in dem Job arbeiten soll? Aber, das muss man auch anmerken, ich bin so gut wie fertig, wenn ich es hinkriege mich zusammenzuraufen, dann bestehe ich das auch, und danach kann ich ja immernoch entscheiden, was ich mal werden will =) Es ist heute eben nicht ganz einfach.
12.03.10 20:00
Wenn du schon im 8. Sem. bist, dann würde ich das durchziehen. Sonst ist das ja hinterher ärgerlich. Aber du musst lernen anders mit Stress umzugehen. Das kann man auch lernen...in einer Therapie. Oder Entspannungsübungen oder Yoga, halt je nachdem was einem liegt und hilft. Man muss es ausprobieren.
Versuche einfach lockerer an die Sache heranzugehen. Ist leichter gesagt als getan, aber versuchen kann man es.
Mir hilft immer, wenn ich mir vorstelle, es gibt nichts wichtigeres im Leben als die Gesundheit, da rücken bei mir alle anderen Probleme und Problemchen in den Hintergrund und man sieht die Sachen mit anderen Augen und gewichtet anders.
Das hilft auch schon eine Menge Stress abzubauen. Also mir zumindest.
12.03.10 20:17
als erstes wünsche ich dir für die nächste zeit viel kraft,mehr gelassenheit und viele schöne dinge die dir passieren sollen.
natürlich ist es super schwer aus einer depression heraus zu kommen,aber ich bin sicher du packst das.meine erfahrung damit hat mir gezeigt,das man sich darauf einlassen muß.nicht wegschieben oder so sondern deinen jetzigen zustand annehmen,nicht in panik verfallen,wenn du eine therapie begonnen hast und du dich darauf einlassen kannst,hast du schon ne menge getan,damit sich dein zustand bessert.solche schwindelgefühle,die du beschreibst hatte ich vor kurzem auch und mußte lernen,das diese von der hws kommen.massagen und gymnastik waren hier sehr hilfreich.
also lass den kopf nicht hängen ,besprich so viel wie möglich mit deinem therapeuten und schäme dich nicht wegen deiner körperlichen schmerzen zum arzt zu gehen.du bist kein spinner o.ä.laß dich nicht unter kriegen.
drücke dir die daumen
12.03.10 20:35
Hi Socke,
schau dir mal diese Liste an.
www.depressionen-depression.net/symptome-einer-depression/symptome-einer-depression.htm
Dort findest Du auch deine Symptome. Und ich kenne eigendlich keinen Depressiven, dessen Krankheit nur bei Stress und in der Woche besteht. Eine echte Depression ist anhaltend.
Übrigens solte man während eine rdepressiven Episode grundsätzlich keine schwerwiegenden Entscheidungen wie Studiumabbruch treffen. Denn die eigene Wahrnehmung ist depressiv gefärbt.
Es ist eine wichtige erkenntniss das Du dir den Stress selber machst. An dieses Muster solltest Du arbeiten, denn sonst wird es immer wieder, bei jeder beruflichen Aufgabe auftreten.
12.03.10 22:45
Ich hatte auch mal Verdacht auf Pfeifferisches Drüsenfieber, gibt es da einen Zusammenhang?
Keine Ahnung, ob es den bei dir gibt, aber bevor du mit einer "undifferenzierten somatischen Störung" abgespeist wirst, sollte eine eventuelle ebv Infektion sauber geklärt werden (inkl. einer möglichen Reaktivierung, die weitere Werte erfordert). Das gleiche gilt für andere gängige Infektionen (Borreliose, Chlamydien u.v.m). Gerade chronifizierte Infektionen sind im Blutbild oft sehr schwer zu erkennen, da Veränderungen oftmals nur geringfügig sind, bzw. erst Monate später sichtbar werden. Mit deinen Symptomen würde ich in der Richtung dranbleiben.
17.03.10 15:08
So, hab das Buch bestellt und schon gelesen, hat ja nicht so viele Seiten.
Aber da die meisten meiner Beschwerden nun mittlerweile abgeklungen sind, kann ich mich mit der somatoformen Störung nicht mehr so richtig identifizieren. Ich bin leider immernoch der Meinung, dasssich da irgendwas in meinem Körper austobt, und dass dann jetzt auch noch eine leichte Depression hinzugekommen ist.
Der Psychotherapeut ist ganz okay, er meint bislang, dass es schon sowas wie ein Infekt gewesen sein kann am Anfang, dann noch der Stress von meinem Studium. Ich sehe ihn jetzt erst in 4 Wochen wieder, weil er im Urlaub ist. Derweil soll ich es mit Johanniskrautaus der Apotheke versuchen.
Ich hab nun aber doch vor, auch wenn man das als "Gerstörter" nicht soll, nochmal zum Arzt zu gehen, weil außer zweimal Blutabnehmen bei mir noch keine richtige Untersuchung stattgefunden hat. Könnt ihr mir da einen Tipp geben, wie ich da auf den Arzt zugehen soll? Hab da echt Angst vor, dass der denkt, dass der Spinner schon wieder kommt. Und dem zu diktieren, was er untersuchen soll, da habe ich auch Angst vor.
Libe Grüße
19.03.10 20:54
so fühle ich mich auch ungefähr seit letzdem silvester. dieses jahr silvester hatte ich ein ganz komisches erlebniss.ich vermisse bei dir den schwefelgeruch, schwitzende fingerkuppen aber nur wenn sie irgentwo auf liegen. obtische täuschungen im seitenwinkel schwarz und weisse oder sind sie doch nicht da sind
?! Haut juken blässchen unter der haut in der haut, da du ja eine gute beobachterin bist sind deine narben auch komisch so weiss gefüllt
?
Ich habe da in letzter zeit einige leute denen es nicht gut geht die unter komischen zuständen leiden oder deren gesichtshaut komisch aussieht so schattich, knalle rote nasen rötungen mit weissen flecken.
Lg Sandra
19.03.10 21:07
(kommt immer bie so Drehbewegungen, oder im Einkaufsladen, wenn man die Regale mit dem Blick so überfährt
Klingt nach Halswirbelsäule... die kann den ganzen Körper lahmlegen... Sehstörungen, Schwindel, Schmerzen Schulter/Achsel, Benommenheit, schwere Beine, Schwäche, Übelkeit...etc.
LG
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