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Täglich Kopfschmerzen/ Migräne/ Stechen im Kopf

sgtarxling


Hallo deadly_silence.

Was du so schreibst, kommt mir teilweise sehr bekannt vor. Zwar habe ich nie verschreibungspflichtige Medikamtente genommen, aber Migräne kenne ich seit meiner Jungend. Während meiner Ausbildung habe ich vorzugsweise an den Wochenenden darunter gelitten. Also immer dann, wenn Ruhephasen eintraten. Was mir in dieser Zeit geholfen hat, war unter anderem Krankengymnastik. Du schreibst, du hast Asthma. Das hatte ich damals auch, dadurch war ich im Schulterbereich häufig sehr verspannt. Die KG hat da sehr geholfen und hat die Häufigkeit der Migräneattacken verringert. Vielleicht hilft dir dieser Ansatz ja weiter und du erwägst mal einen Besuch beim Orthopäden.

Und dann behaupte ich, dass es sehr wohl einen Zusammenhang mit der Pille gibt. Diese verstärkt die Migräneanfälligkeit. Wie gesagt, sie verstärkt sie. Da ist es egal, weit wann du Migräne hast. Zum Glück habe ich da eine sehr gute FA, die mir inzwischen von jeglichen Hormonen abrät, weil ich unter Migräne leide. Oder besser gesagt, litt. Meine FA hat mir vor einigen Jahren zu einer Ausschabung geraten, da ich auch andere starke Begleiterscheinungen zu meiner Menstruation hatte. Auch wenn das ein relativ krasser Schritt war, bin ich sehr froh, dass ich das habe machen lassen. Danach ging es mir so gut wie nie zuvor. Die Menstruationsbeschwerden waren ein Witz im Vergleich zu vorher und Kopfschmerzen hatte ich auch keine mehr. Da kann mir keiner mehr erzählen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Hormonen und Migräne gibt.

Du schreibst, dass du dir doch nicht alle zwei Monate einen neuen Neurologen suchen kannst. Doch, das kannst und solltest du. Bis du eine/n gefunden hast, bei dem allse stimmt und du dich mit ihm/ihr wohlfühlst. Es geht schließlich um deine Gedundheit. Das sollte dir schon wichtig sein. Hast du es schon mal mit einer Schmerzambulanz versucht?

d^eadly_hsilmence


@ starling

Danke für deinen Beitrag. Meine Mutter dachte auch, dass es bei ihr an der Wirbelsäule oder so liegt, war auch bei so nem Arzt, der sie sich angesehen hat, aber alles für in Ordnung befunden hat.

Mir kommt das alles nur so komisch vor, da es so zwiespaltig ist. In der Arbeitszeit (die manchmal 4 Monate oder länger geht), habe ich auch meistens an meinem freien Tag Migräne, während der Arbeitszeiten wirklich so gut, wie nie. Während der Schulzeit (die meist nur 4-6 Wochen dauert), habe ich fast täglich Attacken, die immer gegen 13Uhr losgehen.. Also um die Mittagspause rum.. Woran das liegen könnte, weiss ich nicht. Bei der Arbeit liegt es sicher an der Entspannungszeit, da ich da nicht früh raus muss, nicht arbeiten muss, usw. Aber in der Schulzeit? Ist es eine Art Reizüberflutung? (Das meinte meine Psychotherapeutin).. Oder liegt es an der langen Konzentrationsspanne? Oder ist auch da der Grund dafür die "Ruhe"? Weil man halt den ganzen Tag sitzt und so.. Aber wenn ich mal ein paar Tage frei habe, und nicht wirklich was unternehme, bin ich ja ebenfalls in einer "Ruhephase", und da ist es auch nicht so.

Ich habe vor einigen Tagen bei mir in der Gegend eine Klinik gefunden, die sich u.a. auf Migräne spezialisiert. Allerdings ist das eine Privatklinik. Auf deren Homepage steht zwar, dass die Krankenkassen die Kosten übernehmen, aber was genau muss ich tun, damit es soweit ist, dass sie das wirklich machen? Des Weiteren weiss ich nicht, ob die da auch ambulante Schmerztherapien anbieten, da ich nicht mal eben ein paar Wochen fehlen kann, da ich mitten in der Ausbildung stecke. Muss ich da meinen Hausarzt kontaktieren, damit er mir eine Überweisung für die Klinik gibt, oder einfach mal anrufen? Kenn mich da nicht aus.. :-(

s=taFrliynxg


Fragen kostet nichts. Rufe an und schildere den Sachverhalt. Die werden dir sagen können, wie die Vorgehensweise ist.

Es ist ja schön und gut, dass deine Mutter sich hat untersuchen lassen. Aber hier geht es um dich! Du hast doch einen ganz anderen Hintergrund. Ich habe damals durch das Asthma häufig die Schultern hochgezogen. Das hat zu Verspannungen geführt, die ich mit Hilfe der KG abbauen konnte und dadurch wurden auch die Kopfschmerzen weniger.

Ich persönlich finde ja, man sollte ruhig alle Möglichkeiten ausschöpfen, bevor man sich mit Medikamenten vollstopft. Also, lass dich einmal komplett durchchecken, für vieles kann es viele Ursachen geben.

Was arbeitest du? Musst du dich viel bewegen? Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang. In der Schule sitzt du die meiste Zeit, wahrscheinlich auch in entsprechender Haltung. Trägst du eine Brille?

dGeadl1y_silexnce


Nein, ich trage weder Brille, noch Kontaktlinsen. Und bei meinem letzten Augenarztbesuch war auch alles in Ordnung. Habe auch beim Sehen keinerlei Probleme.

Ich mache eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft und bin dementsprechend auch den ganzen Tag auf den Beinen und habe auch Stress usw.. In der Schule wiederum sitze ich 90% des Schultages. Vielleicht liegt es daran? Aber ich kann mich ja auch nicht einfach anfangen, zu bewegen.. Also in den Stunden rausgehen und ne Runde ums Schulhaus laufen, oder sonst was. In den Pausen gehe ich immer an die frische Luft. Hm..

Werde wohl nächste Woche mal in der Klinik anrufen und nachfragen.

sOtarlxing


Ja, tu das. Ich wünsche dir viel Erfolg und gute Besserung!

dJeadlyw_sRilenxce


Hallo Leute!

Ich wollte mich nur gerade mal melden, weil ich etwas zu berichten habe, was vielleicht auch andere hier ausprobieren könnten, denen es ähnlich GING, wie mir.. (Ständige Migräne!!)

Ja, ihr habt richtig gelesen.. Ging.

Ich war am 20.10. diesen Jahres bei einem Atlas-Spezialisten (Atlasprofilax), da mein Vater von einem Arbeitskollegen die Empfehlung gegen seine Rückenschmerzen + Bandscheibenvorfall bekam. Haben uns dann ein bisschen darüber informiert, und erfahren, dass das auch für Migräne ist (und zahlreiche andere Probleme!).

Nun gut.. Haben uns dazu entschlossen (Vater, Mutter und ich), es zu versuchen. Also fuhren wir dahin.

Wir liessen uns alle drei unseren Atlas-Wirbel einrenken und siehe da..

Seit dem bin ich – bis auf ein einziges Mal – schmerzfrei!!

Vielleicht kommen jetzt die Zweifler.. Glaubt mir, ich habe auch dazu gehört, und gehöre eigentlich auch immer noch dazu. Ich kann irgendwie nicht glauben, dass es daran liegt, dass ich bisher keine Migräne mehr hatte.. Aber scheinbar ist es so!

Ich hatte ja vorher während der Schulzeit fast täglich Migräne (mit Übelkeit, lichtscheue, usw..), und kam ohne Triptane bei einem solchen Anfall nicht aus. Nunja.. Heute ist der 5. Schultag OHNE!! Und kein Ziehen, kein Schmerz, nichts.. Und ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal 5 Tage in Folge schmerzfrei war....

Die Behandlung kostet für alle über 16 ca. 180€. Diese schliessen zwei Termine ein (Ersttermin mit Überprüfung des Wirbels und dessen Einrenkung, und den 2. Termin zur Nachkontrolle).. Die Behandlung ist weitgehend schmerzfrei.. Auf der rechten Seite tat es bei mir minimal weh.. Wobei es eher ein unangenehmes Gefühl war, als wirklicher Schmerz. Danach fühlte ich mich erstmal leicht und ziemlich wackelig auf den Beinen (mein rechtes Bein war 4cm länger, als das linke).. Gleiches bei meinen Eltern, nur eben nicht genau die selbe Zahl.

Meine Mutter hatte seit der Behandlung auch keine Migräne mehr, mein Vater hat jedoch immer noch leichte Schmerzen am Rücken. Jedoch meinte der Behandelnde, dass es je nach Beschweren auch etwas dauern kann, bis man eine Wirkung bemerkt..

Ich kann nur von mir reden und sagen: Leute.. Wenn ihr schon alles ausprobiert habt, dann probiert auch das aus!! Das einzige, was passieren kann, ist, dass ihr 180€ weniger in der Tasche habt!! :)^ :)z

l/ev sa[ng rxeal


mein rechtes Bein war 4cm länger, als das linke

Nach der Behandlung ??? Oder davor? Oder schon immer?

d0ea4dlya_silxence


Vor der Behandlung..

Nach der Behandlung waren beide Beine gleich lang.

Meine Eltern waren mit drinnen, als er uns das demonstrierte. Und danach nochmal. Und ich war drin, als er dies bei meinen Eltern demonstrierte. Sonst hätte ich es auch nicht geglaubt, aber es ist nochmal etwas anderes, wenn man es mit eigenen Augen sieht.

Ich sag ja.. Es grenzt für mich an ein Wunder, aber es scheint ja wahr zu sein. Schliesslich spüre ich es am eigenen Leibe.. :)z

lJeA s#ang6 real


Deadly, tut mir Leid, das kann ich einfach nicht glauben. Der Atlas ist ein Halswirbel, der hat mit nem Beckenschiefstand und unterschiedlicher Beinlänge von 4cm (!!) nicht viel zu tun.

Ich hab ne Differenz von 0,5cm und das sieht man sogar schon, 4cm sind extrem viel und das sieht dann so aus: [[http://www.meine-beinverlaengerung.de.tl/That-h-s-me.htm]]

Entweder du hattest nie ne Differenz oder sie war so minimal, dass sie nicht auffällt.

d*eadlyS_silencKe


Du musst es mir ja auch nicht glauben.

Der Atlaswirbel ist der oberste Wirbel der Wirbelsäule. Der Behandelnde meinte, dass der Körper sich mit den Jahren so daran gewöhnt, dass er das von Anfang an schon ausgleicht, dass man nicht so "schief" da steht. Wir haben es alle drei mit eigenen Augen gesehen und auch "probieren" können, bei den "Übungen", mit denen er es demonstriert hat.

Ich will das hier nicht als Wunderheilmethode hinstellen, und eigentlich geht es in diesem Threat ja auch um die Migräne. Und die ist bisher weg, und das finde ich ganz beachtlich, gerade, weil ich eigentlich ein enormer Zweifler bin, was solche Behandlungen angeht..

Keine Ahnung, ob Werbung hier erlaubt ist, ich poste einfach mal den Link zur Behandlungsmethode..: [[http://www.atlasprofilax.ch/]]

dSeadl,y_sEilnenxce


Übrigens gibt es dazu zahlreiche Internetseiten mit Infos!

Klar ist keins der Beine wirklich "länger", das war vielleicht unglücklich ausgedrückt, aber durch die Fehlrotation des Wirbels kommt es zu einer Beckenschiefstellung, die die Beine dann unterschiedlich lang erscheinen lässt!

A9quaxlia


Ich krame den thread mal raus.

Dachte auch, ich hätte lange unter Migräne gelitten, bis ich RICHTIGE Migräneattacken + prolongierte Aura hatte. Landete mit Verdacht aufs Schlimmste (Schlaganfall oder Hirntumor) auf der Intensivstation.

Meine Ärzte erklärten mir, dass meine früheren Beschwerden (dieselben, welche du schilderst) Spannungskopfschmerzen waren.

Bei Migräne sind auch ASS, Ibuprofen oder Paracetamol Medikamente erster Wahl.

Dass du Paracetamol dermaßen lange und hochdosiert eingenommen hattest, war grob fahrlässig. Wie sind deine Leberwerte?

Ich bin immer wieder begeistert vom Placeboeffekt und freue mich, dass du seit der Atlasbehandlung beschwerdefrei bist und keinerlei Schäden davongetragen hast!

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