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Halluzinationen beim Einschlafen

Txestrxale


mensch, das "freut" mich jetzt echt, das es doch nicht so selten ist. Bisher konnte ich keinen bestimmten auslöser für dieses phänomen finden, stress hat ja eigentlich jeder, mehr oder weniger. daran kanns nicht liegen. sonst hätte ich diesen horror tripp ja jede nacht :-o ich denke, da kann mal wohl nichts gegen unternehmen....

kcleine" Palm*e21x0


Ich habe noch eine andere Theorie.

Hast du dich mal stark am Kopf verletzt oder während der Kindheit ein Schädelhirntrauma?

In einer Zeitung wurde von einer Frau berichtet, die schwarze Umrisse neben sich sah, wenn es nachts dunkel wurde.

Sie hatte als Kind ein Schädelhirntrauma erlitten und neben ihrem Bett stand ein Funkwecker, dessen Wellen die Nervenbahnen irgendwie beeinflusst haben.

Kannst ja mal überlegen, ob du entweder einen Wecker neben ir hast oder früher mal hingefallen bist?

L=öckcJhexn1


Hi Testrale,

nein Dein erleben im Halbschlaf hat nichts mit einer Hypoxie zutun.

Wie schon erwähnt, handelt es sich um eine Schlafparalyse mit hypnagogen Halluzinationen.

Das ist absolut nicht krankhaft.

Schau mal hier:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Bewegungsunf%C3%A4higkeit_im_Schlaf]]

L*öKckchxen1


Hi Spinnenbein,

Das was du über diese junge Frau schilderst, ist eine schwere geistige Erkrankung. Sie wird paranoide Schizophrenie genannt.

Und diese Erkrankung hat nichts mit Testrales Schilderung zutun.

Tkestxrale


@ Palme.

ich sehe die umrisse nicht automatisch, wenns dunkel wird, sondern nur halt so 2 -3 mal im jahr. ich kan in diesen seltsamen nächten ganz schlecht einschlafen, bin innerlich unruhig und habe diese nacken-kopfschmerzen und schlimmen ohrendruck, und dann fangen plötzlich diese hallus an, das ich halt ständig sachen sehe, Monster, oder zombies oder kreaturen. und dieses unruhige innere gefühl steigert sich fast bis ins unerträgliche, ich schrecke dann immer auf, und sehe mich total verängstig um, kann mich aber nur wie in zeitlupe bewegen......

M$ore'lla


Das, was du beschreibst, kenne ich auch, das letzte Mal hatte ich diesen Zustand vor ca. 6 Jahren.

Ich habe bei meinem Vater übernachtet. Als ich im Gästezimmer im Bett lag, schräg links vor mir die Tür, konnte ich mit auf einmal nicht mehr bewegen. Ich habe mich auch gar nicht bemüht, weil ich die innere Gewissheit hatte, dass ich mich einfach keinen Zentimeter rühren könnte, selbst wenn ich es versucht hätte. Meine Glieder waren bleischwer, ich lag kerzengerade und konnte ausschließlich meine Augen bewegen. Dann trat ein Ohren- und Kieferdruck auf, der vmtl. vom unbewussten Pressen herrührte. Das Geräusch in den Ohren kann ich nämlich auch herbeiführen, wenn ich meine Zähne fest zusammendrücke.

Vor meinen Augen begannen kleine Lichtflecken zu tanzen. Ich habe Angst gehabt, erst recht, als ich in der Tür einen menschlichen Schemen ausmachte. Die Gestalt bewegte sich näher in Richtung meines Bettes, die Angst steigerte sich ins Unerträgliche (innere Anspannung, Herzklopfen). Plötzlich fühlte ich den Schemen hinter mir, am Kopfende des Bettes. Da war die Angst mit einem Male wie weggeblasen und machte einer tiefen inneren Ruhe Platz. In diesem Augenblick dachte ich, der Geist Janis Joplins stünde hinter mir. ;-D Ich habe sogar eine Berührung gespürt, als würde jemand mir sanft über den Kopf streichen. Nach 2-3 Minuten war alles vorbei, das Gefühl verschwand, indem ich hochschreckte und auf einmal kerzengerade im Bett saß.

Danach habe ich mich über Schlafparalysen informiert, seither ist allerdings keine mehr aufgetreten.

Bei der SP ist der Körper schon in einen Schlafzustand versetzt, während das Bewusstsein noch im Wachsein verbleibt. Traumbilder werden in die Umgebung projiziert, Geräusche wahrgenommen (v.a. Nebengeräusche wie Rauschen, Knistern, Stimmen, die im täglichen Leben vmtl. kaum wahrgenommen und vielleicht deshalb zuerst verarbeitet werden, während man träumt). Ich vermute, dass eher ängstliche Bilder und Gedanken entstehen, weil der Mensch eine natürliche Dunkelheitsangst hat und der Fluchtreflex durch den Stupor nicht ausgeführt werden kann. Zudem nehmen wir unsere Umwelt heute sehr empirisch wahr, was vielleicht dazu beiträgt, dass uns alles, was "unrealistisch" erscheint, erstmal ängstigt, weil wir es uns nicht erklären können.

Wenn man sich allerdings über den Zustand, in dem man sich während der SP befindet, bewusst wurde, soll einem diese Erkenntnis auch währenddessen erhalten bleiben, was vielen Betroffenen die Angst nimmt. Einige versuchen den Zustand sogar willentlich herbeizufrühren, weil es die Vorstufe zum luziden (bewussten) Träumen darstellt.

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