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Hws, Nerven, Angst?

L&öckJc`henx1


Hi Giggstar,

ich habe noch nicht erlebt, das sich jemand eingeredet hat, es ginge ihm schlecht. Wenn jemand empfindet, das es ihm schlecht geht/ er leidet, dann ist das so.

Es ist nur die Frage, woran liegt es. Die Ursache kann eine körperlich, wie auch eine seelische Erkrankung sein.

An Hand der Symptome ist erkennbar das eine oder andere warscheinlicher. Eine gesicherte Diagnose kann aber nur ein Arzt/Facharzt stellen.

Eins ist jedenfalls auch klar, psychische Krankheiten sind mit einem Tabu belegt. Ich kenne sehr viele Menschen die psychisch krank sind, aber die fachärztliche Therapie verweigern weil sie ihre psychische Erkrankung nicht akzeptieren wollen, stattdessen verzweifelt nach einer körperlichen Diagnose suchen.

Ich kenne aber nicht einen einzigen Menschen der körperlich erkrankt ist und dieses nicht akzeptieren will und stattdessen einen Psychiater nach dem anderen aufsucht, um eine Störung diagnostiziert zu bekommen.

r0osa_lxinde


Bevor nicht die kleinste physische Ursache ausgeschlossen ist akzeptiere ich dieses psychogeschwafel nicht. Die Mehrzahl der Ärzte haben sowieso die Neigung wenn sie was nicht gleich finden..alles auf die Psyche abzuwelzen als wäre man durchgeknallt.

zu deinem ersten satz: nicht zuerst die psychischen ursachen ausschließen, sondern die organischen ;-) aber ich denke, so hattest du das wohl auch gemeint.

zu deinem zweiten satz: da stimme ich dir voll und ganz zu :)z aaaaaaber...ich weiß auch, daß sie meistens recht haben ;-)

das hört sich bei dir wirklich stark nach angst und panik an. oder nach einer somatisierungsstörung. hat bei mir auch so angefangen und ich habe jetzt 17 jahre ärzterennerei hinter mir. jetzt endlich mach ich eine therapie, weil ich vorher auch immer dachte, sowas brauchen nur "die bekloppten". das hat aber damit gar nichts zu tun.

letztendlich entscheidest aber du selber, was du machen und akzeptieren möchtest und was nicht ;-)

Loöckcohenx1


Wie ware es denn, das Wort "bekloppt" in Zusammenhang mir Störungen nicht mehr zu benutzen.

Es ist diskriminierend,

und manch einer der es benutzt, diskriminiert sich selber.

reosa_-li}nde


liebes löckchen!

wer lesen kann, ist deutlich im vorteil. ich habe das wort nicht umsonst in anführungsstriche gesetzt.

und deinen letzten satz hättest du dir getrost sparen können. ich bin sehr wohl in der lage, deine ironie herauszulesen.

wenn du ein problem damit hast, dann solltest du zuerst einmal an deinem selbstwertgefühl arbeiten. ich habe damit niemanden persönlich angesprochen.

außerdem komme ich auch nicht in jeden zweiten faden und mach dir einen vorwurf daraus, daß du hier alle leute als angst- und panikpatienten abstempelst, die nicht erklärbare probleme haben.

:-)

G$ig!gstWaxr


das hört sich bei dir wirklich stark nach angst und panik an. oder nach einer somatisierungsstörung. hat bei mir auch so angefangen und ich habe jetzt 17 jahre ärzterennerei hinter mir. jetzt endlich mach ich eine therapie, weil ich vorher auch immer dachte, sowas brauchen nur "die bekloppten". das hat aber damit gar nichts zu tun.

letztendlich entscheidest aber du selber, was du machen und akzeptieren möchtest und was nicht

Als erstes wünsche ich dir viel Erfolg bei deiner Therapie und hoffe das es dadurch besser wird.

Nach 17 Jahren kann ich das verstehen warum du dich letztendes dafür entschieden hast, blieb sicherlich auch nicht mehr viel übrig was da organische betrifft, könnte ich mir vorstellen.

Auch ich bin dieser "Möglichkeit" nicht verschlossen und würde sie aktzeptieren wenn bei mir völlig ausgeschlossen wäre das es etwas anderes ist. Bis dahin jedoch..bleibe ich dabei das ich erstmal körperlich diese Sache checken lasse. Demnächst ist der Orthopäde dran.

Ich möchte schliesslich nicht irgendwan eine Therapie gemacht haben und am Ende stellt sich durch einen dummen Zufall heraus..es war dies oder jenes. :-)

LVöckchxen1


Hi Giggstar,

Du suchst die absolute Gewissheit, aber die gibt es nicht.

Was ist denn so schlimm daran, 6 Monate Psychothrapie gemacht zu haben und dann festzustellen, es gibt eine körperliche Ursache.

Ist es nicht genau so schlimm, 6 Monate zum Physio gelaufen zu sein und stellt sich herraus es ist doch die Psyche.

rCosa_xlinde


Was ist denn so schlimm daran, 6 Monate Psychothrapie gemacht zu haben und dann festzustellen, es gibt eine körperliche Ursache.

das ist deswegen schlimm, als daß man während der vergangenen 6 monate die körperliche ursache hätte behandeln bzw. heilen können. manche krankheiten hinterlassen irreparable schäden. und das muß man nicht unbedingt auf's spiel setzen, oder?

Ist es nicht genau so schlimm, 6 Monate zum Physio gelaufen zu sein und stellt sich herraus es ist doch die Psyche.

das ist sicherlich auch schlimm, aber nicht so sehr wie anders herum. ist jedenfalls meine meinung.

ruosa_vlinde


giggstar

ich denke, du gehst den richtigen weg. letztendlich wird dich auch kein therapeut behandeln, wenn er nicht die bestätigung des überweisenden arztes bekommt, daß organisch alles ausgeschlossen wurde. und diese bestätigung wird ihm kein arzt geben, wenn das nicht wirklich der fall ist, denn sonst würde er sich strafbar machen.

wenn internist, hno, neurologe und orthopäde nichts gefunden haben, dann ist es an der zeit, sich nach einem therapieplatz umzusehen bzw. sich erstmal mit dem gedanken anzufreunden, daß es psychosomatisch bedingt ist. auch das ist wichtig, denn sonst kann der beste therapeut nichts ausrichten. **du ** musst für dich akzeptieren, daß es an der psyche liegt, sonst ist alles für die katz. ist genauso als wenn man das rauchen aufgeben will. der wille muß von dir selber kommen und nicht, weil andere es dir einreden. dann ist der plan zum scheitern verurteilt und du fängst nach kürzester zeit wieder damit an, weil du selber nicht überzeugt genug bist und sich der schalter in deinem kopf nicht umgelegt hat.

L=öckchexn1


das ist deswegen schlimm, als daß man während der vergangenen 6 monate die körperliche ursache hätte behandeln bzw. heilen können. manche krankheiten hinterlassen irreparable schäden. und das muß man nicht unbedingt auf's spiel setzen, oder?

Ist es nicht genau so schlimm, 6 Monate zum Physio gelaufen zu sein und stellt sich herraus es ist doch die Psyche.

das ist sicherlich auch schlimm, aber nicht so sehr wie anders herum. ist jedenfalls meine meinung.

Liebe Rosa-Linde

beides ist verlorenen Zeit und beides wird leichtere bis schwerer Schäden hervorrufen und kann sogar lebensgefährlich werden.

Die eigendliche Gefahr sehe ich bei einer classischen tiefenpsychologisch fundrierte oder analytischen Psychotherapie, das der Klient in seiner Psyche beginnt herrumzugraben und auf Dinge stößt die sein gesammtes Weltbild zum wanken bringen. Er Schmerzen und Qualen durchlebt, weil er glaube es würde ihm helfen. Dies aber überhaupt nichts an seiner Gesundheit ändert, er somit sogar noch einen Schaden davon trägt.

Denn vorher war er zwar unwissend aber glücklich.

GXiggsItaxr


Wie dem auch sei..man wird sicherlich früher oder später auf was stoßen was diese Dinge erklärt.

Es kann jedoch kein Zufall sein das immer wenn sich die Symptome verschlimmern eine Zeit vorher knackst im Nacken. Ich hoffe der Orthopäde findet was, damit diese Ärzterennerei mal ein Ende hat. Auf der Dauer kommt man sich schon selbst blöde vor.

Neurologe würde auf HWS tippen..mein HA auch..also hoffentlich sind am Ende alle guten Dinge drei. :)z

LQöc!kcRhen1


Wie wäre es mit Stress der eine körperliche Angstspirale in Gang setzt, der den Muskeltonus der Nackenmuskulatur erhöht. Die verhärteten Nackenmuskeln vermindern durch Druck auf die Arterien die Blutzufuhr zum Gehirn und kompremieren die Nerven im Nackenschulterbereich.

L[öclkchean1


Wie wäre es mit Stress der eine körperliche Angstspirale in Gang setzt,

Damit meinte ich, der Sympatikus wird aktiv welcher Herztätigkeit, Atmung, Schweißdrüsen, Darmentleerung, Adrenalinschübe (innere Unruhe) und Muskelanspannung für flight or fight vorbereitet.

LjöckRchenx1


Schau mal hier: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Sympathikus]]

Fylameg79


Gigstar

ich versteh dich voll und ganz :)z und würde auch erst einen Psychiater aufsuchen,wenn alles organische ausgeschlossen wurde.

Nicht jeder, der diffuse Beschwerden hat, ist psychisch krank. Auch wenn die Ärzte das gerne meinen ;-)

Und ich habe deinen Satz:

Bevor nicht die kleinste physische Ursache ausgeschlossen ist akzeptiere ich dieses psychogeschwafel nicht. Die Mehrzahl der Ärzte haben sowieso die Neigung wenn sie was nicht gleich finden..alles auf die Psyche abzuwelzen als wäre man durchgeknallt.

genauso verstanden, wie du ihn geäußert hast und finde darin nicht ein Wort diskriminierend :-/ :|N

Frage mich aber, warum du Löckchen, ihn unbedingt zur Therapie überreden willst ":/ :-/

Es sollte IMMER erst alles organsiche abgekärt werden, bevor sie Psycho-schiene fährt.

Zu deinen Problemen: versuch es mal bei einem Heilpraktiker oder Osteopaten. Die haben viel Ahnung von Verspannungen und Blockierungen in der Wirbelsäule. Gerade die HWS / BWS macht unheimlich beängstigende Beschwerden mit Atemnot, Schwindel....

Außerdem kannst du dir Krankengymnastik verschreiben lassen und die zeigen dir effektive Übungen, die du leicht zu Hause machen kannst.

Sitzt du viel am PC? Das ist der häufigste Grund für HWS Beschwerden.

FDl]amex79


Es sollte IMMER erst alles organsiche abgekärt werden, bevor sie Psycho-schiene fährt.

oje deutsch ist schwer %-| ;-D

bevor MAN die Psychoschiene fährt, mein ich. {:( %:|

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