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Hallo kann mir jemand zu doxepin 10 mg was sagen?

RnaobeXa197x8 hat die Diskussion gestartet


hallo,lebe seit jahren mit angst und panikattacken.hatte auch schon alle denkbaren ärzte aufgesucht nur keiner konnte was feststellen. meine symptome:herzrythmusstörungen,dauerschwindel,sehstörungen,angst umzukippen,druck imkopf usw.wie es halt sehr viele hier im forum haben.

wurde von den ärzten immer nur mit baldrian ,johanneskraut usw.abgefunden.das ja wirklich nichts bringt. irgendwann war ich dann ja auch mal beim psychoklempner und der hatte mir dann vevarin verschrieben,was ich überhaupt nicht vertragen habe.mußte danach zum notdienst,weil ich dachte das ich sterbe ,meine symptome wurden 10mal so schlimm,darum habe ich mir geschworen nie wieder so etwas zu nehmen.

nur im moment sehe ich keine andere lösung mehr.war am freitag bei meinem hausarzt und habe ihr meine momentane situation geschildert.nach langem reden hatte sie mir dann doch dieses medikament aufgeschrieben.(doxepin azu 10mg).ich wollte ein medikament haben das halt nicht so schwach wie baldrian ist aber auch nicht so stark wie ein antidepresiva.auf grund meiner schlechten erfahrung damit.nun habe ich mir dieses medikament gerade aus der apotheke geholt und gesehen das es ja die hammer nebenwirkungen hat.kennt irgendjemand von euch dieses medikament und hat erfahrungen damit gemacht?

würde mich über antworten sehr freuen!da ich echt angst habe es einfach so zu nehmen.

viele grüße Rabea

Antworten
aXndrJea_xcarola


vielleicht hilft dir dieser gedanke?

Hallo Rabea. Ich kenne zwar das Medikament nicht, dass dir verschrieben wurde, aber ich kenne die panische Angst davor, Medikamente zu nehmen. Bei mir ist die Angst am größsten, dass ich allergisch gegen ein Medikament bin, also sofort nach Einnahme Reaktionen kriege. So helfe ich mir, wenn es doch gar nicht anders geht, als ein Medikament zu nehmen (wie z.B. gestern gegen Übelkeit bei Dauerschwindel): 1. Am besten, jemand anderes ist da / in der Wohnung / oder telefonisch erreichbar. Dann kann diese Person mich notfalls zur Ambulanz fahren. 2. Bei einer allergischen Reaktion auf Medikamente kann man auch schnell in die nächstgelegene Apotheke gehen 3. Wenn, tritt eine allergische Reaktion meines Wissens 1/2 bis 1 Stunde nach Einnahme auf. Wenn nix is, kannst du beruhigt sein.

Oder bezieht sich deine Angst mehr auf die langfristigen Nebenwirkungen? Kenne ich auch. Ich nehme z.B. ein Mittel gegen Schilddrüsenüberfunktion. Nebenwirkungen wären im Blut nachzuweisen. Also mache ich öfter, mit meinem Hausarzt abgesprochen, einen Bluttest.

Am wichtigsten aber, liebe Rabea: Ich glaube, dass Menschen wie du und ich - mit einer Angststörung - immer irgendwie Angst haben, schlimm krank zu sein, noch schlimmer krank zu werden, zu sterben etc. . Und wenn dann ein Medikament Nebenwirkungen "verspricht", springt man halt auf den Zug auf, sprich: meine Angst konzentriert sich auf das Medikament.

Mir hilft es insgesagt sehr, wenn die Ärzte, die Medikamente verschrieben haben, mir zur Seite stehen und mir Halt geben. Sprich, wenn ich auch voll panisch anrufen kann, ein "angebliches" Symptom beschreiben kann, und wenn ich dann drei Tage später noch mal anrufen kann. Etc. Bis dahin aber wirkt oft schon das Medikament und die Beschwerden werde weniger und die Angst sinkt.

Vielleicht findest du heraus, was dir "Halt geben" kann, wenn du das Medikament testest?

Das wünscht dir

andrea

AEralmixs


Angst vor Medis

ich glaub´s ja nicht...aber ich kenn das was ihr da schreibt so was von genau.

Ich hab ne Wespenallergie, die mich schon paarmal so richtig in die Knie gezungen hat..also ohne Medis geht da gar nix mehr..

Aber wenn ich nur einen harmlose Schmerztablette nehmen soll, schiebe ich die Panik...

Hab so die Hammerangst vor Nebenwirkungen oder eben Allergien..dass ich nix schlucke..was nicht hundert pro ungefährlich ist..bezüglich einer allergischen Reaktion.

Das Drama dabei ist, ich leide seit einem Jahr an einer Schmerzstörung.....mit Dauerkopfschmerzen, Schwindel, Muskelschmerzen...

lHec2kerli


Hallo Rabeo1978

Ich glaube Dein Problem zu kennen.

Meine Frau leidet ebenfalls unter Panikattacken und das schon seit Februar. Zuerst, ungefähr im Sommer 2002, noch lange vor der ersten Attacke hatte sie Bluthochdruck. Sie hat blutdrucksenkende Mittel bekommen, die aber kaum geholfen haben.

Dann war die erste Attacke da und diverse Ärzte haben sich auf starke Beruhigungsmittel eingeschossen. Dies hat schon nach wenigen Wochen zur Abhängigkeit geführt, aber die Panikattacken kaum gemildert.

Ostern diesen Jahres war es dann so schlimm, dass des meiner Frau den überwiegenden Teil der Woche sehr schlecht ging. Nach einigen intensiven Gesprächen haben wir beschlossen zum Nervenarzt zu gehen.

Das war die richtige Entscheidung. Meine Frau nimmt nun Doxepin. Das Medikament hat nach 2 - 3 Wochen Wirkung gezeigt. Die einzige Nebenwirkung, die wir feststellen konnten ist, dass der Verdauungstrakt sehr träge wird und ggf. mit Abführmitteln etwas nachgeholfen werden muss.

Meiner Meinung nach hat auch die Libido gelitten.

Bei dieser Erkrankung darf man nicht vergessen, dass sie unter Umständen über Jahre entstanden ist, jedenfalls bei uns und die ein schneller Erfolg deshalb nicht sein kann, da die Ängste auch nur langsam wieder abgebaut werden können. Hierbei hilft meiner Frau eine Therapie beim Psychotherapeuten ziemlich gut. Am Angang ergab sich schnell ein relativ guter Erfolg. Auch die Ursachen ihrer Panik wurden hierdurch glaube ich ziemlich gut ergründet.

Zurück zum Doxepin. Da die Panikattacken meiner Frau nun immer seltener kommen, wird die Dosis nach anfänglicher enormer Steigerung ab Januar 2004 wieder reduziert.

Durch die Medikation, die Therapie und viele Gespräche hat sich die Lebensqualität meiner Frau sehr stark verbessert.

Ich hoffe, dass ich Dir mit der Beschreibung unserer Situation helfen konnte. Wenn noch Fragen sind oder Du Dir was von der Seele reden willst, nutze die Mailbox.

T-he5Unkn5owxn


@Rabea1978

Hallo,

leide auch schon seit ca. 2-3 Jahren an diesen Symptomen....Aussgelöst durch ne "Überdosis" Hasch...jetzt bitte nicht lachen aber es hat ganz schön geknallt. Naja danach hab ichs auch erst mit Baldrian, Johanniskraut etc. probiert. Hab aber nur mäßigen Erfolg gehabt....Naja nach ca. einem halben Jahr bin ich dann acuh zum Psychologen...der hat mir dann Doxepin Dura 10mg verschrieben und das Medikament hat nach ca. 2´Wochen angefangen zu wirken.....Keine grossen Nebenwirkungen nur das ich zugenommen hab und nicht mehr so fit war (sportlich gesehn)...Hab das ganze dann ca. ein viertel bis halbes Jahr durchgezogen....Dann kurz Therapie aber diese nach ca.5 Sitzungen abgebrochen weiks mir zu blöd war.....Naja jetzt bin ich wieder am überlegen zum Doc zu gehen weil die Symptome immer noch nicht wirklich besser sind und es mich schon sehr beeinträchtigt.

Also teste es halt mal aus bei mir hats zumindest kurzfristig geholfen.....

Viel Erfolg.....

The Unknown (26)

X3enixa41


rabea 1978

hallo rabea

Ich leide schon seit 8 Jahren unter starken Schwindelatacken.

Ich mehme seit einiger Zeit Doxipin Neuraxpharm und fühle

mich damit viel besser.Wenn ich aber mal meine die Dosis

alleine etwas zu verringern, dann kommen die Beschwerden

wie Schwindel und Depressionen schnell wieder.

bis bald Sulpi.

D~eut{lichxer


@ the unknown

Hi unknown,

du schreibst, es hat alles mit einer "überdosis hasch" angefangen!??

Kannst du mir ein bisschen genauer erzählen, wies bei dir war denn mir gings ähnlich. Hatte oftmals Panik- und Angstattacken bekommen wenn ich "HI" war. Konnte es nicht lassen und bekam das ganze dann nach einer "monsterangstattacke" dann auch ohne Hasch und wurde natürlich depressiv. Bei mir denke ich, war das Hasch der Auslöser für die Stimmung, die sich bei mir unterbewußt aufgebaut hat.

Freu mich schon auf deine Antwort!!

grüsse

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