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Kann eine Nasennebenhöhlenentzündung sich aufs Hirn übertragen?

AJnzei`gxeX


Und wäre so eine Infektion hier tragischer Weise der Fall – ich wäre sehr sicher, dass der betreffenden Person nicht danach wäre, hier überhaupt zu posten. sie läge vermutlich schwerkrank in einer Klinik.....

Magst du vielleicht Recht haben,aber es ging um die Frage die gestellt wurde und um keine Thesen ;-)

m2ause4prxinz


solange wir nichts über das Wohngebiet des TE wissen, ist die Angabe des durchschnittlichen Risikos nach einem Zeckenbiß die einzig vernünftige Angabe.

Ohne den Zusatz ist die Aussage wertlos, auch wenn ich mich wiederhole. Die Durchschnittswerte implizieren, dass sich niemand nach einem Zeckenbiss Sorgen machen müßte und das Ganze getrost schleifen lassen könne, weil eine Infektion ja so unwahrscheinlich wäre. Erweiterst du die Formulierung, kann jeder selbst entscheiden, ob er in einem Risikogebiet lebt (was nicht wenige sind) und weitere Diagnostik betreiben lässt.

Wenn man nicht gelernt hat solche Zahlen zu interpretieren, lösen sie nur unnötige Ängste aus.

Ich finde es weit schlimmer, wenn einem Ferndiagnosen ala Psychosomatik aufgeschwatzt werden. DAS ist ein unverantwortliches Spiel mit der Angst.

Was die Durchseuchung in psychiatrischen Kliniken angeht – Borreliose hat evtl. auch psychiatrische Symptome als Krankheitsfolge.. insofern nicht verwunderlich. Durchseuchungsrate ist übrigens ein hochproblematisches Instrument, wenn einfach nur IGG im Blut als Anhaltspunkt genommen wird, weil so jede Kontakt mit dem Erreger erfaßt wird, auch die unproblematisch ausgeheilten Borreliosen, die nie ins zweite oder dritte Statium gelangt sind

Im Gegensatz zu Viren, kann man bei Borrelien nicht pauschal zwischen IgG=ausgeheilt und IgM=aktiv unterscheiden, in vielen Fällen kämpft das Immunsystem bei erneuter Infektion bzw. Reaktivierung mit den schon vorhandenen Antikörpern. Es gibt auch Studien, die besagen, dass bei Borrelienkontakt zwangsläufig innerhalb der nächsten 8-10 Jahre Symptome auftreten, falls nicht behandelt wurde. Die Diagnostik und das Wissen sind insgesamt so schwammig & die Erkrankung zu schwerwiegend, als dass man sich leisten könnte, einfach darüber hinwegzugehen.

t?atuxa


Hey, ich habe dem TE ganz sicher keine Diagnose gestellt und erst recht keine psychosomatische *:)

Ich habe ihm geraten den Arzt aufzusuchen. Bei neurologischen Ausfällen ist eine Borreliendiagnostik übrigens Standardprocedere.

Was ich allerdings auch problematisch und unverantwortlich finde ist, Menschen gerade bei dem schwammigen Wissensstand und der unsicheren Diagnostik nahezulegen, dass eine Borreliose häufig ist und oft nicht klar nachgewiesen werden kann.

Da entstehen dann Fälle in denen der Patient darauf besteht, eine unerkannte Borreliose zu haben und sich vehement verweigert, eine psychosomatische Ursache seiner Beschwerden, auch nur in Betracht zu ziehen.

Er ist davon überzeugt, Borre zu haben und wenn die Erreger nicht gefunden wurden dann ist der Test nicht sensibel oder die bösen Borrelien sind nur intrazellulär oder...

Das sind dann Leute, die schon mit einem Stapel Ausdrucke aus dem Internet die Arztpraxis betreten, worauf sich der Mediziner fragt, ob er noch schnell genug durchs Fenster flüchten kann ]:D

Mal ganz Ernst, so entstehen tragische Patientenkarrieren :(v

mVausepxrinz


Hey, ich habe dem TE ganz sicher keine Diagnose gestellt und erst recht keine psychosomatische

Dich meinte ich doch gar nicht @:) Aber gewisse andere Leute stellen in beinahe jedem Faden dieselbe Ferndiagnose, das nervt übel.

Am restlichen Beitrag ist natürlich was dran :)z

a~n[onymocnym


Hat jemand Erfahrungen mit Vitamin B12 Mangel? Mein B12 Spiegel lag bei ca. 400! Das ist ja noch normal. Aber ich habe gehört das bei einem Spiegel unter 500 solche Symptome auftreten können. Kann nur Cobalamin ins Nervensystem gelangen oder jeder Vitamin B12 Komplex?

aqnony)mon3ym


oder Methylcobalamin

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