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Bereits über zwei Wochen Kopfschmerzen

F{elixD230x410 hat die Diskussion gestartet


Mein Problem ist dass ich (Anfang 30) nun seit mehr als zwei Wochen täglich leichte Kopfschmerzen im hintern rechten Bereich des Kopfes (lokalisiert auf ca 45Grad zur Ebene, also nicht ganz hinten am Kopf) habe. Meist ist der Schmerz dumpf war aber auch schon kurz mal stechend. Oft fühlt es sich so an als geht der Schmerz von der Kopfhaut aus, sitzt irgendwie sehr weit aussen. Ich ging nach ein paar Tagen zum Arzt - es war im Urlaub - und der hat mir ein Mittel zur örtlichen Betäubung in den Nacken gesprizt und meinte es sei zervikogener Kopfschmerz. Danach ging es auch besser. Ein paar Stunden später nahm ich zusätzlich Paracetamol weil er das gesagt hatte. Dies war das einzigste Mal. Drei Tage danach ging es dann auch relativ gut und manchmal kam es lediglich zu einem Kribbeln am Kopf. Danach wurden die Kopfschmerzen allerdings wieder mehr. Dann ging ich zu "meinem Hausarzt" und der hat Reflextests und Tests mit dem Sehen gemacht. Er glaubt auch dass es vom Ruecken oder Hals kommt. Ich muss nun Naproxen (750mg) morgens und dreimal Paraflex (250mg) welche muskelentspannend wirken nehmen. Ich werde von dem Zeug recht muede. Die Kopfschmerzen sind trotz Naproxen zu spueren allerdings oft nur noch in Abhängigkeit wie ich den Kopf halte. Generell ist es am besten beim Liegen oder Gehen. Sitzen und Bewegungen des Kiefers sind eher schlechter. Ich spüre lediglich leichte Verspannungen im Nacken und Rücken deshalb zweifle ich ob das wirklich die Ursache sein kann.

In letzter Zeit schlafen mir auch vermehrt die Hände/Arme nachts ein. Vermutlich auch weil ich diese ungeschickt halte. Tagsueber habe ich machmal kalte Hände. Im letzten Mai hatte ich mir den Fuss schwer verstaucht. Seit August habe ich ein Kribbeln in diesem Fuss und Unterschenkel welches ich allerdings nur merke wenn ich mir ueber den Fuss bzw. Unterschenkel streiche. Im September war es aber auch mal so dass der Fuss und Unterschenkel ständig im Sitzen eingeschlafen ist manchmal sogar im Stehen. Das ist aber momentan nicht mehr so. Ich muss zu allem gestehen dass ich bisher meist in einer gekruemmten Haltung vor dem Computer sass und das täglich 8 Stunden + manchmal noch abends zu Hause.

Ich bin wie gesagt etwas unsicher ob der Kopfschmerz wirklich vom Nacken oder Rücken kommt oder ob andere Ursachen nicht näherliegend sind, z.B Borreliose oder eine Erkrankung im Kopf. Ich hatte drei Zecken im letzten Sommer. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Antworten
PNs>ych,osoxma


Da muss eine Bildgebung und eine eingehende neurologische Untersuchung her. Der Hausarzt kann an der Stelle nicht mehr nur Schmerzmittel verschreiben. Eine Borreliose ( Neuroborreliose dann in diesem Fall) kann mit meningealen Reizerscheinungen, Polyradikulitiden ( Wurzelentzündungen etc.) einhergehen. Da muss der Liquor untersucht werden, behandelt wird dann antibiotisch. Angeblich soll es den vertebragenen Kopfschmerz, also durch Fehlstellungen verursachte oder degenerative Prozess an der Wirbelsäule bedingte,nicht geben. Fakt ist, dass auch Läsionen im Halswirbelbereich diese Beschwerden auslösen können. Nicht zuletzt muss man sicher stellen, dass mit den Gefäßen alles in Ordnung ist. Soll heißen : Überweisung zum Neurologen bald, CCT oder MRT in Kürze.

Fnelicx23x0410


Hallo Psychosoma,

danke fuer deine Antwort. Mir wäre auch von Anfang an ein bildgebendes Verfahren lieber gewesen. Doch wie es ja nun oft so ist wird auf entsprechend aufwändige/teuere Untersuchungen zuerst verzichtet. Ich habe nächste Woche einen Termin bei meinem Hausarzt da werde ich diesen um eine Ueberweisung bitten.

F`elGix230x410


Hallo,

mittlerweile sind die Kopfschmerzen etwas weniger geworden doch treten nachwievor täglich auf. Allerdings nun an verschiedenen Stellen am Kopf. Ich merke jedoch dass der Schmerz aussen am Kopf sitzt und habe deshalb auf ein bildgebendes Verfahren verzichtet. Es bilden sich oft stecknadelkopfgrosse Schmerzpunkte am Kopf die entsprechend mehr schmerzen wenn man drauf drueckt. Diese sind jedoch nicht immer an der gleichen Stelle sondern wechseln den Platz. Ich habe es mit Massage und Chiropraktik versucht. Zur Zeit bin ich in Akkupunkturbehandlung. Schmerzmittel nehme ich kaum noch. Was mich noch nervt ist Nachts das Pfeifen in den Ohren bzw. im Kopf. Abends ist es oft mehr als morgens, manchmal verschwindet es auch. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Wurede mich echt freuen etwas zu hören.

Gruesse Felix

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