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Hws, Nerven, Angst?

GUigg&staxr hat die Diskussion gestartet


Hallo

ich weiss nicht ob ich hier richtig bin aber ich schildere einfach mal meine Probleme. Vielleicht ist ja jemand unter euch der genau das selbe Problem hat, bzw. irgendeine Idee.

Ich bin 24 Jahre alt und alles fing ca im März an. Es began mit einer Art Druck im Kopf, gepaart mit einer Art von Nackensteifheit. Beim bewegen des Nackens war eine gewisse Art von Trägheit zu verspüren, eine komischer Widerstand. Im Laufe der Wochen kamen dann noch eine Art von Schwankschwindel hinzu...Träge Hände und Arme (fast wie einschlafen) und das Gefühl "Matsch" im Kopf zu haben. Hin und wieder habe ich bei sowas auch erhöhten Stuhlgang, Schweisausbrüche, Herzklopfen und generell ein Gefühl der inneren Unruhe. Hin und wieder auch Rückenschmerzen. An manchen Tagen spür ich überhaupt nichts..an anderen nur diese Art von Nackensteifheit und den Kopfschmerzen. Wenns ganz schlimm kommt, kommen dann die oben genannten Symptome hinzu. Heute Nacht zb wars mal wieder soweit. Es kommt mir vor..als käme sowas meistens abends (vielleicht 1 mal die woche) wenn ich zur Ruhe gekommen bin. Konnte kaum einschlafen und war alle paar Stunden wach.

Ich habe das Gefühl das alles in der HWS Region beginnt und sich dann wie eine Art Kettenreaktion über den Körper ausbreitet.

Bisherige Maßnahmen: EEG und CT (ohe Befund), Bluttest (ohne Befund), Urintest (ohne Befund), Manuelle Therapie (brachte nich den gewünschten Erfolg)..Einrenken diverser Wirbel inkl. des Atlas...leichte Besserung.

Ich weiss nicht mehr so recht was ich machen soll. Ich sitzte fiel vorm PC (Fernunterricht Abitur) und Jobe nebenbei noch bisschen. Etwas Stress habe ich auch und gewisse private Probleme. Aber ich kann nicht irgendwie nicht glauben..das dies alles auf der Psycho schiene laufen soll. Hatte noch nie Probleme damit.

Vielleicht weiss ja jemand von euch rat.

Antworten
LRöck.chexn1


Hi Gigstar,

Aber ich kann nicht irgendwie nicht glauben..das dies alles auf der Psychoschiene laufen soll.

Du könntest Dein glauben ja durch verstehen und wissen ersetzen, in dem Du dich kundig machst.

Hatte noch nie Probleme damit.

Irgend wann ist immer das erstemal, bei jeder Krankheit.

Schau dir mal diese Symptomliste an. Und wenn es dich interessiert geh auf die Startseite und klicke dich durch die Texte. [[http://angstportal.de/SY01---Ueberblick-ueber-Symptome.html]]

GSigg)stxar


Zugegeben einige dieser Symptome kenn ich. Die Problematik hierbei ist leider nur das man eine Vielzahl von Symptomen an einer Vielzahl von Krankheiten festmachen könnte oder auch nicht. Ich hatte mit dem Rücken schon immer Probleme. Auch früher hatte ich gern mal ausgrerenkte Wirbel die dann ein starkes Stechen in der Brustgegend ausgelöst haben. Alle dachten es wäre das Herz..falsch gedacht.

Zum Thema wollte ich auch nur sagen..bei Bewegung wird es besser..im Wasser spüre ich davon rein nichts mehr..keine Kopfschmerzen o.ä.

Es fühlt sich einfach nicht an wie was psychisches..da kann mir einer kommen wer will. Bevor nicht die kleinste physische Ursache ausgeschlossen ist akzeptiere ich dieses psychogeschwafel nicht. Die Mehrzahl der Ärzte haben sowieso die Neigung wenn sie was nicht gleich finden..alles auf die Psyche abzuwelzen als wäre man durchgeknallt.

Zurück zum Thema: Der Neurologe meinte es könnte was mit der hws zu tun haben..da ich teilweise auch Sehbeschwerden habe..die auch durch die hws beeinflusst werden können.

Komische Sache.

LNöcskchgenx1


Hi Giggstar.

Bevor nicht die kleinste physische Ursache ausgeschlossen ist akzeptiere ich dieses psychogeschwafel nicht. Die Mehrzahl der Ärzte haben sowieso die Neigung wenn sie was nicht gleich finden..alles auf die Psyche abzuwelzen als wäre man durchgeknallt.

Ich empfinde deinen Text als stark abwertend und diskiminierend.

RNemux-la


Wurde das CT vom Kopf oder vom Hals gemacht? Welche Blutwerte wurden gemacht?

Wenn "Einrenken diverser Wirbel inkl. des Atlas" eine leichte Besserung gebracht hat, hast du da doch schon mal einen Anhaltspunkt. Ich würde das wiederholen und mit dem Therapeuten darüber reden. Warst du auch beim Orthopäden? Ich kann mir gut vorstellen dass dein Zeit und Haltung am PC viel zu deinen Beschwerden beiträgt. Eventuell mal eine Rückenschule aufsuchen?

Was die "Psychoschiene" angeht: wenn's zur Wirbelsäule kommt ist da eigentlich fast immer eine psychische Komponente dabei. Stress und Leistungsdruck sind meistens Auslöser oder Verstärker von Symptomen. Das heisst ja nicht dass du psychisch krank bist oder eine Angststörung hast. Heisst nur dass dein Lebensstil momentan nicht so gesund ist. Vielleicht wirst du feststellen dass sich die Symptome von alleine bessern, sobald du das Abi geschafft hast und dich von deinen "privaten Problemen" distanziert hast.

ZB: ich persönlich bekomme Probleme mit meiner Lendenwirbelsäule wenn ich am PC sitze und eine Arbeit bis morgen fertig kriegen muss, und gut muss sie auch sein. Wenn ich dann aber andere Seiten surfe, als Freizeitbeschäftigung, hab ich kaum oder keine Beschwerden. Mein Rücken reagiert also stark darauf wie entspannt ich mich innerlich fühle.

mzau seprixnz


Bevor nicht die kleinste physische Ursache ausgeschlossen ist akzeptiere ich dieses psychogeschwafel nicht. Die Mehrzahl der Ärzte haben sowieso die Neigung wenn sie was nicht gleich finden..alles auf die Psyche abzuwelzen als wäre man durchgeknallt.

Bis auf die Wortwahl gebe ich dir recht (den letzten Teil des Satzes hättest du dir allerdings klemmen können). Wie siehts mit Schilddrüsenwerten, diversen Infektionen (Blutbild reicht nicht), Autoimmunkrankheiten aus, wurde da was getestet?

GJiggst2ar


Danke schonmal für die Antworten. Ich kann ja verstehen das meine Worte, speziell im Bezug auf die Psyche bei dem ein oder anderen leicht auf Ablehnung stoßen. Wenn das geschehen ist, dann bitte ich jedoch um Entschuldigung. Aber meines erachtens werden viel zu viel Krankheitssymptome auf die psychische Seite verlagert , das dies an sich schon ungesund ist, meine Meinung.

Ich hoffe hier halt gewisse Ansatzpunkte zu bekommen wo ich vielleicht mal den Arzt drauf Ansprechen kann oder vielleicht schon der ein oder andere sowas oder sowas ähnliches schonmal erlebt hat.

Also zu den Untersuchungen: CT wurde nur vom Kopf gemacht, nicht vom Nacken.

Was genau bei den Bluttest getestet wurde..keine Ahnung..habe da nicht nachgefragt..ich geh da immer mit der Einstellung ran, der Arzt wird schon wissen was er macht. Auf Schilddrüsenwerte und Autoimmunkrankheiten wurde meines wissens aber nicht getestet. Was allerdings auch bisschen seltsam ist..ich schlage mich auch seit etwa März mit einer Mandelentzündung rum, die auch nach 3 Antibiotika behandlungen noch existent ist. Beim Orthopäden war ich noch nicht..habe ich aber noch vor. Für mich persönlich wäre die nahe liegende Erklärung hws, ws da ja auch im Wasser die Symptome komplett abklingen.

R_em'u-lxa


Na, dann hast du ja jetzt schon ein paar Anhaltspunkte. CT oder MRT von der HWS wäre mal gut, vielleicht kann das ein Orthopäde veranlassen. Und wenn da auch nichts bei rauskommt sprech deinen HA mal auf weitere Bluttests an.

m2auslepzri2nz


.ich schlage mich auch seit etwa März mit einer Mandelentzündung rum, die auch nach 3 Antibiotika behandlungen noch existent ist.

Da wär ein ebv-Test (inkl. einer möglichen Reaktivierung), mehr als angebracht

G"igg`staxr


Danke für eure Tipps.

Mein HA will mich bezüglich der Mandelentzündung gleich um HNO Arzt schicken und den Orthopäden werde ich auch nochmal ins Gespräch bringen.

Kann man eigentlich auch ohne Überweisung vom HA zu diesen Ärzten?

RXemu2-la


Ja, dann musst du nur die Praxisgebühr wieder zahlen, soviel ich weiss. Ausserdem kriegst du eventuell schneller einen Termin wenn dein HA dich schickt, als wenn du da so hingehst.

L2öckc#henx1


Für mich persönlich wäre die nahe liegende Erklärung hws, ws da ja auch im Wasser die Symptome komplett abklingen.

Den Körper zu baden, macht die Körpergrenzen spürbar und wirkt dadurch psychisch stabilisierend. Wenn ich instabil bin, dusche ich sehr warm und reibe mich mit einem Peelinghandschuh ab, das verstärkt die Wirkung noch.

Mach mal diesen Test: [[http://www.therapie.de/psyche/info/test/depression/]]

G@igfgsftar


Liebes Löckchen1..

Ich weiss ja das du mir helfen möchtest und ich habe deinen Rat befolgt und den Test gemacht und nach besten Wissen und gewissen beantwortet: Das Ergebnis:

**hr Testergebnis: 39 Punkte

Ihr Testergebnis: keine depressive Episode (unter 40 Punkte)

Ihr Testergebnis gibt keine Hinweise darauf, dass bei Ihnen eine depressive Episode vorliegt. **

Hätte ich dir aber schon vorher sagen können. Natürlich belasten mich diese Umstände auch psychisch..das ist ganz klar..ich muss jeden Tag irgendwo kämpfen..aber das ich gleich in eine depri Phase reinrutsche halte ich für abwegig. Ich bin immernoch der Meinung das man sich, gerade was das psychologische betrifft, auch viel einreden kann. Wo man sich am Ende vielleicht selbst was manifestiert, jedoch nicht den geringsten Grund dafür gibt. Deshalb sollte man mit diesen Thema sehr sehr Vorsichtig umgehen. Denn wenn man sich einmal was einredet was garnicht da ist..dann wirds kompliziert und bringt am Ende mehr Probleme als nötig.

Deshalb lasse ich die Dinge weiter von Ärzten abklären. Was im übrigen Jeder tun sollte der Symptome hat, die nicht gleich erklärt werden können. Den jeder weiss..nur eine kleine Anomalie im Körper kann zu einer ganzen Reihe von Symptomen führen.

Deshalb vielleicht etwas mit bedacht mit diesem Thema Psyche umgehen und nicht gleich daraus auf alles und jedes schliessen.

LsöckcLhenx1


Hi Giggstar,

gut dass Du den Test gemacht hast. Dann ist ja alles klar.

Denn wenn man sich einmal was einredet was garnicht da ist.

Das verstehe ich nicht. Wer redet was jemanden ein?

G/i}ggstaxr


Hi Löckchen1

keiner redet irgendjemanden was ein. Das hasst du vielleicht falsch aufgefasst. Ich wollte nur damit in der Allgemeinheit andeuten, dass es eventuell Menschen gibt die sich eher was von selbst einreden/einblilden (sie wären psychisch krank) es aber vielleicht nicht sind. Der Glaube daran kann eventuell schon krank machen. Ist mal meine Meinung. Deshalb sagte ich auch schon vorher, man sollte immer erst jede Möglichkeit einer physischen Störung erforschen, wenn man nicht gerade psychische Traumata.(schreibt man das so?) durch hat..wie Unfall..tod usw.

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