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Als Angst

QPueen$y1


Lena,

das ist jedem bewusst, aber der TE ist 22, studiert Medizin und war auch nicht nur beim Hausarzt ;-)

Der TE sucht nach Symptomen und die kann man sich auch schnell mal einbilden.

Gestern wars nur das, heute ist das noch dazugekommen und morgen das nächste.

Ein Arzt hat ihm ja schon gesagt, dass das kein ALS ist.

Und glaub mir, ich weiß, was diese Krankheit heißt. Meine Oma ist dran gestorben...

tlaJtua


@ Lena:

Wenn du dich mal überschlagsweise durch die ersten Seiten dieses Forum leist, wirst du feststellen, dass es hier minstens 10 user gibt, (eher mehr) die immer wieder Sorge haben, dass sie an ALS leiden, obwohl diverse Tests immer eine ALS ausschliessen. Dazu gesellen sich hier die HIV-Paniker, die Krebs- und die MS-Phobiker, und, und,...

Etliche von denen haben wahre Untersuchungsmarathons hinter sich, ohne dass ihnen ihre Sorge genommen werden kann.

Cyberchonder eben auf Neudeutsch. Diese Krankheit ist nicht so dramatisch, wie ALS oder eine dieser anderen "schlimmen" Krankheiten, aber leiden tun sie schon, in sofern ist es nicht ein Haschen nach Aufmerksamkeit, sondern ein Ausdruck ihrer Störung. :)z

Ich verstehe aber, dass du das als Angehörige eines ALS-Patienten nicht ganz angebracht findest, ich habe selbst MS und habe manchmal bei den blumigen Schilderungen der Leute, die darauf bestehen, auch erkrankt zu sein, obwohl kein Arzt etwas findet, auch innerlich mit dem Kopf geschüttelt :-|

DOe=busxsy


Leute,

ich wollte garantiert niemandem zu nahe treten, und es kann gut sein, dass ich ein Hypochonder bin, lieber das als das andere.

Ich habe auch wirklich nicht vor mich hier in den Mittelpunkt zu stellen, das war eine sehr ernst gemeinte Frage, weil ich mir auch ernsthafte Sorgen mache. Aber ich möchte mich bei euch allen bedanken, die mir schreiben, und mit jeder Antwort die Realität etwas näher bringen, die zeigt, wie selten diese Krankheit ist.

Liebe Lena, nur weil ich mir Sorgen mache, schmälert das nicht das unglaubliche Schicksal deiner Oma, ich zolle dir eher Respekt, dass du so eine harte Erfahrung in jungen Jahren (nehme ich mal an) schon durchmachen hast müssen.

L]en_aaus6Mün9ste[r


Entschuldigung wenn ich überreagiert habe!!

Will niemandem etwas unterstellen!

Freut euch an dem Leben und geniesst es so lange es geht!

LPöc)kche6nx1


Hi Debussy,

Thema des Studiums ist also z.Zt. ALS. Ist es nicht so das fast jeder Medizinstudent die Symptome einer schweren Krankheit bei sich entdeckt, welche er gerade studiert?

Und noch ein Hinweis. Als Mediziner sollte man sich auch immer im Bereich der Psyche auskennen. Deshalb schau Dir mal diesen Link an:

[[http://angstportal.de/Hypochondrische-Stoerung.html]]

D&ebusxsy


Liebes Löckchen,

ich weiß schon dass mediziner und solche die es mal werden besonders anfällig für hypochondrie sind, und auch alle symptome sofort bei sich sehen. und es kann auch gut sein, dass ich mich selber über das normale maß hinweg beobachte. aber es macht mir hald doch sorgen, wenn ich plötzlich faszikulationen am ganzen körper hab, also ganz plötzlich, aus dem blauen heraus, und vor allem ständig... vor allem fällt es ja schwer sich faszikulationen einzubilden, da ja die bewegungen unter der haut wirklich sichtbar sind, und auch nicht willentlich ausgelöst werden können.... ß

taatua


vor allem fällt es ja schwer sich faszikulationen einzubilden, da ja die bewegungen unter der haut wirklich sichtbar sind, und auch nicht willentlich ausgelöst werden können

Dein Irrtum ist, dass du Hpochondrie oder etwas in die Richtung Somatisierungsstörung mit Einbildung gleichsetzt.

In solchen Fällen treten Symptome wirklich auf, sichtbar, manchmal auch messbar, ohne dass es einen erklärenden pathologischen Befund gibt. Gerade im neurologischen Bereich können viele Symptome durch vermehrte Anspannung hervorgerufen werden.

Ganz konkret: Du beobachtest etwas, was bei jedem Menschen mal vorkommt: Ein Muskel zuckt! Normalerweise würde man das einfach ignorieren. Da du aber in deiner Ausbildung erfahren hast, dass das ein Anzeichen einer Krankheit sein kannst, machst du dir Gedanken. Die führen dazu, dass dein Muskel öfter zuckt – aufgrund der Anspannung. Deine Sorge verstärkt sich und du fängst an, die Sache genauer zu beobachten...

Das ist ein Teufelskreis :-|

D4ebuOssy


Liebe/r Tatua,

ich hoffe es ist so... es ist jedenfalls so oder so ein relativ unangenehmes gefühl... ich hoffe ihr habt alle recht... dann werd ich mich, wenn alles rausn ist bei euch entschuldigen und rot anlaufen.....

tpat(ua


ich hoffe ihr habt alle recht... dann werd ich mich, wenn alles rausn ist bei euch entschuldigen und rot anlaufen.....

Ich hoffe auch, dass wir recht haben.. Die Alternative wäre besch*** für dich!

Aber entschuldigen brauchst du dich auch nicht... ;-D

Solche Krankheitsängste sind ja nix neues gerade bei Medizinstudenten und im Gegensatz zu manch anderem scheinst du dich ja mit den Antworten, die du hier bekommst wirklich auseinanderzusetzen siehe:

Aber ich möchte mich bei euch allen bedanken, die mir schreiben, und mit jeder Antwort die Realität etwas näher bringen, die zeigt, wie selten diese Krankheit ist.

Insofern ist doch alles im grünen Bereich :)^

LG, und einen schönen Sonntag,

Tatua <- weiblich, erkennt man an der roten Farbe des Usernamens

L@öckgchen1


Hi Debussy,

niemand behauptet das Du dir was einbildest. Nur bewertet du vorhandene Körperreaktionen anders als andere Menschen. Du gibst ihnen den Wert eines Symptoms. Diese machen dir Angst, das wiederum verstärkt die Körperreaktionen.

Befasse dich mal mit benignen Fazikulationen, finde ihre Gefährlichkeit herraus. Und gebe deinen Zuckungen im Moment des Auftretens genau diesen Wert.

D7e1b$ussxy


ja, ich weiß eh... es macht mir eben nur sorgen, dass ich die fazikulationen durch bekneifen oder beklopfen des muskels provozieren kann, und ich noch nicht ganz draufgekommen bin, ob das bei benignen auch der fall ist....

Gdrisu$20x10


Hi @ Debussy,

wie ich sehe bist auch Du ein Kandidat, der sich wegen den Zuckungen gedanken macht.

es macht mir eben nur sorgen, dass ich die fazikulationen durch bekneifen oder beklopfen des muskels provozieren kann

das geht bei mir auch und ich habe nach aussage von 2 neurologen, einem Ober und einem Chefarzt kein ALS und das sogar trotz Muskelschmerzen bzw. Krämpfen und gelegentlicher Schwäche.

Ich war erst am letzten Mittw. in der UKT, wo wieder jede Menge an Messungen gemacht wurde, da war aber alles bestens ( EMG, ENG, NLG ... und was weiß ich net alles ). Das hat mich zwar noch nicht 100 % Beruhigt, aber ich denke , dass wenn es etwas wäre, hätte mann es in irgend einer der zwei Kliniken herausgefunden.

Auch mein Neuro, hatte es nicht für Nötig gefunden mich dort hin zu schicken, aber ich habe ihn 2 mal dazu gebracht ( letzten Nov u. letzte Woche ).

An was es bei mir liegt, weiß ich nicht und meine Beschwerden machen mich immer noch fertig, aber ich muss wohl damit lernen umzugehen. Das nächste was ich nun auch in Angriff nehmen will ist, dass ich die sch... tetrazepam weg bekomme und als ersatz Limptar ( o.so ) einschmeisen werde.

Denn trotz dem Tetra habe ich starke schmerzen, den ganzen rücken entlang.

Kopf hoch und versuch mit Deiner Angst klar zu kommen, auch wenn Du Dir Hilfe holen musst ( Psychologische ) denn das werde ich auch tun, wenn ich es nicht schnellstens schaffen werde.

LtöcBkch`enx1


Hi debussy,

Du neigst offensichtlich zu gutartigen Zuckungen. Durch beklopfen oder auch leichtes schlagen lassen sich Muskeln bestens stimmulieren. Das wird in der Physiotherapie bei Paresen genutzt und heißt dort Tepping.

A\rGo;oxN


Achso ja Muskelschwäche kann eine Nebenwirkung von Tetrazepam sein

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