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Seit Monaten Schwankschwindel, Herzrasen, Atemnot und Zittern

CTrea.tivDe9x2 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin 17 jahre alt und bin mitlerweile wirklich verzweifelt, ich weiß einfach nicht mehr weiter :(

das ganze fing vor einem knappen jahr, wie aus dem nichts an, plötzliche schwankschwindelattacke mit herzrasen, atemnot und zittern. danach hatte ich erstmal 2 monate ruhe..

dann kam plötzlich eine starke benommenheit auf, die sich nach und nach verfestigte und auch bis heute blieb.

nach und nach, kamen immer mehr symptome dazu:

wahrnehmungsstörungen – der boden scheint sich zu bewegen, die welt scheint irgendwie weit entfernt von mir.

sehstörungen – manchmal doppelbilder, verzerrte bilder, allgemein sehr unangenehmes gucken, starke konzentrationsstörungen, es ist nicht mehr möglich, einen punkt anzufixieren.

so viel zu meinem dauerzustand. dazu kommt, dass ich des öfteren unter regelrechten attacken leide.

diese machen sich anfangs durch innerliches zittern und innerliche unruhe bemerkbar, starkes schwitzen, konzentrieren ist nicht mehr möglich. hat die attacke sich dann voll entwickelt bin ich wie in einer anderen welt, alles scheint weit weg, ich habe kopfschmrzen, schwankschwindel und ständig das gefühl, mir würde "der boden unter den füßen weggerissen", schwitzen und frieren wechselt sich ab. wenn es richtig schlimm ist, zucken meine augen unkontrollierbar.

momentan kommt noch gedächtnissverlust dazu, ich vergesse imemr wieder dinge und die alltäglichsten sachen,fallen mir nichts me

ich war bereits beim HNO arzt, neurologen, massagen + krankengymnastik, beim hws-spezialisten und heute in einer schwindelambulanz. doch nie konnte etwas festgestellt werden. meist wurde es auf die psychoschiene geschoben.

nun frage ich mich allerdings, ob sowas denn wirklich von der psyche kommen kann?

ich hab bereits viel über die "Basilarismigräne" gelesen und finde, das meine symptome zu 100 % passen.

ich hoffe auf eine antwort, lg.

Antworten
CAreativ#e9x2


ich hab vielleicht vergessen zu erwähnen, dass ich seit meinem 6. lebensjahr nach einem schweren sturz auf die linke kopfhälfte unter beidseitigem tinnitus leide.

irgendwie werde ich einfach das gefühl nicht los, dass meine hws doch nicht so in ordnung ist. meine wirbel blockieren immer und imemr wieder, mein atlas sitzt auch nicht gerade, so viel weiß ich, mir wurde imemr gesagt dies sei nicht weiter schlimm..

???

BWlackDSwban87


Du Ärmste :)*

Das klingt wirklich nach totalem Horror :°(

Ich nehme an, CT oder MRT von Kopf und HWS wurde schon gemacht?

Cyreatzivex92


mrt hws und schädel unauffällig.

so wie bis jetzt eigentlich alles :(

LDöckmch9exn1


Hi Creative,

ich vermute Du hast eine Angststörung mit Panikattacken. Deines Symptome passen dazu. Schau hier: [[http://angstportal.de/SY01---Ueberblick-ueber-Symptome.html]]

Wenn Du wissen willst, was man dagegen machen kann, geh auf die Stratseite dann auf Therapien.

W/atexrli


Und von den Ohren kommt es auch nicht? Ich habe jetzt von einer Freundin gehört, die so "Anfälle" hat, also ihr wird voll schlecht und das soll am Gleichgewichtssinn liegen und vom Stress kommen... also vielleicht haben deine Ohren ja doch noch irgendwie mehr abbekommen?

Diese Migräne, davon hab ich noch nie was gehört... oder meinst du die Migräne mit Aura? Da passt einiges, aber von Augenzucken und Vergesslichkeit hab ich noch nie was gehört... ":/ Oder bist du nur vergesslich, wenn es dir so mies ging? "Denkstörungen" kommen schon vor, währed man einen Anfall hat.

Cvreat.ive92


vielen dank Löckchen1

ich besorge mir nun nochmal einen termin beim neurologen, mal sehen was er sagt. der arzt in der schwindelambulanz heute, sagte etwas von falschen informationen, die an mein hirn geleitet werden, also quasi einbildungen um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.

Also laut HNO arzt, alles in bester ordnung.

hier mal ein link zur basilarismigräne [[http://www.petraschuster.de/fitundwohl/gesundheit/migraene.shtml]]

sehr seltene form, aber es gibt sie eben.

die vergesslichkeit tritt meist vor und nach den anttacken auf..

scchn,ecke1'98x5


Hallihallo!

Im Großen und Ganzen möchte ich mich Löckchens Einschätzung anschließen. Hierzu noch ein paar Anmerkungen:

Hast du schon mal was von Derealisation gehört? Das hört sich für mich nämlich irgendwie danach an. Man nimmt die Welt wie im Traum wahr, als ob man nicht richtig da wäre. Dazu würde auch der Gedächtnisverlust im Zeitraum der Attacken passen.

Googel mal danach, vielleicht erkennst du dich wieder. Auf jeden Fall würd ich mal einen Psychologen aufsuchen und ein erneuter Termin beim Neurologen kann nicht schaden. :)*

L!öcTkchenx1


Hi Creative,

für eine Angststörung ist der Psychiater zuständig. Sehr viele Neurologen haben ebenfalls Psychiatrie studiert. Am besten suchst Du einen Neurologen auf, beide Fachrichtungen beherrscht, also auch Facharzt für Psychiatrie ist.

Therapieren kann man Angststörungen mit Medikamenten, meist Antidepressiva. Und sinnvoll wäre auch eine Psychotherapie z.B. eine Verhaltenstherapie.

sagte etwas von falschen informationen, die an mein hirn geleitet werden, also quasi einbildungen um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.

Nein Einbildungen meiste er mit Sicherheit nicht. Falschinformationen sind Informationen auch wenn sie falsch sind. Sie sind nicht eingebildet.

CUre#ativxe92


hallo schnecke1985 (:

ich hab mich nun ein wenig über Derealisation schlau gemacht und ich muss sagen, ich finde mich dort schon irgendwo wieder, vielen dank für diese information :)^

und nun nochmal zu dir Löckchen1, ich habe mir nun erstmal einen neurologen mit einem recht guten ruf rausgesucht. ich denke sollte sich eine angststörung bestätigen, wird er mich weiterschicken.

ich hoffe nun erstmal, dass das vielleicht endlich die lösung des ganzen ist ":/

Lböckch<en1


Meist stellt ein Facharzt nur gesicherte Diagnosen für seinen Bereich. Der Neurologe wird warscheinlich nur vermuten, das es von der Psyche kommt, so wie die Ärzte bisher auch.

Zum Psychiater, für eine gesicherte Diagnose mußt Du dich schon selber auf den Weg machen.

Cyr!eatSive9x2


ich bin "wiedermal" etwas beunruhigt, mich verfolgt schon den ganzen tag ein seltsames "ziehen" im kopf.

etwa genau in der mitte des kopfes, richtig innen, so ein ziehen nach unten.. sehr unangenehm, aber es ist kein schwindel und auch kein fallgefühl..

nunja, ich habe nun erstmal für morgen einen termin beim neurologen

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