» »

Trigeminusneuralgie?

SRebasvtiaqnBlxn hat die Diskussion gestartet


Liebe Community,

es gibt hier zwar schon einige Beiträge zur Trigeminusneuralgie, aber leider hat mir keiner so richtig weiterhelfen können, so dass ich hiermit einen eigenen Thread starte...

Angefangen hat es vor etwa vier Jahren (zwischendurch hatte ich immer mal wieder ein paar Monate, in denen ich fast vollkommen beschwerdefrei gewesen bin). Damals war es ein eher dumpfer Schmerz (wenn ich mich recht erinnere), der hin und wieder beim Kauen auftrat, oder bei weiter Mundöffnung (Zahnarzt). Beim erneuten Auftreten war es ein eher stechender Schmerz im Bereich des hinteren Unterkiefers, meist verbunden (aber nicht unbedingt gleichzeitig) mit einem zuckenden/krampfenden Schmerz im Bereich des Wangenknochens.

Diese Verkrampfungen ließen sich manchmal mit Weiterkauen "übergehen". Bei den bisher heftigsten Attacken vor etwa einem Jahr ging das aber nicht mehr, eher im Gegenteil, denn extrem schmerzhafte, pulsierende Krampfattacken von etwa 15 Min. Dauer wurden da auch schon durch ein einfaches Schlucken (z.B. Trinken) ausgelöst. Durch Entspannung des Unterkiefers (Mund halboffen) konnte ich diese Attacken dann irgendwie überstehen. Die Monate davor waren übrigens wieder mal weitestgehend schmerzfrei, allerdings konnte ich zeitweise einen kurzen aber heftigen stromstoßartigen Schmerzimpuls durch leichtes Tippen/Anfassen im Bereich des Wangenknochens auslösen.

Auslösen lässt sich ein Schmerz manchmal z.B. auch mit Druck im Bereich unterhalb des rechten unteren Augenzahnes (beim Zähneputzen), bzw. in etwa dem selben Bereich am Kiefer, bzw. rechten Mundwinkel (beim Rasieren). Nachts habe ich in der Regel keinerlei Probleme, und auch morgens fühle ich mich meistens vergleichsweise gut.

Im letzten Jahr hatte ich dann einen Termin beim Neurologen, der eine Trigeminusneuralgie diagnostizierte, die durch Kontakt im Bereich des Hirnstamms ausgelöst wird. Eine anschließende MRT konnte das leider nicht bestätigen, da die Qualität der Bilder dafür nicht ausreichend war.

Von meinem Hausarzt wurde mir dann in Folge Gabapentin verschrieben, das ich auch regelmäßig mit einer Mindestdosis von drei Mal 300mg bis 600mg am Tag einnahm.

Stromstoß-, bzw. blitzartige Schmerzeinschüsse sind dann zunächst nicht mehr aufgetreten. Dennoch war kein einziger Tag gänzlich beschwerdefrei, meist jedoch eher kleine Wehwehchen wie ein kurzer "Pieksschmerz" im Kieferbereich, o.ä..

Letzten Dezember hatte ich dann ein Schmerzbild, das vermutlich eher zu einer CMD passen würde, denn die schlimmsten Attacken hatte ich beim Frühstücken (ein erst stechender und pulsierender Schmerz im Oberkiefer, dann eine schmerzhafte Verkrampfung im Bereich des Kiefergelenkes). Meist bin ich bereits mit Verspannungen in der rechten Gesichtshälfte aufgewacht, und aus diesen wurde über den Tag hinweg eine dauerhafte leichte Verkrampfung, die sich zum Abend hin steigerte. Eine Höherdosierung des Gabapentin hatte hierauf meines Erachtens auch leider keinen positiven Einfluss. Zudem waren Stressfaktoren und Kälte weitestgehend ausgeschlossen, da ich mich im sonnigen Urlaub befand.

Dieses Schmerzbild hat sich im Februar jedoch wieder geändert, da hatte ich wieder beim Kauen oder Schlucken kurz einschießende Schmerzen im Bereich des Kiefergelenkes (als wenn jemand kurz am Muskel zieht - manchmal mit einen kurzfristigen Druckauf-/abbau im rechten Ohr zu haben), allerdings "nur" genau in diesem Bereich und nicht wie eine elektrischer Schlag über die komplette Gesichtshälfte, wie das in Folge früher häufig der Fall gewesen ist.

Mitte März war der Bereich des Jochbeins mal wieder extrem empfindlich - bereits leichtes Berühren/Antippen löste einen kurzen aber heftigen kribbelnden/brennenden Schmerzimpuls aus. Beim Kauen und manchmal auch beim Sprechen hatte ich kurz vor der "Zuspitzung" kurze Schmerzimpulse im Bereich des Kiefergelenkes (die ich jetzt einfach mal als "Klicks" bezeichne.) - den ersten heftigen "Stromschlag" gab es erst wieder Anfang April.

Kurz darauf musste ich leider ins Krankenhaus, weil gar nichts mehr ging, weder Sprechen, noch Essen, noch Trinken – alles löste einen "ruckartigen" Schmerz im Bereich Kiefer bis Wangenknochen aus (allerdings nicht pulsierend, wie vor etwa einem Jahr), ferner einen stechenden Schmerz im Bereich des Übergangs Unter-/Oberkiefer.

Ich wurde von Gabapentin auf Oxcarbazepin umgestellt und hab’ das ganze Programm durchlaufen, MRT, Röntgen, Lumbalpunktion, etc., leider ohne konkrete Ergebnisse: ein Nervenkontakt besteht vermutlich nicht, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.

Nach fünf Tagen habe ich das Krankenhaus in leicht gebessertem Zustand verlassen, der ruckartige Schmerz ist seitdem nicht mehr aufgetreten, allerdings habe ich auch weiterhin nahezu ständig Schmerzen beim Essen und Sprechen (jedoch kein Dauerschmerz). Im Krankenhaus und die ersten zwei Wochen danach ausgelöst/getriggert in erster Linie durch Zungenberührung (insbesondere Zungenspitze). Selten habe ich mal gute Stunden, zwei Mal hatte ich sogar einen ganzen Tag ohne jegliche Probleme.

Mein derzeitiges Schmerzbild sieht wie folgt aus:

Beim Essen/Sprechen/Trinken oder auch Zunge an den Gaumen drücken (beim Schlucken) einen stechenden Schmerz im Bereich des Übergangs Unter-/Oberkiefer, bzw. Innenseite der Wange im selben Bereich, sehr selten auch mal ein kurzer brennender Schmerz (gefühlt außen) im Bereich Mitte Wange bis etwa Jochbein. Ebenfalls sehr selten einen kurzen "ruckartigen" Schmerz. Wobei das nicht wirklich ein Schmerz, sondern eher ein sehr unangenehmes Gefühl ist. Diesen meist unabhängig vom Essen/Sprechen.

Vielleicht noch erwähnenswert: wenn ich beim Zähneputzen mit der (elektrischen) Zahnbürste über die Gaumenmitte fahre, habe ich ein (nicht schmerzhaftes) Kribbeln im Bereich des Jochbeins.

Ich selbst definiere die derzeitigen Schmerzen als Muskelschmerzen, bzw. -reaktionen.

Verschlimmern lässt sich das Ganze, wenn ich rechts (die schmerzhafte Seite) kaue, daher kaue ich nur noch links (was vermutlich nicht gerade förderlich ist, aber eben derzeit nicht anders machbar) und schlucke natürlich recht schnell, ohne die Sachen richtig durchzukauen.

So, nun ist das Ganze leider recht lang geworden, aber ich wollte ungern auf irgendwas verzichten, das evtl. wichtig sein könnte ...

Verzweifelte Grüße,

Sebastian

Antworten
Fwa<stpuxls


Hi SebastianBin,

ich schleppe die Last eine Neuralgie seit über 10 Jahren mit mir herum,Gesichtsgürtelrose sein dank..

um die Durchbruchschmerzen zu behandeln bekomme ich zum einen ACTIQ ,das ist ein Stil und daran ist oben ne art ovales Kopfteil und daran ist das Schmerzmittel. Man nimmt so ein Teil und streicht es im Mund an den Wangeninnenseiten ab,schmeckt zum Glück auch nicht komisch,

Wenn ich wieder eine Attacke habe und dann merke,das dieses zwar nach so 2-4 minuten weggeht,aber 15 Minuten später wieder eine kommt,dann nehme ich so einen "Schmerzlutscher"und es dauert maximal 5 Minuten und es ist Ruhe und es kommt,wie sonst,keine erneute Attacke. Ferner ist ein weiterer Vorteil von dem Teil bzw. dem Mittel,das auch mein Dauerschmerz,sinkt.

Aber wie gesagt,das nehme ich nur bei Durchbruchpain. Wie ich gelesen habe hast Du auch Oxcar.bekommen,das habe ich auch,Timox heißt das in meinem Fall. Davon nehme ich am Tag 3x600mg. Dazu Stangyl 1x100mg. Am Anfang bekam ich nur ein leichtes Schmerzmittel gegen die Dauerschmerzen,gegen die Attacken kommt ja das Timox zum Einsatz,was die Anzahl der Attacken deutlich reduziert hat,aber natürlich nicht gestoppt.

Jedenfalls bekam ich dann Tramal,später Tillidin,aber das half nur ein Weilchen und dann musste man die dosis steigern,aber die Nebenwirkungen waren zu hoch,bei stagnierender Schmerzstoppung.

Seit gut 8 Jahren bekomme ich ein Mittel,das fälschlicherweise nur als Mittel zum Drogenentzug bekannt ist oder benannt wird. Derweil ist dieses Mittel in erster Linie ein sehr starkes Schmerzmittel und es wurde dann viele Jahre später zur Sbustitution eingesetzt. Das Mittel heißt L-Polamidon. Der Wirkstoff Levomethadonhydrochlorid. Wichtig ist hier das man nicht sagt "Polamidon"da dies etwas anderes ist. Polamidon ist methadon und in seiner Wirkung nur halb so stark wie L-Polamidon.

Warum ich so auf dem L rumreite liegt daran,das die Falschbezeichnung zu Problemen führen kann und man als Patient dann immer wieder erklären muss. Jedenfalls ist dieses Mittel etwa 4x potenter als Morphin und es hat eine Wirkzeit,wenn man einen Spiegel hat,von ca 24-36 Stunden.Habe zum glück keine "higmachenden oder ähnlichen Wirkungen erfahren! "

Ich habe die Einstellung in einer Schmerzklinik bekommen und stehe mit vielen Leuten in Kontakt,die es selber schon 10,15 und mehr Jahre nehmen.

Es senkt gut den Dauerschmerz bei mir,von Stufe 7/8,am Anfang auf Stufe 4/5 und im Schnitt auf 5. Klingt Stufenmäßig nicht viel,fühlt sich aber so an.

Wichtig,wie bei allen Dingen,heißt es nicht,das das was bei mir funktioniert,bei dir funktioniert. Ausserdem hast du geschrieben,das eine kompression vorliegt,im Hirnstamm. Wurde schon mal über eine OP nachgedacht. Janetta z.b.,falls die Kompression dafür indiziert ist.Teilweise setzt man das gammaknife (gammastrahler extragenau)auch bei diesen neurologischen problemen ein,ob dies auch bei einer kompression gilt,weiß ich nicht,glaube es aber nicht wirklich,aber lieber einen doc fragen!

Wichtig ist,nicht aufgeben,es gibt viele andere,wie Dich,wie mich,die teilweise 20 oder 30 Jahre kämpfen,was aber nicht heißt,das dies nun die Aussicht ist,so lange damit Leben zu müssen. Es kostet viel Kraft,oft streiten sich Krankenkassen und Rentenverischerer um Kosten oder die richtige Klinik und wenn Du dann vom Alter nicht ins Schema F passt,wirds noch schwieriger.

Das Problem ist vorallem,das es für uns keine Lobby gibt. Kein wunder,bei 3-5 Fällen pro 100000 Einwohner. Hohe kosten kommen dazu. Unsere Medis sind nicht billig. aber ich selber habe gerade erst erlebt,das Krankenkassen scheinbar nicht immer rechnen müssen. Aufgrund der Medis habe ich mit Übelkeit zu tun,die nicht vom Magen her kommt und ich darf MCP ect. nicht einnehmen,also nehme ich Medikamete mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat(VomexA,Vomacur oder was weiß ich). die Dosis die ich im monat benötige wäre 3x10Zäpfchen. Das wäre ca 30 euro/Monat . Habe einen Übernahmeantrag gestellt,weil es Möglichkeiten zur Verschreibung bei auch nicht verschreibungsfähigen Mittel gibt. Das wurde abgelehnt. Daher bekomme ich nun Zofran,da kosten 10 Stück ca 120 euro und ich benötige davon 4x10Stück/mon. Macht rund 500 euro das gut 16 fache,des nichtverschreibungsfähigen mittels. Und das sagt viel aus

du kannst Dich gern per PN melden,können dann gern weiter schreiben

leord:-olxli


Hallo zusammen,

bin glaube ich auch einer von den geplagten. Bei mir hat man sich erst mal darauf geeinigt das es eine Venen und Gefäßentzündung in der rechten Gehirnhälfte ist. Bekomme eine Kordisonkur und nehme gleichzeitig noch 1600mg Gabapentin ein. Um die Schmerzen noch ein wenig einzudämmen nehme ich noch ein paar Tramaldon Tabletten am Tag,- so 4 Stck. am Tag. Meine Neurologin sagt es könnte auch der Trigeminus sein der mir das leben schwer macht.

Wenn es der Nerv sein sollte kommt der nicht immer Stoßweise??

Zu Anfang war es ja auch so bei mir, aber jetzt verspüre ich einen stechenden Dauerschmerz im Kopf. Die Haare kann ich mir kaum kämmen geschweige die rechte Seite rasieren! Geht erst wenn ich ein paar Tramaldon reingeworfen habe.

Habe meinen Leidensweg schon mal am 13.07 kurz geschildert,- "Titel = Schmerzen in der rechten Gesichtshälfte". Wenn ihr euch schreibt würdet ihr mich bitte mit einbeziehen.

Ich muss auch dringend etwas gegen die schmerzen machen, sonst werde ich noch verrückt.

Danke und Gruß

F7astpBuls


Huhu lord-olli ,

klar wirst du mit einbezogen. Also mal zu dieser Frage ob es,wenn der Nerv ursächlich ist,Attacken kommen. Unabhängig jetzt mal von Deiner Diagnose,bei einer Trigeminusneuralgie sind eben die Attacken typisch. Die sind im Schnitt 1-2 Minuten lang und,so kenne ich es von mir und Freunden,haben die Attacken fast immer Schmerzstufe 10,also Maximum.

Und zu der Dauer der Attacken wäre zu sagen,das es Menschen gibt ,da dauern die Attacken nur 30 Sekunden+/-bisschen was und dann wieder Andere,so gehts mir oft,da Dauern die Attacken auch gerne 5 Minuten oder mal 8,aber auch kurze Attacken sind dabei.

Und was die Anzahl angeht. Die Einen haben 2 Attacken pro woche,andere haben 30/50 und viel mehr am tag. ich selber zähle schon lange nicht mehr,im schnitt sind es 5-10 pro tag.

dann mal nen quersprung zu tramal. man soll ja nicht mehr als 400mg am tag nehmen,so stand das zumindest noch 1999 auf m beipackzettel.wenn du 4 tabletten nimmst,welche stärke hast du und sind das retardtabletten. ich hatte z.b. damals tramal long 150 mg 4 x. aber mir hat das solche übelkeit gemacht und die schmerzlindernde wirkung lies sehr schnell nach

das was ich jetzt habe,ist 4 mal potenter als morphin und es hilft ganz gut,was aber nicht heißen muss das es dir hilft

das was du schreibst,mit berührungsempfindlichkeit ect. gibts es auch als sympthome beim trigeminusneuralgie. aber es kann auch was anderes sein. oft ist es so,das viele ärzte zu schnell die trigneural als diagnose stellen.

es gibt einfach schritte zum prüfen ob oder ob nicht. ferner kann man im mrt zum beispiel kompressionen des nerves und eines blutgefäßes oft sehen.

wie lange hast du die schmerzproblematik und wie alt bistdu,wenn du nicht die zahl angeben willst,reicht ja auch älter oder jünger als 30.

das typische alter,laut schulmedizinbuch ist so um die 50/60,mehr bei frauen

es gibt aber sehr viele die ,wie ich ein stück über 30 sind,das aber schon mit 22 bekamen. also das ist immer so ne sache und der grund warum das oft nicht zeitgemäß ist,liegt auch daran das studien vor langer zeit gemacht wurde,als das mit 50 oder 60 und vermehrt frauen vielleicht txpischer war und wenn dann keiner wieder ne erhebung macht,ist das ganze immer so ne sache.

es gibt im gesicht auch andere neuralgien,mit diesen sympthomen.Glossopharyngeusneuralgie

oder Aurikulotemporalisneuralgie

aber interessant ist bei dir ne entzündung vorliegt und die soll und wir in deinem fall mit cortison behandelt. bekommst du infusionen,weil das am besten wirkt.

also unbedingt dran bleiben und die entzündung in den griff bekommen,vielleicht ist das deine chance auf besserung

lWordc-8olli


Hallo Fastpuls,

zu deiner Frage wegen dem Tramaldon ,- es sind 100mg Rectardtabletten. Kordision nehme ich in Tablettenform. Seid dem ich Kordison bekomme ist mein Blutbild auch wieder O.K. Werde mir trotzdem Montag bei meiner Hausärztin noch mal Blut abnehmen lassen damit ein großes Blutbild gemacht werden kann.

Das mit deinem Hinweis mit der Gesichtsneuralgie finde ich höchst interessant! Da sprach meine Neurologin heute morgen auch von.

Ich habe mir gerade noch mal ein Termin in Hamburg geben lassen. Und zwar in der Klinik in Altona (Asklepios),- keine Ahnung vielleicht können die mir weiter helfen.

Zu deiner frage wie alt ich bin ,- 3 Jahre älter als Vierzig!

Was meinst du, lohnt sich das nach Hamburg zu fahren,- sind die Kompetent genug? Hast du schon irgendwelche erfahrungen mit Spezialisten gemacht?

Ach noch was , kann eigentlich jemand von euch unter solchen Schmerzen arbeiten? Ich bin seid 9 Wochen Krank geschrieben.

Gruß {:(

F:ast4pulxs


@ ord-olli

Erstmal zur Fage bzgl. Arbeiten gehen. ich war schon einmal 78 wochen krankgeschrieben,dann wurde ich ausgesteuert und lief übers arbeitsamt. Allerdings bekam ich 2 Monate nach der Aussteuerung eine neues Schmerzmittel,das so gut half,das ich weitere 2 monate später wieder mit arbeiten anfing. Ich war im öffentlichen Dienst und ich war nur einem Vorgesetzten unterstellt,das heißt ich konnte viel entscheiden,die Arbeit war absolut das Hammer,das Beste.

Das Arbeiten ging von Ende 2003- Ende 2006. Schon in 2006 verminderte sich die Wirkzeit. Statt 24 Stunden mit 40 Tropfen,brauchte ich nun 80 und dann 120.Das Schmerzproblem wurde auch schlimmer und so blieb mir nur wieder der Gang zum Doc und da ich schon mal so lange aus dm Verkehr gezogen war,die 78 wochen,wurde nun seitens der Krankenkasse nach ein paar Monaten vorgeschlagen Rente zu beantagen.

Eine Reha wollte ich lieber machen,aber die wurden wiederholt abgelehnt mit der Begründung,das Reha nur angesagt ist,wenn Aussischt auf Besserung und Arbeitsfähigkeit besteht. Und das war bei mir nicht gegeben und so wurde ich zeitberentet. Zum Glück bin ich ja auch schon ne Weile als Einzahler ins Rentensystem tätig gewesen. Und dann kam noch dazu,das das letzte Gehalt,über 12 Monate im Schnitt auch als Grundlage genommen wurde,naja kommen noch andere Faktoren dazu.

Nun bin ich seit 2 Jahren berentet,musste nun wieder Weitergewährung beantragen,wieder mal ein Gutachten und nun muss ich warten.

Da mir aber schon länger bekannt war,auch als ich gesund war,das mit der BFA bzw.DRV-Bund,viel Schreibkram und und und anfiel und ich bin daher in den VDK eingetreten,der die Patienten unterstützt mit allem drum und dran,für ne wirklich günstige Jahresgebühr,wenn man bedenkt was man dafür alles an Hilfe bekommt. ich zahle knapp 55 Eur/Jahr.

Zur andern Frage,wegen Hamburg. Da habe ich keine Erfahrung,ich kene nur Kiel und Bad Mergentheim,aus eigener Erfahrung.

Schreibe später nochmal was dazu

m2ary? joxe


Guten Tag an alle.... die Leidensgeschichte von Sebastian und sicher noch vielen anderen Menschen ist mir sehr gut bekannt aus eigener Erfahrung. Ich litt 11 Jahre an einer TN. Es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer und endete mit Rente und 50 Grad Behinderung. Vor 1 Monat wurde ich erfolgreich nach Janetta operiert. Meine Beschwerden haben sich wesentlich gebessert, so dass mein Leben wieder lebenswert ist. Deshalb möchte ich hier etwas wichtiges zur Diagnostik mitteilen. Bei mir wurden auch einige MRTs gemacht und immer wieder wurde mir mitgeteilt, es gibt keine Auffälligkeiten. Wichtig ist, dass das MRT mit CIS- Sequenz und Kontrastmittel gemacht wird. ( Die Sequenz kann auch DRIVE- Sequenz heißen, das kommt auf den Herstelller des MRT- Gerätes an ) Wie schon erwähnt, habe ich mich lange gequält, Infos eingeholt, bis ich auf diesen Hinweis eines Neurochirurgen gestoßen bin und meine Bilder von einen Radiologen überprüfen lassen habe. Zwischen besagten MRT und der OP lagen 6 Wochen, dann war mir geholfen, denn es stellte sich ein Gefäß- Nerven Kontakt heraus. Das Blutgefäß wurde von Nerv getrennt, um den Nerv wurde eine Manschette gelegt zum Schutz und eine Vene verödet. Man muß für sich ausloten, ob man mit den Medikamenten auskommt. Bei mir waren die Nebenwirkungen verheerend, aber bei anderen Menschen gibt es gute Erfahrungen. Je höher ich aufdosierte, um so stärker wurden die Schmerzen, nach einer kurzen Besserung. Deshalb habe ich mich sofort für die OP entschieden, da ich nichts zu verlieren hatte. Die OP und die Nachwirkungen waren im Vergleich zu den Schmerzen für mich gut zu ertragen. Jetzt bin ich frei von jeglichen Schmerzmitteln. ( Antiepileptika ) Ich grüße freundlich und wünsche allen, dass sie Besserung erfahren können. Mary Joe

J'oW{eb


hallo,

meine mutter leidet an der trigeminus neuralgie. ich würde ihr so gerne helfen aber weis nich wo ich anfangen soll. es gibt bowen technik, akupunktur, operationen, Bad Mergentheimer klinik, medikamente und so weiter.

ich habe angst das ich was falsches wähle und das es sich verschlimmert. bitte um rat, womit ich anfangen soll.

mfg

m7arXyx joe


Hallo JoWeb,

mir ist nicht bekannt, ob Deine Mutter schon unter Medikation steht... deshalb, das Mittel der ersten Wahl, wenn man die Schmerzen nicht mehr erträgt ist Carbamazipin. Es gibt Betroffene, die mit diesen Mittel recht gut zurecht kommen und wenig Nebenwirkungen haben.

Das Wichtigste ist allerdings die Suche nach der Ursache. Deshalb, wie oben ausführlich von mir beschrieben, ein MRT von einem Neurologen anweisen lassen, auf der Überweisung muß stehen, dass es mit Kontrastmittel und CIS- Sequenz gemacht werden soll. Auf den Bildern prüfen dann die Ärzte, ob ein Gefäß- Nerv- Kontakt besteht, MS vorliegt, ein Tumor den Nerv bedrängt oder im Ohrbereich ein Akustikusneuronom vorliegt. All diese Dinge können die Schmerzen verursachen. Mit einen entsprechenden Befund kann man sich bei einen Neurochirurgen vorstellen. Hamburg- Heidberg Nord ist da Spitze. Dort war ich auch. Sehenswert dazu:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/abenteuerdiagnose195.html

Trigeminusschmerzen können auch von Neuroborreliose kommen, sollte Deine Mutter also IRGENDWANN eine Zecke gehabt haben, dann kann sich schleichend so etwas entwickeln, wenn es eine Infektion gab. Lektüre dazu:

Krank nach Zeckenstich von Dr. Petra Hopf- Seidel

Wie in anderen Beiträgen beschrieben, kommen Herpes Zoster Viren als Ursache vor, da diese Krankheit auch schmerzhaft ist, müßte Deine Mutter sich erinnern können, ob sie schon mal darunter litt. Ich habe von Fällen gehört, bei denen entzündete Zahnwurzeln den Nerv reizten. Also beim Zahnarzt nach Störfeldern suchen ist eine weitere Möglichkeit, wobei ich ausdrücklich davor warne, sich auf Verdacht irgendwelche Zähne ziehen zu lassen. Es gibt Ärzte, die dies vorschlagen, aber es ist sehr umstritten. Es muß also ein Befund vorliegen, um eine Chance zu haben.

Akupunktur habe ich am Anfang bekommen, war 4 Monate schmerzfrei, danach begann alles wieder von vorn.

Eine Ozontherapie brachte mir auch große Erleichterung, nach Beendigung stieg der Schmerzpegel wieder heftig.

Früher hätte ich mich vor einer OP nach Janetta gedrückt. Doch als der Befund eindeutig war und mein Leidensdruck mir keine Wahl ließ, habe ich nicht lang überlegt. Die OP war das Beste, was mir passieren konnte. Bei einer Entscheidung für die OP immer einen erfahrenen Operateur aussuchen, der schon Routine hat.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen und wünsche alles Gute!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH