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Muskelzuckungen (Faszikulationen)

A&rpGooqN


Mein BMI ist 24...Nein abnehmen tu ich eigentlich nicht, eher im Gegenteil nehm zur Zeit schnell leicht zu...keine lähmungen und naja was heißt schwäche, ich hab halt schnell ermüdente Muskeln in den Beinen, ziehen in den Waden, oft kalte Füße, ständig muskelkater. Zucken tuts auch ab und zu, meistens in den oberschenkeln. Was mein Rücken betrifft, da hab ich auch einige Probleme.

G~r`isu*201x0


@ Stoba,

könnte von der HWS kommen oder auch ein form ner Migräne sein.

@ Argoon,

vergiss ALS denn bei ALS nimmst nicht zu sondern durch den abbau von Muskelmasse ab. Bis auf das Zucken ist auch alles andere eher untypisch für ALS.

Habe auch immer Kalte Füße, Hände und ne kalte Nase. Bei mir sind es überwiegend starke brennende Muskelschmerzen mit teilweise druckempfindlicher Muskulatur .

Versuch mal 5 Meter auf den Zehenspitzen und 5 Meter auf der Verse zu gehen, denn macht noch 10 Klimmzüge, wenn des alles geht ist auch kein anzeichen einer Schwäche bzw einer Fußhebeschwäche zu sehen

Suynaps<e1


Ein Hallo an alle Faszikulierer,

was mir z. Zeit durch den Kopf geht ist ein Versuch im Sinne eines gewissen Zweckpessimismus. Falls das alles Nichts mit ALS zu tun hat (und das halte für das Wahrscheinlichste), ist die Geschichte sowieso gegenstandslos. Falls aber doch, frage ich mich, ob es für den Körper ALS-gefährdete Frühphasen geben kann, in denen das weitere Schicksal gewissermaßen auf der Kippe steht und der Körper gegen eine solche Erkrankung ankämpft. Können (zumindest manche) Faszikulationen dafür ein Anzeichen sein? Ich weiß es nicht und möchte hier auch wirklich keine Ängste schüren. Aber als Zweckpessimismus:

Es wäre zu überlegen, ob man auf eine konsequent Glutamat-arme Ernährung achten sollte. Ganz kann man Glutamat sowieso nicht vermeiden, es ist auch in vielen Naturnahrungsmitteln enthalten. Aber die heutigen "Glutamat-Orgien” in Fertiggerichten durch Geschmacksverstärker, Hefeextrakte etc. muß man nicht mitmachen.

Glutamat im Blut kommt normalerweise nicht ins Gehirn oder ins Rückenmark, solange die Blut-Hirn-Schranke oder Blut-Liquor-Schranke intakt sind. Es gibt aber verschiedene Lebensumstände, wodurch diese Schranken undicht werden können (Infektionen, Gifte, Entzündungen, Hochfrequenzstrahlung etc.). Wenn dann Glutamat ins Zentralnervensystem eintritt, kann es Motoneuronen schädigen (Stichwort Excitotoxizität). Glutamat ist der entscheidende Neurotransmitter für Motoneuronen. Vorübergehende Schrankenstörungen werde auch immer wieder als ALS- Auslöser diskutiert. Soweit erstmal meine Gedanken hierzu.

Gruß

Synapse 1

LtöckZcheYn1


Hallo an Alle!

Ich verfolge dieses Forum schon einige Zeit und wollte nun mal meinen Senf dazugeben.Ich bin männlich,40 Jahre alt und leide seit 5 Jahren an verschiedenen Symptomen.Alles begann damals mit Muskelzucken in der Zunge und Missempfindungen am Rücken,Hals,Armen und Beinen,ein seltsames Kribbeln,später auch im Gesicht,selbst in der Nase.Dazu kommt ein leichtes Gefühl der Benommenheit,körperliche Schwäche,Schwindel.An manchen Tagen sind meine Beine wie elektrisiert,als würde Strom hindurchgeleitet.Es gibt auch immer mal gute Tage an denen ich nichts verspüre und denke es wäre alles in Ordnung,aber jedesmal wenn es zurückkehrt wird es umso heftiger.Habe zur Zeit Muskelzucken an Armen und Beinen,besonders in den Waden,Schmerzen in den Fingergelenken fühle mich körperlich extrem erschöpft und schwindelig,sehe leicht verschwommen.Vielleicht kann mir jemand hierzu etwas sagen:-mit Beginn meiner Symptome hat sich meine Lippe stark verändert,die Oberlippe zeigt weisse bis graue Flächen; am Rand zeigt sich ein leicht bräunlicher Ring,der Rand meiner Unterlippe ist fast immer geschwollen-hab dieses auch schon den Ärzten gesagt,aber irgendwie geht kein Neurologe darauf ein.

Habe natürlich schon die verschiedensten Ärzte durch,aber ich höre nur psychosomatisch.

Hi Stoba, das list sich aber wirklich nach Depression. Die Verordnung eines Antidepressivum ist sicher nicht verkehrt.

G~r~isu2x010


Hi @ Synapse1

PN für Dich

h?eimxfeld


@ synapse

interessanter Gedanke ... aber müßte die Rate an ALS Erkrankungen im asiatischen Raum nicht signifikant höher sein ?

Dort wird Glutamat übermäßig als Geschmacksverstärker eingesetzt. Das geht weit in die Geschichte zurück.

Die Glutamat Moleküle sind so klein, dass diese die Blut Hirn Schranke überwinden können.

Unstrittig ist wohl, das dieser Stoff nicht gesundheitsfördernd ist.

Bgeenxe


Leute meine zuckungen hören einfach nicht auf ich kann echt nicht mehr

A|rGoxoN


Was soll den jetzt bitte diese Glutamat Panikmache? Die einen sagen können die Schranke überwinden und die anderen sagen nein. Hab ihr Medizin studiert oder was? Habt ihr irgendwelche Studien? Gehört hier doch nicht her und macht nur unnötig noch mehr Angst

aKgn>es


Unstrittig ist wohl, das dieser Stoff nicht gesundheitsfördernd ist.

Wo ist das Problem solange es gesundheits-neutral ist?

Das Natrium darin hat natürlich potentielle Nachteile...

B rigxhty


Meiner Meinung ist die Glutamat-Hypothese Humbug. Wieso ist das Durchschnittsalter bei Erkrankung etwa 55? Wieso ist die Verteilung überall auf der Welt etwa gleich, obwohl in China Glutamatreiche Ernährung so geläufig ist?

Bei vielen Menschen mit ALS ist der Glutamatspiegel im Gehrin erhöht. Jedoch ist das für mich eine logische Konsequenz, welche durch das Absterben der 1. Motoneurons geschieht. Glutmat ist ein Neurotransmitter, der wichtigste im Gehrin. Im Normalfall wird Glutamat ausgeschüttet und darauf über einen spezifischen Mechanismus wieder in die Zelle aufgenommen. Wenn das 1. Motoneuron (Gehirn – Rückenmark) untergeht, können die Zellen, da sie tot sind, diesen Neurotransmitter nicht mehr in die Zelle aufnehmen. Ergo steigt die Konzentration im Gehirn. Es kann jedoch sein, dass der Erhöhte Glutamat-Spiegel im Gehrin eine Folgereaktion ausübt und zum Absterben weiter Neurone führt, eine Art Kettenraktion. Rilutek, der Glutamat-Inhibitor zielt genau darauf ab und es kann zu einem verzögerten Verlauf kommen. Die wirkliche Ursache ist vollkommen unklar. Für mich ist es am Wahrscheinlichsten, dass eine gewisse Genkonstelation in Kombination mit jahrelanger sportlicher Überaktivität (viele Patienten sind sportlich sehr aktiv)(Art ermüdung des motorischen System) und gewissen Umweltfaktoren (Gifte etc.) zur Krankheit führen könnte. Liebe Grüsse

h:eimf elxd


@ ArGooN

.... mal nicht gleich pampig werden .... das ist hier ein öffentliches Forum und da wirst Du wohl andere Meinungen ertragen müssen.

lLumpygxravy


Die Glutamatdiskussion ist überflüssig !

Glutamat als Neurotransmitter scheint ein Risikofaktor zu sein, aufwändige und teure klinische Forschungen haben daher dem Medikament Rilutek seine Existenz beschert, es scheint den Tod im Schnitt ca. drei Monate hinauszuzögern.

Wir dürfen davon ausgehen, dass keiner der Experten es einfach nur vergessen hat, darauf hinzuweisen, dass man sich auch glutamatfrei ernähren sollte. Die Aufnahme von zusätzlichem Glutamat spielt für die Konzentration im ZNS definitiv keine Rolle.

Auch stimme ich BRIGHTY zu, dass es ( andere) äußere Umstände gibt, die ein Erkrankungsrisiko vielleicht minimal erhöhen könnten.

Dummerweise sind diese anderen Umstände gerade solche Lebensweisen, die einem eigentlich ein langes Leben bescheren sollten:

Sport

jegliche Aktivität, geschäftlich, künstlerisch, reisefreudig, etc

Bildung

geringe Fettaufnahme, niedriger Cholesterinspiegel, niedriger BMI-Wert

das ganze stellt dann wohl auch nur das geringe Risiko dar, wenn eine passende Genkonstellation vorliegt, ich spreche nicht von der familiären Variante, hierbei ist das Erkrankungsrisiko schlicht fifty-fifty.

Was Ihr daraus macht ist Eure Sache, ich versuche trotzdem Gewicht zu verlieren, fahre liebend gerne antrengende Fahrradtouren, versuche nicht allzu Fett zu essen, lese Bücher spiele täglich Gitarre.

Wenn die Krankheit mich holt , holt sie mich aus dem Leben, nicht aus einem Scheintod, den ich aus Angst Leben nenne.

Ps. : meine Situation: mei Vater starb an ALS , wahrscheinlich eine Cousine auch, und zucken tuts bei mir sowieso seit vielen Jahren.

GKrisu2"01x0


[[http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=971067775&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=971067775.pdf]]

der Anfang des Textes ist schon mal interesannt, alles zu lesen, war ich noch zu faul

B~ee-ne


Ich find es echt schade was hier passiert es ging hier mal um das thema muskelzucken und jetzt wird über komische dinge diskutiert von denen eh niemand ahnung hat :-(

hCeimdfexld


ich denke niemand will hier unnötig Angst schüren. Aber das Thema ALS wurde in Zusammenhang mit Muskelzucken schon im ersten Beitrag erwähnt.

Es ist normal das die Diskussionen irgendwann in verschiedene Richtungen gehen,

denn auf die Ursache von Muskelzucken können auch Neurologen keine Antwort geben.Leider bleibt damit Raum für Angst und Spekulationen.

Der Beitrag von Grisu ( Neurologie Bericht ) zeigt aber auch, dass die Wahrscheinlichkeit im jungen Alter an ALS zu erkranken sehr gering ist.

Dort werden Fakten genannt.

Die Mehrheit der Schreiber hier ist, denke ich, noch relativ jung. Es muss eine Reihe weiterer Ursachen für diese Beschwerden geben.

Neben psychosomatischen kommen vor allem hormonelle Ursachen in Frage.

Man muß nur in eines der zahlreichen Schilddrüsenforen schauen. Dort ist Muskelzucken ein verbreitetes Phänomen.

Die Schilddrüsendiagostik ist heutzutage ( beim HA ) i.d.R. sehr oberflächlich. Es wird oft nur der TSH Wert ermittelt, welcher nicht ausreichend ist, um eine Erkrankung der SD auszuschließen. Das soll nur Bsp. sein.

Vielleicht hat der Eine oder Andere neben dem Muskelzucken noch weitere Veränderungen festgestellt. Wie sieht es mit Hautproblemen / Fingernägel , Verdauung aus ? Herzrasen, Schwitzen , Gelenkschmerzen ?

Die Angst vor ALS versperrt einem manchmal die Sicht auf andere Dinge.

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