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Brennende Missempfindungen

k)ullexr hat die Diskussion gestartet


ich bin mal wieder verzweifelt; kennt denn gar niemand brennenden Schmerzen fast synchron an Unterarmen und Beinen? Angefangen hat es mit einem Kribbeln an den Schienbeinen, irgend wann nach zwei Monaten kam dann der Brennschmerz dazu.

Mein erster Neurologe sagte, dass ich eine Polyneuropathie hätte oder eine Museklerkrankung, danach meinte er es sei psychisch und hat mich "rausgeworfen". Meine MS-Ängste hat er als "panisch-überzogen" bezeichnet und verworfen, es mache keine solchen Symptome.

Beim zweiten Neurologen im Krankenhaus war MS sehr wohl ein Thema, eine Polyneuropathie habe ich definitiv nicht (in der Praxis hat man wohl falsch gemessen), er sagte, die Symptome müssen dann wohl vom ZNS herrühren. Die MRT Kopf war unauffällig, aber es könnten sehr wohl Läsionen im Halsmark sein, ich warte die MRT Wirbelsäule ab.

Ich habe doch Angst, wenn MS seine ersten Herde ins Halsmark setzt, da habe ich doch gleich verloren oder?

Viele traurige Grüße

Antworten
tBatuta


Liebe Kuller,

synchrome, also seitengleiche Missempfindungen auf beiden Seiten des Körpers sind nicht MS-typisch.

Tatsächlich machen gerade die Rückenmarksherde bei der MS meist eine halbseitige oder zumindest seitenbetonte Symptomatik.

Es gibt eine seltene Erkrankung namens funikuläre Myelose, ([[http://de.wikipedia.org/wiki/Funikul%C3%A4re_Myelose)]] die solche symetrischen Brennschmerzen an Armen und Beinen macht, sie entsteht durch Vit. B12-Mangel. Es wäre evtl. eine gute Idee deinen B12-Spiegel testen zu lassen.

Über die Möglichkeit, dass deine Missempfindungen psychosomatisch sind, ist schon so viel geschrieben worden, da braucht man wohl kein weiteres Wort zu verlieren.

Mein persönlicher Rat ist: Lass einmal einen erfahrenen Doc abchecken, ob eine körperliche Ursache für deine Sorgen gefunden werden kann.

Wenn dabei nichts herauskommt, lass nicht immer wieder die Untersuchungen wiederholen... du machst dich verrückt, im wörtlichen Sinne!

LG, Tatua

k&ullxer


Liebe Tatua,

danke für deinen Rat; einen B12 Mangel habe ich leider nicht, wurde getestet.

Ich war in einem Krankenhaus ambulant beim "Chefarzt", an die Rechnung will ich mal nicht denken.

Er sagte, dass Veränderungen im Rückenmark, die die Myelinscheiden angreifen solche synchronen Brennschmerzen verursachen können. Es muss nicht MS sein, gibt auch wohl ähnliche Krankheiten, die etwas seltener sind und Entzündungsherde setzen.

Die MRT von der HWS kann nichts schaden, da ich auch orthopädische Probleme habe, kann man da guten Gewissens mal nachschauen.

Solche brennenden Missempfindungen können nicht rein psychisch bedingt sein, da bin ich mir fast sicher, ich kann mir das nicht vorstellen, die Symptome sind einfach zu heftig.

Danke nochmal

traurige Grüße

L[öckUchexn1


Hi kuller,

Er sagte, dass Veränderungen im Rückenmark, die die Myelinscheiden angreifen solche synchronen Brennschmerzen verursachen können. Es muss nicht MS sein, gibt auch wohl ähnliche Krankheiten, die etwas seltener sind und Entzündungsherde setzen.

Wann hast Du das erfahren? Bevor du die brennenden Mißempfindungen hattest oder danach?

k^ullxer


das weiß ich erst seit letzer Woche................die ganze Zeit vorher war ich ja auf dem Polyneuropathie-Trip dank der falschen Messungen beim letzten Neurologen in der Praxis. Der Neurologe im Krankenhaus, bei dem ich momentan in Behandlung bin sagte, dass eine demyelisierende Enzündung des Halsmarkes eine mögliche Erklärung sei. Morgen habe ich einen Termin zur SSEP und VEP, also er denkt an MS & Co. Mittlerweile will ich einfach nur noch eine Diagnose, aber bitte nicht morgens oder während der Arbeitszeit, das ist mein zweites Problem.................ich kann nicht frei machen jedenfalls nicht öfters. Panik, wenn der Neurologe den Termin zur MRT morgens machen will bzw. ich mir es nicht aussuchen kann...................dieser Druck ist noch schlimmer als die Angst vor der Krankheit...........Angst vor Krankmeldenmüssen.

Ich weiß Löckchen, du siehst es eher so (ist ja kein Wunder), dass ich eh nichts hätte, weil ich natürlich bekennenderweiße auch ein bisschen Hypochonder bin...................aber die können doch auch krank werden und irgend wann sterben sie sogar und höchstwahrscheinlich nicht gesund..................

danke dir,

teat~ua


Sag mal Kuller, wem willst du eigentlich etwas vormachen?

du schreibst:

das weiß ich erst seit letzer Woche................die ganze Zeit vorher war ich ja auf dem Polyneuropathie-Trip

Bullshit... du bist auf dem MS-Trip und das schon seit Monaten!

Hier mal nur so ein paar deiner Beiträge zu dem Thema:

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/511907/13860291/ Angst vor schlimmer neurologischer Erkrankung]]

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/514383/13968573/ Ist das MS ??? ?]]

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/509047/13720141/ Hilfe, ist das MS?]]

Hier tust du so, als wenn das Thema neu an dich herangetragen worden ist, was für eine armselige Nummer! >:(

Bei einem MS-Verdacht wird oft eine kurze stationäre Diagnostik gemacht, wenn du nicht eh wegen eines Schubs abgeklärt wirst. Da muss man eben mal ein paar Tage einsetzen aber bei dir ist das ja eh alles etwas anders, nicht wahr? :-/ :|N

L4öckckhexn1


Hi Kuller,

ich habe nie gedacht, das Du nichts hast.

Ich bin der Meinung Du bist krank, psychisch krank.

Du willst seit Monaten bewiesen haben an MS zu leiden, anstatt dich zu freuen kein MS zu haben.

Wenn Du deine Angst vor MS wirklich los werden willst, dann mach eine Verhaltenstherapie.

S<ig!ute


Hier tust du so, als wenn das Thema neu an dich herangetragen worden ist, was für eine armselige Nummer!

Jetzt mach mal halblang, tatua! Eine armselige Nummer ist es mit einem Menschen der vermutlich psychisch oder auch neurologisch krank ist so zu sprechen! Die Geschichte von Kuller ist sehr kompliziert, sie sucht nach einer Antwort, es kann schon passieren das sie sich dabei in etwas verstrickt, aber dafür sollte man Verständnis haben.

Du willst seit Monaten bewiesen haben an MS zu leiden, anstatt dich zu freuen kein MS zu haben.

Richtig :)z :)^

Wenn Du deine Angst vor MS wirklich los werden willst, dann mach eine Verhaltenstherapie.

Und zusätzlich wärend vielleicht auch bestimmte Psychopharmaka nicht schlecht. Ich nehme momentan welche und es geht mir viel besser. (habe ein Psychosomatisches Leiden)

@ Kuller:

Ich schreibe dir dann morgen in deinem Thread und erzähle dir über die Tagesklinik. :)* :)* :)* :)*

Siguté

kQulljexr


@ tatua

bevor der Rauswerfneurologe bei mir eine Polyneuropathie diagnostizierte war ich auf dem MS-Trip, es tut mir Leid, dass du dir auf die Füße getreten fühlst von mir weil ich Angst vor einer Krankheit habe, die du hast. Das tut mir auch Leid, aber ich kann doch genauso gut eine fürchterliche Diagnose bekommen, am Mittwoch bei der HWS MRT..........vielleicht einen Rückenmarkstumor oder so. Manchmal muss ich lachen über die Krankheiten, die ich in der Vergangenheit zu haben glaubte, aber dauerhafte Brennschmerzen über Monate hatte ich noch nie, da muss es eine Ursache geben, das meint übrigens auch mein "neuer " Neurolge, deshalb die MRT.

Rechtfertigen möchte ich mich nicht, aber ich verstehe auch deine Reaktionen auf meine Beiträge.

@ Löckchen1

ich habe doch jahrelang Therapie gemacht!! Und derzeit mache ich immer noch analytische Gruppentherapie.

Verhaltenstherapie interessiert mich aber auch, ich wohne nur leider nicht in einem Ballungsgebiet, Therapieplätze sind rar, aber ich habe schon längere Zeit vor mich darum zu kümmern, spätestens wenn ich jetzt mal die körperlichen Geschichten hier erledigt habe.

L>öckchxen1


Hi kuller

Verhaltenstherapie interessiert mich aber auch, ich wohne nur leider nicht in einem Ballungsgebiet, Therapieplätze sind rar, aber ich habe schon längere Zeit vor mich darum zu kümmern, spätestens wenn ich jetzt mal die körperlichen Geschichten hier erledigt habe.

Je eher Du eine Verhaltenstherapie beginnst, um so eher wirst Du deine körperlichen Problme in den Griff bekommen.

t?aotua


@ Sigute:

ich habe durchaus Verständnis für einen möglicherweise psychisch kranken Menschen. Kuller hat hier in den letzten Monaten einige ähnliche threads eröffnet, in denen sie Hinweise von uns erhofft, was mit ihr los ist bzw. dass es mit MS oder etwas ähnlichem zu tun hat.

Sie hat sicherlich das Recht das zu tun, aber ich habe ebenso das Recht, mich veräppelt zu fühlen, wenn ich Beiträge lese, wie den weiter oben...

Warum ich mich so fühle, kannst du z.B. in einem ihrer früheren threads nachlesen:

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/509047/13722061/ Hilfe, ist das MS?]]

@ Kuller

Wenn du meine Beiträge noch mal nachliest, siehst du, dass ich (die ich als Laie eh keinen echten Durchblick habe) durchaus nicht denke, dass deine Symptome definitiv keine organische Ursache haben.

Was du im Moment beschreibst, klingt nicht MS-typisch und die Diagnostik bisher spricht ja auch dagegen.

Diese Vit-B12-Mangel-Sache würde ich übrigens nicht leicht von der Hand weisen, deine Beschwerden passen ziemlich gut und oft ist der Vitamin-B12-Spiegel im Blut noch ok, während im Gewebe schon ein manifester Mangel ist, der schon Schäden macht. (Kann übrigens sowohl periphere als auch zentrale Nervenbahnen schädigen, was uneindeutige Werte bei den SEPs macht.)

Es gibt jede Menge komische Neuroerkrankungen, allerdings kann man die meisten von ihnen mit einer einfach körperlichen Untersuchung ausschliessen und wenn bei deinen neuen Untersuchungen immer noch nichts herauskommt, solltest du versuchen woanders zu gucken.. eben auf der psychischen Ebene.

kEul8lexr


ja schon, aber ich kann es immer noch nicht glauben, dass "nichts" solche Symptome macht...........

Grüße

LOöckSchenx1


Hi Kuller,

psychische Dysbalacen sind nicht "nichts" sondern können sogar lebensgefählich sein. Anders ausgedrückt, ohne psychische Balance ist sich wohl fühlen und ein glückliches Leben führen fnicht möglich.

Eine psychische Balance ist die Grundlage für alles weitere.

Lies mal hier die Zusammenhänge von Schmerz und Psyche:

[[http://www.neuro24.de/somatoforme__st_rungen.htm]]

s#ofia3<4-39 jaYhre axlt


:)D

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