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Nervenschaden durchs Blutspenden

b`l2uotspend+erodernxicht hat die Diskussion gestartet


Moin Leute,

ich war schon zwei Mal Blutspenden hatte nie Probleme, bin auch 196cm und 198 kg schwer, daher vermute ich mal habei ch auch mehr blut und weniger kreislaufprobleme?

wie auch immer ich habe jetzt hier gelesen:

[[http://www.juraforum.de/forum/specials/bgh-blutspender-sind-auch-ueber-seltene-risiken-der-blutspende-aufzuklaeren-78592]]

Der Kläger erlitt durch den Einstich der Blutabnahmekanüle eine Traumatisierung des Hautnervs des linken Unterarms, was ein spezifisches, jedoch seltenes Risiko einer Blutspende darstellt. Er leidet trotz dauernder Schmerzmitteleinnahme weiterhin an Schmerzen im linken Unterarm, eine vollständige Genesung ist eher unwahrscheinlich.

das es passieren kann das man nervenschäden durch die nadel bekommt.

haltet ihr das für realistisch? und was gibts noch für risiken? klar wenn man direkt danach sofort nen marathon läuft ohne essen und zu trinken fällt man um und verletzt sich , das sind ja logische risiken. aber ich meine ausser normalem kreislaufschwäche. ich meine wenn ich mich danach ausruhe, was esse und trinke. dann gibts doch weiter keine gefahren oder gibts noch irgendwas anderes?

vielen dank für eure hilfe.

Antworten
L,ui3sve72


Also ich kann nur von mir reden...

Ich war bisher 41X Blutspenden und hatte noch nie, nie Probleme, weder mit dem Kreislauf noch sonst irgendwas....

Blutabnahme beim Arzt dagegen ist immer ein Horrortrip und dauert ewig lange weil die Venen so sch..... sind, aber beim Spenden können die das einfach super gut.......

LG

A^leonxor


Für realistisch schon. Aber halt im Einzelfall nur für wenig wahrscheinlich.

Ich hatte noch nie Probleme bei/nach der Spende und fahr meistens direkt im Anschluss mit dem Rad nach Hause.

b<lutgspendeMroderKnicht


mich würde interessiren ob da jemand zahlen kennt oder das einschätzen kann ob das oft passieren kann.

also das sich hier 1-2 leute finden die keine probleme haben oder auch 100 ist klar. ich hatte selber auch 2 mal keine probleme, bin aber etwas verunsichert wegen des zitats oben.

also wüdre mich über weitere einschätzungen freuen....

danke

D%eLbusesy


Hallo!

ich halte das problem für sehr sehr unwahrscheinlich! der arzt/schwester punktiert das gefäß ja normalerweise auf sicht, das heißt er sieht wo die vene ist und schiebt dann genau dort seine kanüle rein! zwischen haut und vene verläuft auch kein nerv! außerdem verlaufen die großen hautnerven auch nicht in der armbeuge! ich halte das problem nur für realistisch wenn ein sehr ungeübter blutabnehmer am werk ist, der einige schichten zu tief unterwegs ist! ich studiere selber medizin und habe weder bei einem patienten von so einem problem gehört, noch war das bei mir jemals ein problem oder habe davon gehört das das jemals ein problem ist. blutabnehmen ist echt keine große sache und man kann nur in den seltensten fällen etwas kaputt machen. (und dann eher oberflächlich laufende arterien, die eine anatomische besonderheit darstellen, ausgesprochen selten sind, und bei punktion erkannt/richtig verbunden werden müssen.)

lg ICH

b-lut_spenzderoCdernicxht


also ist blutabnehmen die gleiche "gefahr" (wenn man das so nennen kann) wie auch blutspenden? denn da ist die nadel doch größer oder?

aber das heißt im zweifel verletzt man nur die vene aber nicht die nerven richtig?

vielen dank nochmals

und sonst gibts auch keine risiken? ausser das der kreislauf bisschen mitgenommen ist und man schlapp ist?

EEhemaldigerW Nu'tze#r Q(#3257x31)


Hautnerven könnscn hon mal geschädigt werden, kennt man ja von OPs, wenn die Stelle taub ist. Aber das das durch einen Einstich einer Nadeln kommen soll? Zumal die Nerven dann meist Umleitungen finden und das nach ein paar Monaten wieder veschwindet.

lNoxko


und es passiert doch

siehe mich !!!!

klar wird es unter zig tausend fällen einer sein

aber es ist wahrscheinlich und reallistisch

1tFen)ja1


Ich spende seit meinem 18. Lebensjahr regelmäßig Blut und hatte abgesehen von dem einen oder anderen fetten Bluterguss nie Probleme.

Natürlich gibt es da Risiken, auch eine solche Nervenschädigung wie oben beschrieben kann auftreten, aber die Wahrscheinlichkeit ist mehr als gering. Mich würde das jedenfalls nicht davon abhalten, auch weiterhin zum Blutspenden zu gehen.

D]eb/u^ssy


also die vene wird auf jeden fall sogar geschädigt, da stichst du ja auch rein. =) und ja, die nadel ist schon dicker, als beim blutabnehmen. aber ich halte das problem trotzdem nicht für sehr präsent. ein beispiel: in meinem studienort gibt es sehr viele menschen die (gegen geld) plasmaspenden gehen, das funktioniert vom prinzip her ähnlich wie blutspenden. das darf man 3 mal in 2 wochen, und viele machen das auch.(kannst dir ja selber ausrechnen wie oft man das in 1/5/10 jahren machen darf) und ich hätte noch nie von einem solchen problem gehört. ich sehe eher probleme, dass bei so häufigen einstichen, die venen irgendwann vernarben und im notfall dann fehlen weil sie nicht mehr gut punktiert werden können. davor musst du aber beim blutspenden keine angst haben, da das nicht so häufig erlaubt ist!

lg

d\ruSg


Hallo? Über was genau diskutiert ihr eigentlich? Das jede medizinische Behandlung ein gewisses Risiko mit sich bringt, sollte doch wohl jedem klar sein. 100% Sicherheit gibt es nirgends!

M5ayaxna


Realistisch gesehen kann mich auch ein 6 er Lottogewinn treffen, ebenso kann mir ein Dachziegel auf den Kopf fallen und die Gefahr, mir im Leben Fußpilz einzufangen ist auch enorm.

Alles ist drin. So auch eine Nervenverletzung.

Ich hätte eher Angst bei 198 Kilo meinen Körper weiter zu vergewaltigen. Ganz sicher kommt da mal ein ganz dickes Ende und wenn man dann einen Venenzugang braucht, wird man auch nicht umhin können, gestochen zu werden. Nervenverletzung hin oder her....

Njachdbarsjk:atze


Guten Morgen,

ich habe mich extra in diesem Forum angemeldet, um gezielt auf dieses Thema zu antworten.

Ich war jetzte 20 mal Plasmaspenden. Bei der letzten versuchten Spende kam es zu "Komplikationen". Die Dame erfühlte kein Gefäß (muss dazu sagen, dass ich links eine angebliche Rollvene hab und rechts auch eher eine, die sehr tief sitzt. Die Kollegin fühlte "gar nichts" und hat daher eine andere um Hilfe gebeten. Da dort Personalmangel herrscht, wirkte sie sichtlich genervt und kam widerwillig rüber, um ihr die Arbeit abzunehmen. Auch sie fühlte diesmal nichts und schaute, ob der Arm ausreichend abgeklemmt wurde. Das hat alles so lang gedauert, dass mein Arm schon einschließ u ich kaum noch "pumpen" konnte. sie stach 2 mal normal rein u meinte "ne da tut sich nichts" und dann "ich versuchs nochmal" und stach die nadel viel zu tief, es kam sofort ein starker anhaltender schmerz. Sie ging 2 schritte zurück z ihrem wagen und meine genervt schulterzuckend, dass das nichts wird u zog ihre handschuhe aus. ich bat sie, die nadel SOFORT zu entnehmen, da die schmerzen kaum auszuhalten sind.

Nun, 4 Tage später setzen merkwürdige Schmerzen 5 cm von der Punktierung entfernt auf dem Armrücken auf. Zu Anfang nur ein ziehen, als würde man an einer verklebten Stelle an der Haut ziehen, nun ein heisses brennen. Das hält wenige Momente an, jedoch immer, wenn ich den Arm beuge oder von der beuge in die Gerade strecke...

Bezüglich meinen Vorredner..ja es ist sehr sehr unwarscheinlich und ich habe nun scheinbar Pech gehabt, weil ich eine am Werk hatte, die einen schlechten Tag hatte?

Werde heut ins Spendezentrum und mit dem Arzt und einem Vorgesetzten sprechen. Achso und ich werde mich da abmelden...und werde es daher keinem empfehlen, denn wenn der Hautnerv nun ewig verletzt bleibt, wird wohl keine Linderung eintreten.

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