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Dystoner Kopftremor/ Kopfzittern

D)ardkXe;nia hat die Diskussion gestartet


Es gibt hier einige Beiträge die aber schon ein Jahr alt sind.Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mich registriert.

Bei mir wurde vor einigen Monaten ein Dystoner Kopftremor diagnostiziert.Bis dahin war es ein langer Weg.

Ich habe diesen Tremor schon sehr lange und habe immer versucht ihn zu unterdrücken,soweit das möglich war.Letztes Jahr habe ich eine Umschulung begonnen und unter diesem Leistungsdruck wurde es so schlimm das ich mir Hilfe suchte.Ich war in Tübingen in der UniKlinik, wo es eine Station für solche Tremorerkrankungen gibt.Alle Medikamente haben nicht geholfen und so bekam ich Botox in den Halsmuskel links und rechts gespritzt.

Seitdem geht es mir sehr viel besser und ich hoffe es bleibt so.

Ich kann mich gut an die Zeit erinnern in der jeder Besuch beim Zaharzt,Friseur oder Augenarzt auch Gespräche bei Bewerbungen usw. für mich die Hölle waren.Ich habe mich geschämt :°( und habe mir nichts mehr diesbezüglich zugetraut.Jahrelang habe ich versucht solchen Dingen aus dem Weg zu gehen und mich immer mehr von sozialen Kontakten zurück gezogen.

Erst dieser Aufenthalt in Tübingen hat mir bewußt gemacht das andere auch dieses Problem haben und es eine Krankheit ,keine Mackevon mir ist.Schon dieser Schritt hat mir weitergeholfen.Zu wissen es gibt noch andere,die so leiden wie ich.

Schreibt mir wenn es euch ähnlich geht.Hätte gerne Kontakt zu "Leidensgenossen".

Antworten
T<i{ne4p38x5


Hallo darkxenia,

ich habe keinen diagnostizierten tremor aber ich gehe mal davon aus dass ich einen habe.

ich kenne das gut beim zahnarzt oder friseur wenn mein kopf nicht mehr aufhört zu zittern.zudem habe ich aber auch noch zuckungen aber ich glaube die kommen daher dass ich versuche das zittern zu unterdrücken oder was meinst du?

hört sich danach an oder?

mfg :-)

D4ar,kXenxia


Hi Tine,

darf ich fragen wie alt du bist?

Möchtest du es nicht mal abklären lassen und in eine Klinik die darauf spezialisiert ist gehen?

Das zittern kenne ich auch.Kann mir gut vorstellen das es von der Körperspannung kommt.Diese Anspannung kenne ich gut.

Deshalb ist es sehr erholsam wenn man diesen Tremor nicht unterdrücken muss,er ausgeschaltet wird.Auch deshalb kann ich jedem nur empfehlen das richtig diagnostizieren zu lassen und entsprechende Medikamente oder wie bei mir mit Botox behandeln zu lassen.

Man ist endlich wieder Mensch.

Bei meinem Hausarzt schämte ich mich immer das anzusprechen,erst als es nicht mehr ging und nicht mehr auszuhalten war habe ich es getan.Dann ging ich erst mal zum Neurologen und der hat mich in die Uniklinik überwiesen.

Heute frage ich mich wieso ich diesen Weg nicht schon früher gegangen bin.

Weißt du ,diese ständige Anspannung im Körper zieht die Muskeln in Mitleidenschaft,ständig hatte ich Rückenschmerzen,Nackenschmerzen.

Ich dachte immer das meine Kindheitsgeschichte eine Rolle spielt.Ich habe ein Trauma.Aber das

spielt nur eine Nebenrolle.

Schreib mir zurück,ich freue mich.

kZernxobst


Hallo, in Behandlung mit Btox habe ich auch Erfahrung.

Es gibt ja in verschiedenen Kliniken "Botox-Sprechstunden" für Bewegungsstörungen, so heißt das glaube ich.

Die Behandlung wird aber nicht bei allen kleinen Zuckungen angewand, es gibt auch Nebenwirkungen mit der Zeit, ich weiß wovon ich spreche.

Ein Neurologe kann es beurteilen, ob so eine Behandlung nötig ist.

Bei der ersten Spritze war ich auch noch "begeistert".

Jeder Fall ist anders, Botox ist nur das letzte Mittel !!

DAarKkXefniZa


Hallo Kernobst!

Ja du hast recht,es ist wirklich ein Mittel das nur angewendet wird wenn es nötig ist und keine Tabletten helfen.

Natürlich wägt man zwischen dem Leidensdruck und den Nebenwirkungen ab.

Ganz klar liegt auch jeder Fall anders.

Ich war auch nicht begeistert als keine Tabletten halfen und man mir diesen Vorschlag machte.

Zuerst war ich mir sehr unsicher und ich hatte auch Angst vor den Nebenwirkungen.

Aber nach langem Hin und Her ,habe ich mich eben doch dazu entschieden,weil ich so nicht weiterleben wollte.

Ob das Mittel auf Dauer hilft kann ich auch noch nicht sagen.

Es tut mir leid wenn ich mit meinem Beitrag den Eindruck erweckt habe,das dies ein Allheilmittel ist und man es unbedenklich ausprobieren sollte.

Das ist natürlich nicht so.Ich spreche hier nur von meinen Erfahrungen.Wichtig war es mir das die Betroffenen sich Hilfe suchen und nicht denken sie hätten eine Macke,so wie ich das jahrelang von mir geglaubt habe.

Außerdem hilft es ja auch schon ein bißchen wenn man sich darüber austauschen kann :-D .

Würdest du evtl. von deinen negativen Erfahrungen mit Botox berichten?

kgerVnobsxt


hallo DarkXenia, werde schon seit 2007 mit Botox gespritzt.

Im Gesicht, eine Hälfte.

In Abständen von ca. 4 Monaten wird dies wiederholt.

Dadurch, daß damit die Muskeltätigkeit lahmgelegt wird, erschlaffen auch mit der Zeit die Muskeln.

Habe also optisch 2 verschiedene Gesichtshälften.

Kann sein, daß bei Dir in dieser Art keine Auswirkungen zu befürchten sind.

Diese optischen Veränderungen hatte ich am Anfang der Behandlung nicht.

Die Dosis muss auch immer etwas erhöht werden.

Wie lange wird bei Dir schon gespritzt?

DXarkXeUnixa


Hallo Kernobst, entschuldige die späte Antwort.

Ich war erst einmal beim spritzen und muss nun das zweite mal,im Abstand von 3-4 Monaten.

Im Gesicht ist das ja eine ganz andere Sache und dann auch noch einseitig,oh je.

Ich werde ja beidseitiggespritzt und das am Hals.

Was sagen denn die Ärzte dazu, das deine Gesichtshälften unterschiedlich aussehen?

Das stelle ich mir sehr problematisch vor.Sieht einem ja jeder andere Mensch ins Gesicht.

Dir geht es bestimmt nicht gut damit.Welche Auswirkungen hat das auf dein Leben?

Ganz,liebe Grüße an dich Xenia

kper"nobxst


DarkXenia, ja das sieht man mir an.Eine Gesichtshälfte "hängt", wie nach einem leichten Schlaganfall. Der Mundwinkel hängt auf der einen Seite leicht nach unten.

Dazu erschlafft auch die Wangenpartie.

Das Zucken ist dennoch sehr zu sehen, so ganz kann man es nicht "wegspritzen"..Sieht unschön aus, und ich mag auch nicht mehr Menschen gegenüber stehen. Habe sehr Komplexe dadurch.

Die Ärzte sagen, ich solle froh sein, daß es Botox gibt, sonst könnte man die Zuckungen ja gar nicht beruhigen.

Es ist beides gleich belastend, die Zuckungen und die Entstellung.

Das ist mein Schicksal.

Ich hoffe und denke, am Hals sind die Auswirkungen nicht so in dieser Art.

Lass wieder von Dir hören und liebe Grüße

lniSlgi4na76


hallo zusammen ich habe das kopf wackelln sag ich eher fing an mit leichtem zittern jetzt schon seit 2 jahren und wurde jetzt das 2 mal mit botox behandelt...das erste mal hat es mir super geholfen es war noch leicht da aber ich konnte es mit anspannung im nacken verbergen...jetzt das 2 mal ist es noch schlimmer geworden habe es wen ich nach links schaue und den kopf grade halte kann es garnicht mer verstecken....die behandlung ist 3 wochen her und ich bin auch seit drei wochen nur zu hause und traue mich so nicht vor die tür bin 35 jahre alte habe 2 erwachsene ki8nder von 19 und 17..und war immer ein lebenslustiger mensch und kontaktfreudiger mensch seit dem lebe ich meistens versteckt....komisch das das botox diesmal so wirkt ??? ?wurde mir links vorne und hinten im hals muskel gespritzt und und ein bisschen rechts...ich werd irre zu hause und würd am liebesten mein kopf vor die wand hauen!!!!habe gott sei danke gute freunde und eine liebe familie dich mich unterstützen und vor allem meine kinder!!!!!aber ich bin tot unglücklich und traurig!!!!

c;osi!manettxe


Hallo

leider sind die Beiträge sehr alt. Dennoch bin ich froh, daß es offensichtlich Leidensgenossen gibt. Ich habe diesen Tremor schon seit 15 Jahren mit steigender Tendenz. Ich habe alles in den Sand gestetzt, habe ein Immobilienbüro und hausverwaltung, konnte keine Versammlungen mehr abhalten, hatte Angst mit Kunden zu sprechen-am Telefon ging es noch- aber life war es einfach furchtbar. Meine Beziehung ging den Bach runter, ich wurde immer nervöser und schrie auch schnell, weil ich mich so schämte.eine handfeste depression hatte sich schon lange draufgesetzt. Seit einem jahr werde ich mit Botox behandelt, den Betablocker habe ich wieder abgesetzt. Ich bin alleine, meine Kinder aus dem haus, ich arbeite wieder, bin aber nicht mehr so belastbar. ich muss gut auf mich aufpassen. wenn ich mich über irgendwas aufrege, kommt der tremor verstärkt.das schlimmste fand ich immer, daß ich niemandem erklären könnte, was ich eigentlich habe. wenn ich in einem geschäftlichen Gespräch nach einigung gefragt wurde, warum ich denn jetzt wieder "nein" sage, habe ich gedacht ich schreie gleich. Ich stand mal an der kasse, einem jungen mann fiel etwas runter und ich schaute grad zufällig hin. da schrie er mich an, warum ich denn mit dem kopf schüttel, das könnte mir auch passieren.so gibt es viele geschichten. ich bin nach wie vor selbsständig, hatte zwischenzeitlich mal arge, weil ich nicht arbeiten konnte und versuche es jetzt wieder alleine. auch den argeleuten war es kaum zu erklären, warum eine Maklerin, die diplombetriebswirtin ist, kein geld mehr verdient.ich glaube mir wurde oft angedichtet ich sei hysterisch. Heute ist alles viel besser seit der Botoxbehandlung, aber wie gesagt, ich bin nicht mehr so belastbar wie früher

lg gabi

ftloriaSneF200f6


Hallo cosimanette!

Endlich habe ich mal jemanden gefunden dem es so geht wie mir. Habe dieses Kopfzittern jetzt schon ca 6 Jahre. Ich habe es erst selber garnicht bemerkt,erst als meine Tochter mir das sagte habe ich mich mal im Spiegel betrachtet und es war tatsächlich so.Allerdings war es noch sehr gering.Die letzten 3 Jahre ist es nun schlimmer geworden. Mittlerweile bin ich auch in Neurologischer Behandlung,habe viele Medikamente hinter mich bringen müssen.Das meiste habe ich nicht vertragen und es hat bisher auch noch nichts geholfen. Hatte viele Medikamente für Parkinsonkranke ,die enorme Nebenwirkungen hatten.Ich muß ja auch noch eine ganze weile arbeiten gehen. Manche Tage geht es mir sehr schlecht und manchmal bin ich auch recht ruhig,aber das ist eher seltner.Hinnzu kommt,daß ich oft auch so einen steifen Nacken habe. Ich weis auch nicht wie das so weitergehen soll. Bin oft auch sehr verzweifelt und heule auch mal. Man fragt sich, warum ich?? Stress und Ärger verschlimmern die Sache extrem,dann habe ich das Gefühl mir brennen die Sicherungen durch. Es ist sehr unangenehm anderen Menschen gegenüberzustehen. Dan kommt die Frage ,warum zittern Sie so oder haben Sie Parkinson.Ich arbeite als Hausmeister in einer Schule und die Kinder merken das natürlich als erstes.Bis jetzt hatte ich noch Glück das noch keiner ein schlechtes Wort fallen lassen hat,aber ich merke schon die Blicke beim einkaufen oder wen man irgendwo inder Schlange steht. Man zieht sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Außenstehende können das leider nicht so verstehen oder nachvolziehen.Meine Kollegen haben sich daran gewöhnt und sagen sie bemerken es gar nicht mehr so. Ich hoffe so sehr ,daß es nicht noch schlimmer wird.Mein Arzt hat mir schon gesagt, wenn nichts hilft muss ich so einen Stimulator ins Gehirn gepflanzt bekommen. Das möchte ich natürlich nicht unbedingt. Von Botox und Betablockern höhre ich heute das erste mal. Zur Zeit habe ich Urlaub und es geht mir mal wieder megaschlecht. Bald habe ich wieder einen Thermin beim Neurologen.Werde Ihn mal ansprechen auf diese Mittel. Dir möchte ich sagen halte durch ,was sollen wir denn sonst machen? Umbringen werden wir uns deswegen doch wohl nicht. Vielleicht schreibst du ja mal wieder.

floriane2006

RHosex4


Hallo an alle mit sog. Kopfzittern,

ich habe in einem ähnlichen Fall einen Beitrag verfaßt, den ich hier noch einmal zeige. Vielleicht hilft es jemandem von Euch.

Hallo Annihilation,

der sog. TIC ( Rastlosigkeit im Bereich des Halses und der Schultern, ) ist nichts anderes, als eine verspannte Halsmuskulatur, und zwar der Rippenhaltermuskeln (scaleni). Sie befinden sich zu beiden Seiten des Halses und über dem Schlüsselbein. Man kann sie sehr gut mit den Fingern der jeweils anderen Hand massieren. Suche nach schmerzhaften Punkten ( es kann sich so anfühlen, als würdest Du auf einen Nerv drücken) übe mit den Fingerspitzen Druck aus und bewege sie gleichzeitig über die Muskel in Richtung Halsseite. Ein Massagestrich sollte nur ca.3 cm lang sein, dann löst man den Druck, setzt die Finger wieder an die Stelle und wiederholt so 6x, und das mehrmals täglich. Man beginnt unter dem Ohr und arbeitet sich bis zum Schlüsselbein vor, genau über diesem befinden sich oft sehr unangenehmen schmerzhafte Stellen.

Ich sende Dir einen Link, da kannst Du die scaleni-Muskeln sehen

[[www.iatrum.de/muskeln/halsmuskulaturlsmuskeln-39803]]

Rose4

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Halli hallo alle zusammen,

es ist schön hier zu lesen, dass man nicht ganz alleine mit seinem Problem dasteht.

Mich begleitet schon seit meiner Jugendzeit das peinliche Zittern mit meinem Kopf in Situationen wo ich aufgeregt bin. Oder schlimmer noch, wenn ich weiß es kommt darauf an nicht zu zittern(wie z.B. beim Zahnarzt, Friseur oder letztens beim Foto machen). Wie peinlich....nur der Gedanke daran reicht schon das es wieder losgehen kann und dann passiert es auch garantiert. In so einer Situation fühle ich mich eingeengt und fange zudem an zu schwitzen. Oft begleitet es mich, wenn ich mich beobachtet fühle. Dann ist z.B. Trinken aus einer Tasse oder Becher kaum möglich.

Früher dachte ich, dass es eine komische Angewohnheit ist, vor der ich Angst habe dass es wieder losgeht. Dann kamen Rücken-, Schulter-, und Nackenproblemen dazu. Daher schob ich es immer darauf. Links die Schulter und rechts der Nacken schmerzen fast jeden Tag (und das seit Jahren). Im Nackenbereich fühlt es sich ständig an, als ob ich Zugluft bekommen habe. Daher trage ich gerne ein Tuch um den Hals, um diesen Bereich zu wärmen. Zudem schmerzt es dort oft so sehr, dass ich das Gefühl habe ich muss mich hinlegen, um die Last des Kopfes einfach mal abzulegen. An den Tagen fällt es mir schwer meinen Kopf praktisch durch die Gegend zu tragen. Dieses hat aber nicht sehr viel mit dem Zittern zu tun. Ich denke diese Dinge spielen mit eine Rolle. Auch wenn es mir gut geht und ich weniger unter Schmerzen leide, tritt das Zittern in nervösen Situationen auf.

Noch habe ich dagegen nichts medizinisches unternehmen lassen. Bin aber oft sehr traurig und wütend über mich selber, dass ich das nicht kontrollieren kann.

Früher habe ich viel Sport getrieben. Seit letztem Jahr habe ich damit wieder begonnen. Es wird das Zittern sicher nicht beeinflussen. Aber ich fühle mich seit dem sehr viel besser. Gerade da ich seit kurzem unter Depressionen leide, die ich damit aber gar nicht in Verbindung bringen würde (aber hier ja doch oft lesen musste). Nur ich spürte zu der Zeit meinen Körper nicht richtig (so kam es mir zumindest vor). Durch meinen Ausdauersport und ihren Endorphinen die sich dann wohl ausschütten, fühle ich mich wie neu geboren. Mit diesem Gefühl wird das Schwere im Leben ein wenig leichter.

Trotz alle dem gibt es Tage wie heute, wo ich mich frage wie es einfach nur AUFHÖREN kann und das erste mal im Internet darüber nachgelesen habe. So kam ich auf diese Seite und freute mich über die älteren aber auch aktuellen Nachrichten von Euch.

Vielleicht konnte ich dem Ein oder Andren einen Tip geben sich regelmäßig sportlich zu beteidigen. Das sollte jeder für sich selbst entscheiden......auch wenn es leider keine Lösung für unser Problem ist.

Alle Leidensgenossen grüße ich auf diesem Weg und freue mich weiter hier von Euch zu lesen. Denn zusammen sind wir stark :°_

TnanzM+ich'Frexi


Hallo zusammen,

ich habe einen sogenannten familiären dystonen Tremor - bei mir Kopf-Rumpftremor. Bei mir brach er "Stück für Stück" während meiner Ausbildung aus mir heraus. Mein damaliger Chef - der ein Koleriker war - hat meiner Ansicht nach, den Anschalter gedrückt. Ich ging jeden Tag mit Angst ins Geschäft - was mich total unter Stress setzte. Starke Nackerverspannungen kamen.

Zum Glück konnte ich meine Ausbildung in einem anderen Betrieb vollenden. Seither arbeite ich im Büro - was meinem Nacken nicht sehr zuträglich ist - aber erträglich für mich ist und mein Tremor mich nicht bei der Arbeit behindert. Ich werde akzeptiert wie ich bin (auch wenn sich der ein oder andere eventuell fragt - mich jedoch noch nicht gefragt hat - warum ich manchmal wackel wie ein "Wackeldackel" ;-) - und ich werde gemocht. Und das tut der Seele gut!

- Leider haben meine Eltern nie mit mir über die Krankheit - die ich von meinem Vater geerbt habe - gesprochen. Ich bin über eine Psychotherapeutin auf die Kopfklinik in Heidelberg gestoßen - und habe mich dort untersuchen lassen. Auch ich habe mir etwa 3 Jahre lang alle 3 Monate Botox links und rechts in die Halswirbel spritzen lassen. Parallel dazu bekam ich auch immer ein Rezept für Physiotherpie bzw. KG. Am Anfang half mir das Botox auch - aber da fast jedes Mal andere Ärzte (Uniklinik) gespritzt haben, war es mal gut, mal weniger. Irgendwann war ich mir nicht mehr sicher, was mir mehr half - Botox oder KG. Ich habe mich dann für die KG entschieden.

Inzwischen bin ich 40. Trotz meines sehr ausgeprägten Kopf-Rumpf-Tremor bin ich kontaktfreudig und gehe gerne weg. Vorallem Tanzen. Frei Tanzen. Denn dann ist der Tremor so gut wie weg.

Leider passiert es mir in lt. Zeit immer häufiger, dass ich Schwirigkeiten beim trinken aus einem Glas habe. Meine Hände fangen an zu zittern und ich verschütte öfters was. Deswegen ist es mir richtig unangenehm in der "Öffentlichkeit" etwas zu trinken. Im Restaurant habe ich angefangen einen Strohhalm zu bestellen, was das Ganze etwas erleichtert für mich.

Aber ich habe auch das Gefühl, dass wenn es einen Anschalter gab, es auch einen "Dimmer" geben sollte...

Ich war im Dezember 2014 zweimal bei einer Heilpraktikerin, die mich osteopathisch behandelte. Nach meinem "Seelenstrip" bei ihr, gab sie mir den Tipp, vielleicht mal eine "Trauma-Therpie" zu machen. Das werde ich 2015 in Angriff nehmen. - Denn ganz viel wird über Gedanken gesteuert. Ich hoffe, dass ich damit und auch weiterhin mit Physiotherapie mit ostepathischem Einfluss, das Zittern ein bißchen eindämmen kann.

Schön, zu lesen, dass man nicht alleine ist mit dieser unerklärbaren Krankheit :)_

Ich würde mich sehr freuen in diesem Forum weitere Beiträge zu diesem Thema zu lesen. - Die lt. Beiträge sind ja doch schon zwei Jahre alt und älter...

Alles Liebe - und verliert nicht Eure Kraft und den Mut zum Leben - und das Leben erleben.

TanzMichFrei

mcariascthRwNixndelts


:-o Das ist ne echte Krankheit und wird sogar auch auf körperliche Ebene behandelt?! Das wusste ich nicht! Hatte früher auch Probleme damit. Heute kommt es nur noch seeehr selten hoch. Ich dachte immer, das sei nur psychisch bedingt und würde das auch heute noch so sehen.

Zumindest bei mir, aber vielleicht gibt es da auch Unterschiede..

Bei mir fing das ca. vor elf Jahren an. Da war ich 16Jahre alt und lies keine Party aus. Hab ca. ein Jahr lang fast jedes Wochenende Drogen genommen (vorallem einbisschen Amphitamine und LSD und anderes psychoaktives Zeugs..) Ich fing dan eine Lehre an und da trat das zum ersten mal auf. Ich hatte Angst, dass man mir meine Ausschweifungen anmerken würde (waren alle im sozialen Bereich ausgebildet) und da fing dann das zittern an. Der Kopf aber auch sehr oft die Hand, wenn ich was trinken oder essen wollte. Erst war das nur auf der arbeit so, aber immer mehr schlich sich das auch sonst ein, wenn ich Angst hatte man könnte meine Ausschweifungen an meiner Art bemerken und natürlich verstärkte es sich, weil ich mich noch mehr verkrampfte weil ich angst hatte wieder zu zittern. Trinken und essen in Gesellschaft ging dan eine Weile kaum mehr, ausser in vertrautem Umfeld... oder wenn ich aus dem Blickwinkel bemerkte, dass mich jemand beobachtet fing mein Kopf auch an zu zittern..

Das war echt sehr nervend und beuhnruhigend und für mich eines der klarsten Alarmzeichen! Ich hab dann mit den Drogen aufgehört und mit der Zeit verschwand meine Sorge, dass jemand mein Verhalten als komisch empfinden könnte und mit dieser Sorge verschwanden auch meine Zitteranfälle fast. Naja, ich musste schon etwas dafür tun. Hab mir Entspannungsübungen angeeignet, hab einbisschen Autogenes Training gemacht. Mich den Situationen immer wieder bewusst gestellt und einfach versucht locker zu bleiben und auf mich und mein sein zu vertrauen. Also mir auch das verlohrene wieder Selbstbewusstsein wieder zurückgeholt. Alles zusammen hat geholfen.

Eine Spritze mit Botox in die Halswirbeln, oder in der nähe würd ich mir niee geben lassen! Davor hätte ich echt schiss!!

Heute passiert es mir nur noch manchmal. Da müssen einige Dinge zusammen kommen. zB wenig schlaf und noch ein extrem süsser Typ, der mich beobachtet und schwups, so zeigt sich auch mal das Zittern. Dadurch schaut der Typ dan weg (denkt sicher die hat eine an der Klatsche.. %-| ;-D ) und ich kann mich wieder anständig entspannen ;-)

Das letzte mal ist es mir passiert, als ich ein ct machen musste. Da muss man den Kopf ja auch besonders still halten. Das ging auch fast gut, aber zwischendruch vor lauter Anspannung zitterte es dan doch wieder einbisschen.. Später musste ich ein mrt noch machen lassen. Da hab ich gesagt, sie sollen mir den Kopf anständig fixieren. Das wurde gemacht. Es gab danach keinerlei Anzeichen dass ich hätte zittern müssen, aber auch nur, weil mir das Fixieren Sicherheit gab und ich entspannt daliegen konnte ;-)

Deshalb, bei mir kommt das klar von der psyche und hät ich solch Probleme damit wie andere es hier zT beschreiben, würde ich erst zum Psychologen damit gehen. Für mich geht das in Richtung Sozialphobie (achtung; Laienalarm..)

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