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Schwindel, Benommenheit, phasenweise Schub

rjosxa_lienxde


sondern nehme sie als normale Reaktionen

na, das hätte schon so manchen herzinfarkt- oder schlaganfallpatienten das leben kosten können, wenn man immer alles als normale reaktion nimmt.

darüber hinaus interessiert mich aber mal die frage: normale reaktion auf was?

wenn du beispielsweise luftnot bekommst aus heiterem himmel, auf was ist das dann die normale reaktion?

der mensch ist mit einem natürlichen angstverhalten bzw. einer angstreaktion von natur aus ausgestattet. wären wir das nicht, würden wir in fahrende autos laufen, auf heiße herdplatten fassen usw. angst ist ein ganz natürlicher schutzmechanismus des menschen.

und wenn jeder, der mit angst reagiert auf körperliche symptome, eine depression hätte, dann kenne ich keinen menschen, der keine hat. ;-)

*:)

LpöckcPhexn1


Liebe Rosa-linde

ja sehr viel Schlaganfallpatienten registrieren ihren Apoplex nicht. Sie gehen wegen Ausfallerscheinungen zum Arzt ohne zu wissen was sie haben oder es zu vermuten.

Denn das Gehirn hat keine Schmerzrezeptoren.

Ein Herzinfakt löst immer Todesängste aus, welche mit schwersten Mitteln gesenkt werden.

Das ist eine ganz elematare Angst.

Luftnot kenne ich persönlich, ich bin Asthmatikerin. Und ich kenne auch aus beruflichen Gründen die Therapie der Luftnot bei Asthma. Sich bewust machen, das man die Luftnot selbe beeinflussen kann. Die Lippen zu einem ganz kleinen o formen und versuchen ganz langsam auszuatmen.

Ich kenne auch Panikattacken, sie sind eine äußerst unangenehm, aber keinerlei Anzeichen für ihrgendeinen körperliche Mangel/Schaden für mich, sondern ein Anzeichen seelicher Anspannung/Stress. Und darüber bin ich mir im der Attacke klar.

Ich habe auch schon mal ein ziehen hier oder da. Habe zur Zeit Kopfschmerzen, da ich auf ein ACE-Hemmer zur Blutdrucksenkung eingestellt werden. Das beunruhig mich aber nicht. Denn es ist normal seinen Körper zu spüren.

Nein nicht jeder der Angst hat, hat eine Depression. Ich habe meine Depression als Beispiel erwähnt für das entgleiten von Angst, für krankhafte Ängste.

Es nützt nicht, bei übersteigerten Ängsten, welche den Tag bestimmen und das Leben einschränken, nach körperlichen Ursachen zu forschen. Man muß sich den seeliscen Ursachen annehmen. Denn daher kommen diese Angstsymtome, Schwindel, Muskelverspannungen, Panikattacken, Luftnot, Derealisation, Übelkeit, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Konzenterationsstörungen, Schlafstörungen usw.

r osa_zlfinxde


also als ich meine erste panikattacke bekam damals, war das für mich die hölle. ich hab echt gedacht, ich gebe den löffel ab. diese angst war unbeschreiblich und ich habe sie danach nie wieder als so schlimm empfunden. wahrscheinlich, weil man weiß, daß einem eigentlich gar nichts passiert und so eine panikattacke wieder vorbeigeht.

aber wie geht es denn jetzt eigentlich bei george weiter ???

Lmöckch2exn1


diese angst war unbeschreiblich und ich habe sie danach nie wieder als so schlimm empfunden. wahrscheinlich, weil man weiß, daß einem eigentlich gar nichts passiert und so eine panikattacke wieder vorbeigeht.

Hi rosa-linde

genau, durch die Bewertung der Symptome können wir ihr Ausmaß regulieren. Wenn wir ihnen keine große Wichtigkeit bei messen, beeinflussen uns die Symptome nicht halb so viel und sind somit erträglich.

Hi Georg, wie geht es Dir?

rdosa_vlinfdxe


tja...trotz alledem schaff ich es leider immer noch nicht, angemessen zu reagieren :-/

nur als beispiel...meine migräne, die ich gott sei dank nicht oft habe. jedesmal, wenn die sehstörungen auftreten, gerate ich innerlich in panik. dabei kenne ich den ablauf genau und weiß, daß nichts schlimmes passieren wird. und doch steigt diese furcht dann wieder auf. das ist etwas, was ich an mir selber hasse. ich mach mir das leben dadurch nicht gerade leichter.

LIöckochDen1


... und doch steigt diese furcht dann wieder auf.

Hi rosa-linde

und was machst Du dann?

rposaM_lindxe


ich versuche das zu unterdrücken, indem ich mich ablenke und mir selber einrede, daß das nichts besonderes ist.

so klappt das eigentlich auch meistens ganz gut. nur leider nicht immer. aber ich kann damit leben. kommt ja nicht allzu oft vor ;-)

LdöKck.chxen1


Hi Rosa,

... was ich an mir selber hasse.

niehmand ist perfekt. Wir haben alle unsere schwachen Seiten. Lerne Dich zu lieben wie Du bist. Selbsthass schadet nur, verstärkt das ganze noch.

rgosa_^lindxe


hm...das ist leicht gesagt, aber es in die tat umzusetzen, bereitet mir doch ein paar schwierigkeiten. und es ist ja nicht so, daß ich mich insgesamt hasse. nur eben diese schwachstelle.

LGöc[kchenx1


Sind Schwachstellen nicht menschlich? Du bist doch keine Maschine, oder willst du lieber eine Maschine sein?

BIo<nbocn2x32


Hallo

diese schwindelgefühle habe ich des öfteren in der nacht! dann fühle ich mich schwach und so komisch... weiß vielleicht einer wovon das kommt?? Iirgendein nährstoffmangel oder ?

Ldölckcmhenx1


Hi Bonbon,

das ein Nährstoffmagel nur Nachts auftritt, halte ich für nicht möglich.

Das du aber Nachts Angstattacken haben kannst und als Symptom Schwindel, ist nichts ungewöhnliches.

BconCbon23x2


also ich hab nachts aber eigentlich keine angst...

oda kann das von einer allergie kommen?

danke für die antwort! @:) :)* :)^

rwosEa_lhindxe


loeckchen

Sind Schwachstellen nicht menschlich? Du bist doch keine Maschine, oder willst du lieber eine Maschine sein?

nein, und eben deswegen gestehe ich mir diese momente auch ein. auch wenn sie mir nicht so gut gefallen und ich diese seite nicht besonders an mir mag.

SheelIenkl2anxg


Hallo Georg,

als ich deinen Beitrag gelesen habe, habe ich mich sofort wiedererkannt. Ich bin ebenfalls so alt wie du und habe ab und an genau die gleichen Probleme, ebenso die Migräne (Frage: du hast sie bestimmt mit Aura oder?). Zum Beispiel vorige Woche. Ich war gerade mit einem Freund einkaufen. Mittendrin spürte ich diesen kurzen Schockmoment und Angst schoss mir durch den Körper. Danach folgte dann das Benommenheitsgefühl. Man nimmt alles verzerrt war, kann den Dingen nicht mehr ihre richtige Bedeutung zuweisen und fühlt sich völlig isoliert von der Aussenwelt, als wenn man nur als Beobachter, aber nicht aktiver Teilnehmer durch die Welt geht. Ein anderes Mal war ich gerade als Beifahrer mit einem Freund unterwegs. Alles war in Ordnung und ich fühlte mich gut. Als wir in eine Tankstelle einfuhren, bekam ich plötzlich wieder diesen Schockmoment für 1-2 Sekunden. Kurz darauf wusste ich nicht mehr wo ich überhaupt bin und nahm alles stark verzerrt war. Das Gefühl ist wirklich sehr ekelhaft und unangenehm. Nach ca. 1-2 Stunden war das Gefühl nur noch leicht bis kaum wahrnehmbar da. Ich leide zwar (angeblich) unter Depressionen, aber hatte ich dieses Problem schon etliche Jahre bevor ich überhaupt Depressionen bekommen habe. Deshalb denke ich dass es damit nichts zu tun haben muss. Neurologische Untersuchungen ergaben bei mir leider nichts.

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