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Gleichbleibender Druckschmerz im linken Hinterkopf

oNver.fly%er hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

ich glaube zwar nicht das meine Symptome neurologischer Natur sind, da ich meine Schmerzen nichtmal als Kopfschmerz bezeichnen würde, aber mir fiel kein besserer Bereich zum posten ein.

Es sei Außerdem gesagt, das ich zwar Migränepatient in neurologischer BEhandlung (mit Verdacht auf Clusterkopfschmerz) bin, allerdings bin ich ebenfalls der Meinung, dass es sich bei meinen Shcmerzen weder um Migräne, noch um den Auraschmerz handelt, da sich all diese Schmerzen zwar auch bei mir in der linken Kopfhälfte abspielen, jedoch weiter in die Schläfe, Stirn ausstrahlen.

Nun zum eigentlichen Schmerz:

Seit zwei Tagen habe ich diesen gleichmäßigen Druckschmerz im linken Hinterkopf, der bis kurz VOR die Schläfe ausstrahlt. Im Ruhezustand (liegen, sitzen) ist er kaum wahrnehmbar.

Beuge ich allerdings meinen Oberkörper nach vorne, z.B. zum Schuhe binden wird der Schmerz stark und gleichbleibend. Gehe ich zurück in die stehende Position, geht der Schmerz Augenblicklich auf ein Minimum zurück.

Ein wenig verstärkt er sich auch beim gehen, bei härteren Erschütterungen oder wenn ich mich nach links oder rechts wende und dabei den Kopf bewege.

Am schlimmsten ist jedoch der Schmerz (das stellte ich gestern fest, als ich ein wenig meinen Boxsack bearbeiten wollte), wenn ich mit dem Kopf schüttel (z.B. verneinen). Dann ist der Druckschmerz im linken Hinterkopf kaum auszuhalten, es ist als sei etwas locker (Schädelknochen) oder mein Hirn würde gegen den Schädel gedrückt, wie bei einem Fauststoß.

Dieser Schmerz erinnert mich auch daran, als wenn man auf den Kopf fällt, und danach eine leichte Hirnerschütterung hat.

Im moment scheint der schmerz allerdings auch ein bisschen stärke rim sitzen geworden zu sein, vielleicht weil ich jetz schon 2 Tage gewartet habe, ich kam mir doof vor damit zum Arzt zu gehen. Diesen Schmerz kenne ich nämlich, ich hab ihn aber nur sehr sporadisch bisher gehabt mti langen Abständen und vielleicht einer Dauer bis 10min. Auch da merkte ich das Schuhe binden, also Oberkörper runterbeugen, den Schmerz verstärkt, allerdings war alles nach kurzer Zeit verschwunden.

Ich bin seit langem nicht mehr auf den Kopfgestürzt, noch habe ich einen Fauststoß abbekommen, noch hatte ich sonst irgendwelche Kopfverletzung. Sportliche verspannungen können es auch nicht sein, da ich seit ca. 8 Monaten keine Sport aufgrund meines studiums mehr treibe.

Vielen Dank für ihre Ratschläge

Gruß

over

Antworten
HI RuTpp


Grüß Dich,

wegen Deiner akuten Schmerzen im Hinterkopf solltest Du den Neurologen informieren.

Du schreibst, daß Du Migränepatient mit Verdacht auf Cluster-Kopfschmerz bist.

Wie lange besteht der Verdacht auf Cluster-Kopfschmerz schon?

CK sollte recht einfach zu diagnostizieren sein.

Hier findest Du die IHS Kriterien zum CK:

[[http://www.ihs-classification.org/de/02_klassifikation/02_teil1/03.01.00_cluster.html]]

Hier eine Schnellinfo zum Cluster-Kopfschmerz:

[[http://www.ck-wissen.de/ckwiki/index.php?title=Schnellinformationen_Cluster-Kopfschmerz]]

Alles Gute und viel schmerzfreie Zeit

Harald Rupp

CKS Selbsthilfe Nordbayern

o%ve`rfxlyer


Hi Rupp,

das Problem bei mir ist, das bei mir weder die konventionellen Schmerzmittel (Pracetamol, Acitylsalicylsäure, Ibuprofen, Katadolon) in Höchtdosierungen, noch die 7 Triptane in Tablettenform, die ich ausprobiert habe. Ich habe auch schon mit einer 4%igen Lidocain Lösung aus der Apotheke mit diesen NErv am Gaumenflügel zu betäuben. Effekt = Null.

Meine letzten Attacken waren vom 14.08 - 24.08.2009. Als nächstes würde ich meinen Neurologen beten mir Zolmitriptan nasal und einen Sumatriptan Pen zu verschreiben.

Mein Neurologe meinte auch schonmal, dass ich bei einer Attacke einfach in die Notaufnahme meines Krankenhauses gehen sollte und um Sauerstoffinhalation bitten sollte. Ich bezweifel, aber das man als Laie da einfach hinlaufen kann und sagen kann: "Mein Neurologe hat gesagt, blabla...". Wahrscheinlich würden die mich wieder mit Triptanen etc. abspspeisen, so nett wie die Ärzte in der Notaufnahme immer sind *ironie.

Ich habe deine Links gelesen. Die Attacken kommen zwar selten nachts, aber immer wnen ich Müde bin, also früh morgens oider abends. Auf der Stirn schwitze ich fast immer, bisher hat in 5 Jahren nur einmal mein Auge getränt, die anderen Symptome sind nicht vorhanden.

Danke für deine Tipps, aber ich habe jtzt seit 5 Jahren damit zu tun. Ich glaube nicht das das hier eine leichte permanente Migräne/Cluster Attack ist, noch ein nerviger Auraschmerz. Wenn ich Migräne habe kann ich meinen Kopf ja auch Schütteln oder gehen ohne das der Schmerz sich verschlimmert.

Das hier ist anders, wenn ich meine Oberkörper beuge oder den Kopf schüttel, habe ich einen Druck im Kopf, der richtig weh tut. Beim Kopfschütteln fühlt es sich so an, als würde ich verprügelt werden. Wie Fauststöße oder auf den Kopf fallen halt. Im Ruhezustand, wie z.B. im Moment beim sitzen, ist der Schmerz kaum wahrnehmbar. Nur bei Bewegung verstärkt er sich mal, mal nicht. Bei den oben ungünstigen genannten Bewegungen ist er dann permanten und sehr stark.

Seit 5 Monaten nehme ich jetzt Tamsilusin alpha blocker, weil ich mir netterweise eine andere seltene Krankheit zugezogen habe: Blasenhalsverengung, Grund: unbekannt. Aber ich glaube kaum, das das etwas zu tun hat.

Ein Kommilitonin meinte, den Schmerz hätte sie bei extremen Nackenverspannungen, kann das sein?

Gruß

over

Hg R=upxp


Hi,

"normale" Schmerzmittel bis hin zu Opioiden sind bei CK nicht wirksam.

Bei CK sind Triptane nur in der schnell verfügbaren Form als Nasenspray oder Injektion sinnvoll,

die Triptantabletten brauchen im Akutfall zu lange bis sie wirken.

Bis Du bei einer Attacke ins Kh kommst, ist die Attacke womöglich vorbei oder lässt sich mit Sauerstoff nicht mehr kupieren.

Wenn Lidocain bei CK helfen soll, ist die richtige und rechtzeitige Anwendung wichtig:

[[http://www.dmkg.de/pdf/ck_lidocain09.pdf]]

[[http://www.ck-wissen.de/ckwiki/index.php?title=Lidocain]]

Zu Deinen derzeitigen Schmerzen kann ich nichts sagen, bin ja kein Arzt.

Gruß

Harald Rupp

Lpöckgchexn1


Hi H Rupp,

ist dein Kopf mal gründlich untersucht worden? CT, MRT?

H[ ORuxpp


@ Löckchen1

Hallo,

ja. Bei Cluster-Kopfschmerz dienen MRT etc. dazu, andere Ursachen für die Schmerzattacken auszuschließen.

Gruß

oSverf'lyexr


@ Rupp

Durch genau diese Links bin ich damals auf die Lidocain Behandlung gekommen und habe mich natürlich auch an die Anleitung gehalten. Wirkung leider Null.

@ Löckchen1

CT habe ich auch sofort bekommen um nen Hirntumor auszuschließen (Blutdruckuntersuchungen haben auch direkt Hypertonie ausgeschlossen). Mein Kopf ist normal, nur meine linke Stirnhöhle fehlt. Mein Arzt meinte, dass wär überhauptnicht schlimm sondern sogar toll (mit einem schmunzeln), denn da könnte ich ja keine Sinusinfektion bekommen. :)

Der Schmerz hat nachgelassen. Nur beim Kopfschütteln (nach links und recht, wie verneinen) merke ich den Scherz noch deutlich im linken Hinterkopf.

Ich hatte bei ner BBC Doku mal jemanden gesehen, der auch Migräneartige Höllenschmerzen hatte. Bei ihm wurde dann ein Aneurisma festgestellt. Ich weiß allerdings nicht mehr wie, weil ich nicht alles gesehen habe.

Wie stellt man ein Aneurisma fest. Hat mein CT das vielleicht shcon ausgeschlossen?

Hab echt Angst vor sowas. Auf einmal gehn die Lichter aus und das wars.

Gruß

over

Myar8onxi


Hallo,

der Patient aus der Reportage hatte vermutlich eine Subarachnoidalblutung, verursacht durch ein geplatztes Aneurysma.

Ein nicht geplatztes Aneurysma im Gehirn ist zumeist nicht symptomatisch und mittels eines gewöhnlichen CTs oftmals nicht erkennbar, es sei denn, es ist sehr groß.

mfg Gerrit ;-)

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