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Liquorunterdrucksyndrom (Sluds), kennt das jemand?

M6ogliW_k*opf


ach so ja. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, muss auch dazu sagen, dass ich jetzt schon länger nicht mehr so extreme Kopfschmerzen hatte und deshalb mich mehr auf andere Sachen konzentriere. Aber wenns wieder schlimmer wird, steht dass dann wieder an erster Stelle. Was ich nicht hoffe.

LG

pset.corx62


Na, dann Drück ich Dir die Daumen, das es aufhört. Alles Gute. Petra

M[opgliW_koxpf


Vielen Dank, das werd ich auch für dich machen!!

D7asT*ata


hey ohne das ich jetzt erstmal groß was schreibe würde ich gerne wissen, ob die betroffenen hier noch rein schauen.. ein kleiner pieps und ich erzähle meine geschichte.

lg

p.etc,or4x8


Ich kucke immernoch mal hier rein und bin auch noch betroffen.

pFetcoYr4x8


@ DasTaTa,

ich habe eben Deine Geschichte nachgelesen wurde denn schon mal ein MRT von Deiner Wirbelsäule gemacht?

B0obbxel1


Liebe Liquorunterdruck Leidensgenossinnen und Leidensgenossen,

Ich bin eine junge Frau, die plötzlich an einem spontanen Liquorunterdrucksyndrom erkrankte. Insgesamt war ich drei Monate krank, konnte kaum aufstehen, habe etwa 1000mg Koffein pro Tag zu mir genommen, um einfache Dinge wie Duschen, einkaufen usw. erledigen zu können. In die Arbeit zu gehen war in meinem Zustand undenkbar- ich bin sehr froh, dass mein Arbeitgeber so viel Verständnis zeigte.

Die Diagnose wurde nicht gleich gestellt, sondern zuerst einmal ein Verdacht auf dieses Syndrom geäußert, da alle MRT Bilder (des Hirns) und auch meine Symptomatik (also dieser typische lageabhängige Kopfschmerz) dafür sprachen. Ein Loch konnte man aber nicht finden, deshalb galt längere Zeit erstmal nur der Verdacht.

Ich war mehrere Wochen im Krankenhaus, immer auf der Suche nach dem Leck. Als man mir Kontrastmittel in den Liquorraum spritze konnten die Radiologen es auch tatsächlich in der Wirbelsäule finden. Weil meine Stelle es nicht anders erlaubte, wurde das Leck operativ verschlossen. Nach der Operation ging es mir eine Woche sehr schlecht, aber ich habe das Krankenhaus zwei Wochen nach der OP als GESUNDE Frau verlassen können.

Inzwischen sind wieder Monate vergangen, und ich möchte etwas schreiben, was ich in all der Zeit des Zweifels, der Angst und der Sorge in all den Foren, die zum Thema schreiben, vermisst habe: etwas Positives. Liebe SLUDSler- die Krankheit ist heilbar! Ihr müsst- und werdet- nicht für immer krank bleiben! Es gibt sehr sehr positive Prognosen!!! Ich bin auch wieder gesund, und so werdet ihr auch wieder gesund werden! Ich kann euch nur folgenden Rat mit auf den Weg geben:

- seid dahinter, dass das Leck gefunden wird! Ohne die genaue Stelle zu kennen, ist es oft schwer die Krankheit perfekt und schnell zu besiegen.

- Sucht euch Experten / ärztliche Zweitmeinung!

- Gebt nicht auf!!!!

- Seid geduldig! Es braucht einfach Zeit, so ist das.

- und bleibt positiv!

Ich wünsche euch ALLES ALLES Gute! Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schrecklich diese Krankheit ist, deshalb habt ihr mein absolutes Mitleid! Aber nochmal: Alles wird gut!

Liebe Grüße

Bobbel

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