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Pulssynchrones Rauschen

T9eqSeunri!sxe hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich hab jetzt schon stundenlang im Internet geguckt aber keine Beschreibung passt genau auf meine Situation.

Ich habe seit circa 3 Jahren ein pulssynchrones Rauschen im rechten Ohr, was allerdings nur auftritt, wenn ich meinen Kopf nach rechts drehe. Wenn ich mir mit dem Finger hinter dem Ohr hindrücke (ich nehme mal an auf die Arterie) ist es weg, aber nur solange bis ich den Finger wieder weghole. Es tritt besonders stark auf wenn ich verspannt bin oder falsch gelegen habe (dann ist das Rauschen lauter). Oft ist es auch mit Schwindel verbunden.

Ich renne nun von Arzt zu Arzt aber keiner was so richtig was damit anzufangen.

Als erstes war ich beim HNO-Arzt. Der meinte am Ohr an sich wär nichts und ich sollte doch mal zum Orthopäden gehn. Dann war ich bei dem, der hat allerdings nur einen Beckenschiefstand bemerkt und meinte, dass es sein könnte, dass die Wirbelsäule sich dadurch etwas verschiebt und das Rauschen davon kommen könnte. Ich habe dann sehr lange Krankengymnastik gemacht und eine kleine Schuherhöhung bekommen, aber keine Besserung. Ich habe das Ganze dann erstmal 1 Jahr ruhen lassen. Als ich dann umgezogen bin, wollte ich nochmal zum Arzt gehen weil es mich wirklich einschränkt. Immer dieses pulsierende Rauschen im Ohr zu haben je nachdem wie man den Kopf dreht, nervt halt wirklich! Ich war dann bei meiner Hausärztin, die mich zur Neurologin geschickt hat. Die hat dann mit so einem ultraschall-ähnlichen Gerät meine Gefäße "angeschaut" --> alles unauffällig. Dann hat sie mich in die Uniklinik zum MRT geschickt mit Verdacht auf Durafistel --> nicht gefunden (zwar ne andere Kleinigkeit aber nix was mit dem Rauschen zu tun hat). Als nächstes hat sie vorgeschlagen eine DSA zu machen, obwohl sie das eigentlich nicht so gerne machen lässt, da es mit einigen Risiken verbunden ist. Jetzt meinte sie ich solle mir erstmal die Schilddrüse untersuchen lassen (sie sagte was von einem Vibrieren über der Schilddrüse). Hierfür werde ich mir die Tage jetzt wohl einen Termin. Meine Mutter die im Krankenhaus arbeitet, hat jetzt noch gehört dass es vielleicht Morbus Menière sein könnte, weswegen sie will dass ich jetzt nochmal zum HNO Arzt gehe. Ich hetzte hier echt nur von Arzt zu Arzt und langsam fängts an zu nerven.

Hat jemand vielleicht irgendeinen Tipp für mich oder Erfahrung mit was ähnlichem gemacht? Kann es vielleicht nicht einfach ein Tinnitus sein? oder geht der nicht einfach weg wenn man hinterm Ohr hindrückt und tritt der nicht nur auf wenn man den Kopf dreht?

Hoffe mir kann jemand helfen.

Liebe Grüße Karima

Antworten
r#osa@_lxinde


das kenne ich auch. bei mir tritt das auf, wenn ich den kopf nach rechts drehe. dann höre ich das blut im ohr rauschen. ich muß dann nur kurz mal auf das ohr drücken, als wenn es drinnen jucken würde. dann geht es wieder weg. bei mir kommt es angeblich von der hws. eine andere ursache hat bei mir auch niemand dafür gefunden. hab auch alle ärzte durch, die dafür in frage kommen.

Nqinj:a0,4x04


Hallo Tequ.Sunrise,

Ich glaubs nicht, Ich habe exakt DIE GLEICHEN Symptome. Bei mir begann es im November des vorigen Jahres. Ich war sogar 5 Tage im KH auf der Neurologie CT; MRT, Ultraschall...alles o.b. Ich lebe mit diesem blöden Ohrrauschen aber es nervt mich extrem. Keiner weiss was es ist und ob es jemaals wieder weggeht. Aber ich freue mich total nun jemanden zu kennen, dem es gleich geht. Im Moment versuche ich es mit Akkupunktur..mal sehen. Wie gehts dir derzeit? LG Nina

KcrankeköTpfin28


Halli Hallo,

ich habe das auch. Bei mir waren ber noch andere Bescheren. Kopfschmerzen, Übelkeit, Taubheitsgefphle in den Armen. Ich kam ins KH. Die hanze Laier durch: CT/MRT/ Nevenwasser.

Nach der Lumbalpunktion fing es an mit einem Piepen im Ohr, das ganze war im Februar.

Alles ohne Befund. Diagnose: HWS-Syndrom und Spannungskopfschmerzen. Mittlerweile treibe ich Sport, leichte Besserung. Es wird alles langsam besser. Das Piepen hat sich jetzt auch zu einem Rauschen entwickelt, wei wenn man gähnt oder wenn ich mich im Bett von eine auf die andere Seite lege. Daher vrmute ich auh bei dir das es Verspannungen sein könnten im HWS Bereich.

LG

Sschli_tzalugxe67


Ich hatte das auch eine ganze Weile. Dann bekam ich Schluckbeschwerden. MRT und all diese Sachen. Man stellte einen Lymphknoten fest, der fast kirschengroß war. Er wurde entfernt und man sagte mir, der hätte ganz blöd zwischen einer Vene und einer Arterie gesessen und es war nicht leicht, ihn zu entfernen.

Und danach rauschte auch nichts mehr. Der Lymphknoten hat offensichtlich auf die Arterie gedrückt.

Auf so etwas muß man erst mal kommen...

N[inGja07404


Hallo ihr Lieben,

Das ist ja wirklich wahnsinn. Alle meine Ärzte tappen im Dunkeln und nun sind wir schon zu 4. Schlitzauge wie ist man denn draufgekommen dass es der Lymphknoten war? Ich hatte ja schon alle möglichen Untersuchungen alles erfolglos. Ich gehe Shiatsu, da wird es oft ganz leise, ich denke schon auch dass das viel mit Entspannung zu tun hat, aber dennoch... Ich hab echt schlimmes durchgemacht im KH. Zum Schluss als sie gar nichts fanden sagten sie noch es könnte ja eine sehr sehr seltene Autoimmunerkrankung namens Cogan Syndrom sein, wo man innerhalb kürzester Zeit ertaubt oder erblindet..das war alles sehr "erbauend". Bin wirklich froh (so leids mir für euch tut) dass es mehrere Leute mit dem Ganzen gibt und die auch noch hören und sehen. Ärzte sind manchmal wirklich schlimm.. Was ich auch noch manchmal habe ist dass es für 3-10 Sekunden laut in meinem Ohr pfeifft das geht dann aber (gott sei dank) immer wieder weg.. Was da wohl los ist... Alles liebe, würd mich freuen wenn wir unsere Erfahrungen weiter teilen. LG Nina

S1chliItza*ugwe6x7


Ich hatte ja SChmerzen bekommen. Bei mir war der Lymphknoten diffus auch schon im Ultraschall sichtbar, daraufhin wurde ein MRT gemacht. Der sah darin schon wie ein bösartiger Tumor aus, so schnell konnte ich gar nicht denken, wie ich dann in der Uniklinik auf dem OP-Tisch lag.

Der Lymphknoten stellte sich dann zwar als entzündlich degeneriert, jedoch nicht bösartig heraus. Gott sei Dank.

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