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Schwindel, Nervenschädigungen, keiner weiß, was los ist

STchehez-eraxde hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hoffe, ich bin hier im richtigen Forum gelandet, falls nicht, bitte einfach verschieben.

Es geht nicht um mich, es geht um meine Mutter. Sie hat seit über einem Jahr schwere Probleme mit Schwindelattacken, ist teilweise monatelang krankgeschrieben, weil sie nicht mehr arbeiten gehen kann. Die Ärzte finden einfach nichts! Sie war bei HNO, beim Orthopäden und dergleichen, nachdem sie schließlich zu einem Heilpraktiker ging, der sie massierte, war es eine zeitlang besser. Plötzlich fing der Schwindel aber wieder an und der Heilpraktiker konnte nicht mehr wirklich helfen.

Plötzlich kamen noch taube, schmerzende Füße und Beine dazu. Daraufhin hat sie sich neurologisch untersuchen lassen und es wurden Nervenschädigungen in den Beinen festgestellt. Auch dafür fand man keine Ursache.

Letztlich schiebt man alles irgendwie auf die psychische Schiene.

Sie nimmt nun Antidepressiva, die ihr wohl auch ganz gut bekommen und Tabletten gegen die Schmerzen in den Beinen (wohl welche gegen Parkinson). Die helfen mal mehr, mal weniger. Der Schwindel ist unverändert, kommt mal wieder, ist mal schwächer.

Hat jemand von euch eine Idee, woran es liegen könnte?

Antworten
dNasd@ax66


Hallo,

wurde denn schon ein MRT vom Schädel durchgeführt, und eventuell eine Liquoruntersuchung?

Ich habe Multiple Sklerose und die Symptome würden zum Krankheitsbild passen. Man muss aber nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen. Könnte auch durch eine Zecke verursacht sein (Borreliose).

Liebe Grüße

LKöcQkchxen1


Hi Schehezerade,

wie lange nimmt deine Mutter schon das Antidepressivum?

B-lümhchexn82


Hi Schehezerade,

noch ein paar Frage zu meinen Vorrednern hinzufüg...:

wie alt ist deine Mutter? Und gibt es Vorerkrankungen? Andere Medikamente außer dem AD? Was für ein Schwindel? Sonstige Beschwerden? Wie hat der Schwindel angefangen (gibts einen Auslöser?)...

Liebe Grüße

Blümchen :)*

Sfchqehezer>adxe


Hallo,

danke erstmal für euer Interesse. Also:

Ein MRT wurde durchgeführt und war unauffällig, MS wurde ausgeschlossen. Eine Liquoruntersuchung? Was ist das? Gehört habe ich diesen Begriff noch nicht.

Eine Zecke ist auch eher unwahrscheinlich, da meine Mutter sich weder in der freien Natur bewegt noch wir in einem gefährdeten Gebiet leben... also das wäre schon eine wanderwütige Zecke ;-)

Das Antidepressivum nimmt sie... hm. Also ich würde schätzen ein Jahr, wobei sie zwischendurch gewechselt hat und das Antidepressivum erst bekam, nachdem sie durch den Schwindel völlig neben sich stand. Ich glaube aber, dass sie vorher schon Probleme mit Depressionen hatte.

Meine Mutter ist 52. Vorerkrankungen gibt es keine bekannten, außer, dass meine Mutter stark übergewichtigt ist. Neben dem AD nimmt sie ein Parkinson-Mittel gegen die schmerzenden Beine. Der Schwindel ist kein Drehschwindel, sondern eher ein Schwankschwindel. Einen Auslöser für den Schwindel gab es nicht, er war plötzlich da und ging einfach nicht mehr weg.

Habt ihr Ideen? Vielen Dank im Voraus!

*:)

LMöckZchenx1


Ja es könnte psychogener Schwindel sein. ein Symptom der Depression ist Schwankschwindel.

Wie wäre es denn mit Schwindeltrainung beim Physiotherapeuten?

c:osmGa8x6


sie stand neben sich?? also so eine art benommenheit?? was hat sie für ein AD genommen, das die benommenheit weg gegangen ist? weißt du das??hab diese nämlich auch :-/

haben die ärzte mal blutuntersuchungen nach autoimmunerkrankungen gemacht?? z.b. rheuma ???

wurde die schilddrüse untersucht??

Lröck2chedn1


sie stand neben sich?? also so eine art benommenheit?? was hat sie für ein AD genommen

Bei mir was es Sertralin, mit dem der Schwindel verschwand.

c!oDsmax86


ok,,gut zu wissen ;-) nach wievielen wochen ist es verschwunden?? und wie lange war der shwindel vorher da?

LBöcHkchxen1


Er war ungefähr 10 Monate immer wieder im Laufe des Tages mehrmals da und wurde nach einige Tagen AD-Einnahme weniger und war nach 6 Wochen fast ganz verschwinden, so das mir nur noch sehr selten schwindelig wurde.

Bei mir hängt der Schwindel mit der Depression zusammen.

cHocsm}a86


da hast du es echt gut.. also war der bloß zeitweise beid ir da... bei mir ist ie benommenheit ja immer da... :-/ abER DAS PASST HIER NICHT IN DEN FADEN: :-D

L,öcakchxen1


Nein, die BenommenheitDderealisationen war anhaltend über Monate. Depersonalisationen über Minuten bis 1Stunde. Schwindel mehrmals täglich.

S%hee)p


Wurde schon mal ein Vitamin B12 Mangel ausgeschlossen?

Wie sieht es mit Blutuntersuchungen aus? Wurden mal welche gemacht und was kam dabei raus?

s?ofTia34-S39 jaHhre axlt


nachdem sie schließlich zu einem Heilpraktiker ging, der sie massierte, war es eine zeitlang besser. Plötzlich fing der Schwindel aber wieder an und der Heilpraktiker konnte nicht mehr wirklich helfen.

das hört sich so an, als würde der körper sagen: "ja ist ganz gut, aber das problem liegt tiefer, such woanders noch nach der ursache für den schwindel", mann könnte auch an einem osteopathen denken, die ursache liegt aufjedenfall tiefer, internistisch/neurologisch weitersuchen und evtl. zusätzlich auch osteopathisch.

Plötzlich kamen noch taube, schmerzende Füße und Beine dazu. Daraufhin hat sie sich neurologisch untersuchen lassen und es wurden Nervenschädigungen in den Beinen festgestellt. Auch dafür fand man keine Ursache.

ich würde wie sheep schon sagte einen b12 mangel ausschließen, der ist zwar selten, aber man kann nie wissen

borreliose test ebenfalls, auch wenn du nicht im zeckengebiet wohnst, ich kannte mal einen an neuroborreliose erkrankten bei dem es viel zu spät entdeckt wurde sein schicksal ist einfach zu traurig um es zu erzählen.

borreliose würde ich formhalber aufjedenfall auch testen.

eisenmangel ist bei frauen dagegen nicht gerade selten,bei einer eisenmangelanämie kann man auch schwindel kriegen,kopf/beinschmerzen und kann sogar manchmal eine ursache für das RLS sein(ruhelose/schmerzende beine)

bei mir persölich wurde per zufall im januar 2010 per zufall eine eisenmangelanämie festgestellt als ich in der uni klinik betreff allergien untersucht wurde, der ferritin wert/speicher wurde da getestet, mitte märz bekam ich die blutwerte in die hand(anämie) und kaufte mir ohne noch auf den befundbrief zu warten (der immer noch nicht da ist) eisenkapseln.

ich hatte zu diesem zeitpunkt keine kraft mehr um normal zu duschen oder irgendwas zu machen, und was benommenheit angeht wie cosma86 schreibt, nun das hatte ich die letzten jahre schon aber mitte märz 2010 ging es mit meiner kraft dem ende zu.(das schreibe ich AUCH, weil ich einen faden von cosma86 neulich las)

meine müdigkeit, kraftlosigkeit, benommenheit, "muß mich mal eben hinsetzen" usw. wie eine 80 jährige ist seit den eisenkapseln aufjedenfall weg, ohne diesen allergietermin in der uni klinik wäre ich wohl in der psychatrie oder im pflegeheim gelandet und nein, ich übertreibe nicht.

mineralmangel würde ich also nicht unterschätzen!, auch b 12 mangel kann zu nervenschäden führen und und zu allem mögliche, Sheep kennt sich damit bestens aus.

:)z

am besten schnell alles ausschließen. :)D

diabetes wurde ja bestimmt schon internistisch ausgeschlossen gehe ich davon aus, es gibt ja auch die diabetische neuropathie

sbofiat34-39a j3ahre xalt


diabetes wurde ja bestimmt schon ausgeschlossen nehme ich an, hab eben geguckt da kann man auch schwindel von kriegen und eben die diabetes neuropathie.

weil du ja auch sagtest, daß sie übergewichtig ist,aber wurde bestimmt schon ausgeschlossen.

was für ein mittel für die beine kriegt sie?

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